Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2700 | 2701 | 2702 | 2703 | 2704 ... 6957 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69570 Ergebnisse:
Re: Härtefälle
von Cleopatra am 13.01.2018 08:16Ja sicher, nur- in diesem Fall könnte ich es eh nicht beweisen, es würde Aussage gegen Aussage stehen.
Und bei einer Anzeige hätte er also noch mehr Wut das wäre denke ich kontraproduktiv, oder?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von Pal am 13.01.2018 07:55Liebe Solana!
ohne Angst - ohne Stolz -
das hast du sehr gut beschrieben, denn der innewohnende Geist Christi liebt den Gehorsam so sehr. das es ihm keine Last sondern eine Lust ist...
Diese Kraft der Innewohnung Jesu ist eben so ganz anders, wie es jedes "Eigenprodukt" meiner Menschlichkeit niemals selbst zuwege brächte...
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von solana am 12.01.2018 23:54Gibt es für uns einen Verhaltenskatalog, was wir alles tun dürfen und was nicht, wo wir nun peinlichst darauf zu achten haben, jetzt nicht das zu tun, wovon wir wissen, das Gott es nicht für gut heißt?
Hallo Thomas
Du hast das sicherlich mit Absicht ein bisschen überspitzt formuliert.
Denn die Gebote sind ja nicht irgendein willkürlich aufgestelltes Regelwerk, ein"Knigge" für Gläubige, den man auswendig lernen muss und dann peinlich genau befolgen, um nicht in der "feinen Gesllschaft" einen Fehler zu begehen und zB das falsche Glas für ein Getränk zu nehmen oder das falsche Besteck usw
Man kann sie vielleicht eher mit der Strassenverkehrsordnung vergleichen, deren Regeln ein reibungsloses Miteinander im Strassenverkehr gewährleiten sollen und die schwächeren Verkehrsteilnemer schützen und ihre Rechte sichern.
Ohne solche Regeln gäbe es Chaos und die Schwächsten würden untergebuttert.
Natürlich könnte man sich die Regeln auch sparen und sagen: "Jeder muss so fahren, dass er weder sich selbst noch andere gefährdet."
Aber die konkrete Ausformulierung ist schon auch nützlich und hilfreich.

Und zum Gehorsam gegenüber den Geboten steht:
5Mo 30,19 Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhangest.
Die Gebote sind also keine willkürliche Schikane, sondern zum Leben und zum Segen gegeben.
Aber das hat - zwangsläufig - die Kehrseite, dass Ungehorsam Tod und Fluch bringt.
Und zwar allen Menschen, die es nicht schaffen, die Gebote so zu erfüllen, dass sie sich Leben und Segen "verdienen":
Röm 7,10 ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.
Die Gnade hebt nun das Gesetz nicht auf, im Gegenteil.
Die Gnade versetzt uns in die Lage, Leben und Segen zu bekommen, obwohl wir es nicht verdienen.
Und versetzt uns in die Lage, nun in Freiheit zu gehorchen, aus Liebe - nicht mit der Androhung von Strafe, Fluch und Tod im Nacken.
Und weil es nicht unsere peinlich genaue Gesetzeserfüllung ist, die uns rechtfertigt und gerecht macht vor Gott, können wir uns - unbelastet - an den Geboten orientieren und unser Bestes geben, ohne Angst vor dem Versagen. Aber auch ohne Stolz auf unsere Gesetzestreue.
Paulus schreibt dazu: 1Kor 4,4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt;
Unsere Rechtfertigung geschieht nicht durch unseren Gesetzesgehorsam.
Röm 4,24 die wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten,
25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
Da wir die Gottes-Kindschaft schon geschenkt bekommen haben, sind wir dazu befreit, unserem Vater in Liebe zu gehorchen, so wie der Heilige Geist in uns ruft:
Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Der Gehorsam, den du beschrieben hast, wäre der eines Knechtes.

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von solana am 12.01.2018 23:10Liebe Oasis
Gestern gab es diesen schönen Regenbogen:
Das sind die schönen Seiten des reichlich feuchten Wetters .....
Ja, es ging in der letzten Zeit etwas turbulent zu.
Erst 2 Stürme und dann viel Regen bei sehr milden Temperaturen, die den Schnee bis auf 2200 m hoch schmelzen liessen und einen starken Anstieg des Flusses brachten - wir sind wieder mal knapp an einer Überschwemmung vorbeigeschrammt. Die Pegel sinken jetzt sehr langsam, weil es fast jeden Tag noch (wenigstens leicht) weiter geregnet hat .....und obwohl aller Schnee bis in die Gipfel weggetaut war, liegen jetzt dort schon wieder bis zu 85 cm Schnee.
Heute war es erstmals ganz trocken (nach ein paar Tröpfchen am frühen Morgen).
Die Schneeglöckchen blühen auch schon:
Ich hoffe, ihr könnt auch möglichst viel von der schönen Natur geniessen; die Luft ist schon richtig frühlingshaft und lädt zum Spazierengehen ein.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von nennmichdu am 12.01.2018 18:18Gerate ich in Streit --- bin ich auf Gottes Hilfe, Gnade und Weisheit angewiesen hier zu schweigen, wo es angesagt ist und dort mich für das einzusetzen, was der Wahrheit dient.
Wenn ich mir einen Ort und einen Zeitpunkt aussuchen könnte, wo und wann ich gerne geboren wäre, ......
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von nennmichdu am 12.01.2018 18:09Hallo Burgen,
du beschreibst sehr schön was Jesus für uns alle getan hat und das sich in Jesus alles erfüllt, was auch im Alten Testament schon auf ihn hinweist.
Ich weiß nun nicht, ob die Abgrenzungen der verschiedenen Lehrmeinungen/Glaubensvorstellungen der unterschiedlichen christlichen Konfessionen nun durch ein "möglichst weites" Glaubensbekenntnis überwunden werden kann, um dann zu einer Einheit zu gelangen, wie sie uns in der Bibel bezüglich der (Ur)Gemeinde (die anfangs eine Herz und eine Seele war) vor Augen gemalt wird.
Die Gemeinde steht im Prinzip auf 4 Säulen. Entsprechend dem Hinweis in Apg. 2,42
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
Und Paulus schreibt dann später von falschen Lehren/Lehrern (nach seinem Ableben), die sich in die Gemeinde einschleichen würden (als Wölfe im Schafspelz). Worin ich mit einen Hauptgrund sehe, das sich immer wieder Sekten bilden.
Daher ist der Kampf und das Ringen um ein rechtes Verständnis und die gute Lehre (1. Tim. 4,6) für jede Glaubensgemeinschaft wichtig.
Genauso wie das Teilen und die Gemeinschaft im gegenseitigen Fördern/Erbauen/Ermahnen - und dies unter/im Gebet (im Hinblick auf Gott und was er für uns getan hat - woran wir im Abendmahl gedenken).
Gruß
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von nennmichdu am 12.01.2018 17:43Hallo Burgen,
ich schrieb
Keinen Verhaltenskodex entdecken kann....
von daher tust du dich ganz meinen Ausführungen anschließen.
So wie im Johannes Evangelium auch geschrieben steht, das Gesetz ist durch Mose gegeben (ist nicht aufgelöst für uns - sondern wird in Jesus Christus erfüllt - in der Liebe mit der wir anderen begegnen), die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Die Gnade - das wir nun nicht mehr in unseren doch immer wieder vorkommenden Übertretungen/Schulden/Sünden - verdammt/gerichtet werden
Die Wahrheit - das wir nun durch Jesus Christus verstehen, wie ein Leben in Gradheit und Authenzität vor Gott aussehen tut, als ein Mensch und Jünger der durch Jesus nun im Lichte Gottes wandelt tut.
Gruß
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von Burgen am 12.01.2018 17:21Hallo nennmichdu,
einen "Verhaltenskodex" ?
Jesus ist nicht gekommen, uns unter das Gesetz Mose zu stellen.
Im Gegenteil. Er erlöste uns aus der Knechtschaft und stellt die erlösten Menschen in seine Gnade.
Die Römerstellen oben entfalten eigentlich ein gesegnetes Mensch sein.
Nicht aus dem Gesetz - du sollst, sondern aus der Gnade und Liebe heraus, die Jesus uns entgegenbringt.
Der Heilige Geist hilft dann unserer Schwachheit auf, da wo wir uns noch nicht 'richtig' verhalten und benehmen.
Gott sei Dank dafür, dass wir jederzeit zu Jesus laufen dürfen ... und letztlich hoffentlich, lernen wir unsere Lektion.
Und über und durch alles mag uns 1.Kor 13 in Fleisch und Blut übergehen.
Gruss
Burgen
Re: Härtefälle
von Jonas am 12.01.2018 17:21Grüß dich Cleo!
Sowie du das Verhalten deines Nachbarn beschrieben hast, könnte das vermutlich auf eine narzistische Kränkung bzw Störung hinweisen.
Diese Ohnmacht und Unsicherheit ist auch nicht offensichtlich, sondern das ist ein inneres Gefühl derjenigen Personen.
Ich finde das sehr interessant was Burgen in ihrem letzten Beitrag geschrieben hat, dass das bei Tieren auch so festgestellt werden kann.
Narzisten findet man gerade unter den Mächtigen und Erfolgreichen, wie auch Jesus schon sagte,
das sind die, die euch unterdrücken und ausbeuten, sagte der Herr sinngemäß.
Ich habe geschrieben, freundlich zu begegnen.
Das möchte ich doch etwas zurücknehmen und ich würde sagen, diesen Menschen so zu begegnen wie du jeden fremden Menschen auf der Straße auch begegnest, also recht emotionslos, weder freundlich noch zornig. Das wirst du aber selber besser wissen, ich beschreibe nur wie ich es machen würde.
Da der Umgang mit derart von Menschen sowie du ihn beschrieben hast in der Regel recht schwierig ist, auch wenn sie vertrauter sind, würde ich es wahrscheinlich gar nicht so weit kommen lassen wollen, wie du die Nachbarin beschrieben hast, die dir jetzt schon von weitem sehr freundlich entgegenwinkt.
Da müßte schon eine wirklich tiefgreifende, dauerhafte Veränderung vorhanden sein.
Ich kann nicht, da ich ihn gar nicht kenne, explizit über deinen Nachbarn reden und möchte mir letztendlich auch kein Urteil erlauben, aber allgemein sind die Spielarten von Menschen mit narzistischen Störungen recht facettenreich.
Da ist es wohl noch am leichtesten wenn jemand offensichtlich feindselig und streitsüchtig ist, denn dabei erkennt man ihn ja noch recht schnell als schwierigen Menschen.
In Jesus haben wir das beste Beispiel für den richtigen Umgang mit verschiedenen Typen von Menschen.
Die, die ihn hassten, hat er auf ruhige aber bestimmte Art, mit ein paar Sätzen mundtot gemacht.
Freundlich und voll Erbarmen wandte er sich den Armen und Schwachen zu.
Und außerdem, das aufrichtige Gebet für den Anderen bewirkt wahrlich Unglaubliches, wenn es auch ein Weile dauern kann.
Alles Gute
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von nennmichdu am 12.01.2018 16:50Hallo Hans,
Wobei ich in den von dir angeführten Bibelstellen dann aber keinen VERHALTENSKODEX entdecken kann, nach dem Motto tue dies und verhalte Dich so, als ob es jetzt darum ginge sich in ein bestimmtes Korsett zu quetschen, wo ich stets aufpassen muss, ja nichts verkehrt zu machen.
Römer 12, 9-18 beschreibt dann ein Leben aus der Liebe die sich durch die Veränderung unserer Sinne dann in Gott wohlgefälliger Weise auswirken tut.
Maßstäße ja - woran wir uns selbst dann erkennen können und die uns ein Leben aus dem heiligen Geist darstellen.
Mir ging es nur darum zu betonen, das wir halt nicht aus uns heraus dieses Leben führen können. Sondern das Gott uns dafür alles schenkt, Wege eröffnet und wir dann "nur" noch darin wandeln sollen und immer wieder nur darauf acht haben sollten, hier die Blickrichtung auf Gott nicht zu verlieren.
Gruss Thomas


Antworten

