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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5531

Re: Schätze im Himmel

von Cleopatra am 02.03.2020 07:39

Vielen Dank für eure bisherigen Antworten.
 
Ich denke auch, dass Gott einen ganz anderen Blickwinkel hat, als wir.
 
Ich dekne auch, dass wir uns natürlich immer nach Gott ausrichten sollten.
 
Für mich als `Person ist es ja eher eine Höflichkeit, jemanden den Vortritt zu lassen, zu lächeln, freundlich zu sein und so weiter.
Manchmal ärgere ich mich dann, wenn ich ausgenutzt werde oder andere so überheblich und arogant mir gegenüber sind.
Dann würde man ja menschlich gesehen gerne einfach mal auf den Putz hauen und einmal die Meinung sagen, um sich wieder Respekt zu verschaffen.
 
Ja, aber ist das alles?
 
Ich ertappe mich dabei, natürlich zu sehen, wie andere Menschen zu Jesus führen.
Das ist stark das ist Hammer, enorm.
Ich selbst fühle mich da sehr klein und ohnmächtig.
 
Ich merke, wie angewiesen wir dennoch immer darauf sind, dass der heilige Geist dafür sorgt,dass die Menschen es tatsächlich auch verstehen.
Da kann man reden, wie man will.
 
Ja, die Beispiele von dem Lied finde ich auch hilfreich, einfach greifbar.
 
Liebe Burgen, ich habe mich das ganze Wochenende mit dieser Thematik (unter anderem) beschäftigt.
 
Als ich gestern mit meiner Schwester darüber telefoniert habe und so ein bisschen mein Leid geklagt habe (wir schimpfen über weltlichen Egoismus, dabei sehe ich eine Tendenz im Christentum, in dem es ja auch ständig um uns dreht- wir sind Königskinder, wir sind soundso, wir, wir, wir.....) , erzählte sie mir, dass sie in der heutigen Predigt auch dieses Thema hatten ;-D.
 
Das Thema/Gebetsanliegen war: "Herr, lass meine Hauptsorge die Sorge um deine Ehre sein" (von mir sinnbildilich wiedergegeben).
 
Und ich finde eben, dass dies eine ganz wichtige Herzenshaltung ist, die gOtt auch ehren soll.
 
Als ich mich schlecht gefühlt habe, habe ich das Buch "Neues Leben- Neue Identität" wieder hervorgeholt und angefangen zu lesen, in dem nochmal wiederholt und erinnert wird, wer wir denn in Gott sind (es hilft total, wenn man an sich selbst zweifelt).
 
Und es stimmt auch. Wir haben so viel von Gott geschenkt bekommen- neben der Erlösung, die schon so riesig ist.
 
Aber während dem Lesen kam mir dann eben auch der Gedanke. Dass es natürlich gut und ich denke auch Gottes Hifle ist, dass es mir besser geht, aber dass dies eben auch nicht alles ist.
 
Dass es eben nicht darum geht, irgendeine Karriereleiter hochzuklettern, besonders bekannt oder beliebt zu werden, irgendetwas (für sich) besser zu können und so weiter.
 
Weg von "Ich ich ich", hin zu "Gottes Ehre" ist glaube ich eine Einstellung, ein Blickwinkel und so weiter.
 
Da werden meine Probleme auch kleiner.
 
Gibt es vielleicht noch weitere beispiele zu den Schätzen im Himmel?
 
Spannend finde ich übrigens auch, dass wir im Gegensatz zu hier auf Erden garnicht einschätzen und sehen können, wieviele Schätze wir schon gesammelt haben.... ob dies auch eine Vorsichtsmaßnahme ist, damit wir nicht für uns sammeln und den Blick nicht wieder verändern....? :)
 
Liebe Grüße Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sieben ohne ...

von Burgen am 02.03.2020 00:06




Hallo Klecks, 

hast du dir selbst auch schon Gedanken darüber gemacht, wie du die Zeit bis Ostern unter dem Themengesichtspunkt leben möchtest? Oder was du keinesfalls tun willst? 

Ich habe gerade einige Bibelstellen betrachtet, die auf das Thema Passion ausgerichtet sind. Mit Passion ist ja Leiden Jesus in erster Linie gemeint. Wir sprechen ja auch vom Leidensweg ... . 

Jesus selbst, als er wußte, dass seine Zeit nun gekommen war, richtete er strikt sein Gesicht, seine Gedanken darauf aus und begab sich dafür auf Wanderschaft nach Jerusalem. 
Heißt, er bereitete sich vor auf seinen Tod und versuchte es seinen Nachfolgern zu sagen. Doch sie verstanden es nicht. 
Ich glaube, vier mal nahm er konkret dieses vor. 
Die Bibel, der Erzählstrang geht ziemlich chronologisch vor. Ob es sich genau in dieser Abfolge zugetragen hatte, wissen wir nicht. Jedoch spitzt sich seine restliche Lebenszeit bis zur Verurteilung und Tod ziemlich harsch zu. 

Ich vermute sogar, dass das Weinen über Jerusalem als ein Ventil seiner traurigen Emotionen und die dann folgenden Todesschmerzen, ein Ventil für ihn war, loslassen zu können. Denn Jesus hat sicherlich gerne gelebt, wie die meisten Lebewesen. 

Der Lebenskampf im Garten macht dies sehr deutlich. Seine Not war derart groß, dass Schweiß mit Blut im Kopf sich vermischte. 

Da frage ich mich mal wirklich, ob die heutige Tradition von "Sieben Wochen ohne ..." zB 7 Wochen nicht zu rauchen usw, wirklich das alles so ablichten kann? Machen wir es uns nicht doch einfach zu leicht? 

An anderer Stelle wird ja auch ganz konkret nach "Fasten" gefragt.
Und auch die Bedingungen werden dargelegt.
Gott selbst sagt, dass das alles nur eine Show ist und er kein Gefallen daran hat.


Klecks: Angesichts der "Weltlage" kann man auch fragen: Worauf werde ich (in Zukunft) verzichten (müssen)? Wie wird sich das Leben verändern?

Ja, diese Frage muss sich vielleicht jeder mal stellen. Gerade auch im Hinblick auf die Jetztzeit. 
Zumindest sollte niemand auf Gottes Wort "verzichten". 
Jedoch mit IHM im Gebets-Gespräch sein und bleiben. Jeder Gedanke hat schon irgendwie Konsequenzen, wenn sie zuende gedacht und konserviert werden. 
Die Frage stellt sich dann vielleicht eher: Bin ich mit meinem Denken und meinem Leben mit Gott/Jesus im Einklang? Liebe ich sein Wort? IHN? 
Es geht um unser Leben, mit allem was passiert im Aussen. 
Jedenfalls ist es zZt ziemlich dringend. 

LG 
Burgen 


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Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 160

Re: Sieben ohne ...

von Klecks am 01.03.2020 14:14


Sieben Wochen ohne als Chance einer Lebensveränderung.


Beim heutigen Gottesdienst zur Aktion machte Frau Breit-Keßler - angeregt durch einen Versprecher von ihr selbst - eine Äußerung, dass man durchaus auch länger als sieben Wochen damit leben könnte.

Weiterhin hörte ich in den letzten Tagen zum Thema Passionszeit, dass sie als eine Art Reinigung gedacht war, bei der man sich von den Altlasten befreit. 


Was bin ich bereit zu opfern? Worauf kann/ will ich verzichten? Wovon mich trennen?



Nachtrag:

Angesichts der "Weltlage" kann man auch fragen: Worauf werde ich (in Zukunft) verzichten (müssen)? Wie wird sich das Leben verändern?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2020 15:10.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sieben ohne ...

von Burgen am 01.03.2020 10:17




Ja, in der NLB liest sich 1.Petrus 5,7 so: 

Überlasst all eure Sorgen Gott,     denn er sogt sich um alles,      was euch betrifft! 

Die Frage ist daher nicht,  tut er das auch in meinem Leben,  kann ich das erfahren, merken, sehen oder gar wissen?  

Das ist ein überaus sehr persönlich definierter Versteil, mit unglaublicher Explosivkraft für unseren Glaubensweg 

In V6 lesen wir:
Deshalb beugt euch demütig unter die Hand Gottes,   dann wird er euch ehren,   wenn die Zeit dafür gekommen ist. 

Und hier die Lernschritte: V 8.9 

Seid besonnen und wachsam und jederzeit auf einen Angriff durch den Teufel, euren Feind, gefasst! 
Wie ein brüllender Löwe [oder lautlos wie eine Schlange] streift er umher und 
sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. 

Ihm sollt ihr durch euren festen Glauben widerstehen. 
Macht euch bewusst, dass alle Gläubigen/Brüder und Schwestern und Kinder in der Welt diese Leiden durchmachen. 

V 10.11 Trostvolle und aktive Verheißung, jeden Tag neu! 


Gott hat euch in seiner Gnade durch Christus Jesus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen. 
Nachdem ihr eine Weile gelitten habt [jeder Mensch ist persönlichem und universellem Leid ausgesetzt], 
wird er euch aufbauen, stärken und kräftigen; 
und er wird euch auf festen Grund stellen. 

IHM gehört alle Macht für immer und ewig. Amen. [Darauf dürfen wir uns aktiv fest draufstellen und es ihm "vorhalten" im Gebet ... 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33

von Burgen am 01.03.2020 09:52



Monatsspruch: Jesus Christus spricht: Wachet ! __ Markus 13,37 


1.Sonntag der Pasionszeit  -  Invokavit  (Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. __ Psalm 91,15) 



Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. __ Joh 3,8b 

Evangelium : Matthäus 4,1-11 
Epistel        : Hebräer 4,14-16  
Pr/AT         : 1.Mose 3,1-19 (20-24)         Bl: Psalm 91 

(Der Mensch im Garten - eine Einheit - ,
Gott lässt den Weg zum Baum des Lebens zum Schutz des Menschen bewachen
von Cherubim mit blitzendem Schwert. Denen die Gott/Jesus lieben und ihm vertrauen. 
Gott schenkt dem Menschen in Psalm 91
Zuversicht, Schutz aufgrund seines eigenen Namens und hört auf sein Rufen in der Not)  

Losung 

HERR, ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen. __ Psalm 118,21 

Jesus sprach zu der Frau: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; 
geh in Frieden und sei gesund von deiner Plage ! __ Markus 5,34 


Du bist der Beistand in all unsern Nöten, unser Heiland, der uns kann erretten, Leben, Sieg und Freude geben. 
(BG: Johann Augusta/Johann Jelecky) 

1.März 1457: Anfang der Brüder-Unität in Böhmen  





Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.03.2020 09:56.

Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 160

Re: Sieben ohne ...

von Klecks am 29.02.2020 21:06

Sorge dich nicht!



Alle eure Sorge werft auf ihn;


denn er sorgt für euch.

 
(1. Petrus 5, 7)



Leg die Sorgen "ab in meine Hand. 

Du brauchst mir nichts zu erklären,

denn ich hab dich längst erkannt"


("Lege deine Sorgen nieder", Sefora Nelson)

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

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Chatleitung

Beiträge: 729

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 29.02.2020 19:42

Der Herr gibt seinem Volk Kraft und schenkt ihm Frieden.
Psalm 29.11


Wenn man aktuell eine Zeitung durchblättert oder Nachrichten hört/sieht, dann beherrscht ein Thema die Nachrichten: Corona-Virus, jetzt nicht mehr in Asien, sondern in Europa angekommen.

Egal was man darüber denkt, ob die Medienpräsenz dieses Virus "gerechtfertigt" ist oder ob das ganze übertrieben wird, Tatsache ist, dass in Apotheken Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel ausverkauft sind und Menschen meinen, Lebensmittel hamstern zu müssen.

Oder anders gesagt:
Die Angst geht um.


Gottes Wort ist eine Kraft, eine schützende und bewahrende Kraft vor Panikmache und Angstzuständen. Und da wo seine Kraft regiert, regiert auch sein Friede.


Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, wir wir diese Kraft Gottes für unser Leben in Anspruch nehmen und sie in unserem persönlichen Leben erfahren.


Herzliche Einladung:
Sonntag 1. März 2020, 20.30 Raum Hauskreis-miteinander


Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut

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burgold

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Chatleitung

Beiträge: 379

Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von burgold am 29.02.2020 13:44

um es mal mit den Worten aus Asterix zu sagen - die spinne die Römer
Ne es ist echt gerade wahnsinn was abgeht. Brot kann man aber zum Glück selber backen. Das sollte kein Problem ergeben. Allerdings sollte man dann Mehl und Hefe im Haus haben. Zur Not geht es auch mit Backpulver. zb. dies Rezept hier
https://www.chefkoch.de/rezepte/305421110830687/Einfaches-Brot.html
Wer Mehl hat kann auch Nudeln selber machen. Also wer selbst machen kann - ist im Vorteil.
Gestern abend im Kirchenchor war eine leichte Verunsicheurng zu spüren - Hand geben wie immer ? anderen umarmen ? oder lieber nicht ? Einige , wie ich, gaben wie selbstvertsändlich vielen die Hand. Andere trauten sich nicht so recht. Irgendwan kam dann der  Chorleiter und nahm uns im Arm - Kinders, wenn wollen wir zusammen als Chor krank werden. Alle lachten und die Verunsicherung war wie weggeblasen. Wir hatten dann allerdings auch eine Chorprobe wo oft gelacht wurde ,weil die Konzentration arg schlecht war.
Es kommt nun eben  drauf an- wem wollen wir mehr vertrauen ? Der Angst oder Gott ? Gleich fahre ich zu meiner Chorfreundin, auch eine die als gefährdet gelten würde, da sie Asthma hat unter anderem. Werde mal sicherheitshalber das Rezept mit nehmen um Desinfektionsmittel selber zu machen. Sie ist Lernbehindert und es kann sein das sie glaubt sie brauche es unbedingt. Dann Fahre ich lieber mit ihr in die Stadt hole alle Zutaten und wir "brauen" ihr was natürliches zusammen aus Ätherische Öl , Melissengeist  und Teebaumöl. Da weiß ich wneigstens dan sie sich nicht selber die Haut kaputt macht mit dauernden einreiben, aus Angst.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5531

Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 29.02.2020 10:58

Ja, das hast du sehr schön geschrieben, das denke ich auch.
 
Das Vertrauen, dass Gott immer bei uns ist, das hilft, das stärkt, das ermutigt.
 
Und vermiesen lassen würde ich mir daher den tag auch erst Recht nicht.
 
Heute morgen war mein Vater beim Bäcker, um sich Brötchen zu kaufen- um neun Uhr.
 
Die Bäckerei war leer, das ganze Brot war bereits ausverkauft... Uuuuunfassbar...
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Burgen am 29.02.2020 09:01



Ja, ich war auch zuerst verunsichtet - wegen einer eventuellen längeren Zugreise. 

Jedoch sagen die Leute, bis Sommer ist noch hin und dann ist auch die Kältewelle mit Erkältungen vorbei. 

Und ja, was ihr beide geschrieben habt ist wahr. Und jeder steht in der Eigenverantwortung bezüglich Hygiene. 

Egal was kommt, für mich steht Gottes Wort an erster Stelle. 

Sogar wenn es mir vorkommt, als sei der Psalm 91 'deplaziert'. 

Er ist der Einzige, dessen Worte wahr sind. Darin finde ich Trost in dieser Sache und auch Hoffnung. 

Lasst euch also den Tag nicht vermiesen! 

LG 
Burgen 


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