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ma-ba
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied Petrus - Judas und andere im NT

von ma-ba am 01.02.2022 17:46

Hallo Burgen,
Ein aktueller Bericht spricht über eine christliche Familie mit sieben Kindern. Das Jugendamt hat ihnen die Kinder nun fortgenommen, weil die Kinder täglich in der Bibel lesen, angeblich lesen müssen.

Hast du dafür eine Quelle, wo man das nachlesen könnte? Würde mich interessieren.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied Petrus - Judas und andere im NT

von Burgen am 01.02.2022 17:02



Noch eine andere 'starke' Aussage Mt 18,1-5.6-7.8-9 

Hier geht es zunächst um die Kinder. Parallelstelle Luk 17,1.2  


18,2-3 Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4 Wer nun sich selbst ernierigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5 Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. 

6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 

7 Weh der Welt der Verführung wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!  



Für mich ist dieser Abschnitt ziemlich aktuell. Dies aus verschiedenen Gründen. 
Nicht erst heute denke ich an all die mißbrauchten Kinder, die inzwischen das hohe Erwachsenenalter erreicht haben. Und wie zu hören war, sind manche der ehemaligen Täter teilweise verstorben, andere wurden an eine andere Pfarrstelle versetzt und wieder andere leugnen davon gewusst zu haben. 
Und das alles 'Glaubensmenschen, Menschen die Verantwortung gegenüber kleinen und großen Menschen tragen/trugen. 
                         Leider leben wir in einer Zeit, in der unglaublich viele junge Kinder und ältere Menschen mehr oder weniger ständig der Gewalt und ähnlich ausgesetzt sind. Die betroffenen Menschen sind ein Leben lang gekennzeichnet, ihre Seelen aufs allerschlimmste verletzt. Zerbrochen. Zutiefster Vertrauensbruch. Die meisten benötigen jahrelanger Psychotherapie. Und dankbar darf jedes dieser Menschen sein, wenn er dann doch irgendwann Jesus kennenlernen wird,darf. 

Ein aktueller Bericht spricht über eine christliche Familie mit sieben Kindern. Das Jugendamt hat ihnen die Kinder nun fortgenommen, weil die Kinder täglich in der Bibel lesen, angeblich lesen müssen. 



Einmal geht es hier um das Wort Jesu  von Vers 6. 

Und die Überschriften der Bibel (Luth 84) sind: Der Größte im Himmelreich und Warnung vor Verführung. 
Mir selbst werden all diese Abschnitte ziemlich neu hart, obwohl sie mir längst bekannt sind. 
Aber mehr theoretisch. Besonders eben Vers 6. Denn als Christ ist uns ja aufgetragen, nicht zu bewerten. 
Und der Zorn mit ihrer gerechten Strafe derjenigen, die das getan haben - liegt bei Gott und wir sind nicht 
befugt, ihnen einen mühlstein um den Hals zu legen. Gott sei Dank! 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin

von Burgen am 01.02.2022 09:25



Februar 2022 

Monatsspruch

Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.   Epheser 4,26  


Losung 

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist,
wird von neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.   2.Könige 19,30 

Ist die Wurzel heilig, so sind auch die Zweige heilig.   Römer 11,16   


Kl: Johannes 1,43-51 ...> Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und 
                                     die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn, sagt Jesus. 

Bl: Josua     22,1-20 ... ihr habt gehalten, was Mose euch geboten hat. Ihr habt die Brüder nicht verlassen 
                                 Achtet nun auch nur genau darauf,
                                 dass ihr tut nach dem Gesetz, das euch Mose geboten hat ... 
                                 Errichtung eines Altars am Jordan, damit er Zeuge sei zwischen uns und den Nachbarn 


Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit, 
achtet dies nicht gering in der trübsten Zeit. 

Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, 
bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt. 
(Schalom Ben-Chorin)  



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied Petrus - Judas und andere im NT

von Burgen am 01.02.2022 09:06


Hallo Leah 



Ja, ich hatte geschrieben: wie wichtig es ist Jesus sein Leben, sein Herz zu schenken. 


Es geht eben darum, wo wird die Ewigkeit verbracht. 

Jesus sagt hier, es sei besser, dass der Verräter gar nicht erst geboren worden wäre. 


Deutlicher könnte die Aussage gar nicht sein. 

+++ 

In der unsrigen Zeit kann unter Christen natürlich ähnlichen Verrat geben, gerade auch in Gefahr einer Folterung usw. , haben Christen in anderen Ländern massenhaft immer wieder erleiden müssen, (denke an China und afrikanische Länder) . 
Oftmals ist heute die Gefahr durch Islam und andere Ideologien gegeben, leider. 

ACN, glaube, hatte vor Jahren einen Dokumentationsfilm über das Kreuz in China gezeigt. 
Da ging es genau um das Thema. Und um eine junge Mädchenfrau, die das Geschenk der 
Liederdichtung um das Kreuz und Jesus herum von IHM geschenkt bekam. 
Diese Lieder und kleine Teile wanderten in dier Untergrundhausgemeinde herum. 
Und immer mussten die Menschen wachsam sein, ob nicht ein Verräter sich 
einschleichen tue. 


Wenn die Gefolterten später auf ihre Peiniger trafen, vielleicht Tüt an Tür mit ihnen wohnten, 
ging es oftmals um wahrhaftige Vergebung. 
Auch darum, ehrlich zu bekennen, dass der ehemalige Verräter es aus Angst getan hatte. 

Also: heute geht es um Vergebung. Ein Christ muss sich dennoch die Frage stellen, ob er gerettet ist, 
und ob er die Ewigkeit mit Jesus verbringen wird. 
Ist er die Gerechtigkeit aus Glauben, wie Abraham es war, ist das seine Stellung vor Gott in Christus, 
dann kann ihn auch niemand aus der Hand Gottes reißen. 
Sollte er selbst jemanden um Christi Willen verraten, kann er wahrhaftig um Vergebung bitten. 
Und dann wird er auch Wiederherstellung erfahren, wie wir ja alle, die wir auf dem Weg sind. 







Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2022 09:42.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied Petrus - Judas und andere im NT

von Leah am 01.02.2022 08:40

Hallo Burgen, 
Die Geschichten im AT und stimmt, auch die Berichte von Jesu Leben, sollen uns helfen, geistliches Wirken am inwendigen Menschen richtig zu verstehen. Sie sind nützlich zur Belehrung, Überführung, Zurechtweisung und Erziehung in der Gerechtigkeit. (2 Tim 3,16).
Deshalb darf man die Geschichten auch so untersuchen, wie ich das gemacht habe.
Die Frage ist: Warum wurde das aufgeschrieben? Finde ich darin etwas für mein Leben mit Christus?
Leah

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Juden und die Römer...

von pausenclown am 01.02.2022 07:32

Hallo Cleo.

Hast du vielleicht die Erwartung an uns, dass wir die Inhalte des Artikels kommentarlos und ohne Prüfung übernehmen


Hä? Cleo habe ich das geschrieben, wozu soll ich das Erwarten?

Cleo , vielleicht ist das für mich nur ein Unterschied, ob man inhaltlich darüber schreibt, oder Tanzen oder was auch immer.

Lass gut sein Cleo 
Lg

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Cleopatra
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Re: Juden und die Römer...

von Cleopatra am 01.02.2022 07:24

Guten Morgen, pausenclown, 


pausenclown schrieb: Ich fasse das geschriebene noch mal für mich zusammen. Der Artikel ist eine Zusammenfassung von Menschen die sich beruflich mit Thema: Das Verhältnis zwischen Juden und Römer auseinander setzen. Darunter eben auch welche Erwartungen gab es bei uns Juden in der Zeit an den Messias. Mir ist schon bewusst, dass es manches gewohnte, gehörte eben widerspricht. Das nun die eine oder andere christliche Sicht da angekratzt wird, kann ich verstehen, aber geht es zum Beispiel um historische Forschung, geht es um Fakten, bzw die Suche und Annäherung.


Wo ist denn das Problem, wenn man etwas dazulernt und seine Denke korrigiert...?
Ich sehe hier bei niemanden ein Problem damit.

Es wird nur eben anhand der Bibel verglichen.
Und teilweise wurde eben ohne den Artikel hinter dem Link das Thema an sich mit der Bibel verglichen.

Das finde ich garnicht schlimm und dabei entwickeln sich Gespräche und auch Beispiele, die mal vom Thema leicht abweichen, wobei ja das eigentliche Thema "Juden und Römer" immernoch hier bestehen geblieben ist.

Hast du vielleicht die Erwartung an uns, dass wir die Inhalte des Artikels kommentarlos und ohne Prüfung übernehmen...?

Mir persönlich hat dieser Thread hier schon sehr geholfen, ich habe dazugelernt:

- dass die Römer damals wohl für die Juden zur Zeit des neuen Testamentes nicht so verhasst waren, wie angenommen
- dass es diese Zeloten bereits gab, sie aber erst einige Jahre später offensiver wurden
- dass die Annahme, Judas sei ein Zelot gewesen und habe daher Absichten gehabt, die in der Bibel nicht genannt werden, für mich nicht stimmig ist
- Themenfern: Aber ich finde es auch wichtig, dass man eben niemanden in eine Schublade steckt, seien es "alle Juden", so wie auch "alle Christen". Dieses "alle Christen denken immer so falsch und böse über uns" habe ich selbst leider auch schon öfters in "Aufklärungsartikeln" gelesen, wobei ich mich da in solchen Denken ganz oft garnicht wiedergefunden habe, obwohl ich ja Christ bin. 


Ich habe bisher hiervon profetiert

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Juden und die Römer...

von Cleopatra am 01.02.2022 07:13

Guten Morgen, 


Leah schrieb: Ich schrieb, dass SIMON ein Zelot war und die Schrift das erwähnt, wogegen sie das bei JUDAS nicht tat....schaut noch einmal. Damit wollte ich sagen, dass ich nicht glaube, dass Judas ein Zelot war. Seine Motive, Jesus zu verraten, dürfen wir daher nicht einfach auf der Basis suchen.

Ja, das habe ich auch so verstanden.
Deshalb konnte ich die Gedankengänge ja auch nachvollziehen.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Juden und die Römer...

von pausenclown am 01.02.2022 07:01

Hallo.

 

Ich fasse das geschriebene noch mal für mich zusammen.

Der Artikel ist eine Zusammenfassung von Menschen die sich beruflich mit Thema:
Das Verhältnis zwischen Juden und Römer auseinander setzen.
Darunter eben auch welche Erwartungen gab es bei uns Juden in der Zeit an den Messias.

Mir ist schon bewusst, dass es manches gewohnte, gehörte eben widerspricht.

Das nun die eine oder andere christliche Sicht da angekratzt wird, kann ich verstehen, aber geht es zum Beispiel um historische Forschung, geht es um Fakten, bzw die Suche und Annäherung.

Das als Antwort darauf Tanzen, unterschiedliche christliche Kulturen usw

 

 

Das ist das absurdeste was mir hier geschrieben wurde und meine Zeit ist mir dafür zu Schade.

LG

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied Petrus - Judas und andere im NT

von Burgen am 31.01.2022 21:29



;)  Ja Leah, so ist das halt mit der Schreiberei ;) 

für mich ist es bis dahin eine strikte Trennung gewesen zu dem Zeitpunkt, da noch keine Erlösung durch Auferstehung gewesen.
Die Jünger hatten alle noch nicht die Gerechtigkeit aus Glauben und waren noch nicht mit dem Tröster - dem Heiligen Geist und seiner Kraft ausgerüstet.  

Und klar, jeder hat eine andere Weise der Verarbeitung und der Beschäftigung mit Glauben und Bibel. 
Es geht ja nicht darum, wer zuerst die richtige Formulierung findet oder so. 
Das schenkt ja auch Lebendigkeit im Austausch. 

Wir alle sind auf dem Weg und können uns gegenseitig helfen, und lernen, allein durch das Lesen und mit der Beschäftigung. 

ZB wachte ich vor wenigen Tagen mit der bibelstelle Röm 12,1-2 
Und das war erstaunlich, weil dies bisher noch nie geschah  




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