Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  1985  |  1986  |  1987  |  1988  |  1989  ...  6951  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69505 Ergebnisse:


Leyla
Gelöschter Benutzer

Re: Mischwesen - Mensch und Tier - Stammzellen - Züchtung - Organspenden

von Leyla am 27.08.2019 10:54

Ich habe nun hier noch nicht alles durchgelesen, aber das Ganze per Presse verfolgt und mich überkommt einfach nur kaltes Grausen.
Aber daneben auch eine Hoffnung, ein Wissen: NIEMAND auf Erden wird den Tod besiegen; das allein bleibt bei Jesus Christus.

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (5) Zum Frieden hat euch (dich) Gott berufen. __ 1.Korinther 7,15

von Burgen am 27.08.2019 09:51



Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. __ Maleachi 3,1 

Der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht! 
Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. __ Lukas 2,10 


Klagelieder 1,1-11 
Matthäus 12,15-21 


Gott, aller Schöpfung heiliger Herr, zu deines Reiches Glanz und Ehr hast du der Engel Schar bestellt, 
für hohe Dienste sie erwählt. 
Sie kämpfen wider Stolz und List, sie weisen, wo kein Ausweg ist, sie retten aus Gefahr und Not, 
was schwach ist und vom Feind bedroht. 
(BG: Ernst Hofmann)  

*** 
ein paar Verse aus "Klagelieder 1,1-11" (Schl 2T) 

Ach, wie einsam sitzt doch jetzt die Stadt, die einst so stark bevölkert war! (das ist Jerusalem - von Jeremia verfasst) 
Sie ist zur Witwe geworden, sie, die groß war unter den Völkern; 
die Fürstin der Hauptstädte muss nun Frondienste leisten! 

Sie weint unaufhörlich bei Nacht, und ihre Tränen laufen über ihre Wangen; 
sie hat keinen Tröster unter all ihren Liebhabern; 
all ihre Freunde sind ihr untreu, sind ihr zu Feinden geworden. 

Juda ist ausgewandert vor lauter Elend und hartem Knechtsdienst; 
es wohnt unter den Heiden, es findet keine Ruhe! 
Alle seine Verfolger haben es eingeholt mitten sin seinen Nöten. 

Die Straßen Zions trauern, weil niemand mehr zu den Festen kommt; 
alle ihre Tore sind verödet, ihre Priester seufzen; 
ihre Jungfrauen sind betrübt, und ihr selbst ist btter weh. 

Ihre Widersacher haben die Oberhand gewonnen, ihren Feinden geht es gut; 
denn der HERR hat ihr Betrübnis zugefügt um ihrer Übertretungen willen; 
ihre Kinder sind in die Gefangenschaft gewandert vor dem Feind her. 

So ist der Tochter Zion all ihr Schmuck genommen; 
ihre Fürsten sind Hirschen gleichgeworden, die keine Weide finden; 
kraftlos ziehen sie hin vor dem Verfolger. 

Jerusalem gedenkt in den Tagen ihres Elends und ihrer Plünderung an all ihre Kostbarkeiten, 
die sie hatte von uralten Zeiten her. 
Als ihr Volk durch die Gewalt des Feindes fiel, gab es niemand, der ihr zu Hilfe kam; 
ihre Feinde sahen sie und lachten über ihren Untergang. - V7 

Der Feind hat seine Hand ausgestreckt nach all ihren Kostbarkeiten; >V10+11 
ja, sie hat sehen müssen, wie Heiden in ihr Heiligtum eindrangen, 
von denen du doch geboten hattest, dass sie nicht in deine Gemeinde kommen sollten! 

All ihr Volk seufzt auf der Suche nach Brot; 
sie haben ihre Kostbarkeiten um Nahrung hergegeben, 
um sich nur am Leben zu erhalten. 
HERR, schau her und sieh, 
wie verachtet ich bin! 

22 Lass alle ihre Bosheit vor dein Angesicht kommen, 
und handle an ihnen, wie du an mir gehandelt hast wegen all meinen Übertretungen! 
Denn meine Seufzer sind zahlreich, 
und mein Herz ist krank. 

5,20-22 
Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen alle Tage! 

Bringe uns zu dir zurück, o HERR, so werden wir umkehren; 
lass unsere Tage wieder werden wie früher! 

Oder hast du uns gänzlich verworfen, 
bist du allzu sehr über uns erzürnt? 





Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5533

Re: Muss ich immer nur alles schlucken?

von Cleopatra am 27.08.2019 08:30

Ich finde gelis Beispiel auch sehr bezeichnend.
 
Und vor allem eben auch die Aussage, dass man sonst gerne Schuldgefühle projeziert.
 
Ein bisschen habe ich mich auch gefragt, wie man ein einjähriges Kind abgeben kann, ohne dabei zu bleiben, aber ok.
 
Christ sein bedeutet nicht Helfer-Syndrom zu bekommen.
 
Wir müssen auch auf uns selbst aufpassen.
 
Ich musste das auch schmerzlich erfahren, als ich drei Monate nach meinem schweren Unfall in der Reha war:
 
Ich hatte mich immer hinten angestellt und anderen ihre Probleme angehört und bemitleidet (mit ganzem Herzen).
 
Aber in der Reha war ich, weil ich viel verloren war und eben noch sehr krank war.
Es ging diesmal um mich, um meine Gesundheit.
 
Natürlich bekam man dann jeden Tag sehr viele Anwendungen, und das Handy blieb natürlich auf dem Zimmer.
 
Da ich aber plötzlich nicht für eine "Freundin" Tag und Nacht zur Verfügung stand, wurde ich mehrmals am Tag angerufen.
Ich solle mich jetzt um sie kümmern, sie wollte gerne reden und bemitleidet werden.
 
Als ich dann mal am Abend aufs Zimmer kam und mein Handy sah, sah ich die vielen Anrufe und dann eine SMS "ich stehe auf der Brücke, wenn du nicht zurückrufst, springe ich..." oder an einem anderen Tag "Die vielen Tabletten liegen direkt neben mir, ich muss sie nurnoch schlucken..."
 
und so weiter, um mich zu nötigen, mich wieder beiseitezuschaffen und alle Aufmerksamkeit dieser Person zu widmen.
 
Das war damals so schlimm für mich, da ich ja psychisch auch noch sehr labil vom Unfall war.
 
Ich musste deshalb mein Handy wegtun, um mich auf die Anwendungen zu konzentrieren, leider konnten mich dann auch meine Nachbarn mehr erreichen, die sich um kein Kanninchen gekümmert haben, als sie beim Tierarzt waren um es einschläfern zu lassen.
 
Diese Person hat später immerwieder versucht, Kontakt zu mir aufzunehmen, sogar unter unterschiedlichen Nicknamen hier und über unterschiedliche Mitarbeiter hier.
 
Es hieß von ihr aus immer- wenn ich nicht wieder den Kontakt zu ihr habe und ihr seelsorgerlich helfe, dann habe ich ihr auch nicht vergeben, und als Christ muss man doch vergeben.
 
Es hat lange gebraucht bis ich damals gelernt habe- ja, vergeben sollen wir. Aber vergeben bedeutet nicht, sich selbst in Situationen zu setzen, die einem schlecht tun.
 
Rein psychologisch ist es ganz schlecht, immer alles zu schlucken. Nichts aufzuarbeiten und keine Grenzen zu zeigen.
 
Es ist natürlich immer so ne Sache, wie man es tut ;-D
Wenn du sagst, dass du in einer Art Ghetto wohnst, wo niemand Interesse am Nächsten hat, dann ist es doch schon gut wenn du durch ein Lächeln oder ein nettes Wort Licht und Salz sein kannst.
 
So, wie du es beschreibst, scheinen dir dann die Nachbarn ja zu vertrauen, wenn sie dir  von ihren Problemen erzählen, das ist ein echt gutes Zeichen, denn dann hast du vielleicht schon als Licht der Welt geleuchtet und kannst so Zeugnis geben.
 
Oder wie genau meinst du es?
 
Vielleicht verstehe ich es auch etwas besser, wenn du da näher beschreibst, denn sonst könnte man es auch so sehen, dass Gott dich vielleicht wegen dem vielen Egoismus und Desinteresse als Licht hingestellt hat...?
 
Nur so, wie du es beschreibst, scheint es dir ja nicht zu gefallen bzw nicht gut damit zu gehen...?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Re: Muss ich immer nur alles schlucken?

von Toni am 26.08.2019 16:04

Hallo Leyla,
ich dachte gerade, nachdem ich das hier gelesen hatte, dass es bei dir wohl nicht grad um Christen geht wie bei dem aussagekräftigen Beispiel von geli. Deshalb fände ich es hilfreich wenn du auch ein konkretes Beispiel schilderst, denn im Umgang mit Nichtchristen sieht das Problem möglicherweise anders aus. Nicht dass ich jetzt denke, als Christ müsse man Nichtchristen gegenüber immer ja sagen um "als Licht in der Welt zu leuchten".
Also - wie gesagt - ein Beispiel könnte evtl. weiterhelfen.
LG, Vielton

Dieses Profil ist nur aus technischen Gründen gesperrt.
Der neue Account ist https://www.glaube-community.de/profile/Torben.html?fref=1

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Muss ich immer nur alles schlucken?

von geli am 26.08.2019 11:42

Leyla: oder darf ich auch mal Nein sagen?

"Nein" sagen können ist nicht nur erlaubt, sondern sogar enorm wichtig. 
Wenn man nur auf die "Bedürfnisse" und Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen von anderen guckt und versucht, dem überall gerecht zu werden, verliert man leicht das aus dem Blick, was Gott eigentlich für den jeweiligen Tag vorbereitet hat.

Ich kann das aus meiner eigenen Erfahrung so schreiben, weil ich jemand war, der gedacht hat (und schon dreimal als Christ, der ja "Gutes" tun soll und helfen soll), dass man nie Nein sagen darf. Das muss man dann regelrecht "lernen", denn so einfach, wie sich das anhört, ist das nicht unbedingt .

An eine Begebenheit, als ich mit dem Nein-Sagen am Lernen war, kann ich mich noch gut erinnern.
Wir hatten damals in der Gemeinde einen Nebenraum für die Babys und Kleinkinder, und hier hat man Leute für den "Kinderdienst" gesucht.
Ich hatte damals zwei kleine Kinder - der Ältere ging zu der Gruppe von 2-6 Jahren, und ich sass immer mit meinem zweiten Kind, dem Baby, oben in dem Raum, wo man auch die Predigt mithören konnte.
Ich hatte im Alltag für das Baby relativ wenig Zeit, weil ja auch mein erstes Kind noch sehr klein war, und so genoß ich eigentlich diese Zeit, wo ich mich so richtig schön und ungestört um das Baby kümmern konnte.
Ja, aber weil ich ja sowieso immer da sass, kamen einige und meinten, ich könnte doch da auch gleich Kinderdienst machen.
Das hätte aber bedeutet, dass ich mich um 5-6 Babys und Kleinkinder hätte kümmern müssen - und mein eigenes Baby dann hinten anstehen hätte müssen.
Ich hab lange gezögert und auch gebetet, was ich nun machen soll, und hab mich am Ende dafür entschieden, "Nein" zu sagen.
Egal, was die anderen dazu sagen würden.
Irgendwie hatte ich aber immer ganz hinten in meinem "Hinterkopf" so ein kleines bisschen schlechtes Gewissen... 

Ja, und einige Jahre später, da kam ich mit einer Frau ins Gespräch, die damals auch kleine Kinder hatte und die Sache so mitbekommen hatte. Die sagte mir dann, dass sie dieses "Nein" damals echt mutig und auch gut fand...  

Allerdings muss man sich bewußt mache, dass man sich mit einem "Nein" nicht immer nur Freunde macht . Das nehme ich allerdings in Kauf, denn ich bin auch als Christ nicht auf der Welt, um es den anderen "recht" zu machen und ihren Vorstellungen Genüge zu tun.

Im Gegenteil: Ich denke, eine echte Beziehung oder eine echte Freundschaft lebt davon, dass man dem anderen zu jeder Zeit auch ein "Nein" zugesteht, ohne beleidigt zu sein. 
Sonst artet eine Beziehung schnell in Kontrolle und Manipulation aus - nach dem Motto: "Nur wenn du machst, was ich will und mir vorstelle, ist alles ok. Wenn du aber Nein sagst, dann bin ich beleidigt, oder ich halte dich gefangen in Schuldgefühlen, bis du machst, was ich will".
Oder auch, dass "gerechnet" wird: Also ich habe dir letztes Mal auch geholfen, jetzt musst du das auch tun.
Da geht die Freiheit verloren, und man begibt sich in Knechtschaft.

Wenn ich jemandem helfe, dann auch Liebe und weil ich den Eindruck habe, dass Gott mir diese Sache in den Weg gestellt hat.
Aber mit meiner Hilfe darf ich den anderen nicht in "Zugzwang" bringen, sonst ist es keine Hilfe, sondern ich kaufe mir etwas von ihm. 

Antworten

Leyla
Gelöschter Benutzer

Muss ich immer nur alles schlucken?

von Leyla am 26.08.2019 11:13

Ich hause in einem Wohnblock, man könnte auch sagen, Ghetto. In dem sich schlichtweg kaum einer für den anderen interessiert.
Umso schlimmer, wenns doch einer mal tut - ich z.B.
Das geht dann ganz schnell in Richtung Ausnutzung - muss ich als Christ das nun hinnehmen und mir jedes Prob an den  Hals laden, das man mir darauf wirft oder darf ich auch mal Nein sagen?

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5533

Re: Apostel Paulus verteitigt sich, das Amt, den Unterhalt, Verdienst - 1.Korinther 9

von Cleopatra am 26.08.2019 10:21

Oh sorry da war ich wohl noch etwas müde beim Schreiben, ich meinte "über dein Wissen"
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (5) Zum Frieden hat euch (dich) Gott berufen. __ 1.Korinther 7,15

von Burgen am 26.08.2019 09:23



So spricht der HERR: 
Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen. __ Jesaja 49,8 

Es ist über alle derselbe Herr, 
 
                    reich für alle, die ihn anrufen. __ Römer 10,12 

Römer 11,1-12 
Matthäus 12,1-14 


Herr, unser Gott, segne uns miteinander durch deinen Geist, dass unsere Herzen getrost werden
in deiner Gemeinschaft und in deinem Regiment.
Lass uns in dem, was wir im Leben kämpfen und dulden sollen, getrost bleiben,
weil wir zu dir gehören. (Christoph Blumhardt)  



Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.08.2019 09:24.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: „markige“ Sprüche, die auf dem Weg ins Leben begleiten? Welche Erfahrung habt ihr?

von Burgen am 26.08.2019 09:14


@alle 

zum Thema "Wortspiele" gibt es ziemlich viele Beispiele in unterschiedlichen Kategorien bei Wiki. 
Ich denke für Sprachinteressierte interessant, zB. Deutschlehrer, Dichter oder so. 

Zum Begriff Mandelzweig bei Jeremia gibt es einpaar Einträge, die aber mM nach vernachlässigt werden können. 
Für Interessierte sicherlich ganz gut. 

Mandelzweig zB steht dort mit anderen schönen bildhaften Begriffen, wie Samenkorn usw. 
Sie sind dann dafür geeignet in Predigten ein- und ausgearbeitet zu werden. 

Mir fällt dann dazu ein, dass es Lied und Buch dazu gibt, die Harfen an die Weiden zu hängen 
oder der Spruch bei Verabschiedung - bis nächstes Jahr in Jerusalem - oder 
als Trinkspruch - auf das Leben - 

Will sagen mit den Beispielen, wie herrlich und umfassend doch die hebräische Sprache ist. 
Daneben dann später die alte griechische Wortbegrifflichkeit, die von allen Übersetzungen wohl am genauesten sein soll. 

Gruß 
Burgen 


Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Apostel Paulus verteitigt sich, das Amt, den Unterhalt, Verdienst - 1.Korinther 9

von Burgen am 26.08.2019 09:03

Ich bin immerwieder erstaunt über dein Wunder.... Woher weißt du denn von einem dritten Brief....?

Liebe Cleo, 
was meinst du mit "erstaunt über den Wunder ...." 


vom dritten Korintherbrief weiß ich aus der Einleitung zum Korintherbrief in der Schlachter 2000 Studienbibel und aus gehörten Predigten. 

Zitat Beginn 
"Bereits vor diesem inspirierten Brief hatte Paulus der korinthischen Gemeinde einen anderen Brief geschrieben (s.5,9), der ebenfalls korrigierend war. Weil man niemals eine Abschrift dieses Briefes gefunden hat, wird er als der *verlorene Brief* bezeichnet. 
Nach dem 1.Korintherbrief gab es noch einen weiteren nicht kanonischen Brief, der gewöhnlich *Tränenbrief* genannt wird(2.Kor 2,4)." 
Zitat Ende 

LG 
Burgen 


Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  1985  |  1986  |  1987  |  1988  |  1989  ...  6951  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite