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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von nennmichdu am 13.09.2017 17:09Hallo Pal,
ich würde dich bitte in der Diskussion (zumindest mit mir) nicht mit Links zu antworten --- die ich mir nicht extra anschauen werde jedesmal... sondern selbst hier ein paar Worte zu schreiben.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 13.09.2017 17:00Hallo Cleo,
unter einer Diskussion im Forum verstehe ich, das jeder die Argumente des anderen aufgreift, darauf Bezug nimmt um sie dann entweder bestätigen zu können oder Fehler in den Schlussfolgerungen nachweist.
Des weiteren sollte die eigene Überzeugung einer kritischen Hinterfragung standhalten können und sich als schlüssig erweisen.
Es reicht nicht, einfach nur Meinungen zu äußern, ohne diese begründen zu können noch auf die Überzeugung des anderen einzugehen.
Wir hatten u.a. den Wortwechsel:
ich schrieb:
Erster Gedankenfehler ist nun: Gehorsamkeit Gott gegenüber fordert Gott nie ein. Gehorsamkeit möchte Gott freiwillig von seinen Kindern erleben.
du antwortetest darauf:
Das sehe ich in der Bibel nicht so. Gott fordert Gehorsam, schau mal bitte die ersten Bücher Mose zum Beispiel.
Ein klassisches Beispiel wie man den anderen falsch verstehen kann, wenn man nicht genau liest was er geschrieben hat.
Ich schrieb nicht, das Gott nicht Gehorsam möchte. Ich schrieb, das Gott sich nur freiwilligen Gehorsam wünscht. Das er keinen knechtischen Gehorsam einfordert.
Du stellst nun weiter in den Raum die Behauptung, das Adam und Eva vor dem Sündenfall auch schon (vielleicht) vom Baum des Lebens gegessen hatten.
Hierzu muss man nun interpretieren (oder verstehen) was für eine Bedeutung der Baum des Lebens hat. Wofür er steht. Wenn der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sinnbildlich am Ende eine Identifikation --ein Einswerden -- mit den Gedanken der Schlange - dem Teufel -- herstellt.
Und Jesus sich nun im NT als Brot des Lebens offenbart, den es aufzunehmen gilt ---dort.... wo ich mich als in meinen Sünden für gestorben weiß. Wo mein alter sündiger Adam, der sich durch seine fleischlichen Begierden auszeichnet -- gekreuzigt ist. Dort -- und nur dann -- erlebe ich Heilung (Blätter vom Baum des Lebens die Heilung schenken) und nur dort erlebe ich dann auch Jesus --in mir ---selbst. Der mich Kraft des heiligen Geistes die Werke und Begierden des Fleisches nicht mehr vollbringen lässt.
Es bleibt also müßig darüber zu diskutieren, ob Adam und Eva nun auch vor dem Sündenfall vom Baum des Lebens gegessen hatten. Danach ---in ihren Sünden -- sollten sie wenigstens nicht mehr davon essen. Um nicht in ihren Sünden dann ewig zu leben. Denen sollten sie erst (in Christus) dann sich für gekreuzigt halten.
Aber ein freier Wille zeichnet sich nuneinmal darin aus, auch nein zu einer Versuchung sagen zu können. Sonst ist er nicht frei, wenn er nicht anders kann als einer Verführung zu erliegen. Und frei ist er erst, wenn er widersteht. Dort erweist sich die Freiheit.
Also diese Ausführungen sind auch wieder ein wenig umfangreicher und ich möchte dich bitten, Cleo, dich nicht darüber zu beschweren. Nur weil dir das Lesen von längeren Texten zu mühselig ist. Andere werden es lesen und darin (vielleicht) etwas finden, was sie in der Prüfung als gut befinden und für sich behalten können.
Gruß,
Thomas
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von Henoch am 13.09.2017 16:54Hallo Burgen,
ich will nicht im Streit gehen, deshalb gehe ich jetzt, nicht später. Der Grund ist nicht eine bestimmte Person, sondern etwas anderes.
Ich denke, die Diskussionen werden am meisten dadurch verwirrend, weil die Motive des Schreibers ständig hinterfragt werden und dann geht es recht psychologisch und emotional darum, ob man etwas so oder besser so oder gar nicht schreiben sollte, statt sachlich um das Thema. Dabei wird nicht selten unterstellt, dass jemand nur Recht haben will und das wird gleichgesetzt damit, dass derjenige der Meinung sei, alles andere sei falsch. Es wird betont, dass statt dem Wort die Beziehung zum Herrn wichtiger wäre (dabei ist das Wort und der Herr so eng verbunden, dass er sagt: "Ich bin das Wort"). Wenn jemand "pingelig" in der Schrift forscht, dann, so heißt es, ist er ein Wortklauber und Besserwisser und es bedeutet auch automatisch, dass er andere Meinungen nicht gelten lassen würde. Nun. Wie oft hat Thomas und ich gesagt: "Jeder prüfe aber alles und das Gute behaltet". Das bedeutet eben nicht, nicht im geringsten: Nehmt unsere Meinung an.
Was die "richtige Kommunikation" betrifft, da gilt aber sehr wohl nur eine einzige Meinung.
So ist jedenfalls mein Eindruck.
Deshalb nicht böse sein. Ich mag nicht weiter in solchen Threads lesen, geschweige denn mitschreiben. Das ehrt den Herrn nicht, wenn wir uns "fetzen".
Ich denke, ich mache zumindest längere Zeit Pause.
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von Burgen am 13.09.2017 16:16Hallo Henpch,
das ist seh schade, dass du dich vermutlich auf meinen Beitrag bezogen abmelden willst.
Die von dir eingestellte Seite ist wertvoll.
Sie liest sich gut, und hinterher weiss man immer noch welches Thema war.
Doch hier ist es seit längerer Zeit so, dass jeder Satz hinterfragt wird.
So kommt es, dass zu einem Thema es plötzlich viele andere Themen gibt.
Und dann wird gesagt, die Bibel legt sich mit Bibelsprüchen selbst aus.
Das ist natürlich grundsätzlich richtig, denn Gott ist, war und wird sein, immer derselbe.
Doch jeder von uns befindet sich woanders in seinem Glaubensstand.
Da ist es wenig hilfreich, jeden Satz auseinander genommen wieder mit anderem, vermutlich besseren
Gedanken geliefert zu bekommen.
Und so weiß man längst nicht mehr, worum es eigentlich ging.
Schon im vergangenen Jahr stiegen immer wieder einige der wenigen Schreiber aus so einer zerpflückenden Diskussion aus.
Und das ist doch schade.
Es sollten sich doch viel mehr Mitglieder trauen können, oder?
Burgen
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von solana am 13.09.2017 16:09Hier wird gerichtet und zwar das, was man nicht richten darf und dabei gegen das protestiert, was man darf, nämlich das Wort Gottes erörtern.
Tut mir leid, Henoch, ich kann das nicht nachvollziehen, wo hier jemand über einen anderen richtet.
Hier ist doch ganz allgemein formuliert worden, nicht auf irgendwen speziell, der zu verurteilen wäre.
Es sind allgemein Missstände beklagt worden und Tendenzen und es ist bedauert worden, dass manches in den Hintergrund getreten ist oder fehlt.
Und es wurde als "Meinung" formuliert, dh so wie derjenige, der es geschrieben hat, es sieht - nicht mit der Drohkeule in der Hinterhand: "wer eine andere Meinung hat als ich, kann kein echter Christ sein!"
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von Henoch am 13.09.2017 15:20Ich bin jetzt an einen Punkt angelangt, wo ich mich abmelden werde.
Hier wird gerichtet und zwar das, was man nicht richten darf und dabei gegen das protestiert, was man darf, nämlich das Wort Gottes erörtern.
Woher wisst ihr, welche Motive jemand hat, wenn er widerspricht? Woher wisst ihr, ob jemand Recht haben will, oder etwas nur präzisieren will?
Ihr merkt gar nicht, wie arg das ist.
Nun stelle ich eine Zusammenfassung ein, was "richten" bilisch alles ist, was man "richten" muss, und was nicht.
http://www.was-christen-glauben.info/liebe-und-beurteilen/
Und ich melde mich ab, ich kann einfach nicht mehr so weitermachen.
Henoch
PS: bitte meldet Ihr mich ab, ich finde nicht, wie das geht.
Re: Bibelklar
von Pal am 13.09.2017 14:45Der zweite Teil ist da:
Meine charismatischen Fehler 2.Teil
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von Burgen am 13.09.2017 13:21Genau, angel121.
Das ist d e r Punkt. Am liebsten pressen die Menschen anderen Menschen Gesetze und Forderungen auf. Oder liberalisieren soweit, dass niemand mehr weiss worum es eigentlich geht. Denn glauben kann man viel, sogar wenn davor das Wort Jesus steht.
Wenn die Worte der Weisheit und Gnade ihre Kraft verliert, braucht man sich nicht darüber Wundern, wenn manch ein wunderschönes Gotteshaus anderen Interessen zugeführt wird.
Es wäre an der Zeit, den lebendigen Jesus wieder in das Leben der Menschen zu bringen.
Paulus warnt ja auch davor, zu viel diskutieren bringt nicht zu Jesus.
Er sagt es natürlich anders.
Gruß
Burgen
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von angel121 am 13.09.2017 11:52@solana
Den von Dir geposteten Satz lese ich immer mit demjenigen davor.
Wie viele Christen verbringen mehr Zeit mit dem Rest der Bibel statt sich mit den Reden Jesus Christus in den Evangelien eingehender zu befassen. Man kann sein Glaubenshaus auf Sand bauen, oder auf Fels. Ich finde, dass Jesus Christus Worten immer weniger Wert beigemessen wurde/wird, seit die Kirchenoberen sich das Christentum in frühern Jahrhunderten (Konzilen) zu eigen machten und bestimmten, welche Bücher als kanonisch zu gelten haben und welche nicht.Ob diese im Besitz der Wahrheit waren, oder in der Erkenntnis Gottes kann glauben wer will.
Ich gehe davon aus, dass Paulus hier mit Obersten dieser Welt, Hohepriester und die Angehörigen des Hohen Rates meinte, also sozusagen die Vorgänger der Päpste etc.
Von Jesus Christus ging Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit Gottes aus. Wenn man jemand zu Jesus führen will, wäre doch in erster Linie der Hinweis, die Person Jesus von Nazareth und all seine Lehren in den Evangelien eingehend zu studieren um Gott durch ihn wahrhaftig kennenzulernen von höchster Wichtigkeit. Warum fehlt das eigentlich in allen "Wege zu Gott" "Persönliche Beziehung mit Jesus" "Menschen zu Jesus zu führen"?
gby angel121
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von angel121 am 13.09.2017 11:32@Henoch, ja wir sollen den Vater durch den Sohn erkennen, das fördert Heiligung und Wachstum.
Und weil Gott auch das Wort ist, erkenne ich sein wunderbares Wesen, wenn ich herausfinden will, was er sagt.
Das, was einer denkt, macht doch seine Persönlichkeit aus. Liebe will doch alles wissen vom Geliebten, deshalb drängt es mich, das Wort zu erforschen. Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Henoch
In den 4 Evangelien können wir den Vater kennenlernen, zeigt er uns durch seinen Sohn sein wunderbares Wesen, sein Wirken, sein Vergeben, seine Barmherzigkeit, seinen Willen, den Weg zum Einswerden mit ihm wie er mit Jesus, seinem Sohn eins war, also zur Versöhnung.
Jesus ist die Wahrheit, die Erkenntnis Gottes geschieht einzig durch Jesus und wem es Jesus offenbart(e). Niemand in der Bibel kann die Wahrheit über Gott wahrheitsgetreu zur Erkenntnis geben, als der, den der Vater eigens dafür in die Welt gesandt hat, von ihm zu zeugen und zu retten was verloren war.
gby angel121

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