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nobse

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Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?

von nobse am 29.10.2017 16:55

Lieber Pal,

Schön wäre es, wenn es nur um die Sünden ginge, die "dem Christsein vorausgehen". Problematisch wird es jedoch bei den Sünden, die ich begehe, obwohl mein Geist sie haßt! Dort stehe ich in dem Konflikt mit mir selbst, weil ich in einem Prozeß der Heiligmachung nicht vollkommen bin und doch vollkommen in Christus sein möchte. -

Das ist eine wichtige Erkenntnis. Warum begehen wir wohl Sünden, die unser Geist hasst?

Aus meiner Sicht ist es so: Wir haben aus der Vergangenheit, die dem Christsein vorausging, Anteile in unseren Seelen, die unrein und dunkel sind. Dies bietet dem Widersacher Angriffspunkte, an denen er uns immer wieder packen kann. Wenn uns bewusst wird, dass wir etwas denken oder in die Tat umzusetzen im Begriff sind, das wir eigentlich nicht wollen, weil es dem Willen Gottes widerstrebt, dann können wir uns an Christus in uns wenden und ihn um Hilfe bitten. Im Vater Unser adressieren wir das mit der Bitte: Und führe uns - - - nicht in Versuchung.

Der andere Punkt ist aber, dass die Verunreinigungen der Seele durch diesen Kampf, den du ja auch beschrieben hast, mehr und mehr durchlichtet werden, so dass auf lange Sicht die Angriffspunkte der Dunkelmächte beseitigt werden. Meine Empfehlung lautet: Jesus explizit darum bitten, dass die seelischen Verunreinigungen erlöst werden mögen. Jesus bitten, uns zu reinigen von allen diesen - teilweise unbewussten - Angriffspunkten.

Dazu habe ich vor vielen Jahren ein Gebet kennengelernt, das eine große Reinigungskraft in sich birgt:

Herr Jesus Christus,
durchglühe und reinige du uns
und Alles in uns und um uns her
mit dem Feuer Deiner Liebe
und lass uns Kraft und Frieden finden
in Dir.
Amen.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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nobse

99, Männlich

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Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?

von nobse am 29.10.2017 16:40

Liebe Solana,

"Erschaffen", so wie es Gott als Schöpfer tut, ist für mich nicht dasselbe, wie das "Schaffen" eines Menschen;

Ja, da gibt es tatsächlich Unterschiede. Gott ist eben auch der Schöpfer von den Wesen, die ihrerseits mit den Materialien Gottes umgehen, damit etwas bauen. Und ohne dieses Materialien kann ein Geschöpf auch absolut gar nichts bewirken.

Aber ich sehe auch die Ähnlichkeit zwischen dem, was Gott beim Erschaffen tut und dem, was ein Mensch tut, wenn er schöpferisch tätig wird.
Und das ist darauf zurückzuführen, dass der Mensch als Ebenbild von Gott erschaffen wurde.
Diese Ebenbildlichkeit ist sehr weitgehend, nur die Machtfülle Gottes hat ein Mensch nicht.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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geli
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Re: Bibelklar

von geli am 29.10.2017 16:33

Genau!  

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Pal

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Re: Bibelklar

von Pal am 29.10.2017 15:49

Geli: ab da konnte ich erst so richtig erkennen, was "Gnade" überhaupt ist.

Ich denke in diesem Satz liegt ein Kern der Lösung! Der Gnadentriumpf wird von Selbstgerechtigkeit immer verkannt. -
Erst das zerbrochene, in sich selbst sterbende Leben kann, echte Frucht bringen...

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 29.10.2017 15:41

Pal: Bei anderen Pseudo-Gottliebhabern, wird sich herausstellen, das ihre Sünde sie ua zum Glaubens-Schiffbruch u ähnlichem Verderben bringt.

Das ist möglich - aber es muss nicht immer so sein.

Ich spreche hier aus eigener Erfahrung: Ich war schon einige Zeit Christ, aber war immer noch der Meinung, dass ich doch gar nicht ein sooooo schlechter Mensch sei... und am Anfang bin ich eigentlich auch nur zu Gott gekommen, weil ich mit meinem Leben nicht mehr zurecht kam und weil ich hoffte, dass Gott alles wieder "gut" machen würde. Ja, Gott sollte nun alle Probleme lösen... Meine eigene Sünde konnte ich damals nur schwach erkennen. 

Ja, und dann ließ es Gott zu, dass ich (fast) durch eine wirklich krasse Sünde ein anderes Leben zerstört hätte.... Darüber war ich dann echt geschockt... und hab begriffen, dass Rö. 3,12 auch für mich gilt... "Alle sind Sünder... allesamt verdorben...keiner, der Gutes tut... und dass ich da keine Ausnahme darstelle...  

Erst dann kam bei mir eigentlich die "echte" Bekehrung mit Busse und Umkehr, und ab da konnte ich erst so richtig erkennen, was "Gnade" überhaupt ist.

LG, geli

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Pal

68, Männlich

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Re: Bibelklar

von Pal am 29.10.2017 15:13

Geli: Damit will ich jetzt natürlich nicht sagen, dass wir ordentlich sündigen sollten, damit Gott seine Ziele erreicht...

... ja die Gefahr um in diesen gottwidrigen "Modus" zu verfallen =>

Röm 6:1  ...Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Röm 6:2 Das sei ferne!...

Der allerdings für die folgenden Personen eine Unding ist =>

Röm 6:2 ,,,,Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2017 15:30.

Pal

68, Männlich

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Re: Bibelklar

von Pal am 29.10.2017 15:05

Geli: Vielleicht gebraucht ja Gott gerade meine Sünde, um seine Ziele mit mir zu erreichen?

Ja, liebe Geli, so stelle ich es mir auch vor... zumindest bei denjenigen, die Gott wirklich lieben, wie es (unter der Bedingung) Röm 8,28 ja auch sagt.

Bei anderen Pseudo-Gottliebhabern, wird sich herausstellen, das ihre Sünde sie ua zum Glaubens-Schiffbruch u ähnlichem Verderben bringt.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?

von geli am 29.10.2017 14:47

Ich glaube, Gott, der "Vater" hat den Sohn deshalb sofort in die Arme genommen, weil er dessen Herz gesehen hat und wußte, dass er seine Sünde eingesehen hat.
Der Sohn hat ja auch seiner Reue dann gleichzeitig Ausdruck gegeben, indem er sagte: "Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn genannt zu werden."

Ja, "wohin hätte er auch sonst gehen können"?
Ja, er hatte keine andere Alternative - außer der, bei den "Schweinen" zu bleiben.
Aber er hätte auch sehr wohl mit einer falschen Herzenshaltung heimkommen können - und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vater ihn dann wieder in seine alte Stellung als Sohn eingesetzt hätte.
Denn das würde - auch wenn es hier nur ein Gleichnis ist - den anderen Aussagen der Bibel widersprechen.
Nur durch Umkehr und Buße können wir Vergebung erlangen und haben Eintritt ins Reich Gottes.

Allerdings glaube ich, dass der Sohn in Zukunft - trotz der positiven Haltung des Vaters - trotzdem eine schwere Stellung gehabt hat. Denn der "ältere" Sohn, sofern er seine Einstellung nicht geändert hat, wird ihm sicherlich das Leben etwas schwer gemacht haben.

Aber so geht es uns ja auch als Christen, die Jesus nachfolgen wollen und von Gott als "Sohn/Tochter" eingesetzt werden: Nicht jeder findet das gut und freut sich darüber...

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 29.10.2017 14:34

Vielleicht gebraucht ja Gott gerade meine Sünde, um seine Ziele mit mir zu erreichen?

Damit will ich jetzt natürlich nicht sagen, dass wir ordentlich sündigen sollten, damit Gott seine Ziele erreicht...  

Aber ich habe trotzdem das Vertrauen, dass meine Sünde seine Pläne mit mir nicht durchkreuzen werden...  

LG, geli

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Pal

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Bibelklar - Wo ist Gott wenn ich sündige?

von Pal am 29.10.2017 13:55

Ich bereite gerade das Thema vor: Wo ist Gott, wenn ich sündige? -

Vielleicht habt ihr dazu ein paar Einfälle?

Also ist Gott, in dem Moment irgendwie gehindert / ja ev. schachmatt gesetzt, weil ER, wegen meiner Sünde, SEINE Pläne (mit mir) nicht ausführen könnte?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2017 14:27.
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