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Re: Wer oder was ist Gott?
von solana am 14.11.2017 15:36Gott das Ewige erlebt doch keine Gefühle.
Hallo Jonas
Mit solchen absolut formulierten Aussagen über Gott wäre ich genauso vorsichtig wie mit der einfachen Übertragung menschlicher Gefühle auf Gott.
Wenn wir uns schon an konkreten Aussagen über Gott versuchen, dann geht das nur, wenn wir uns dabei gleichzeitig bewusst sind, wie unangemessen die Vorstellung ist, die wir dabei im Hinterkopf haben.
Dh zu sagen: Gott fühlt genau dasselbe wie ein Mensch ist nicht angemessen.
Aber zu sagen: Gott kann gar keine Gefühle haben, weil er nur Geist ist und Geist kann nicht fühlen - das ist auch nicht angemessener.
Wenn du schon solche festlegenden Aussagen über Gott treffen willst, dann geht das eigentlich nur, indem man dabei die Unangemessenheit gleich mit thematisiert und reflektiert. So wie es bspw in der spekulativen Mystik getan wird.
(Das führt dort zwar in teilweise paradoxe Aussagen, die man aber leicht versteht, wenn man weiss, wias dahinter steht.
Beispiel: Wenn Gott in der Mystik als das "überhelle Dunkel" bezeichnet wird, dann ist damit gemeint, dass Gott Licht ist, die Qualität des Lichts aber so hoch über allem steht, was sich Menschen unter "Licht" vorstellen können (weil sie ja nur irdisches Licht kennen), dass das göttliche Licht so weit "entfernt" ist von dieser Vorstellung wie das irdische Dunkel - also einfach unvorstellbar viel heller.)
So ähnlich stelle ich mir das auch mit den Gefühlen Gottes vor.
Warum sollte Gott nicht fühlen können? Er hat doch den Menschen mit Gefühlen erschaffen - "nach seinem Bilde".
Dennoch können wir nicht einfach menschliche Gefühle, so wie wir sie kennen, auf Gott übertragen und dann meinen, nun verstehen wir Gottes "Gefühlsleben". Wenn wir von "Gefühlen Gottes" sprechen, müssen wir uns dabei bewusst sein, dass das nicht einfach menschliche Gefühle sind, in Gott dann halt seiner Grösse entsprechend ein bisschen intensiver ..... sondern dass Gottes Wesen für unsere menschliche Vorstellungskraft ganz und gar unfassbar ist. Und wenn von "Hass", "Zorn" oder "Liebe" die Rede ist nicht einfach das menschliche Äquivalent auf Gott hin projiziert werden darf.
Dennoch hilft es uns, in diesen Kategorien zu denken, um ein bisschen mehr von Gottes Handeln zu begreifen.
Wenn wir uns dabei bewusst sind, dass Gott immer noch unendlich viel grösser und unbegreiflicher ist, als das, was wir durch diese Annäherung von ihm verstehen können.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer oder was ist Gott?
von Jonas am 14.11.2017 15:05Werte Cleo!
Ich sagte, dass ich die Aussage gefährlich finde und habe die Beründung gegeben.
Du wirst aber gleich persönlich und greifst meinen Glauben an, findest du das das ein Gespräch auf Augenhöhe ist?
Meine Kritik hat doch nichts damit zu tun, dass dieses Gespräch nicht auf Augenhöhe wäre.
Natürlich greife ich deinen Glauben an.
Das liegt doch in der Natur der Dinge wenn ich mir ein kritisches Urteil über deine Aussagen machen will und diese dann auch noch hier veröffentliche.
Wie soll ich etwas kritisieren ohne es an- und aufzugreifen?
Deswegen greife ich dich ja nicht als Person, als Mensch an, sondern nur diese, deine Art von Gedanken!
Wieso schreibst du das?
Ich schreibe das, weil es dafür meines erachtens einen guten Grund gibt.
Wenn du Gott wie er an sich ist, Hass und Eifersucht unterstellst, ist das einerseits unlogisch und andererseit schwach-sinnig bzw der Sinn und der Zweck verlieren sich und Willkür breiten sich aus.
Denn wenn Gott hasst und eifersüchtig ist, dann wird der Hass und die Eifersucht, das Böse, von höchster Stelle legitimiert.
Sicher ist Gott nichts unbekannt.
Denn wenn Gott Gefühle erleben will, dann wird er Mensch.
Jesus hat Gefühle erlebt und jeder Mensch erlebt Gefühle.
Gott das Ewige erlebt doch keine Gefühle.
Gefühle sind dort wo der Geist vereinzelt auftritt, nämlich hier im Dasein, in der Zeit.
Dort wo das Leiden zuhause ist.
Hier ist man einmal fröhlich und dann wieder traurig usw.
Du unterstellst mir hier aber schon etwas heftiges. Aber du hast sicher meine Beiträge gelesen, in denen ich dir aus der Bibel die Gefühle Gottes gezeigt habe, oder?
Ich kann dir noch ganz andere Gefühle Gottes aus der Bibel zeigen!
4. Mose 31
"Rüstet unter euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken ..." Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war ... Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer ...
Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres ... und sprach zu ihnen: "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? ... So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."
Das ist Ausdruck gelebten Hasses, so wie wir in verstehen!
Du hast einen Gott und außer Gott ist nichts.
Dieser eine ist der gute Gott wie Jesus ihn offenbart hat.
Gott kann gar nicht anders als gut zu sein, denn er ist unendlich gut.
Und aus diesem Gott heraus entwickelst du alles.
Wenn dir ein Fehler unterlaufen ist so wie oben, dann fängst du wieder von vorne an.
Im Grunde hast du die ganzen Antworten bei Jesus, dem lebendigen Evangelium.
Mit besten Grüßen
Re: Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube
von Jonas am 14.11.2017 14:04
Gruß Burgen und Pavle!
Hast du solch eine Übersetzung im Regal?
Leider habe ich keine derartige Übersetzung!
@Pavle
Meine Antwort oben bezog sich doch eher auf Cleo!
3. Hinzu kommt, dass die Vorgänger in sehr, sehr geringe Stückzahl gedruckt wurden. Die gingen i.d.R. an die Klöster oder seltener an den Adel oder reiche Bürger. D.h. das Volk bekam diese nie in die Hände.
Das ergibt sich auch aus der Tatsache, dass die Bibeln, bevor der Druck erfunden worden war, in mühevoller Arbeit per Hand geschrieben wurden und sie aufgrund dieses ernormen Aufwandes nicht so ohne weiteres unters Volk verteilt werden konnten.
Re: der Heilige Geist im AT , der Heilige Geist im NT
von Pavle am 14.11.2017 13:15Liebe @Burgen,
ich kann dir da nicht voll zustimmen. Der Gott im AT ist derselbe wie im NT.
Schon im AT ging es um Glauben und Gnade.
Und er glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. (1. Mose 15,6)
Im AT standen die Menschen unter dem Gesetz, weil Jesus noch nicht gestorben war. Aber das Gesetz erettete auch im AT nicht. Nur der nachträgliche Tod Jesu rechtfertigte alle Gläubige im AT.
Paulus führt das sehr deutlich im Galater- und Römerbrief aus.
Jesu Tod, der endgültige Sieg über Satan, hat lediglich das Opfersystem überflüssig gemacht, das ja lediglich auf Jesus hinwies.
War das nicht schon von Anfang an so? Was ist mit Hiob, Rahab, Ruth, Nebukadnezar, den Bewohnern von Ninive, ...
Die Gnadenzeit begann in dem Moment, wo Eva in die Frucht gebissen hat.
Ich stimme dir auf heute bezogen voll zu, aber ich finde diese Unterschiede zum AT nicht.
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Jesus ist Gott
von solana am 14.11.2017 13:11Ich kapituliere - irgendwann muss man auch aufgeben.
. Mir scheint, da bist du nicht der einzige, Pavle.angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wer oder was ist Gott?
von Pavle am 14.11.2017 12:59Siehe anderen Thread!!!
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=52447208&p=3#last
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Jesus ist Gott
von Pavle am 14.11.2017 12:56Ich kapituliere - irgendwann muss man auch aufgeben.
Du lasst nicht die Bibel deine Meinug formen, sondern suchst in der Bibel nach Belegen für deine Vorstellung. Alls was nicht passt wird einfach ignoriert. Und du beginnst jedes mal ein vollkommen neues Thema. So macht eine Diskussion keinen Sinn.
Kommentiere erst die ersten 16 Belege - dann können wir weitermachen. So macht es keinen Sinn.
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Wer oder was ist Gott?
von angel121 am 14.11.2017 11:08@pavle
Zu 1.würde ich sagen, dass die kindliche Weisheit Jesus noch nicht ganz zur göttlichen Weisheit/Vernunft ausgebildet ward.
Der Heilige Geist Gottes kam nach der Taufe bei Johannes am Jordan auf Jesus herab.(Für mich der grösste Freudenstag der Menschheitsgeschichte, insbesondere des einstigen Christentums.)
Zu 2. meine Meinung, Interpretation:
Die göttliche Vernunft/Weisheit (Logos) wurde durch einen Menschen verkörpert, sichtbar, erfahrbar durch Jesus Christus, Gottes erstgezeugten Sohn.
Hier wird ja auch zwischen Weisheit und Weisheit unterschieden.. 1. Kor.2.8 finde ich zudem sehr interessant.
gby angel121
Re: Jesus ist Gott
von angel121 am 14.11.2017 10:36@Pavle
Herr ist nicht automatisch Gott, sondern sei eine ehrenvolle Anrede. Jesus sagt, was NENNT ihr mich Herr , Herr und tut doch nicht was ich euch sage oder an anderer Stelle, nicht alle die zu mir sagen werden Herr, Herr werden in den Himmel kommen, sondern die tun den Willen meines Vaters im Himmel.
Die Jünger nannten Jesus ja hauptsächlich Meister, respektive "weiser Lehrer" oder Rabbi oder auch Herr (Kyrios) was einer ehrerbietenden Anrede gleichkomme.
Ist nicht auch Baal eine altsemitische Bezeichnung für Herr? Hatte ich mal in meiner Ausbildung für Kindergottesdienstleitung so nebenbei mitbekommen.
Ich werte die beiden Sätze so, dass Jesus sagt, was vergöttlicht ihr mich und tut doch nicht was ich euch lehre? Oder, dass nicht alle die mich vergöttern in den Himmel kommen, sondern die tun den Willen meines Vaters im Himmel.
Ich werte die Aussage Jesus, dass er einen Widerspruch feststellt der darin besteht, dass jene ihn einerseits vergöttlichen, anderseits ignorieren, was er ihnen beibringen will.
Jesus ist für mich DER einzige 100%ige Gottesoffenbarer. Der einzige Mittler (Versöhner) zwischen dem Vater im Himmel und den Menschen.
Was der Umgang Jesus mit Gebrechlichen anbelangt, hast Du nicht verstanden? Hat er sich von sich gewiesen, dazu angehalten sie von sich fernzuhalten?
Im Gegenteil. Er liess sie zu sich kommen und heilte sie. Und weil Jesus nichts anderes tat als Gott ihm aufgegeben, da liegt es wohl auf der Hand, was Gott durch seinen Sohn der Menschheit aufzeigen wollte.
gby angel121
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 14.11.2017 09:24Losung
Es sollen hertreten und dir helfen die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde!
Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt. Jesaja 47, 13-14
Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln. 3.Johannes 4
Jeremia 18, 1-10
Hesekiel 37, 1-14


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