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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 23.05.2022 09:5635 Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Jesus stellt die bestehende Ordnung auf den Kopf. Aber Er redet nicht nur, sondern hat es, besonders bei der Fußwaschung, auch gelebt.
Danke Herr, wo unsere Worte auch zur Tat werden.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Pneuma am 23.05.2022 08:11Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 23.05.2022 07:43Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Pneuma am 23.05.2022 06:43Betrachtung am 23. Mai - Von der Lehre der Wahrheit
O Geist Gottes, reinstes Licht.
Geist der Liebe, Geist der Wahrheit,
Der zu frommen Herzen spricht:
Komm, es lehre deine Klarheit
Unsre Herzen fromm und rein
Und Gott wohlgefällig sein.
1. Gleichwie irdische Dinge unseren Augen nur dann sichtbar werden, wenn das äußerliche Licht sie erhellt, also vermögen es auch die Augen unserer Erkenntniskraft nicht, göttliche Dinge zu erkennen, wenn nicht der Heilige Geist durch sein göttliches Licht sie erleuchtet. Rufen wir ihn daher täglich um seine heilige Erleuchtung an, denn er ist der Geist der Wahrheit, der allein uns die himmlische Weisheit lehren kann. Woher so viele falsche und bestochene Urteile der Vernunft? Woher, dass so viele das Böse gut, das Gute böse, das Licht Finsternis, und die Finsternis Licht nennen, außer weil das Licht des Heiligen Geistes fern von solchen Herzen ist?
2. Bei jenem allgemeinen Fall der menschlichen Natur, wo alle innerlichen Kräfte des Menschen geschwächt wurden, wurde auch die vorzüglichste von ihnen, die Vernunft- und Erkenntniskraft, durch die schwarze Finsternis der Begierlichkeit verdunkelt. Denn aus diesem babylonischen Ofen steigen nicht nur Flammen sündhafter Begierden, sondern auch Rauch und Dünste auf, die die Helle unseres Verstandes verdunkeln. Daher die traurige Erscheinung, dass viele so vieles kennen, das durchaus nicht zu ihrem Heil dient, aber sehr ungelehrig für die einzige Wahrheit sind, die sie zum Heil führen kann, weil die sinnliche Begierlichkeit dieser Erkenntnis mit ihrer ganzen Kraft sich widersetzt. Kommt daher das Licht des Heiligen Geistes uns nicht zu Hilfe, so bleiben wir in beständiger Finsternis.
3. Solche Menschen haben von der hohen Würde der Kinder Gottes auch nicht den entferntesten Begriff. Sie werden über den Beifall törichter Menschen vor Stolz aufgedunsen, und finden sogar Gründe auf, vollkommen zu rechtfertigen, was die Leidenschaft begehrt. Darum beten wir inbrünstig zu diesem Geist der Wahrheit, dass er der Geist unseres Geistes sei, durch sein Licht uns erleuchte, und durch seine Kraft uns stärke, damit weder die Lockungen der Welt, noch die Lüsternheit des Fleisches, noch das Irrgerede der Gottlosen uns zum Wanken bringen, auf dass wir bis ans Ende in der Gerechtigkeit ausharren, und der Aufnahme in das Reich der ewigen Klarheit gewürdigt werden. Psalm 51,13: "Nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir."
Zitiert mit freundlicher Genehmigung, von Mathias Herget
https://www.marianisches.de/
(Thema wechselt Täglich und ist nicht gespeichert in der WebSeite.)
Liebe Grüße, Pneuma
Atchen
Gelöschter Benutzer
Re: Wir brauchen den Heiligen Geist um zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen!
von Atchen am 22.05.2022 23:15Genau, Du hast es auf den Punkt gebracht!
LG, Euer Atchen
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 22.05.2022 19:0534 Sie schwiegen, denn sie hatten auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer der Größte sei.
Die Jünger erkennen, dass sie keine hilfreichen Gespräche geführt haben.
Deshalb sind wir eingeladen, vorher zu überlegen was wir sagen und warum wir es sagen wollen.
Danke Herr, wo Du uns die rechten Worte in den Mund legst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Pneuma am 22.05.2022 13:13Re: Betrachtungen als Christ an Wochentagen
von Weateyd am 22.05.2022 11:26Willst du vielleicht mal eigene Gedanken und Beiträge schreiben?
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Betrachtungen als Christ an Wochentagen- Ab Seite 10 "Engel"
von Pneuma am 22.05.2022 09:39Du staunest ob des Unkrauts Saat
Auf deinem Ackerland.
Was trauerst du? - Nimm an den Rat:
Gebrauche deine Hand,
Und reute aus, und mache rein,
Und streue bessern Samen ein.
1. Erbittere dich nicht über dich selbst, wenn du in einige Fehler verfällst, sondern weise darüber dich selbst mit Sanftmut zurecht, wie du deinen Nächsten zurechtweisen würdest, und fasse alsbald den ernsthaften Vorsatz zur Besserung. Niemand legt so leicht den alten Menschen gänzlich ab, so dass keine Spur von ihm in ihm zurückbliebe. Das Leben kann zwar nicht mit dem Tod, wohl aber mit mancherlei Krankheiten zugleich bestehen. Also schließt auch das Leben der Gnade zwar die Todsünde aus, doch tilgt sie darum nicht alle Krankheiten der Seele. Nicht selten lässt Gott es zu, dass seine Diener mancherlei Fehler begehen, damit sie ihre Schwäche um so deutlicher erkennen, und es nicht sich, sondern seiner Gnade zuschreiben, wenn sie von schweren Sünden frei sind, da sie selbst nicht einmal von leichten Fehlern sich befreien können.
2. Waren ja doch selbst die Apostel, ob sie auch im Stand der Gnade waren, und von der Weisheit Gottes selbst belehrt wurden, so unvollkommen, dass einige aus ihnen nach den ersten Sitzen gierten, andere aber unwillig sich ereiferten, bis endlich die Fülle des Heiligen Geistes sie vollkommen erleuchtete. Wie also wundern wir uns je, dass wir noch mit Fehlern behaftet sind? Oft ist diese Erbitterung nur ein Ärger der Eigenliebe über unsere Unvollkommenheit, da wir uns für besser hielten, als wir sind.
3. So wohlgefällig ist Gott, und so notwendig ist uns die Demut, dass seine Güte es lieber sieht, wenn seine Diener schwächer sind, wofern sie nur auch dabei demütiger sind, als wenn sie stärker, aber weniger demütig wären. Unser Heiland liebte seine Jünger trotz ihrer Schwächen und Fehler. Also aber liebt er alle, die ihm aufrichtig dienen. So werde denn über deine Fehler nicht kleinmütig, sondern kräftige dich durch gute Hoffnung, dass Gott seine Liebe dir nicht entziehen wird, wofern anders du tust, was an dir liegt, und alle vorsätzlichen lässlichen Sünden und Fehler meidest. "Wie ein Vater seiner Kinder sich erbarmt, so erbarmt der Herr sich derjenigen, die ihn fürchten; denn er kennt den Ton, aus dem wir gebildet sind." (Psalm 103,13-14)
Mit freundlicher Genehmigung, von Mathias Herget
https://www.marianisches.de/
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Liebe Grüße, Pneuma
Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Pneuma am 22.05.2022 09:27
Du Ewiger,
Ursprung und Ziel,
du Gott des Lebens.
Du hast Brot in Fülle.
Du bist die Quelle des Lebens.
Wir bitten dich um Brot.
Gib es denen,
die verzweifeln,
die sich vor dem nächsten Tag fürchten,
die alle Hoffnung aufgegeben haben.
Nimm denen die Macht,
die den Ärmsten das Brot vorenthalten,
die Krieg führen gegen die Hungernden,
die skrupellos Reichtum horten.
Du hast Brot die Fülle.
Teile es aus,
du Ewiger.
Erbarme dich.
Du hörst unsere Hilferufe in der Nacht.
Du bist Schutz in der Dunkelheit.
Wir bitten dich um Frieden für die,
deren Häuser zerbombt wurden,
die sich in Schutzräumen verbergen,
die auf der Flucht sind.
Nimm denen die Macht,
die Krieg befehlen,
die andere in den Tod schicken,
die sich mit dem Tod verbünden.
Du bist der Frieden.
Schaffe deinem Frieden Raum,
du Ewiger.
Erbarme dich.
Du kennst unsere Wünsche.
Du bist die Zukunft unserer Kinder.
Wir bitten dich um Segen
für die Konfirmandinnen und Konfirmanden dieser Tage,
für die Getauften,
für deine Schöpfung und alle,
die sich um sie sorgen.
Gib denen Stärke,
die Kranke pflegen,
die Trauernde trösten
und diese Welt zu einem besseren Ort machen.
Du bist die Zukunft.
Komm du uns entgegen,
du Ewiger.
Erbarme dich.
Du Gott des Lebens,
wir bitten dich durch Jesus Christus
für deine Gemeinde in aller Welt,
für unsere Freunde,
für alle, die zu uns anvertraut sind.
Sie gehören dir.
Höre unser Beten
heute und alle Tage.
Amen.
Quelle: Wochengebet der VELKD, www.velkd.de


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