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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Mato am 04.08.2021 08:24

Wenn wir Analogien anstellen oder Veranschaulichungen bringen, müssen wir uns immer fragen, ob sie möglicherweise eine falsche Botschaft transportieren.  
 
Dies ist nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar.  
 
In unserer Großzügigkeit irgendwelchen Showpredigern gegenüber biegen wir dann die krummen Beispiele so zurecht, dass sie noch akzeptabel erscheinen, geistlich gesehen ist dies aber ein Auge zudrücken und es nicht so genau nehmen.
 
Erklärung: Die Ersetzung bzw. Einsetzung unseres Namens in die Prüfung, die einzig Jesus zu bestehen würdig und möglich war, ist ein unbiblisches Bild, denn damit treten wir an die Stelle Jesu und haben Anteil am Erlösungswerk. Das ist falsch. Die durch Jesus erworbene Legitimation ist eine einzigartige Stellung, die nicht übertragbar ist und an deren Stelle kein anderer Name auftauchen kann, ansonsten wäre es Gotteslästerung.
 
Diese Art Überhöhung in der Manier einer Siegermentalität ist oft bei diesen Showpredigern zu finden und die Rhetorik ist oft so eingängig und suggerierend, dass dies oft unbemerkt bleibt.
 
Mein Ratschlag, bleibt bei den biblischen Beispielen, die werden durchaus auch von nicht bibelversierten Menschen verstanden und brauchen keine weitere Rhetorik, die letztlich dazu dient menschliche Vorstellungen zu vermitteln. Denn eines ist sicher, schon die kleinste Prise eines menschlichen Zusatzes, läßt allmählich die vielen, vielen "Wahrheiten" entstehen, die die Bibel als Irrlehren bezeichnet.  
 
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2021 08:25.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5518

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Cleopatra am 04.08.2021 07:35

Ui, also ich hätte jetzt nicht sofort geschrieben, dass das Beispiel so schlecht ist.

Beispiele dienen ja eben, bestimmte Aussagen in Bildorfm einfach darzustellen.

Nicht, um von allen Seiten aus perfekt zu sein.

Ich glaube, dass sogar Jesus diesen Anspruch nicht hatte.

Wenn wir an die Gleichnisse Jesu denken, dann verdeutlichen sie ja auch eine bestimmte Sache, nicht alles drumherum.

Zum Beispiel beim Gleichnis vom verlorenen Schaf beschwert sich niemand, dass die 99 Schafe einfach alleine und in Gefahr gelassen werden, die Frau,  die die kostbare Perle sucht, wird nicht als schlechte Hausfrau dargestellt, weil sie in der Zeit das Mittagessen und die Ecken putzen sollte und so weiter ;-D

Ich denke, das Beispiel soll einfach zeigen: Wir haben keine Chance, in den Himmel zu kommen. Aber der Einzige, der dazu berechtigt ist, schenkt uns den Eintritt. Wir müssen ihn nur annehmen.

Ich denke, das will uns das Beispiel sagen und das ist doch auch gut, um etwas zu verstehen.

Und für das Thema sündlos leben udn so weiter gibt es dann andere Beispiele


So meine groben Gedanken dazu



Mato: Jesus lebt und dieser Kernsatz mit dem Herzen aufgenommen wird seine Wirkung entfalten. Ganz ohne krummen Anschauungen, die nur in der Lage sind falsche Bilder zu erzeugen.

Ja, meistens ist die Bibel auch selbsterklärend.

Ich denke aber auch, gerade für Kinder oder für Menschen, die mit der Bibel, ihrer Kultur und Hintergründe garnichts kennen, sind Beispiele oft ein gutes Hilfsmittel.
Kein Ersatz- sondern Hilfmittel.
Jesus selbst hat auch oft Bilder gebraucht.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Burgen am 03.08.2021 23:45



Hallo Mato, 

du kannst wirklich sehr sehr dankbar darüber sein, dass sich dir, deinem Herzen, Johannes 3,16 so gut erschlossen hat.

Diesen Vers lernte ich zB mit ca 15 Jahren im Kirchenchor kennen.

Mindestens 30 Jahre später 'verstand' ich ihn immer noch nicht!

Erst jetzt, wieder einige 10 Jahre später landet er im Herzen.

Es ist so, das sehen wir ja auch im Forum hier und überhaupt im digitalen Leben, Zeitungen eingeschlossen,

kommen ca 2 Sätze lesend oder hörend nachhaltig vom Kopf im Herzen an. Sicher nicht bei allen Menschen,

die Tendenz jedoch ist steigend.

Man spricht in der Welt sogar hin und wieder von einer Verblödung.

Ich glaube, in der heutigen Zeit ist es recht schwer konkrete Botschaften zu vermitteln, es besteht ja auch

etliche Gegenwehr - wie Stress, oder Oberflächlichkeit, keine Zeit, keine Zeit das Bibelwort längere Zeit

glaubend und hoffend zu bewegen und zu bedenken usw.

Schnell wird weiter geeilt ...


 

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 03.08.2021 21:06

38 Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Tumult sah und wie sie heftig weinten und klagten,

Auch die Trauer gehört zum Leben. Trauer kann uns wieder lebendig machen.

Danke Herr, dass Du uns auch heilende Trauer schenkst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Mato am 03.08.2021 16:27

Fernsehprediger bieten immer sehr viel Unterhaltsames und Kurzweil. Angefüllt mit diesen 'Geschichtchen', die vom Stil her in jede Selbstoptimierungshow passen können und begeisternden Anklang bei vielen erlebnishungrigen Christen finden, möchte man diese dann biblisch inventarisieren.
 
Convenience auch beim Bibelkonsum, ein Erfolgsfaktor, die Botschaften oftmals einfach überhört, denn Hauptsache die Verpackung stimmt. Predigt als Präsentation im Werbestil der angeregten Selbstgewissheit, trifft auf zustimmende Schwärmerei impulsiver Aufnahmebereitschaft.  
Die Anschaulichkeit und Schlichtheit der Bibel reicht nicht, da muß das Management des Heiligen Geistes nachhelfen und mit der gewürzten Sülze, für eigene Aha-Erlebnisse sorgen. Und vielen schmeckt es!  
 
Wie sehr unterscheidet sich aber die Ruhe und Würde biblischer Aussagen von den Krawallpredigten so mancher Showmaster. Nehmen wir mal Johannes 3:16 über das Hiersein und die Bedeutung Jesus Christi:
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben
Wahrhaft das Evangelium in Kurzform. Welche Anschaulichkeit und welche Plausibilität ist notwendig, um diese klaren Worte zu ergänzen?
 
Jesus lebt und dieser Kernsatz mit dem Herzen aufgenommen wird seine Wirkung entfalten. Ganz ohne krummen Anschauungen, die nur in der Lage sind falsche Bilder zu erzeugen.  
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2021 16:29.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von geli am 03.08.2021 12:24

sternenreiterin: Manche Anderen würden nämlich an dieser Stelle wieder falsch abbiegen und dem Nächsten dann sagen: "Wenn Du nun genau so glaubst und betest wie ich, und die genannte Erkenntnis verinnerlichst, dann --------muss es Dir genau so ergehen!"

Genau - damit das nicht passiert und mein Bericht mißverstanden wird, habe ich das noch hinzugefügt 

In einem anderen Thread oder Forum war es glaube ich, wo es die Tage aufkam wer Angst hat sei nicht errettet,

Leider gibt es viele Dinge, die "man" als Christ haben/nicht haben sollte. Ich finde, das sind "Klischee-Vorstellungen" von einem "Christen", die ausgrenzen und die den anderen unter Druck bringen.

Ich kann mich erinnern, als ich vor vielen Jahren Kontakte zu Landstreichern hatte. Die saßen in der Regel unter der "Linde" vor der Kirche, denn um die war eine runde Bank angebracht. Und ich saß da öfters mit dabei...hab von Gott geredet und auch einigen eine Bibel geschenkt.

Ja, und dann hieß es plötzlich: "Und die will Christ sein..." - bei den Landstreichern rumsitzen - das passte nicht ins "Klischee- Denken" von manchen Leuten hinein.
Leider hat man - um die Landstreicher zu vergraulen - diese Bank mittlerweile abmontiert  

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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Sternenreiterin am 03.08.2021 11:00

@Geli:
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.

Ich finde es schön, wie Du das erleben durftest.
Ja, Jesus ist gróß  und hilft uns in unseren Schwierigkeiten.

Doch es ist kein Automatismus.

Und daher finde ich Deine letzten beiden Sätze sehr wertvoll!

Manche Anderen würden nämlich an dieser Stelle wieder falsch abbiegen und dem Nächsten dann sagen:
"Wenn Du nun genau so glaubst und betest wie ich, und die genannte Erkenntnis verinnerlichst, dann --------muss es Dir genau so ergehen!"
Dass Du diesen falschen Trugschluß nicht ziehst, "befähigt" Dich in meinen Augen eigentlich auch erst, solche Dinge "erleben zu dürfen".

In Anführungsstrichen, weil ich da nicht drüber urteile oder über Dir stehe, nicht missverstehen.

Du verstehst vielleicht, wie ich es meine?
Befähigt dazu, es zu erleben, weil Du es zum Guten und zum richtigen Zeugnis über Jesus nutzt, aber nicht um nun andere Gläubige mit Deinen Erlebnissen zu bedrücken und zu bedrängen, dass sie es genau so erleben müssten wenn ......

DAS finde ich inzwischen die wirkliche Weisheit bei dem Thema und dem eigenen Erleben mit diesen Dingen.

In einem anderen Thread oder Forum war es glaube ich, wo es die Tage aufkam wer Angst hat sei nicht errettet, denn der Errettete habe keine Angst (ach ja, bei "Himmlisch Plaudern").
Da zitierte ich Jesus: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden".

Er kann auch die Angst nehmen in bestimmten Siuationen, wie Du es ja auch schilderst, also wie Du es MIT Ihm erleben durftest.

Aber wer Angst hat, ist kein "schlechterer Christ" oder glaubt und/oder betet nicht genug.

Ich finde, heutzutage (oder vielleicht auch schon immer, oder seit Beginn bestimmter Strömungen) werden da ehrliche treue Christen oft zu sehr bedrängt,
durch Aussagen die ihnen vermitteln, wenn es ihnen anders geht als dem der erhört wurde, dann ist es ihre Schuld und ihr schlechteres Christsein.

Und wie schon mal erwähnt, wir sollen ja nicht das Christsein verlockend machen bzw. Nichtchristen es verlockend finden, weil man dann ein reiches, gesundes und "glückliches" Leben hat.

Liebe Grüße
Sternenreiterin

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von geli am 03.08.2021 10:38

Burgen: Für mich selbst ist das alles ein sehr komplexes Geschehen. Denn Jesus hat ja am Kreuz alle Sünde, Krankheit, Verfluch und Verdammung selbst an seinem Körper empfangen.

Ja, Heilung ist ein komplexes Thema - denn dass Jesus alles für uns am Kreuz getragen hat, ist ja Wahrheit. Dennoch aber hatte Paulus seinen "Pfahl" - damit er sich nicht "überhebt". Und er hat auch einmal seinen Mitarbeiter "krank in Milet" zurück lassen müssen. Auch als Tabita gestorben war, mußte man zuerst Petrus holen, und er konnte sie dann zum Leben wieder erwecken - ApG. 9, ab Vers 32.
Warum konnten das - wenn die "Glaubenslehre" recht hätte - nicht auch die anderen Gemeindeglieder?

Ja, viele unterschiedliche Geschichten, wir finden kein "Schema", keine "Bibelstelle", mit der wir einheitlich handeln könnten.

Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass wir tatsächlich alle geheilt werden - es ist nur eine Frage, wann Gott das tut.
Allerspätestens dann, wenn wir bei ihm sind, wenn wir ihm gleich sein werden und wir ihn sehen werden, wie er ist - 1. Joh. 3,2.

Manchmal scheint es so zu sein, dass wir noch nicht "reif" sind für eine Heilung - jedenfalls habe ich das einmal so erlebt und es so für mich interpretiert.

Es ist schon viele Jahre her - damals hatte ich eine extreme Angst vor dem Zahnarzt. So schlimm, dass ich jedes Mal in der Praxis erst einmal "umgekippt" bin, weil mein Kreislauf verrückt gespielt hat. Für mich war das sehr peinlich, zu sehen, welche Aufregung das auch jedes Mal verursachte.

Deshalb ließ ich dafür für mich beten - leider ohne Erfolg. Ich war erst einmal total enttäuscht, klar.

Einige Jahre später stellte der Zahnarzt fest, dass mir ein Zahn gezogen werden sollte, und dafür wollte er dann rechts und links die beiden Zähne abschleifen, eine Krone darüber machen und den Zahn in der Mitte ersetzen.

Zuerst mal lehnte ich das ab - auf gar keinen Fall wollte ich so etwas machen lassen.
Dann - zu Hause - bekam ich den Eindruck, ich sollte das doch machen lassen. Also rief ich an und sagte zu, bekam auch gleich einen Termin.

Und vorher betete ich mit einer Freundin wegen der Sache - sie empfahl mir, mir doch die "Waffenrüstung" anzuschauen. Tat ich auch - und kam auf den Gedanken, dass diese "Waffenrüstung" - Wahrheit, Gerechtigkeit, Glaube, Heil, Geist - dass das ja eigentlich Jesus sei. Aber wie Jesus "anziehen"?
So kam ich beim Beten auf die Stelle in 1. Kor. 1,30: "Durch ihn seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist..."

Also - wenn ich schon "in Christus Jesus bin", weil das Gott für uns getan hat - dann bleibt für mich ja nichts mehr zu tun übrig?
Und dann fiel mir noch eine Stelle ins Auge: "Dennes ist auch uns verküdigt wie jenen. Aber das Wort der Predigt half denen nicht, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten - Hebr. 4,2

Diese Aussagen hatte ich nun für meinen "Fall" konkret in der Hand... Und ich stellte mir dann ganz real so eine Ritterrüstung vor - in der ich steckte. Die "Ritterrüstung" war Jesus - und ich als "kleiner Wurm" da drinnen...

So bin ich dann - ich habe außerhalb der Stadt gewohnt - mit meinem Fahrrad über die Wiesen gefahren und habe die ganze Zeit vor mich hin geredet: "Von ihm her kommt es, dass ich in Christus Jesus bin".

Beim Zahnarzt dann sagte er nach einigen Vorbereitungen: "So, und jetzt machen wir die Extraktion" - oh weh... da bekam ich schon wieder das altbekannte Herzklopfen... aber dann dachte ich: "Von ihm her kommt es, dass ich in Christus Jesus bin".

Und dann hatte ich das innere Bild von einer großen, weißen Gestalt, die mit ausgebreiteten Armen vor mir stand. Und unter dem einen Arm war eine kleine, schwarze Gestalt. Da wußte ich, dass mir diese kleine, schwarze Gestalt nichts antun könnte, solange die große weiße Gestalt mit ihren ausgebreiteten Armen vor mir stehen würde.

So - und der Zahn war so schnell raus, dass ich es gar nicht richtig mitbekam, und eigentlich dachte ich, dass ich nun für die nächsten drei Tage völlig fertig sein würde. Aber das war nicht der Fall - ich ging gleich nach dem Zahnarzt-Termin noch einkaufen, und hatte keinerlei Probleme.

Und das allerbeste: Ich habe seither nie wieder Angst vor dem Zahnarzt gehabt! 

Nun ist es aber mit Heilung - und ich denke, auch mit anderen Themen des Glaubens so - dass man nun nicht hingehen kann und diese Bibelstellen, mit denen Gott mich ansprach, nimmt und meint, das würde nun auch bei anderen Leuten genauso "funktionieren".

Ich denke, das war Gottes Reden ganz persönlich zu mit - und er wird höchstwahrscheinlich mit anderen nie ganz genauso reden, denn jeder Mensch ist verschieden geprägt, und Gott geht deshalb mit jedem Einzelnen unterschiedliche Wege!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von geli am 03.08.2021 10:00

Nusskeks: Genauso sehe ich das auch!
Jedes Gleichnis - und sei es auch noch so gut - spricht immer nur eine oder eventuell mehrere Wahrheiten der Bibel an.

Viele Menschen - darunter leider auch Christen - meinen ja, sie müssten sich nur ganz ordentlich anstrengen, und dann würde Gott sie schon "durchlassen".
Für diese Gruppe jedenfalls ist diese Geschichte sehr gut geeignet, um zu verdeutlichen, was Jesus für uns bedeutet.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Burgen am 03.08.2021 09:34



Danke liebe Cleo für Teilung deiner "Krankengeschichte".  


In meinem anderen Beitrag schrieb von Anleitung. Damit ist einmal die wortgetreue Auslegung lernen gemeint und betend auszusprechen. 

Also eine umfassende Kentnis der Schrift und vielfache Antworten Gottes für den Menschen, der dann Gottes Treue erfahren darf. 


Für mich selbst ist das alles ein sehr komplexes Geschehen. Denn Jesus hat ja am Kreuz alle Sünde, Krankheit, Verfluch und Verdammung selbst an seinem Körper empfangen. 
Sitzen wir zusammen im Geist mit ihm und in ihm neben dem Vater, sind wir gerecht im Glauben in ihm und erlöst. 

Bayless Conley sagte mal in einer Predigt, dass jeder Christ jede Heilung in der Schrift von Kopf bis Fuß auswendig können und solange studieren, bis sie einem in Fleisch und Blut über gegangen ist - wie man so manchmal sagt. 

Und ich glaube, tut man dieses, über Monate oder Jahre hinweg, erfährt derjenige im Geist Gottes immer wieder mal aus dem Bericht Neues. Dafür allein lohnt es schon, Gott um seine Weisheit zu bitten, die er gerne gibt denen, die ihn darum bitten. 

In meinen 20igern lernte ich in Karlsruhe eine Mutter kennen, die unter permanenten Schmerzen im Kopf litt. Sie war eine überaus treue Seele in ihrer Gemeinschaft und gehörte zur Liebenzeller Missionsgemeinschaft. 


LG
Burgen 





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