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Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 07.02.2018 16:15@SMart: Danke, das hilft! Manchmal bin ich so frustriert, aber du hast recht, wenn sie nicht wollen muß man sie lassen. Ich versuche so gut es geht mich von solchen Gesprächen fern- und rauszuhalten, aber in meiner Firma sind halt immer Leute um mich herum, da ist es einfach nicht zu vermeiden. Aber dieses "Andockstellen suchen" werde ich wohl in Zukunft lassen, ich muß mich nämlich wirklich nicht lächerlich machen oder Gott verteidigen. Früher oder später werden sie ihre Rechnung bekommen, ich schätze die werden sie dann nicht mehr so lustig finden. Ich verstecke nicht meinen Glauben, aber davon erzählen werde ich nur noch auf direkte Nachfrage.
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von jovetodimama am 07.02.2018 15:13Offb. 6, 9-11: "Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Und sie schrien mit großer Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie."
Sind die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen nicht im Himmel? Wenn doch, sind sie im Himmel und schreien ungeduldig: "Wie lange richtest du nicht..."
Offb. 7, 14-15: "...Diese sind's, die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel..."
Sind die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes im Himmel? Jedenfalls sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel...
Soweit nur zwei Beispiele. Es gibt sicher mehr. Ich finde, es ist ein Unterschied, ob ich vor dem Thron Gottes bin und ihm diene, oder ob ich ungeduldig nach dem Gericht schreie. Ich kann mich irren, aber ich habe diese Stellen immer beide als Beispiele für ein mögliches Ergehen im Himmel gelesen.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von nennmichdu am 07.02.2018 15:02Hallo Jovetodimama,
Hmmm - verschiedene Daseinswirklichkeiten? Also ich erlebe mich als Christ in einer von mir durch meine 5 Sinne klar erfahrbaren und definierbaren Welt. Dem Planeten Erde. Und dies alles mit dem "Draht nach oben", mit der Hilfe des heiligen Geistes, der mich in alle Wahrheit (vor allem über das Wesen Gottes aber auch über die Beschaffenheit des "Sichtbaren" - Erfahrbarem - hier auf Erden leitet).
Dabei lebe ich nur in einer Daseinswirklichkeit. OK - von Paulus hieß es wohl nach Interpretation einer Bibelstelle - das er mal bis in den 7 Himmel hineingeschaut habe... -- darüber könnte man diskutieren, was das bedeuten mag...
Aber insgesamt gilt es festzuhalten, das der Mensch entweder von Gott getrennt ist. In Sünde/Trennung sind befindet und lebt. Oder er lebt in Gemeinschaft mit Gott (nicht mehr in Sünde/Trennung von Gott).
Daneben gibt es die Menschen, die auf dem Weg sind, herauszukommen aus ihren Bindungen. Die sich aufmachen - hin zu Gott. Die sich aufmachen, um durch die enge Pforte ins ewige Leben einzugehen.
Aber letztendlich - mit unserem Tod hier auf Erden - werden wir entweder als Kinder Gottes ins ewige Leben bei Gott (im Himmel) eingehen. Oder wir werden - sofern wir keine Vergebung unserer Sünden empfangen haben - auf ewig von Gott getrennt bleiben.
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von jovetodimama am 07.02.2018 15:01Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Halloween
von jovetodimama am 07.02.2018 14:50Entschuldige. Mit "wir" meinte ich die Menschen in meinem Umfeld, die keine Ahnung haben von alledem und es nicht wahrhaben wollen. Ich meinte diejenigen Menschen, von denen ich weiß, dass sie nichts mitbekommen, nicht etwa Dich oder andere, von denen ich dies nicht wissen kann.
Darf ich fragen, was Du arbeitest, so dass Du damit in Berührung kommst?
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Pal am 07.02.2018 14:46Wenn nun schon innerhalb dieser Begrenztheit, z.B. einer einzigen Schule, die Antwort auf die Frage "Wie ist es da?" so unterschiedlich ausfallen kann und wird, wieviel mehr wird die Antwort auf "Wie ist es im Himmel?" oder "Wie ist es in der Hölle?" unterschiedlich ausfallen können! In Joh. 14, 2 sagt Jesus: "In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen." Wenn nun schon hier auf der Erde die Wohnungen unterschiedlich groß und unterschiedlich ausgestattet sind, wieviel mehr werden die vielen Wohnungen im Himmel unterschiedlich sein!
Dein Vergleich mit der Schule hinkt gewaltig!
Wenn ich dich lese, habe ich den Eindruck, du hast gar nicht im Geringsten den Begriff von einer ewigen Herrlichkeit bzw. einer ewigen Verdamnis.
Da geht es nicht um gewiße Nuancen Unterschiede, da geht es um das absolute Extrem von gut und böse, von geliebt bzw. verhaßt.
Ich weiß nicht, ob du mir überhaupt folgen kannst?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 07.02.2018 14:42Hallo Burgen,
Ein wichtiger Gedanke. Im 3. Buch Mose in den Verschiedenen Opfern (Brandopfer, Speisopfer, Heilsopfer, Sündopfer für unwissentlich begangene Sünden, Schuldopfer) genau beschrieben.
Der Mensch gibt darin (eine Speise, ein Tier) Gott etwas zurück von dem, was er zuvor aus Gottes Händen erhalten hat. Immer auch mit Kosten verbunden. Mehr als nur ein Wort des Dankes zu sprechen oder ein Lied zu singen, über das, was Gott getan hat/ist.
Und was sooft bei uns in den Gottesdiensten als "Anbetung" verstanden wird.
Nicht das wir nicht darin auch unsere Freude und unseren Dank mit zum Ausdruck bringen sollen.
Aber wirkliche Anbetung hat - auch im neuen Bund - immer etwas mit Geben zu tun.
Und als Christ geben wir uns Gott mit unserem ganzen Leben und Wirken und Schaffen hin.
Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Auf welche Bibelstelle beziehst du dich hier?
Feiern Christen das Passahfest, so wie es im alten Bund durch Mose angeordnet war?
Aus welchen Bibelstellen leitest du dies ab?
Im 1. Korintherbrief 10 (nach Luther 2017) steht:
Die Unvereinbarkeit von Abendmahl und Götzendienst
14 Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst!
15 Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage.
16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?
17 Denn ein Brot ist's. So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben.
Worin haben wir also Gemeinschaft im Leib Christi (in der Gemeinschaft der Gläubigen, die jeder für sich gesehen auch einen Tempel des heiligen Geistes darstellen und in der - gelebten Gemeinschaft ...des gegenseitigen Teilens ...) -?
Und von welchem Brot wird hier gesprochen, woran wir teilhaben? Einer Oblate?
Das ist eine Interpretation, die am Bibeltext ganz deutlich vorbei geht.
1. Kor. 11,
20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen.
21 Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken.
Wenn der eine hungrig ist, der andere betrunken ist, dann beschreibt dieses einen geistlichen Zustand der Gemeindemitglieder, die Paulus hier anspricht, in dem sie nicht für würdig befunden werden können, die Form der Gemeinschaft zu praktizieren, die Jesus ihnen als Beispiel gegeben hat. EINANDER das (eigene) Brot zu brechen. Und das kann ich nur, wenn ich selbst (von Gott) gesättigt bin. Wenn ich selbst etwas von Gott empfangen habe und dies nun weitergeben tue.
Wenn ich betrunken bin, mich an etwas berauscht habe, bin ich nicht mehr in der Lage die Stimme Gottes zu vernehmen.
22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben?
Vers 22 ist dann auch ein Hinweis auf die von den ersten Christen geprägte und gelebte Gütergemeinschaft.
Wenn ich aus der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern heraus Jesu Wirken/Wesen (das was er für uns getan hat und was in seinem Tod am Kreuz vollbracht worden ist) VERKÜNDIGEN will, wenn ich dies meinen Mitmenschen vor Augen halten möchte (zum GEDÄCHTNIS bringen möchte), dann gelingt mir das nur (in einer würdigen Art und Weise) wenn ich auch etwas zum Geben habe (wenn ich selbst zuvor satt geworden bin -- und nicht vorerst etwas benötigte...).
Deswegen steht auch in der Bibel:
1Kor 14,26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
So HAT jeder. Ich muss also etwas haben. Um es dann weiter geben zu können.
Habe ich nichts -? Ja, dann bin ich arm dran und es ist nur allzu natürlich das ich dann krank und schwach werde, oder gar entschlafe.
Gruß,
Thomas
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Halloween
von pausenclown am 07.02.2018 14:25Hallo jove...
Ich weiß nicht wenn du mit wir meinst.
Ich bekomme diesen mit und es ist meine tägliche Arbeit.
Re: Halloween
von jovetodimama am 07.02.2018 13:58@pausenclown:
Der rituelle Missbrauch ist furchtbar. Wir können ihn nicht verhindern. Wir bekommen ihn ja nicht einmal mit, selbst wenn er gegenwärtig und in räumlicher Nähe stattfindet. Was wir mitbekommen, sind in der Regel die wenigen Berichte ehemals Betroffener.
Meine zusätzliche Wahrnehmung sagt mir, dass der Missbrauch in der letzten Zeit zunimmt. Aber das sagen mir die - im Vergleich zur Realität immer noch spärlichen - Berichte in den Medien ebenso.
Jesus sagt in Mt. 24, 6 zu den Verführungen und den Kriegen in den letzten Tagen: "...seht zu und erschreckt nicht. Denn es muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende." Vielleicht dürfen wir diese Worte Jesu auch auf die endzeitliche Erscheinung des rituellen Missbrauchs beziehen?
Vor ein paar Jahren, als ich mich noch nicht informiert hatte, durften meine Kinder am 31.10. noch um die Häuser ziehen und mit "Süßes oder saures" um Süßigkeiten betteln. Als ich aber herausfand, welche scheußlichen Hintergründe dieser Brauch hat, und es ihnen erklärte, wollten sie es selbst nicht mehr.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Halloween
von jovetodimama am 07.02.2018 13:49Ich finde es überaus tröstlich, dass Du in diesem Zusammenhang die übersinnlichen Gaben unseres Herrn Jesus Christus erwähnst!
Ehrlich gesagt, ich habe mir bis zu der Frage von pausenclown niemals Gedanken darüber gemacht, woher diese Gaben bei mir konkret kamen. Ich bekam sie ja nicht erst im Laufe des Lebens, sondern stellte vielmehr erst als Jugendliche überrascht fest, dass nicht alle Menschen diese zusätzliche Wahrnehmung besitzen.
Diese Wahrnehmungsfähigkeit ist bei mir nicht so ausgeprägt, dass sie mich extrem belasten würde, und auch nicht so ausgeprägt, dass ich mich in Alltagsfragen darauf verlassen könnte, auf diesem Wege zusätzliche Informationen zu bekommen. Wenn ich diese Informationen aber bekomme, dann weiß ich, dass es sich nicht um Einbildung handelt und dass ich dem Inhalt vertrauen kann.
Danke auch für die Erinnerung an die geistliche Waffenrüstung aus Eph. 6!
Gerade gestern hörte ich die aktuelle Predigt von Marlon Heins (31. Widersteht dem Teufel, so flieht er ... / Marlon Heins), in der er dazu ermutigte, neben den defensiven Teilen der Rüstung auch das Schwert des Geistes zur Hand zu nehmen. Dies konnte ich heute Nacht, als ein "Dämon der Angst" sich wieder einmal auf mich legen wollte, erfolgreich anwenden.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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