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frank
Gelöschter Benutzer
06.01. Abends
von frank am 06.01.2022 18:10edit: Verstoß gegen Urheberschutz- und Erbrecht, 07.01.2022, 07:31 Uhr
frank
Gelöschter Benutzer
6.01. Morgen
von frank am 06.01.2022 18:07edit: Verstoß gegen Urheberschutz- und Erbrecht, 07.01.2022, 07:31 Uhr
frank
Gelöschter Benutzer
Stark`s Gebetbuch
von frank am 06.01.2022 18:051728 erschien zum erstenmal
Morgen- und Abendandachten frommer Christen für alle Tage des Jahres, von Johann Friedrich Stark
und wurde zum "allgemeinen" lutherischen Gebetbuch über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Ich nehme mir mal vor - zumindestens für einige Zeit - die Andachten hier einzustellen (Das Buch ist nicht mehr geschützt, darf also öffentlich eingestellt werden)
frank
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von frank am 06.01.2022 17:07Könnte man die "Einpflanzung" des Wortes und sein Wachstum in uns = als "Neugeburt" bezeichnen?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von geli am 06.01.2022 16:58Ja, das ist richtig - dazu braucht es aber zuerst eine neue Geburt!
frank
Gelöschter Benutzer
Alte lutherische Studienbibel
von frank am 06.01.2022 15:39Ich bin vor einiger Zeit auf ein Projekt gestoßen, dass vor allem online verwendbar ist:
Lutherische Studienbibel
Im Original sind das 6000 Seiten, mit eine wirklichen "unrevidierten" Lutherbibel (frühes 17. Jahrhundert) dem Vers zu Vers Kommentar von Dr. Ossiander und alles in der heutigen Rechtschreibung.
Im Dahinterstehenden Dolle-Verlag kann man (wenn es mit der Internetverbindung schwierig ist) die PDF Datei auch kaufen (20 Euro) es sind allerding 1,7 Gbyte Festplatte die flöten geht - aber auch alle pdf-Bücher des Verlages und die Datei wird immer wieder erneuert.
Also, wer den Festplattenbeleg hat und wirklich fromme und gut verständliche Biblische Bücher lesen möchte - für den Umfang ist es nicht viel.
frank
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von frank am 06.01.2022 15:305. Mose 10,16 ist eine Aussage = sie einfach für unmöglich zu erklären ist schon sehr subjektiv
Ich gebe dir mal den Kommentar von von Ossiander (17. Jahrhundert - die erste bekannte lutherische Studienbibel)
16. So beschneidet nun eures Herzens Vorhaut und seid fürderhin nicht halsstarrig
Beschneidet: Das ist: Legt ab die Blindheit eures Gemüts und Verstandes, daher allerhand Irrtum in geistlichen Sachen entstehen, und euren widerspenstigen Sinn, welcher verhindert, dass ihr den Geboten Gottes nicht könnt Gehorsam leisten
"legt ab..."
Eph 4,25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.
Kol 3,8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde
Hier ist der Hinweis, dass ich als Seele, mitbeteiligt bin = "lege ab..." ist eine Aufforderung
Jakobus bringt die Lösung des Problems von Aufforderung und Verheißung (der beidigen obigen Bibelstellen aus dem 5. Buch Moses))
Jak 1,21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.
Wenn wir der Aufforderung nachkommen und "ablegen" und dabei das "Wort" dass in uns gepflanzt wurde "annehmen", dann wirkt auch Gott in uns durch SEINE Kraft.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von geli am 06.01.2022 12:55Deshalb habe ich es ja dann erklärt!
Wenn es also möglich wäre - warum hätte dann Gott versprochen, selbst einzugreifen?
Oder eine Gegenfrage: Denkst Du, dass es für einen nicht wiedergeborenen Menschen - und das waren ja die Israeliten - möglich ist, sein eigenes Herz zu beschneiden? So, dass Gott damit zufrieden sein könnte?
frank
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von frank am 06.01.2022 12:45Das eine ist eine Aufforderung - das andere eine Verheißung.
Eine Frage mit ja und nein zu beantworten ist nicht nicht wirklich eine Beantwortung.
Ich weiß das dieses Thema eines der schwierigsten ist - aber das eine (die Aufforderung) als Unmöglichkeit zu bezeichnen, beantwortet die Frage nicht = das ist lediglich deine Stellungsnahme
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von geli am 06.01.2022 12:40Ja und nein, so sehe ich das.
In 5. Mose 10,16 sagt Gott, was er gerne möchte - und gibt auch Gründe dafür an, warum er das möchte: Nämlich, weil er der "Gott aller Götter" ist, und der "Herr über alle Herren" - ein mächtiger Gott, der die Israeliten angenommen und erwählt hat hat und sie liebt.
Da Gott aber von vorneherein klar war, dass es nichts werden würde mit der "freiwilligen" Beschneidung, weil wir Menschen dazu nicht fähig sind, hat er dann in 5. Mose 30,6 versprochen, dass er selbst es tun würde.
Warum? - Nämlich deshalb, weil Gott sich danach sehnt, dass die Menschen - hier die Israeliten - ihn "lieben würden mit ganzem Herzen und von ganzer Seele".
Also das Eine ist der Wunsch Gottes, weil er segnen möchte,
das Andere ist die Tatsache, dass wir Menschen unfähig sind und dass er sich aufmacht, selbst das Nötige zu tun, damit es möglich wird!
Es ist also ein Versprechen, eine Verheißung Gottes, dass er selbst das Unmögliche für uns möglich macht!

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