Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  2580  |  2581  |  2582  |  2583  |  2584  ...  6956  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69555 Ergebnisse:


nobse

99, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nobse am 20.03.2018 17:47

Lieber Thomas,

nennmichdu: Wir sind dann zum Gebet aufgefordert, aber nicht die Menge Oder Intensität bestimmt unsere Nähe zu Gott.

Hier gehen unsere Meinungen auseinander. Es macht definitiv einen Unterschied, ob man viel oder wenig betet.

Du fragtest auch, ob bei einer Taufe im Säuglingsalter denn bereits der heilige Geist einströmen könne.

Ja, das kann er. Aber es ist sozusagen nur ein Same, der in die Seele des Säuglings gelegt wird. Durch eigenes Bemühen des Menschen kann der Same dann Gelegenheit zum Wachsen erlangen.

Das Ganze hängt auch mit der Reinheit der Seele zusammen. Je unreiner die Seele ist, desto weniger kann der heilige Geist in der Seele wirken und desto weniger Geist Gottes ist in der Seele präsent. Es ist ein geistiges Gesetz, dass durch Anrufung Gottes der Geist Gottes in die Seele des rufenden einströmt. Der Strom, der dabei in die Seele kommt, ist aber am Anfang sehr schwach und er wird erst stärker, wenn die Anrufung immer wieder wiederholt wird. Es ist ungefähr so, als ob die Seele mit jeder Anrufung ein kleines Drähtchen zu Gott spinnen würde (oder Gott spinnt es zu der Seele). Durch Wiederholung wird jedesmal ein neues Drähtchen gesponnen. Zusammengenommen ergibt sich nach Jahrzehnten des Gebets ein dicker Draht, durch den auch ein sehr starker Strom fliessen kann.

Wer dagegen niemals oder nur sehr selten das Gebet und die Anrufung Gottes praktiziert, wird dies nicht erleben. In seine Seele tröpfeln nur ein paar Tropfen des lebendigen Wassers, aber es fliesst kein Strom.

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich so verhält. Möchtest du nun behaupten, dass sowohl Menschen die zwar getauft sind, aber sonst nicht beten als auch Menschen, die täglich ihr Herz durch Anrufung Gottes auf Gott ausrichten Gott in gleicher Weise nahestehen?

Das wäre Wunschdenken.

Einen Menschen, der durch einen dicken Draht mit Gott verbunden ist, kann Gott für ganz andere Aufgaben heranziehen, als einen Menschen, der zwar getauft ist, sich aber ansonsten nicht um Gott kümmert.

Vielleicht siehst du es trotz meiner Ausführungen so, dass es keine Unterschiede zwischen Christen gibt. Dann kann ich nur sagen, dass dir die Augen irgendwann aufgehen werden.

Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 20.03.2018 17:35

Was mich besonders erstaunt sind Gottes Anworten an Hiob. Denn die gehen mE so sehr weit an der menschlichen Perspektive vorbei. Denn Gott bringt mit den Beschreibungen seiner Wunderschöpfung eine völlig "übermenschliche" Perspektive, die so überhaupt nicht auf Hiobs Fragen einzugehen scheint...
Oder?

Antworten

Burg1

55, Männlich

  Neuling

Beiträge: 54

Bibelübersetzung

von Burg1 am 20.03.2018 14:08

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, welche Bibelübersetzung ihr für euch bevorzugt?
Ich für meinen Teil benutze fast immer die Gute Naricht Bibel, obwohl diese von einigen evangelikalen "Bibelexperten" zerrissen wird.
Manchmal greife ich auch auf Elberfelder oder Schlachter 2000 zurück.

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Burgen am 20.03.2018 09:49

Hallo ihr Lieben, 

möchte nochmal zum Anfang des Buches zurückkehren.
Da steht: Das Buch Hiob (IJOB) 

Und das ist doch sehr interessant, wie ich finde. In englisch sprechenden Gebieten  könnte jemand es so verstehen:
I (search) Job. 

So jedenfalls durchsuchte ein späterer Pastor, der die Gnade Gottes in der inzwischen riesigen Gemeinde in Singapur predigt,
in jungen Jahren das Buch um Anleitung für einen Job.

Und mir fiel ein, dass es früher, vor etwa 200 Jahren einen lebhaften Briefaustausch zwischen Schiller und  Goethe gab, 
Von daher kann ich neu entdecken, diese Reden jeweils nebeneinander zu stellen.
Sozusagen gibt Hiob in K 1-3 die Einleitung, den Grund für den langanhaltenden Briefwechsel zwischen Hiob und seinen
drei Freunden.
Dies mündet dann zum Ende in den direkten Austausch zwischen Gott und Hiob.
Den wunderbaren Schluss lesen wir ab K 38. Gott fragt und Hiob antwortet.
In K 42 gibt Hiob die letzte Antwort an Gott und ab V 7 rechtfertigt Gott Hiob und stellt ihn ganz zum Schluss,
nachdem Hiob gehorsam Fürbitte für seine drei Freunde  tat, wieder her und gibt ihm mehr als das, was er verloren hatte. 

Ein wenig kann man dieses ganze Geschehen vielleicht auch vergleichen mit der Zeit des Volkes in Ägypten,
den Auszug aus Ägypten, die 40jährige Wüstenzeit und endlich das Gelobte Land unter Josua mit Kaleb einnehmen.

Aber zurück zu Hiob.
Ich finde es erstaunlich , was die Freunde für ausgefeilte Reden halten und die jeweiligen Antworte des Hiob dazu. 
Würde man sie jeweils nebeneinander anstatt untereinander lesen, wäre der persönliche Gewinn und das Erstaunen
evtl. noch größer.

Ja, das fiel mir vorhin so ein und begeistert mich. 

Gruss
Burgen


 

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 20.03.2018 09:48

Guten Morgen Nobse,

Ich denke das wir uns einig darüber sind, das der Christ, der Vergebung seiner Sünden empfangen hat, dadurch das er im Glauben Jesu Opfer am Kreuz für sich in Anspruch genommen hat (kann dieses Geschehen denn, was die Bibel als Wiedergeburt bezeichnet schon in der Säuglingstaufe stattfinden?) nun in Verantwortung steht, aus den individuell für ihn von Gott zugeteilten Gaben/Talenten das Beste zu machen.

Das er aber überhaupt erst etwas draus machen kann, macht eine Verbindung zu Gott, durch den heiligen Geist, nötig. Und die habe ich nun, oder ich habe sie nicht. Ich kann sie nicht mehr oder weniger haben. Nicht näher an Gott stehen oder weiter entfernt sein. Deswegen verdeutlicht die Rebe am Weinstock uns, das wir entweder nur mit Gott verbunden sein können, oder wir sind es nicht.

Und dort wo wir aus der Verbindung mit dem Weinstock dann Frucht bringen, wird Gott uns reinigen, das wir noch mehr Frucht bringen. Das wir dann zu Gott umkehren können , wo wir in Schuld gefallen sind, ist auch wider nur Gottes Güte zu verdanken, der uns zur Umkehr leitet.Und auch den Glauben können wir nicht aus uns selbst erzeugen, er ist Gottes Geschenk.

Wir sind dann zum Gebet aufgefordert, aber nicht die Menge Oder Intensität bestimmt unsere Nähe zu Gott.

Einen lieben Gruß
Thomas

Antworten

nobse

99, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nobse am 20.03.2018 08:50

Hallo Thomas,

nennmichdu: dann liegt es nun weiterhin nicht an der mehr oder weniger intensiven Anstrengung der Rebe, ob und wieviel sie Frucht bringt, sondern es liegt allein daran, ob sie überhaupt vom Saft des Weinstockes - den heiligen Geist - versorgt und erreicht wird.

Du widersprichst dir aber in der Folge, wenn du sagst:

So wie dem einen Menschen in einem anderen Gleichnis zwei Talente gegeben sind, aus denen er vier Talente erwirtschaftete und dem anderen Menschen fünf Talente gegeben wurden, aus denen er weitere fünf dazu erwirtschaftete.

Beide erwirtschaften nämlich aus eigenem Antrieb. Und derjenige, der sein Talent vergrub, erhielt hinterher gar nichts vom Herrn.

Es ist ein bedauerlicher Irrtum, anzunehmen, dass wir selbst nichts dafür zu tun hätten und auch gar nichts tun könnten, um eine enge Verbindung zu Christus zu erlangen.

Die einzige Aufgabe der Rebe, des Christen, ist dann nur noch in Jesus Christus zu bleiben.

Ja. Aber was bedeutet das denn ganz praktisch gesehen?

Die Verbindung mit Gott entsteht dann dort, wo ich überhaupt erstmal mit der Bekehrung/Wiedergeburt Vergebung meiner Sünden empfangen tue. Dort bin ich dann ganz rein.

Auch das ist ein ganz bedauerlicher Irrtum. Die Verbindung zu Christus wird schon bei der Taufe hergestellt. Im Laufe des Lebens kann sie enger werden. Wenn der betreffende Mensch das will. Und Reinheit ist bei der Taufe/Bekehrung/Wiedergeburt nicht gegeben. Die wird erst erlangt in einem langen Prozess des Lebens in der Gemeinschaft mit Christus.

Hier aber führt uns kein Gebet hin, sondern nur Gott selbst.

Noch ein Irrtum. Wer sein Talent vergräbt, also gar nicht betet, und nur Herr, Herr sagt, zu dem wird Jesus dann sagen: Hinfort mit euch, ich kenne euch nicht.

Du verharmlost die Möglichkeiten, die uns als Menschen gegeben sind, aus eigenem Willen und eigener Verantwortung Gott näher kommen zu können. Ganz sicher geht nichts ohne Gott, aber um zu ihm zurückkehren zu können, braucht es unsere Anstrengung genauso. Das möchten manche Leute nicht wahrhaben, so wie es auch bei dir der Fall zu sein scheint.

Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5538

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von Cleopatra am 20.03.2018 08:06

Es ist wirklich schon lange her, dass ich auf einer evangelisierenden Veranstaltung war, aber bei uns in der Umgebung gibt es einige.

Liveline zB wird regelmäßig für Jugendliche organisiert (sehr evangelistisch) und jetzt zu Ostern lädt auch eine große Gemeinde alle zum großen Event Ostergottesdienst ein.

Ich denke, wenn ich als kleine Person nun evangelisiere, sollte ich mir auch Gedanken machen, wie wir es tun.

Ich stelle mir vor, dass man mir vom Fliegen mit dem Flugzeug erzählt.
"Es ist so schön, du fliegst über den Wolken, du siehst die ganze Landschaft von oben... aber natürlich gibt es auch bestimmte Sicherheitshinweise, weil es immer mal zu einem Absturz kommen kann, dann muss man folgendes tun....."

Anders wäre es so: "Wenn du fliegst, dann kannst du immer auch abstürzen und sterben. Aber dafür kannst du mal die Landschaft von oben sehen."

Versteht ihr, was ich damit meine und veranschaulichen will?

Das Leben als Christ gehört unmittelbar mit der Bekehrung zusammen ja. Aber wie jemand anderes schon sagte- das Pferd von hinten aufzäumen bringt auch nichts.
Zuerst muss ein Mensch doh verstehen, wie ekelig die Sünde ist und wozu sie hingeführt hat, dass wir eben von der Vergebung abhängig sind.
Und wenn wir das wirklich verstanden haben- dann wollen wir doch garnicht mehr wirklich sündigen, dann ist uns die Sünde doch auch nicht mehr egal, oder? Dann folgt der richtige Lebenswandel doch autonmatisch, weil wir uns mit Gottes Wort und demnach seinen Wünsche beschäftigen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 20.03.2018 08:03


Losung 

Der HERR hat sein Volk getröstet    und Jerusalem erlöst.    Jesaja 52,9 

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.    Epheser 2,8 

Hiob 19, 21-27
Johannes 16, 5-15

Wir haben's nicht erworben und, wahrlich, nicht verdient:
wir wären längsr verdorben, wie ein verloren Kind.
Du aber hast in Gnaden tahtäglich uns bewahrt,
hast auf den dunklen Pfaden, als Licht dich offenbart.
(BG: Arno Pötzsch)


 

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 19.03.2018 20:21

Hallo Hans,


was ich lediglich festgestellt habe und Paulus in Römer 7 am Ende auch nur darstellt, das der natürliche Mensch in sich das Gesetz des alten Adams wahrnimmt, was ihn - solange er noch Knecht der Sünde ist - zwanghaft immer wieder dazu verleitet, etwas zu tun, was seinem moralischen Empfinden eigentlich zu wider geht.

Aber du hast natürlich Recht, Paulus bleibt hier dann nicht stehen, bei dem "das Gute zwar wollen aber nicht vollbringen können", sondern fährt in Römer 8 fort aufzuzeigen, das wir nun als erlöste Christen, die wir die Vergebung unserer Sünden in Anspruch genommen haben, nun durch den heiligen Geist, der uns dann in der Wiedergeburt geschenkt wird, die Fähigkeit haben, die (bösen) Werke des Fleisches im Tode zu halten. Und wenn wir einmal sündigen, hier durch das Bekenntnis unserer Sünden nicht mehr verdammt zu werden.

Gruss
Thomas

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 19.03.2018 20:13

Hallo Nobse,


wenn ich davon sprach, das es nur darum gehen kann - dann auch als Rebe am Weinstock - mit Christus verbunden zu sein, dann liegt es nun weiterhin nicht an der mehr oder weniger intensiven Anstrengung der Rebe, ob und wieviel sie Frucht bringt, sondern es liegt allein daran, ob sie überhaupt vom Saft des Weinstockes - den heiligen Geist - versorgt und erreicht wird. Die einzige Aufgabe der Rebe, des Christen, ist dann nur noch in Jesus Christus zu bleiben. Am Weinstock zu bleiben. Wieviel Frucht dabei heraus kommt, liegt aber nicht in ihrem Vermögen. So wie dem einen Menschen in einem anderen Gleichnis zwei Talente gegeben sind, aus denen er vier Talente erwirtschaftete und dem anderen Menschen fünf Talente gegeben wurden, aus denen er weitere fünf dazu erwirtschaftete. Und so bringt der eine auch dreißig fältig, der andere siebzigfältig und der andere hundertfältig. Das liegt aber dann nicht an der eigenen Anstrengung, wieviel ich nun aus dem mache, was Gott indivuell mir an Gaben mit auf den Weg gibt. Nur das ich überhaupt etwas daraus mache, mit dem Weinstock dann als Rebe verbunden bleibe, liegt in meiner Verantwortung. Meine Talente nicht zu vergraben.


Die Verbindung mit Gott entsteht dann dort, wo ich überhaupt erstmal mit der Bekehrung/Wiedergeburt Vergebung meiner Sünden empfangen tue. Dort bin ich dann ganz rein. Ganz mit Gott verbunden. Und bedarf fortan nur noch der Fußwäsche, der Vergebung der täglichen Fehltritte.

Wenn ich weiterhin davon sprach sein selbstbestimmtes Leben aufzugeben, in der Buße, in der Hinwendung zu Gott, dann heißt dies nicht, das ich nun als Christ eine Marionette bin die von Gott ferngesteuert bin. Ich bin weiterhin mit meinem Willen gefragt in das einzustimmen, was ich - nun durch meine erneuerten Sinne im Wissen um Gut und Böse - jetzt - im Einklang mit Gottes Willen - für gut heißen tue.
Der Unterschied besteht nur darin, das ich als nichterlöster Mensch nicht anders kann und um nichts anderes weiß, als vorangig meine Bedürfnisse zu befriedigen und meinen Begierden zu folgen. Die den alten Adam in mir nun mal ausmachen. Das verstand ich unter dem selbstbestimmten Leben als Nichtchrist, der halt erstmal nur auf seinen Weg schaut.

Du schreibst weiter von einem immerwährenden Gebet, was in die Verbindung mit Christus und Gott führt. Hier aber führt uns kein Gebet hin, sondern nur Gott selbst. Wir können nichts dazu tun, überhaupt errettet zu werden, überhaupt die Verbindung mit Gott zu bekommen. Das ist allein sein Werk und seiner Gnade zu verdanken. Das wir ihn erkennen dürfen. Er beugt sich zu uns hinunter. Wir selbst können aus unserem Vermögen und unserer Anstrengung heraus nicht die verlorenen gegangene Beziehung zu Gott wiederherstellen.

Herzlichen Gruß,
Thomas

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  2580  |  2581  |  2582  |  2583  |  2584  ...  6956  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite