Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 ... 6950 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69494 Ergebnisse:
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz=Gesetz?
von geli am 01.11.2019 23:11Ah so - aus Ägypten. Ja, diese Befreiung war eine große Befreiung - auch die Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft durch Kyrus, als die Juden zurück in ihr Land kamen und den Tempel wieder aufbauen konnten. Aber das sind doch eher Vorbilder, Schatten auf die Befreiung, die Jesus uns gebracht hat. Nicht nur den Juden, sondern auch den Heiden, also allen Menschen.
Letztendlich geht es doch um die Befreiung von der Knechtschaft der Sünde, oder siehst Du das anders? Es geht doch um die neue Geburt, von der Jesus spricht, ohne die niemand das Reicht Gottes sehen kann.
Und das ist nur möglich, weil Jesus für uns alles getan hat, was nötig ist, um Gottes Gerechtigkeit zu erlangen. Durch Glauben sind wir gerettet und erlöst - der Druck, dass wir es schaffen müssen, die Gesetze zu halten, ist weg.
Das betrifft ja ganz besonders die Juden - denn die Heiden hatten sowieso keine Thora, kein Gesetz, keine Gebote. Die wußten davon nichts. Allerdings waren sie auch "draußen" - waren "ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißungen, daher hatten sie keine Hoffnung und waren ohne Gott in der Welt." - Eph. 2,12
Ich lese gerade Jesaja - und hier bin ich auf eine wunderschöne Aussage gestoßen:
"Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich! - Jes. 44,22
pausenclown
Gelöschter Benutzer
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Drogensucht
von geli am 01.11.2019 22:32Na ja - für viele ist es besser, ein Tier um sich zu haben, als ganz und gar einsam zu sein...oder Menschen um sich zu haben, von denen sie enttäuscht wurden. 
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz=Gesetz?
von geli am 01.11.2019 22:31Hier verstehe ich nicht, wie Du das meinst?
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz=Gesetz?
von pausenclown am 01.11.2019 22:27Shabbat Shalom Cosima.
Das stammt eigentlich vom Rabbi Hillel. Es gibt sogar noch eine Zusammenfassung der Torah.
Der Gerechte wird leben aus Glauben. Habakuk
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz=Gesetz?
von pausenclown am 01.11.2019 22:23Hallo Geli,
Ich spreche nicht für alle Juden, vermutlich würden viele Fragen, welcher Druck?
Selbst Paulus bezeugt in Apostelgeschichte 25.8, dass er kein Gesetz der Juden gebrochen hat.
Unser Volk hat Befreiung real erlebt ohne Leistung aus Gnade
Re: Gesetz=Gesetz?
von Cosima am 01.11.2019 22:21Schabbat Schalom lieber Pausenclown,
und vielen Dank für diesen Satz:
Zusammenfassung für die Torah, die 613 Gebote/Verbote sind die Auslegung dazu.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Lieder, die mir am Herzen liegen…
von Cosima am 01.11.2019 22:04Hallo liebe Gnadensonne,
es freut mich sehr, dich hier zu lesen.
Und es hat mich animiert, hier ein Lied zu zitieren, das ich zur Zeit sehr oft singe.
Da ich meine Zwillings-Enkelkinder mit betreue, singe ich diese Verse so gerne und
ich merke jedesmal, dass sie dabei ruhig werden, wenn sie weinen, oder unruhig sind.
Und genau dieses Lied haben meine Großeltern für mich gesungen, mir später gelernt,
dass ich es immer noch auswenig kann, weil ich es auch menen Kindern fast jeden Abend
vorgesungen habe.
Jetzt habe ich bei Wikipedia nachgelesen: Die hohe Popularität führte dazu, dass das Lied
viele Generationen von Kindern oft bis ins hohe Alter begleitet hat. Es findet Erwähnung in
zahlreichen Biographien – darunter auch in denen von Hermann Hesse und Karl Barth.
"Weil ich Jesu Schäflein bin..."
1
Weil ich Jesu Schäflein bin,
freu ich mich nur immerhin
über meine guten Hirten,
der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt
und bei meinem Namen nennt.
2
Unter seinem sanften Stab
geh ich ein und aus und hab
unaussprechlich süße Weide,
dass ich keinen Mangel leide,
und sooft ich durstig bin,
führt er mich zum Brunnquell hin.
3.
Sollt ich denn nicht fröhlich sein,
ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen Erdentagen
werd ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß.
Amen, ja, mein Glück ist groß.
Henriette Maria Luise von Hayn (1724–1782) hat dieses Lied geschrieben,
sie war Mitglied und leitende Mitarbeiterin der Herrnhuter Brüdergemeine,
am 8. August 1772 hat sie es einer Freundin zum Geburtstag geschenkt.
(Information aus Wikiopedia)
Dieses Lied hat seitdem viele Herzen berührt, Kinder und Erwachsene rund
um den Globus. Auch mich als kleines Kind und jetzt als alte Frau.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gesetz=Gesetz?
von geli am 01.11.2019 21:49Befreiung bringt aber das Wissen, dass wir nicht mehr sterben müssen, wenn wir die Torah nicht zu 100 % hlalten können. Befreiung bringt das Wissen, dass da jemand für mich, für mein mangelhaftes Ausführen der Gesetze, gestorben ist.
Befreiung bringt es, den Druck, es nicht zu schaffen, entflohen zu sein.
Ohne diesen Druck dürfen wir uns nun an der Thora erfreuen.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Buchstabe und Geist
von geli am 01.11.2019 21:42Dass der Tod der Sünde Sold ist, das schreibt Paulus in Rö. 6,23:
"Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn."
Ich glaube aber nicht, dass Gott das so geplant und gewollt hat. Er hat Adam und Eva und auch die Tiere sicherlich nicht dazu geschaffen, zu sterben. Allerdings haben sie den "Test" nicht bestanden und haben sich mit der Sünde eingelassen.
Durch die Sünde ist dann der Tod über die ganze Schöpfung gekommen.
In der Regel sagt man: Ja, wir Menschen sind ja nach dem Bilde Gottes erschaffen.
Aber ich denke, das stimmt so nicht, denn der Mensch hat diese Ebenbildlichkeit verloren.
Alle Menschen, die nach Adam geboren wurden, sind nun "nach dem Bilde Adams" geschaffen - das habe ich vor einiger Zeit in 1. Mose 5,3 gelesen:
"Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich, und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set..."
So denke ich, alle Menschen nach Adam sind nach "Adams Bild" geschaffen - fleischliche Menschen, die zuerst eine Wiedergeburt brauchen, um wieder ins "Bild Gottes" hineingestaltet zu werden.
Somit wäre meinem Verständnis nach der Tod nicht ein "natürlicher Prozess", sondern die Folge der Sünde Adams.
Eigentlich würde der Tod direkt folgen - ich denke, dass das die Gnade Gottes verhindert.
Es war Gnade, dass er den Menschen verschonte und statt dessen erlaubte, dass ein Tier geopfert wurde. Das Blut der Tiere konnte zwar die Sünde nicht wegnehmen, es konnte die Sünde nur bedecken.
Gott hat das akzeptiert, weil er ja nicht den Tod des Menschen will - und außerdem wußte er ja, dass er eines Tages den Erlöser schicken würde, der die Sünde wegnehmen würde.
Die Tieropfer waren sozusagen eine "Notverordnung", ein "Schatten", bis die Erfüllung käme.

Antworten