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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10

von Burgen am 14.09.2018 08:26

Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen. Psalm 17,7

Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen! Lukas 18,7

1.Korinther 7,17-27
Prediger 3,1-15

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Burgen am 14.09.2018 08:22

Hallo ihr Lieben ,

mit Charismatischen Gottesdiensten sind für mich in den Anfangszeiten nur zwei Pastoren „hängengeblieben“. Der eine war zu hören in Hamburg, da war ich selbst mal im GD, den anderen kannte ich nur vom Hörensagen.
Das einzig hängen gebliebene aller GD, ist, dass gewarnt wurde ohne Unterlass, bis heute. Und bis heute lernte viele GD von etlichen Gemeinden oder Einladungen zum Abend, verbunden mit Lobpreis und Musik kennen, die sich etwa einmal im Monat trafen.
In meinem Leben alles auch Höhepunkte zu einem gestressten Alltag.
Und dort, wo es eben nicht so genehm und konform ging, war ein Unwohlsein vorhanden. Auf diese Weise allerdings war halt die „Besucherposition, bez. Beobachtungsposition“ vorherrschend. Und irgendwann für mich der Besuch bei ihnen vorbei.
Bei einer ganz normalen Zusammenkunft in einer Nachmittagsveranstaltung merkte ich dann aber, dass es an mir lag, dort nicht warm werden zu können.

Vom Rückblick her, ist das Vertrauen in Jesus sehr groß, mich zu beschützen vor anderen Einflüssen.
So einem anderen Einfluss kann man nämlich überall ausgesetzt sein.
Wir sind ja aufgefordert die göttliche Waffenrüstung täglich anzuziehen.

Und ja, die Endlosschleifen mancher Gesänge gehen wirklich ins unendliche und damit ganz nüchtern empfunden, auf den Senkel.
Auch im TV bei manch einem Gesang, die ja auf CD zu hören sind, bemerkt man, dass die Leute zwar Freude am Singen haben, denke ich mir, sie aber den Mund nicht richtig aufmachen. Sie singen aus einem verkrampften im Rachen geschlossenen Mund, und das hört sich überhaupt nicht gut an.
Sie singen so, wie zB ein Halbstarker läuft, wenn man das mal als Vergleich herbeiziehen kann. Bei Fahrradfahrern kann man dies auch beobachten, wie sie den Oberkörper, Schultern und Arme am Lenker haben.

Dies finde ich alles hochinteressant.
Und ja, der Heilige Geist wirkt bei jedem Menschen anders, die wir ja eigentlich nur Gefäße sind. Jeder „tickt“ eben anders. Jedoch, selbst Hingabe kann diszipliniert werden. Meine, wenn die Beine weich werden, setzt man sich bestenfalls hin, bevor man umfällt. Der Lobpreis Gottes „fährt“ ja nicht in die Beine, kann aber in geballter Wucht den Menschen einfach umhauen. Denn auf der anderen Seite wissen wir aus der Bibel, dass allein durch IHN das Wasser getrennt wurde, sodass die Israeliten Ägypten hinter sich lassen könnten, und das trockenen Fußes. Oder eben im NT die buchstäblichen Ketten gesprengt und Gefängnistüren geöffnet wurden.

Vielleicht in etwa vergleichbar mit der Kraft der im TV zu sehenden Tornados und Hurrikans. Mit gestern 320 km/std .
Ja, was ist der Mensch, dass du dich ihm entgegenstellen willst. ...
Wir sind halt ganz strukturierte GD und so bewohnt, weil weil das keine Angst macht. Das kennen wir dann so. Und darin können wir uns frei bewegen. Innerhalb dieser Grenzen. Und das ist ja auch gut so.

Burgen

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Cleopatra
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Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Cleopatra am 14.09.2018 07:50

Nun, wir wollen ja nicht über Gruppierungen sprechen,
aber so, wie du liebe Gaby es beschreibst, würde ich mich auch nicht wohl fühlen.
Ich persönlich brauche nicht bestimmte Musik, um mich auf Gott einzustellen.
Ich mag es auch garnicht, wenn Lieder mehrmals wiederholt werden und man sich so künstlich reinsteigert.
Das brauche ich nicht, um Gott zu loben und ihn zu lieben.
Das empfinde ich persönlich als sehr künstlich.
In einer ähnlichen Veranstaltung wie du war ich bisher noch nicht, aber ich würde mich immer fragen- wird Gottes Wort weitergegeben? Und nicht nur "Gott ist lieb" und so, sondern das wirkliche Evangelium.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 14.09.2018 07:22

Liebe Leah, ja Paulus sagt ja auch: Ich will euch nützlich dienen mit dem Verstand - aber eben auch Gott (menschlich unnützlich) in "Zunge-Gebrabbel" huldigen!

Ja? Wo sagt er das? Und hast du dir auch den Urtext dafür angeschaut, um zu sehen, was es in Wirklichkeit heißt?
Das ist eben das, was ich schade finde.
Leah hat sich hingesetzt, sie hat nachgeschaut und extra die hebräischen Worte herausgesucht und hier übersetzt.
Sie hat sich die Mühe gemacht- und ein paar Seiten später wird das einfach wieder anders wiedergegeben.
Wofür dann diese Mühe?
Leah: 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,....

Was bedeutet denn Ausschweifung? Dieses Werk vom Fleisch....?
Ich habe mal im Duden nachgelesen. (Vorsicht- Ironie) Aber vermutlich kann ich es wieder nicht verstehen, weil ich es eben noch nicht erlebt habe.
Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 07:40.

Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 14.09.2018 07:21

Ja liebe chestnut,
Oftmals aber beschränken wir das Wirken des Heiligen Geistes auf das, was "ist" (das was wir verstehen) und keinen Milimeter mehr. Wenn wir das Wirken des Heiligen Geistes auf das "reduzieren", was wir verstehen, dann reduzieren wir seine Macht und Kraft.
nur, wie gehen wir mit Dingen um, die eben wiedersprüchlich zu Gottes Wort sind?
Denn das ist ja eben das, worum es geht.

Wenn ich von mir aus gehe- ich sehe die große Macht des heiligen Geistes sehr wohl.

Am Dienstag noch habe ich ein Zeugnis gehört von einem Ehepaar, welches vom heiligen Geist zu Obdachlosen geführt wurde. Immer wieder. Und heute? Heute besteht deshalb die Suppenküche und viele einsame Menschen treffen sich dort.
Nur, wenn ich Bibelstellen aufzeige, die Meiner Meinung nach eben dieses heilige Lachen und Umkippen und Zucken nicht biblisch sind, bedeutet das ja nicht, dass ich alles, was biblisch vom heiligen Geist her genannt wird, verneine oder eben nicht zutraue.
Da muss man bitte auch unterscheiden.
Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 07:41.

Pal

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 14.09.2018 06:00

Liebe Leah, ja Paulus sagt ja auch:
Ich will euch nützlich dienen mit dem Verstand - aber eben auch Gott (menschlich unnützlich) in "Zunge-Gebrabbel" huldigen! BEIDES!
=======
Liebe @Chestnut, vielen Dank für deinen Beitrag über Glaube und Verstand, der mir sehr gute weitere Gedankenanstöße vermittelt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 06:42.

Pal

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Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Pal am 14.09.2018 05:58

Liebe Gaby, du kommst mit deinem Beitrag gerade zur rechten Zeit, denn wir haben gerade über diese Thematik eine Besprechung.
Falls du je Zeit hast, so bitte schau dir einmal die 10 Viedos an, die ich dazu auf youtube eingestellt habe.
Ich kenne deine Problematik sehr gut, wobei ich allerdings von dem von dir durchlittenen Negativen, bewahrt geblieben bin.
Und nun ist es mE die Sache von dem  "Kind mit dem Bade ausschütten".
Wo ist das "Kind" - wo ist das "verwerfliche Schmutzwasser"?
Beides gibt es ganz sicher!
Am Anfang des Threads "Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?" - findest du (auf Seite 1 des Threads) die Links zu meinen Videos.
und herzlich willkommen hier!

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 13.09.2018 22:08

Hallo Pal,

der springende Punkt meiner Liste ist, dass und Gott geistiges Auffassungsvermögen gegeben hat und Sprache, damit wir sein Wort, das uns der heilige Geist im Herzen lebendig werden lässt, verstehen und umsetzen können. Verständliche Sprache ist also etwas, was Gott gab, um geistlich zu wachsen hin zur Fülle und zum Haupt, Jesus Christus. Im Kopf denkt man/ist der Verstand.

Wir werden geheiligt durch die Wahrheit und sollen Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. In der Wahrheit anzubeten, bedarf eines wachen Verstandes und einer Prüfung, bevor man betet.

Wir beten als Priester an und befinden uns bei der Anbetung geistlich im Heiligtum. Wenn wir also wissen wollen, wie Gott Anbetung will, dann sieht man das im AT an den Priestern und deren Anbetung. In Reinheit, Einfachheit, Konzentration, Nüchternheit, klare Richtlinien, Verantwortung für die Geschwister und vor Gott, Ehrfurcht und Achtsamkeit auf die Ordnungen haben sie ihr Werk der "Anbetung" verrichtet. Heute opfern wir Lob und sollten dies in der selben Haltung tun. Gott steht im Mittelpunkt des Lobs.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2018 22:11.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Leah am 13.09.2018 22:00

Hallo Gaby,

ich war frisch bekehrt und suchte eine Gemeinde und landete in einer charismatischen. Da war ich einige Male. Es hat mich nicht angesprochen, eher irritiert.

Ich hatte Hunger nach dem Wort Gottes, es war aber mehr eine Party. Ich habe eigentlich beim Lobpreis durchgeweint. Die Zungengesänge hab ich als solche nicht erkannt. Ich wunderte mich nur über die seltsame Sprache. Eigentlich ging es ordentlich zu. Keiner fiel um oder so. Aber nach am Ende waren viele in Trance. Ich erkenne das, weil ich das vor meiner Bekehrung auch gemacht habe.

Als ich dann das "Aufnahmegespräch" hatte, bot man mir an, alle "Stränge zu Satan durchzuschneiden" und ein Lossagegebet zu sprechen. Das erinnerte mich so sehr an meine Vergangenheit als Geistheiler, dass ich die Flucht ergriff.

Während dieser Zeit war ich auch in einem Hauskreis der Gemeinde. Da ging es praktisch gar nicht um das Wort Gottes, sondern um allerlei wie z.B., wer krank ist, was da wohl die Ursache wäre (Sünde, Dämonen) und wie man dann den Dämon austreiben sollte.

Also das war dann nichts für mich.

Leah

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2018 22:01.

chestnut
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Beiträge: 730

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von chestnut am 13.09.2018 21:43

Liebe Gaby


Herzlich willkommen hier erstmals.

Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Wenn du "charistamscih" schreibst, dann gibt es da auch auch diverse Unterschiede, es ist nicht nur immer so, wie du es erlebt hast.

Mir persönlich ist das, was du Bühnenschau genannt hast, auch nicht wirklich sympatisch. Für mich muss es weder professionell noch mitreissend sein, ich liebe es mehr, wenn auch Fehler passieren dürfen und nicht alles super funktioniert. Das betrifft auch die Predigt - ich habe solche in der Form, wie du sie beschreibst, auch schon erlebt.

Ich will das alles mal nicht als ungöttlich hinstellen, aber es erzeugt in mir doch Fragezeichen und ich frage mich, wie weit ist das Herz noch dabei und wie weit ist es wirklich eine Bühnenschau mit christlichem Inhalt?


Ich lasse es mal bei diesem Kommentar.

Liebe Grüsse
Chestnut

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.09.2018 21:44.
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