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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Substitution Methadon verschweigen?

von pray am 02.11.2021 20:46

Hallo liebe Cleo,
kannst du das Thema löschen bitte?
Es hat sich heute nämlich selbst beantwortet:
Der Betreuer, der heute mit dem Betroffenen zur Firma gehen sollte, wo eine Stelle frei war, ist krank geworden.
Das heißt, es gibt keine fristgerechte Bewerbung mehr.
Und damit entfällt auch die Lüge über die Substitution. Eigentlich dachte ich mir das schon, dass Gott Dinge zerschmeißt, wo ein Christ lügen soll und alles auf einer Lüge aufgebaut werden soll.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.11.2021 16:42.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2533

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 02.11.2021 19:14

Thy word is a lamp unto my feet, and a light unto my path.
 
(Psalm 119, 105; King James Version)
 
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
 
(Psalm 119, 105; Lutherbibel)
 
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von Burgen am 02.11.2021 11:33


Wenn ich das jetzt so lese und auf mich wirken lasse was ich und Geli geschrieben haben, 
scheint es mir, als sei mein Beitrag 'weichgespült'.

Ist er jedoch nicht.  
Denn das ist ja gerade spannend, es gibt unterschiedliche Herangehensweisen zu den Problemen unserer Welt - Zeit.

Da finde ich es sehr hoffnungsvoll, dass, wie in den IDEA Kurznachrichten, gesagt wurde, dass sehr viel mehr
junge Menschen evangelikale Theologie studieren.
Das bedeutet für mich, gezielt für solche Lehrstätten und Menschen zu beten. Sie brauchen Gebetsunterstützung.
Das sieht man ja auch an dem Geschehen der Bremer Leute. Die Kirche fortwarf immer schon anders als in anderen
Bundesländern, soweit ich mich erinnere.

Aber ich weiß auch von manch anderen Bibeltreuen Sprechern, dass ihnen aufgrund ihrer Einstellungen die Einreise
in das betreffende Land (zB England) verboten wurde.

Polen ist da ja auch in der Welt ein besonderes Land. Hier in Bezug auf die massenhaften Abtreibungen, die nicht
erlaubt sind. In Indien werden ebenfalls unglaublich viele Menschen abgetrieben, die noch nicht das Licht der Welt
erblickt haben.

Was für ein Aufstand deswegen. In einem Lebensberichthörte und sah ich mal, dass aufgrund einer Vergewaltigung
einer jungen Frau eine Abtreibung geschehen sollte. Der Pastor sprach sich dagegen aus. Das Mädchen wurde danach
in eine fremde Familie adOptiert und hatte es schulisch jedenfalls sehr gut. 

Sehr viele Jahre später begegneten sich Mutter und Tochter, die ebenfalls Kinder hatte. Und der eine Enkel wurde
sogar Astronaut , ich glaube zum Mond.
Die Oma wurde gute 100 Jahre alt und war bis zuletzt aktiv in Beratungsstelle junger Abtreibungswilligen und Unwilligen
tätig.Sie wurde von Gott als Zeugnis gebraucht, dafür:
Was kann Gott aus deinem Leben machen - wenn du sein Gebot einhältst.

Heute werden solche Einrichtungen massiv angegriffen ...

Ein Missionar wurde in jüngeren Jahren in Russland ins Gefängnis gesteckt.
Aufgrund seiner Gebete und seinem Wirken dort, wurden viele Mithäftlinge Christen.
Später traf er manch einendes Pastor wieder. Sie besuchten ein Krankenhaus.
Beteten dort für die Kranken. Die wurden gesund, das Krankenhaus leer und die
Beter erhielten Besuchsverbot.

 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von geli am 02.11.2021 10:40

Cleo: Gott möchte Demut und Unterordnung. Manchmal sogar dann, wenn wir etwas nicht persönlich genau verstehen und genauso sehen wie Gott.

Ja, das möchte er - allerdings nur da, wo nicht gegen seine Gebote und Gesetze gehandelt wird. 

Mittlerweile sind wir allerdings an einem Punkt angekommen, wo das, was Gott sagt, als "Hassrede" diffamiert wird, wie im Falle der finnischen Politikerin. Wir haben ja auch hier im Land ein  ähnliches Beispiel, wo ein Pastor wegen "Volksverhetzung" angezeigt und vor Gericht gestellt wurde, weil er in einem Seminar die biblische Sicht der Ehe und der Sexualität vertreten hatte.

Nun spricht geli ein wenig davon, dass Christen der Welt "folgen", indem sie sich der Welt unterordnen, kann man das so zusammenfassen?

Ja, denn dort, wo frontal gegen Gottes Gebote Gesetze erlassen werden, dort dürfen wir nicht schweigen, sondern müssen den Mut haben, Stellung zu beziehen. Wenn wir das nicht tun, folgen wir der Welt - auch eine stumme Mehrheit macht sich mit schuldig. Und das sehe ich im Moment leider nur zu oft.

Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied, ob man sich Gott gegenüber unterordnet oder der Welt.

Das kann man natürlich nicht so einfach pauschal sagen - man muss ja immer schauen, um welche Sache es konkret geht.
Ich muss immer vergleichen: Was sagt "die Welt"? - und was sagt Gott dazu? Und erst dann kann ich eine Entscheidung darüber treffen, ob hier "Unterordnung" gefragt ist, oder eben nicht.

Hier sehe ich Beispiele von dir geli als genauso: Homosexualität und Co, Dinge, die in der Bibel klar als falsch gezeigt werden, werden toleriert.

Genau um diese Dinge geht es mir ja auch - um Dinge, die von Gott her klar Sünde sind. 

Teilweise aber zerfetzen sich Christen verbal und durch Lästerungen oder Ähnlichem versuchen sie, noch mehr Leute "auf ihre Seite zu ziehen", wenn eine unterschiedliche Meinung besteht.

Ja, das wäre fast wieder ein eigenes Thema - wenn es nur um "Meinungen" in eigentlich unwichtigen Dingen geht. Aber das hatte ich in meinem Beitrag eher nicht gemeint. Mir ging es um das Schweigen der Christen, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, um Dinge, die sich in unserer Welt immer stärker entfalten, und wo wir uns immer weiter von Gott und seiner Ordnung entfernen.
Vielleicht sind hier "interne Meinungsverschiedenheiten" eher eine Ablenkung gegenüber den wirklich wichtigen Dingen?

Wie kann es sein, dass Glaubensgeschwister, Menschen, mit denen wir gemeinsam mal den Himmel teilen werden, einander in Feindschaft begegnen, weil eine unterschiedliche Meinung irgendwo besteht...?

Ja, vielleicht sind dann einige gar nicht im Himmel dabei - dann wäre das Problem schon gelöst...  

Aber auch hier: Da kann man nicht pauschal von "Meinungen" sprechen - man müßte die Sache, um die es geht, genauer benennen.
Nur als Beispiel: Die große Diskussion - auch in den Kirchen - um die "Ehe für alle", um die "Segnung gleichgeschlechtlicher Paare" - ja, darüber gibt es auch in den Kirchen unterschiedliche Meinungen, und darum wird auch gestritten.
Natürlich kann man den "Geschwistern", die hier eine falsche Sicht vertreten, nicht mit "Feindschaft" entgegentreten - aber hier ist es ganz klar geboten, nicht mit zu machen, sich hier nicht, um des lieben Friedens willen, "unterzuordnen", sondern mutig die Sicht Gottes zu vertreten.
Etwas anderes wäre es, wenn es z.B. Streit um Musik gibt, Streit um die angemessene "Kleidung" etc. Das sind eher nebensächliche "Schauplätze", und hier sollte nicht gestritten werden, sondern hier sollte man zu einem vernünftigen Kompromiss kommen, zu Lösungen, mit der dann beide "Parteien" leben können.

Ich glaube auch, dass wir in einer besonderen Zeit leben in dem Sinne, dass es nach und nach gottloser wird. Manchmal sind wir auch gefragt, ganz klar Stellung zu beziehen. Wenn wir die Bibel aufmerksam durchlesen, dann sehen wir, wie Gott ist und dass Gott auch Gehorsam fordert.

Genau - um das ging es mir in der Hauptsache. Allerdings sind wir in der Gottlosigkeit mittlerweile so weit fortgeschritten, dass "manchmal" fast noch zu wenig ist. Ich jedenfalls vermisse schon lange die Stimmen der Kirchen und wundere mich über das große Schweigen, das fast schon "laut" ist...

die verfolgt werden auch, im Mittelalter durften sie sich nicht wehren,

Ja, da hatten sie wenig Möglichkeiten, sich zu "wehren". Und doch - es gab immer wieder mutige Männer (nicht nur Martin Luther), die sich "gewehrt" haben gegen falsche Lehre. Hundert Jahre vor Luther gab es z.B. einen Herrn Hus, der allerdings auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Und es gab noch viele andere, die sich "gewehrt" haben.

Wieviel einfacher hätten wir es doch heute, uns zu "wehren" und falscher Lehre und der Gottlosigkeit unserer Regierung entgegen zu treten - wir landen mit Sicherheit heute nicht mehr auf dem Scheiterhaufen. 
Ja, eventuell vor Gericht - so weit ist es schon gekommen, dass man vor Gericht landet, wenn man biblische Wahrheiten vertritt.
Ja, und auf FB wird man gelöscht - ebenso auf youTube.
Die moderne "Bücherverbrennung" ist schon lange im Gange...

Nächstenliebe wirklich zu praktizieren,

Ja, natürlich - aber "Nächstenliebe" bedeutet auch, bei der (biblischen) Wahrheit zu bleiben, den anderen nicht auf einem falschen Weg weiterlaufen zu lassen, sondern ihn zu warnen.
Damit macht man sich allerdings nicht immer Freunde... dazu gehört Mut. 

Ja, natürlich ist das Thema sehr vielschichtig - ich weise aber bewußt "einseitig" auf "den Mund aufmachen" hin, eben nicht zu schweigen, sich nicht überall "unterzuordnen", weil ich denke, dass das Thema Unterordnung sehr oft überbetont wird, oft falsch ausgelegt wird und ganz oft dazu dient, sich "wegzuducken", sich zu verstecken und den Problemen aus dem Weg zu gehen.

Um es im Bild auszudrücken: Die "Waagschale", in der die "Unterordnung" liegt, geht stark in Richtung nach untern, hat also viel zu viel Gewicht. Deshalb möchte ich betont die andere "Waagschale" füllen, um ein Gleichgewicht herzustellen 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2021 10:46.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von Burgen am 02.11.2021 10:20



Guten Morgen, 

ich danke euch sehr für eure geteilten Gedanken. Sie helfen auch daran weiter zu denken. 

Und anhand der heutigen Losung kamen mir Gedanken in den Sinn zB, dass es Sinn macht, wenn es heißt, dass die meisten Menschen sozusagen erstmal den Weg in ein dunkles Tal gehen werden, bevor sie sich Gott mit ihrem eigenen Leben, Wünschen und Vorstellungen, Ängsten und Freuden in die Hände geben. Und ihn um Hilfe bitten. 

Ja, Gott wird da sein und helfen. Er ist da. Er freut sich über jeden, der zu IHM umdreht und sich zuwendet. 
Das kann ein junger Mensch sein. Es kann auch ein älter oder alter Mensch sein. 
Und jeder steht an einem anderen Wendepunkt seines Lebens. 

Das Schreckliche um uns herum kann fertig machen, auswegslos erscheinen. Doch es gibt eben ein - aber - . 
Und dieses - aber - lässt uns aufschauen mit Herz, Sinn und Geist auf Jesus Christus, unseren Retter und Erlöser. 
Das nämlich ist unabhängig von dem, was die Welt uns einbläuen will. 

Aus manch einem Leben ist uns mitgeteilt, überliefert worden, dass sogar unter den Umständen einer bevorstehenden Hinrichtung das Herz dieses Menschen froh und gelassen war. Ja, dass sein/ihr Gesicht leuchtete (wie bolle, wie man so sagt) und das diese Menschen völlig friedlich trotz des Unrechts der herumstehenden Menschen, in die Hände Gottes ihr Leben auf Erden verließen. 

Und auch diejenigen, die gejagt, überwacht, eingsperrt sind wie zB in Sibierien (das war wohl früher die Stätte der Zwangsarbeitsüberwachung) oder die Lager der anderen Länder, in denen Gehirnwäsche und gefoltert wird, aber auch andere Länder, in denen perfide Überwachung und Verfolgung, Mißhandlung stattfindet, aber auch Prostitution, Drogenkartelle, und in allen Machtebenen dieser Welt schreckliche dinge befürworten und ausleben ... 

Es geht wirklich um das eigene Leben und darüber hinaus, dass jemand den Erlöser und Retter kennt, der Jesus Christus heißt. Er allen ist fähig uns die Kraft zu geben, treu, fröhlich, weise, und auch tatkräftig, geduldig und liebevoll zu sein und als Licht leuchten. Denn wir müssen nicht überall 'mitmischen'. Jesus kann jederzeit erwartet werden. Dann wird es sein, dass zwei an einem Auto rumbasteln, den Weihnachtsbaum schmücken usw. und plötzlich wird einer von beiden nicht mehr da sein.! 
Das hat Hoffnungspotential, denn so ist unsere christliche Wirklichkeit aufgestellt. 

Es stellt sich also die Frage: worauf ist mein tägliches Augenmerk gerichtet? 

Wir sollten ja als Christen einen Unterschied feststellen und dies von anderen bescheinigen lassen. Auch wenn wir als 'blauäugig' abgestempelt werden sollten. 
Denn Gott ist am Zug. Er wird ans Ziel kommen mit der Welt, auch wenn die Welt ihm noch nicht wieder ganz gehört. Er vervielfältigt und breitet sich aus durch jeden Christen. Gott ist Geist und Jesus lebt in dem Christen durch den Geist tatkräftig sein Reich Gottes aus. 

Ich finde das alles sehr hoffnungsvoll. Und denke, dass jeder Christ anteil an der wunderschönen Reich Gottes Zeit jetzt schon hat. Sogar dann, wenn es scheint, als würde er durch die Wogen der Welt, die Gleichförmigkeit zum Ziel hat, ertrinken in den Wechselbädern der Gefühle und Ereignisse. 

Gott / Jesus ist durch sein Wort und in seinem Wort präsent. Es liegt an uns, wohin wir unsere Nase in den Wind halten ... 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (15) Der HERR -Jesus- wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre. Jesaja 58,11

von Burgen am 02.11.2021 09:50



Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; 
denn der HERR wird dein ewiges Licht sein.                                       Jesaja 60,20   

Jesus spricht: 
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, 
nicht in der Finsternis bleibe.                                                                Johannes 12,46   


Kl: Römer 3,9b-20   aus Werken des Gesetzes wird kein Mensch vor Gott gerechtfertigt werden können 
Bl: Lukas 15,11-32   du solltest aber fröhlich sein und dich freuen; denn der, der tot war ist nun lebendig   


Wir wolln uns wie das liebe Licht, so unbekümmert, warm und schlicht, 
dem Lebenstage schenken. 
Wir sollen Gottes Strahlen sein. 
Gott wird durch uns sich tief hinein in seine Erde senken.              (BG:Arno Pötzsch)   




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Klecks

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Beiträge: 159

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Klecks am 02.11.2021 08:46


"Herr, ich suche deine Ruhe"
In mir tobt ein gewaltiger Sturm.
"Du sprichst zum aufgewühlten Meer
meiner Seele in mir, Herr"

Weise mir den Weg.

Martin Pepper "Auge im Sturm"


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5517

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von Cleopatra am 02.11.2021 07:36

Hm, die Frage in diesem Thread ist ja, wie wir Gott dienen und folgen.

Nun spricht geli ein wenig davon, dass Christen der Welt "folgen", indem sie sich der Welt unterordnen, kann man das so zusammenfassen?

Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied, ob man sich Gott gegenüber unterordnet oder der Welt.

Gott möchte Demut und Unterordnung. Manchmal sogar dann, wenn wir etwas nicht persönlich genau verstehen und genauso sehen wie Gott.
Ich denke, dass wir da wirklich genügend Beispiele in der Bibel finden.


Die "ich weiß alles besser" und "mein Wissen/Verständnis ist Maßstab" ist meiner Meinung nach ein Mainstream dieser Welt, die "Ansteckung" der Welt durch diese permanente "Ich-Bezogenheit" der Moderne.

Mir ist da zum Thema "Ansteckung" die Geschichte in 1. Mose sehr, sehr zur Warnung, in der Josef nach Sichem zieht, weil es dort schöner ist. Grundsätzlich, immer, wenn sich Israel mehr und mehr der äußeren Welt mit ihren Kulturen und so angefreundet hat, umso schlimmer wurde es wieder: Sie taten, was gut war in ihren Augen (es steht nicht sofort "sie nahmen sich vor, von nun an zu sündigen" oder "sie wollten von Gott nichts mehr wissen") und zack, war das Drama riesengroß.

Deshalb finde ich es auch sehr wichtig, immer im Wort Gottes zu bleiben, aber auch immer viele Kontakte zu anderen Christen zu haben.

Wir leben allerdings in einer Welt, in der auch wir versucht sind, in "christlich" "angesteckt" zu werden.

Hier sehe ich Beispiele von dir geli als genauso: Homosexualität und Co, Dinge, die in der Bibel klar als falsch gezeigt werden, werden toleriert.
Aber ich sehe auch andere Dinge, in der wir in Versuchung geraten. Ich glaube, dass es garnicht immer die offensichtlichen Dinge nur sind, schließlich ist der Teufel gerade sehr aktiv, wie wir alle wissen. 

Ich sehe auch, dass in der Bibel, im neuen Testament, die Nächstenliebe auch ganz groß geschrieben wird. Teilweise aber zerfetzen sich Christen verbal und durch Lästerungen oder Ähnlichem versuchen sie, noch mehr Leute "auf ihre Seite zu ziehen", wenn eine unterschiedliche Meinung besteht.
Sei es zu medizinischen oder Wissenschaftlichen Themen (von denen die wenigsten wirkliche Mediziner oder Wissenschaftler sind), zu politischen Themen oder Anderes. Auch Themen aus der Bibel. Ich bin mir sicher, dass die ersten Christen auch völlig unterschiedliche Menschen waren mit unterschiedlichen Hintergründen. Aber sie brachen jeden Tag das Brot, teilten alles miteinander.

Wie kann es sein, dass Glaubensgeschwister, Menschen, mit denen wir gemeinsam mal den Himmel teilen werden, einander in Feindschaft begegnen, weil eine unterschiedliche Meinung irgendwo besteht...?
Wie kann es sein, dass sich eine Meinungsgruppe als Opfergruppe darstellt, die im übrigen auch ein Mainstream der Zeit ist (Opfer = besonders hervorgehoben= Ich-Gestreichel)?

Ich glaube auch, dass wir in einer besonderen Zeit leben in dem Sinne, dass es nach und nach gottloser wird.
Manchmal sind wir auch gefragt, ganz klar Stellung zu beziehen. Wenn wir die Bibel aufmerksam durchlesen, dann sehen wir, wie Gott ist und dass Gott auch Gehorsam fordert.

Ich glaube nicht, dass das alles geschrieben wurde, die ersten Christen mussten sich bei Christenverfolgung daran halten, viele heutige Christen, die verfolgt werden auch, im Mittelalter durften sie sich nicht wehren, aber heute, im modernen, "freien" Deutschland meint Gott dies alles dann anders- ihr versteht schon, wie ich das überspitzt meine, oder?

Nein, das kann es nicht sein. 

Ich glaube, dass wir Gott auch ganz viel dienen, indem wir ihn ehren durch unser handeln, aber auch vor allem durch das, was wir sagen. Wie wir mit anderen Menschen umgehen (ich halte mich im Moment total gerne mit älteren Christen auf, sie sind mir ein großes Vorbild in Geduld und Demut).Es ist leicht, sich gut zu verstehen mit Menschen, die meiner Meinung sind. Das ist keine große Ehre für Gott, denn das können ganz viele Nicht-Christen auch.

Aber es ist die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die nicht meiner Meinung sind. Und da gibt es im Moment in dieser Zeit ja ganz viel Potential, viele Möglichkeiten, Nächstenliebe wirklich zu praktizieren, zum Beispiel, indem wir ihnen zeigen, dass wir sie wirklich lieben, indem wir ihnen zuhören (die meisten wollen immer nur selbst reden und ihre Meinung anderen gegenüber überzeugen) und uns nicht so wichtig oder als Maßstab sehen.

Ich denke, dass Demut und auch Unterordnung (ein Wort, welches heutzutage immer unbeliebter wird, weil ich auch glaube, dass es manchmal mit "Unterdrückung" gleichgesetzt und verstanden wird) eine Art ist, Gott zu dienen und zu ehren- aber ganz klar differenziert: Die Unterordnung vor Gott, nicht die Unterordnung vor der Welt.

Und in der Bibel können wir ganz viel davon lesen, wie diese Unterordnung aussieht. Auch, wie wir uns in der Welt verhalten sollen, in den neuen Testamenten ist das ganz einleuchtend, und simpel beschrieben.


Das sind meine allgemeinen Gedanken dazu.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2021 07:38.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 01.11.2021 15:40

40 Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder.

Überall sollten Christen ihren Weg miteinander gehen und füreinander da sein.

Danke Herr, dass Du uns Gemeinschaft mit Dir und unseren Mitmenschen schenkst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: w i e dienen wir IHM - w i e folgen wir IHM - wo ist er?

von geli am 01.11.2021 10:03

Burgen: Wir haben ja nun keinen König, jedoch Männer und Frauen, die das Volk beschützen, für Recht und Ordnung sorgen und eben politische Verantwortung von oben nach unten leiten und umsetzen sollen.

Leider sorgen die Leute, die in unserer Regierung sind, gerade nicht (mehr) für Recht und Ordnung, und das, was "von oben nach unten" geleitet wird, ist zutiefst gegen Gottes Gebote und seine Ordnung.
Denn sie tun leider genau das Gegenteil von "beschützen": Sie tun alles dafür, dass die bestehende Ordnung, die ja doch in vielen Teilen auf der Ordnung, die Gott uns gibt, aufgebaut war, völlig zerstört wird. Unsere Welt wird gerade "umgebaut" - nach menschlichen Vorstellungen und nach menschlichen "Idealen".
Es entsteht gerade ein moderner "Turmbau zu Babel": Man denke nur an "Gender", an "Ehe für alle", "Abtreibung bis zur Geburt" und als "menschenrecht" (siehe "Matic-Bericht"), und vieles mehr. Wer heute noch Gottes Gebote vertritt, wird der "Hassrede" beschuldigt und vor Gericht gestellt - wie es gerade der finnischen Politikerin Räsänen passiert ist. Und das ist leider kein Einzelfall (mehr).

Die Frage ist: Wie leben wir als Christen in einer zunehmend gottlosen und gottfeindlichen Umwelt?

Die meisten CHristen - auch die, die ich kenne - machen es sich einfach: Sie "ordnen" sich einfach "vorbildlich" unter... 

Damit machen sie mit und bestätigen den gottlosen Kurs unserer Regierung und unseres Landes - wie in weiten Teilen ja auch schon darin zu sehen ist, dass homosexuelle "Segnungen" und "Trauungen" von den Kirchen akzeptiert und praktiziert werden.

Gottes Gebote werden mit Füßen getreten - jemand hat gesagt, dass jedes der Gesetze, die zur Zeit bei uns erlassen werden, ein "Faustschlag" ins Gesicht Gottes ist. 
Welchen Segen für unser Land erwarten wir denn so? Wenn wir nicht aufwachen, wird Gottes Gericht nicht auf sich warten lassen - das ist jedenfalls meine Sichtweise. 
Noch ist "Gnadenzeit" - aber diese Zeit geht ihrem Ende entgegen. "Corona" ist ein Weckruf Gottes - nur: lassen wir uns aufwecken?

"Unterordnung" - meiner Meinung nach ist das keine Lösung.  Ich bin schon lange am Beten um Weisheit, wie ich mit diesen Dingen umgehen kann und soll. "Unterordnung" unter Sünde ist für mich allerdings keine Option...
Aber bis jetzt sind die CHristen erstaunlich still  - sie verkriechen sich irgendwo... in der Hoffnung, dass der "Sturm" bald vorbei sein wird. Ich bin allerdings der Meinung, dass das, was wir gerade erleben, erst der Anfang des "Sturmes" ist.

Wenn die Christen im sogenannten "christlichen Abendland" nicht beginnen, umzudenken, wird es mit Sicherheit Spaltung geben - die Einen, die sich weiterhin "unterordnen", und die Anderen, die in den Untergrund gehen (müssen), weil ihnen Verfolgung droht, weil sie an Gottes Ordnung und an seinen Prinzipien festhalten.

Ich persönlich denke, wir sollten uns als Christen schon mal langsam überlegen, wie wir uns als "Untergrund-Christen" strukturieren müssen, um zu überleben!


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