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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Das Matthäus-Evangelium
von geli am 03.03.2020 19:44Ja, das habe ich mich auch schon oft gefragt - woran wohl die Menschen merkten, dass die Predigt von Jesus anders war als die der Schriftgelehrten?
Bei mir ist an der Stelle eine Parallel-Stelle angegeben: Joh. 7,16-46. Da finde ich vielleicht ein paar Punkte, um diese Frage teilweise zu beantworten:
Die Leute wunderten sich darüber, dass Jesus predigte, da er "es doch nicht gelernt hat".
Und Jesus sagt dazu: "Meine Lehre ist (ja) auch nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat."
Damit sagt er quasi, dass er nicht das predigt, was man lernen kann, so wie die Schriftgelehrten, sondern dass er seine Lehre "empfangen" hat, und zwar direkt von Gott, seinem Vater.
Und dann sagt er noch etwas Wichtiges - etwas, was die Menschen sicher auch spürten:
"Wer von sich selbst redet, der such seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm".
Ich glaube, die Menschen spürten, dass es Jesus nicht um seine eigene Ehre ging - wohl aber, dass die Schriftgelehrten überall ihre Ehre suchten und von allen gut angesehen werden wollten.
Sie spürten die Heuchelei der Pharisäer, das wird in Vers 23 deutlich:
"Wenn nun ein Mensch am Sabbat (also wenn das dann gerade der vorgeschriebene 8. Tag war) die Beschneidung empfängt, damit nicht das Gesetz des Mose gebrochen werde, was zürnt ihr dann mir, weil ich am Sabbat den ganzen Menschen gesund gemacht habe?"
Vers 31: "Viele aus dem Volk glaubten an ihn und sprachen: "Wenn der Christus kommen wird, wird er etwas mehr Zeichen tun, als dieser getan hat?"
Was Schriftgelehrten nicht sehen wollten - die "Zeichen" als Ausweis dafür, dass er der "Christus" sei, auf den sie ja warteten - das sah das Volk.
Das Volk hatte hier einen besseren Blick als die Schriftgelehrten, die einiges zu "verlieren" hatten: Macht und Ansehen.
Hier weiß ich nicht, welchen Vers Du meinst?
Dass die Leute "sich wunderten", das liegt vielleicht daran, dass Jesus "praktisch" lehrte, und ihnen nicht, wie die Pharisäer, nur dauernd Gesetze "um die Ohren haute"?
Die Pharisäer legten Lasten auf die Mensche, so nach dem Motto: "Du musst, du sollst, du darfst nicht" - während Jesus sagte: "Wer hört... wer nicht hört...". Er stellte es also den Menschen frei, ihre eigene Entscheidung zu treffen, und nannte ihnen einfach nur die Konsequenzen ihrer freien Entscheidung.
Soweit erst mal meine Gedanken dazu
Re: Sieben ohne ...
von Cosima am 03.03.2020 19:22
Liebe Klecks,
gerne hätte ich vorige Woche schon geantwortet, als du diesen Thread gestartet hast,
aber ich "war ohne meine rechte Hand", konnte also nicht so schreiben, wie ich wollte.
Diese Wochen vor Ostern sind mir schon immer wichtig gewesen. Und wir als Familie
haben jedes Jahr versucht, etwas zu finden, was uns weh tut, wenn wir darauf verzichten.
Früher war es das Fernsehen, das wir in diesen Wochen nicht benutzten. (Heute habe ich
gar keinen TV mehr) Oder es gab in diesen Wochen keine Süßigkeiten für die ganze Familie.
So haben unsere Kinder gelernt, dass man zur Ehre Gottes auch mal auf etwas verzichten
kann.
Aber den Vorschlag, den du weiter gibst, finde ich super:
und über das Wort Zuversicht nachzudenken.
Alles negativ sehen.
Und da wird es wichtig, das Wort Zuversicht zu überdenken:
Vertraue ich Gott? Bin ich zuversichtlich, dass ER mir hilft?
Wenn man das in dieser Passionszeit täglich im Herzen bewegt, Bibelstellen dazu sucht, dann ist
das genau das, was uns hinführt zum Sterben und Auferstehen in Jesus Christus:
Karfreitag und Ostern!
Noch gesegnete 38 Tage ohne Pessimismus und voller Zuversicht durch Jesus Christus,
wünscht euch Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von chestnut am 03.03.2020 11:43aber sie ist meines Erachtens auch aufgebauscht und überbetont, hat sich mindestens in Europa zu einem aufgeblasenen Monster mutiert.Inzwischen kann man auch lesen, dass die Verbreitung und Gefahr nicht grösser ist als die Grippewelle und in sehr vielen Fällen bei Ausbruch auch ohne Komplikationen verläuft. (Bei Grippe gibt es auch jedes Jahr Todesfälle... leider, vor allem bei älteren Leuten und Risikopersonen).
Auch ich will mich festklammern an Gott, der unsere Stärke und unsere Rettung ist.
In ihm dürfen wir geborgen sein, weil er bei uns ist, in uns ist und uns Hilfe und Schutz bietet.
Liebe Grüsse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von Burgen am 03.03.2020 09:35
Der untere Ausschnitt aus Psalm 6 gibt 'vielleicht' eine kleine Anleitung zum Gebet zu Gott.
Anleitung zu der Frage, wie mit den vorhandenen Tatsachen der Medienverbreitung
man als Christ *auch* umgehen kann.
Der Psalter, also die Männer darin, nehmen ja kein Blatt vor den Mund.
Sie sprechen ganz bewusst aus, was sie zu dem persönlichen 'Problem' empfinden in ihrem Inneren.
Und wir als Christen können uns ihre Worte sozusagen ausleihen, wenn unsere Lage dem zu entsprechen scheint.
Jesus Christus steht ja für uns ein! Er betet für uns zu Gott, dem Vater, der ja die Menschen liebt.
Und er wurde ja gerade deswegen damlas ein Mensch, verließ seinen göttlichen Hafen, um zu retten was
sich retten lassen will.
Ich finde die Vorstellung so grandios; Jesus sitzt,ruht zur Rechten Gottes - und wir alle dahinter wie die Trauben am Weinstock ...
aus Psalm 6,2 ; dem heutigen Losungsvers.
2HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn,
züchtige mich nicht in deinem Grimm!
3 Sei mir gnädig, o HERR,
denn ich verschmachte!
Heile mich, o HERR,
denn meine Gebeine sind erschrocken,
4 und meine Seele ist sehr erschrocken;
und du, HERR, wie lange —?
5 Kehre doch wieder zurück, HERR,
rette meine Seele!
Hilf mir um deiner Gnade willen!
6 Denn im Tod gedenkt man nicht an dich;
wer wird dir im Totenreich lobsingen?
7 Ich bin müde vom Seufzen;
ich schwemme mein Bett die ganze Nacht,
Schlachter, F. E. (Übers.). (2004). Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 (2. Auflage, Ps 6,2–7). Geneva; Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33
von Burgen am 03.03.2020 09:12
Ach HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! __ Psalm 6,2
Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus. __ 1.Thess 5,9
Kl: Hiob 1,1-22
Bl: 1.Korinther 13,8-13
Es ist in keinem andern Heil, kein Name sonst gegeben, in dem uns Gnade wird zuteil und Fried und ewges Leben,
als nur der Name Jesus Christ, der selig macht und Retter ist:
Ihm sei Lob, Preis und Ehre! (Johann Anastasius Freylinghausen)
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von Cleopatra am 03.03.2020 07:33Wieso dann so viel horten, dass andere leer ausgehen müssen?
Da ist egal, ob für andere noch etwas übrig ist.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von Burgen am 03.03.2020 00:19
Heute war ein Mann hinter mir gestanden der ziemlich laut niesen musst.
Es hörte sich nicht so an, an hätte er seine Nase, das Gesicht, im Ärmel des Ellenbogens vergraben ...
Ich habe dann sofort mich innerlich zu Ordnung gerufen und auch gebetet, dass mich Krankheit und Gefahr nicht trifft ...
Und dann dachte ich nur, dass die Nachrichten uns doch ganz schön in ihren Bann gezogen haben.
Also Panik ade, gar nicht erst aufkommen lassen.
Die Ärzte innerhalb der Nachrichten sind zwar unterschiedlich in dem was und wie sie es sagen,
jedoch zielt alles darauf ab, dass die Leute Ruhe bewahren sollen.
Jetzt zur Zeit ist halt Kälte Welle und damit Grippezeit.
Und die Läden bekommen jeden Tag ihre neue Lieferung.
Aber es ist schon so, wenn man für 14 Tage zu Hause bleiben muss, dann wird es wohl schon etwas eng bezüglich Gemüse, Brot und so. Ich habe vorhin für ca 2 Tage eingekauft, Wochenanfang halt. Das Tiefkühlfach ist allerdings eher für Hundi separiert als für mich.
Und auch draußen, es waren wohl doch schon weniger Menschen als sonst draußen. Das finde ich immer gut. Es tut mir jedenfalls gut und auch ist es erholsamer als wenn man ständig wegen dem Hund ausweichen muss.
Vielleicht wird es ja bald wärmer, dann ist der Spuk sicherlich vorbei.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sieben ohne ...
von Burgen am 03.03.2020 00:05
Liebe Klecks,
den Bezug zu dem Thema in der Überschrift meinte ich. Also 7 Wochen ohne, wobei die Zahl 7 ja schon etwas Besonderes aussagt ... in der Heiligen Schrift. Vielen Dank auch für deinen letzten Beitrag. Er brachte mir etwas Licht für dein Thema. Er hätte gut in den Eingang gepasst 
Also nochmal, vielen Dank für deine Niederlegung der Gedanken.
Es ist sicherlich hilfreich sich an solche Struktur anzulehnen. Die Landeskirche gibt ja meist Informationsblätter heraus in Form eines Kalenders. Das ist natürlich hilfreich. Zumal man dann auch Gedankenanstöße erhält und bestenfalls aus seinem eigenen Gedankenkarussel den Weg nach draußen evtl findet. Und fast ganz nebenbei bekommt der Leser oder Mitmacher einen guten Bezug zu dem was in der Schrift zu lesen ist. Und so vom Kopf ins Herz gesäat werden kann.
LG
Burgen
Re: Sieben ohne ...
von Klecks am 02.03.2020 10:20
Liebe Burgen,
ich weiß nicht genau, welchen Themenpunkt du meinst. Aber ich gebe mal eine Antwort mit meinen Gedanken zum Thema, wie ich es mir vorstelle.
Verzicht ist ein Thema, das nicht nur in den Wochen vor Ostern aktuell ist. Immer wieder begegnet es einem, was auch sehr schmerzlich sein kann. So kann man einen geliebten Menschen verlieren oder ein geliebtes Hobby, weil man es aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausführen kann oder man sehnt sich nach etwas, was man nie erhalten wird. Und sicher könnte man einiges mehr aufzählen, was einen schmerzlich vermissen lässt. Vielleicht sogar so sehr, dass es einem die Füße unter dem Boden wegzieht.
Die Zeit vor Ostern kann darum genutzt werden, sich diesem Thema besonders zu stellen. Und ich finde das diesjährige Motto der Aktion "Sieben Wochen ohne" wieder mal einen guten Begleiter dazu. Denn wenn man einmal hin gefallen ist, kann es schon mal schwer fallen, wieder aufzustehen. Der Pessimismus gräbt sich dann vielleicht immer tiefer in einen hinein und man kommt immer schwerer auf die Beine. Die Zuversicht wird immer schwächer.
Wie bereits in einem der vorangegangenen Postings erläutert, kann die Passionszeit dazu genutzt werden, "mal gründlich aufzuräumen". Manche nutzen diese Zeit - gerade kurz vor Ostern - ja für den großen Frühjahrsputz. Warum also nicht auch " im Kopf aufräumen " und manchen Gedanken neu sortieren. Dann kann man vielleicht manchen alten Ballast loswerden. Jeder freut sich doch eigentlich nach dem Winter "die alten Sachen loszuwerden" und in die leichten Schuhe zu schlüpfen.
Nichts anderes ist meine Intention. Und wenn diese Aktion dann vielleicht auch eine gravierende Prägung auf mein Leben hat und ich z.B. im Verzicht mehr Zuversicht erleben kann und der Schmerz geringer wird, umso besser.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33
von Burgen am 02.03.2020 08:36
Recht muss doch Recht bleiben, und ihm werden alle frommen Herzen zufallen. __ Psalm 94,15
Jesus spricht:
So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. __ Matthäus 5,16
Kl: 2.Thessalonicher 3,1-5
Bl: 1.Korinther 12,31-13,7
Dein Wort ist wie Feuer, das wärmt und erhellt.
Herr, steck unser Herz an, als Licht für die Welt.
(Christoph Zehendner)

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