Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2929 | 2930 | 2931 | 2932 | 2933 ... 6960 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69599 Ergebnisse:
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Henoch am 14.08.2017 22:16Hallo Lila,
Ich denke, es gibt über 50 Bibelstellen im NT, die uns erklären, was wir prüfen, beurteilen und richten sollen.
Da hilft jetzt eine einzelne ohne Zusammenhang nichts. Ich würde sagen, ein jeder prüfe aber alles und das Gute behaltet.
1 Kor 4,5 erklärt, dass wir das Herz nicht beurteilen sollen, also Motive etc...
Matth 13, 28-30 erklärt, dass sich viele Namenschristen und falsche Christusse in die echte Gemeinde Christi einschleichen werden und unerkannt bleiben, ja, aber das hebt nicht auf, dass wir "erkannte Ungläubige" mit einem falschen Bekenntnis nicht am Abendmahl teilnehmen lassen dürfen.
Nun ist das nicht der Schwerpunkt der Threadfrage. Ich wollte nur erklären, dass eigentlich im Wesentlichen die Gläubigen unwürdig am Abendmahl teilnehmen können, denn Ungläubige können den Leib des Herrn nicht beurteilen. Die Verantwortung tragen daher zumindest großen Teils wir. Andererseits nehmen Ungläubige natürlich völlig unwürdig teil, weil sie das Sühenopfer Christi gering achten und damit dem Herrn in seinem Todesleiden verspotten. Sie sind, so sagt die Schrift, Feinde des Kreuzes. Das dürfen sie gerne sein, aber warum sollen sie dann am Abendmahl teilnehmen? Nun möchte ich sie lieben, weshalb ich sie warne und nicht teilnahmslos zuschaue, wie sie in ein Gericht hineingeraten, das nicht weniger als Krankheit und Tod beeinhaltet nach der Schrift.
Ich hab nur aufgeschrieben, wie ich das sehe und handhabe. Wenn ich mit einem Neuen spreche und merke, dass er Ungläubig ist, werde ich ihn seelsorgerisch begleiten und die Ältesten informieren, damit sie mit ihm reden. Denn wenn Du einen "Bruder" (also auch einen, der sich Bruder nennt) sündigen siehst, dann geh hin und rede mit ihm unter 4 Augen. ......
Und es heißt, Gott richtet die, die draußen sind, richtet ihr die, die drinnen sind. Drinnen sind alle, die sich Bruder nennen lassen. Richten bedeutet viel: Beurteilen, zurechtweisen, ermahnen, ermutigen, die Schrift auslegen, überführen, etc....Was und wann und wer und wen, das regelt die Schrift recht genau.
Henoch
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Lila am 14.08.2017 21:52Liebe Henoch!
Nirgendwo steht es in der Bibel, dass unsere Verantwortung ist, nach dem wir auf die Ernsthaftigkeit des Abendmals hingewiesen haben, zu entscheiden wer an Abendmahl teilnehmen darf oder nicht. Eher umgekehrt ist der Fall:
Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, welcher auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und den Rat der Herzen offenbaren wird; und dann wird einem jeden das Lob von Gott zuteil werden.
1Kor 4,5
Und das ist genau das, was auch Jesus lehrte von den Unkraut und den Weizen:
Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.
Matth 13,28-30
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Henoch am 14.08.2017 21:38Hallo Lila,
ja, ein jeder prüfe sich selbst. Genau. Was? Ob er den Leib des Herrn unterscheidet, denn wenn er es nicht tut, isst und trinkt er sich zum Gericht.
Unterscheide ich den Leib des Herrn, wenn ich einverstanden bin, dass Ungläubige am Abendmahl teilnehmen?
Und immerhin, da steht nicht NUR sich selbst. Wir haben eine ganze Menge zu beurteilen und zu prüfen.
Henoch
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Lila am 14.08.2017 21:31Liebe Henoch!
Das steht aber nicht so in der Bibel. Wir sollen nicht die andere Prüfen, sondern uns selbst:
Es prüfe aber ein Mensch sich selbst, und also esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch; 29 denn wer unwürdig ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.
1Kor 11,29
Viel wichtiger sei ernsthaft darauf hinzuweisen, dass wir uns selbst prüfen sollten, denn es geht hier um unsere Einstellung und es ist wirklich nicht ratsam Gericht auf uns zu ziehen.
Das ist aber mir recht neu, denn wie könnte man sonst Jesus verstehen?
Am Abend aber kam er mit den Zwölfen. 18 Und als sie zu Tische saßen und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isset, wird mich verraten. 19 Und sie wurden traurig und sagten zu ihm, einer nach dem anderen: Bin ich's? und der andere: Bin ich's? 20 Er antwortete und sprach zu ihnen: Einer aus den Zwölfen, der mit mir in die Schüssel taucht.
Mark 14,17-20
Und warum können wir auch in diesen Fragen Jesus Beispiel nicht folgen? Sollen wir in diesen Fragen nicht mehr Jesus folgen?
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Henoch am 14.08.2017 21:08Hallo Lila,
ich sagte, wenn wir WISSENTLICH jemanden teilnehmen lassen, essen und trinken wir uns zum Gericht. Das beeinhaltet aber auch, dass wir uns kümmern müssen um die "Neuen und Unbekannten". Wenn unbekannte Gäste anwesend sind, kann man ja vor dem Abendmahl einen entsprechenden Hinweis geben, dass die, die noch nicht Jesus gehören mit der Teilnahme warten sollen. Wir machen das so. Später redet man mit den Neuen, wenn sie öfter kommen, und klärt das. Sie können natürlich weiterhin kommen, aber teilnehmen erst bzw. nur dann, wenn sie zum Glauben gekommen sind.
Zu Judas: Ohne jetzt den (recht einfachen) Nachweis zu erbringen, dass Judas am Abendmahl nicht teilgenommen hat, reicht es mir zu sagen, dass selbst aus einer Teilnahme des Judas nicht abgeleitet werden kann, dass Ungläubige am Abendmahl teilnehmen können. Der Herr setzte an diesem letzten Abend mit seinen Jüngern das Mahl nur ein und erklärte es. Die wesentlichen weiteren Offenbarungen erhielten die Apostel aber "durch ein Wort des Herrn" nach seinem Tod und seiner Auferstehung, ja sogar nach seiner Himmelfahrt. Das erste mal gefeiert wurde es nach seinem Tod, sonst kann man ja seinen Tod nicht verkünden.
Ich finde deinen Hinweis gut, so teilzunehmen, als ob wir Zeugen seiner Kreuzigung wären. Ich denke, es hilft auch sehr, sich vorzustellen, er wäre da.
Henoch
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Lila am 14.08.2017 20:55Liebe Henoch!
Danke für diesen Hinweis, denn es handelte sich in Wirklichkeit um das Passah Mahl, genannt Seder Mahl. Wer dürfte teilnehmen? Warum schickte Jesus sein Jünger, Judas nicht weg, obwohl er ein notorischer Dieb war? Ja, sogar während des Mahls spricht Jesus darüber, dass er Jesus verraten wird. Auch hier schickt ihn Jesus nicht weg.
Eine Frage, bitte nicht als Provokation nehmen. Wenn ich in einen solchen Gemeinde als unbekannter Gast beim Abendmahl dabei wäre, dürfte ich überhaupt teilnehmen an das Abendmahl? Sie kennen mich doch nicht. Damit will ich aber auf keinen Fall das Abendmahl „liberalisieren".
In jüdische Denkweise sollte der Passah so feiern, als wäre man damals persönlich dabei gewesen bei dem Passach. Ich denke, wenn wir so feiern, als wären wir dabei gewesen, als Jesus unsertwegen zu Tode gefoltert wurde, würden wir den Ernst des Erlösungswerks besser begreifen. Da würde niemand mehr die Erinnerung an den Opfertod Jesu auf leichte Schulter nehmen.
LG Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben
von Lila am 14.08.2017 20:08Ihr Lieben!
Ich denke es ist immer der Herr, der den Glauben in uns beurteilt. Wer kann es von sich selbst sagen, ich habe große Glauben? Ich kann von mir nicht sagen, ob ich kleinen oder großen Glauben habe. Eins ist sicher, Jesus schickt niemand wegen kleinen Glauben weg. Das sehen wir beim der Jünger Thomas. Er glaubte nicht, bis er seine Hände nicht in Jesus Wunde legte. Jesus schickte Ihn nicht weg, wegen seinen Unglauben, sondern lehrte Ihn dabei.
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Joh 20,27-29
Wenn wir in Jesus bleiben, dann wächst auch unser Glaube.
Wir sind Gott allezeit zu danken schuldig für euch, Brüder, wie es sich geziemt, weil euer Glaube über die Maßen wächst und die Liebe eines jeden einzelnen von euch zunimmt allen gegenüber,...
2Thess 1,3
Als die Jünger den besessenen Knabe nicht heilen könnte, sprach Jesus mit den Vater:
Und er fragte seinen Vater: Wie lange geht es ihm schon so? Er sprach: Von Kindheit an; 22 und er hat ihn oft ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen; kannst du aber etwas, so erbarme dich über uns und hilf uns! 23 Jesus aber sprach zu ihm: «Wenn du etwas kannst?» Alles ist möglich dem, der glaubt! 24 Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Mark 9,21
Und Jesus heilte den Jungen!
Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Eine der kürzeste Gebet, der von Jesus beantwortet wurde !
Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Joh 6,37
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von burgold am 14.08.2017 17:49all die Vögel so früh Gott lobpreisen und ich den Sonnenaufgang bewundern darf.
In der bibel finde ich ........
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von Henoch am 14.08.2017 17:28Hallo Thomas,
natürlich sind wir aufgerufen, uns selbst zu prüfen, ob wir den Leib des Herrn unterscheiden. Man kann ihn auf vielerlei Weise nicht unterscheiden. Eine davon ist, wenn man gleichgültig bzw. einverstanden ist, dass Ungläubige teilnehmen.
Wir sollen nicht prüfen, ob wir genug Hingabe haben, um am Abendmahl Teil zu nehmen, sondern ein Leben in Selbstprüfung leben, weil wir den Leib des Herrn geringachten, wenn wir das nicht tun. .... Ich denke, es ist schon etwas seltsam, sich erst in den 3 Minuten zu prüfen, wenn man beim Abendmahl sitzt. Welchen Sinn macht dann das Gebot "und so esse er". Da steht nicht "oder auch nicht". Man muss sich also konstant prüfen, damit man sich vorbereitet auf die Teilnahme und zuvor und rechtzeitig in Ordnung bringt, was in Unordnung ist. Das meine ich mit einem Leben der Hingabe und dem nötigen Ernst in aller Schwachheit.
Jesus sehnte sich das Passah zu essen, ja, aber ER SELBST ist das wahre Passah und das Abendmahl ist ein Gedenken an das letzte und wahre Passah. Und wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt ist, da ist er mitten unter uns. Versammeln wir uns denn in seinem Namen, wenn wir WISSENTLICH! mit Ungläubigen feiern? Ich meine nein, denn der Herr lädt nur die Seinen ein und es ist das Mahl und der Tisch des Herrn. Er ist der Gestgeber. Laden wir ein, wen wir wollen, dann sind wir Gastgeber und versammeln uns doch in unserem Namen. Ist das das Mahl des Herrn? Ist das der Tisch des Herrn? Ist da der Herr noch in unserer Mitte?
Ja genau, wie Du schreibst, die richtige Gesinnung kümmert sich um den Anderen und sein geistliches Heil. Was mache ich, wenn ich einen Ungläubigen nicht anspreche, wenn er teilnimmt? Was hilft ihm das mit Blick auf die Ewigkeit? Ist es Liebe, zuzuschauen, dass er sich ins Gericht isst und trinkt? Was sollen wir denn mit denen machen, die ungläubig sind und hereinkommen? Zum Abendmahl einladen?????? Nein, es heißt, JEDER soll ein Wort der Weissagung für ihn haben, damit er überführt wird und sich bekehrt.
Liebe ist niemals teilnahmslos.
Henoch
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von nennmichdu am 14.08.2017 16:41Hallo Henoch,
Das denke ich nicht. Denn wenn wir aufgerufen sind, uns selbst zu prüfen - ob wir nun unwürdig sind oder nicht - dann sind wir nicht aufgefordert hier die Gottesbeziehung unseres Nächsten zu Beurteilen.
Ich denke auch nicht, das dort, wo sich Menschen zum Gedenken an das, was Jesus getan hat, zusammenfinden, dann wieder diejenigen hier beim Abendmahl abzuweisen haben, die keine Christen sind. Zu Zeiten der ersten Gemeinde müssten hier die Geschwister sowieso untereinander gut bekannt gewesen sein - entgegen unseren heutigen oft anonymen Gottesdiensten in den Landeskirchen - als das sie dann eben mal noch die Ungläubigen/Mitläufer hätten ausschließen müssen. Das Auschlußverfahren eines Hananias und einer Saphira griff hier ja schon wesentlich früher...
Mir fällt es schwer dieser Argumentation zu folgen. Wieviel "Hingabe" und wieviel "Ernst" in der Jüngerschaft wären denn dann nötig, um am Abendmahl teilnehmen zu dürfen...?
Hier sprach Jesus davon, das er sich sehnte das Passahmahl mit seinen Jüngern zu halten (Lulas 22,15) -- welches dem Abend/Herren Mahl voran ging. Wo er dann anschließend an das Passah Lamm Brot und Wein seinem Wesen/Wirken zuordnete.
So wie die Israeliten jährlich das Passah Fest feierten, wo der Tod der Erstgeburt (Stammhalterschaft) an ihnen vorrüber ging, durch das Blut an den Türpfosten ihrer Häuser, so tobte sich Gottes Zorn über unsere Sünden an Jesus am Kreuz ein für allemal gänzlich aus. Sodass wir im Abendmahl als Menschen zusammenkommen, deren Schulden getilgt wurden und wir nun reingewaschen sind.
Wo Gott den Glauben an Jesu vergossenes Blut (...dies ist der Kelch in meinem Blut) sieht, wo wir ihn im Leben aufgenommen haben (sein Fleisch/sein Leib) und Gottes Wesen nun darstellen, als Gemeinde , in der --UNGETRÜBTEN -- Gemeinschaft der der Sünde sich für gestorben haltenden Jünger (wo zwei oder drei in seinem (Jesu) Namen zusammen sind...) -- da Verkünden wir das Geschehen, was einmalig am Kreuz geschah. Dessen man sich beim Essen von Brot und Wein nun vergegenwärtigt.
Wenn aber nun noch (unvergebene) Sünde an uns haftet -- und hier sind wir halt aufgerufen zuvor uns selbst ... und nicht den anderen ... zu prüfen.. da erweisen wir uns unwürdig, das im Abendmahl darzustellen, zu verkünden, was Jesus für uns erwirkt hat.
Und darstellen tun wir den Leib Jesu immer dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Ob nun Ungläubige an dieser Gemeinschaft teilhaben oder nicht - tangiert oder stört diese Präsenz Gottes -- da bin ich (Jesus) mitten unter ihnen --- nicht.
Wenn ich mir noch mal diese Verse anschaue:
26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Wer also unwürdig
--- und hier bezieht sich das unwürdig auf das nicht richtige beurteilen/unterscheiden des Leibes...-..dessen, was wir in Christus darstellen sollen/tun und dessen, was wir der Sünde ... dem Wesen unseres alten Adams eigentlich abgelegt haben sollten, aber was bei den Korinthern wieder durchbrach....indem sie hungrig zum Abendmahl kamen und dieses dann als Sättigungsmahl für ihr eigenes körperliches Wohlergehen missbrauchten... .
das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.
28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.
--- sich selbst hier zu prüfen bedeutet dann vielleicht auch sich zu fragen, bin ich mit Gott im Reinen als das ich sagen und feststellen kann, Gott hat alles für mich getan und Brot und Wein geben hiervon nun Zeugnis ab. Nicht das es noch etwas weiteren bedürfte. Oder dieses Brot und dieser Wein meinen noch hungrigen Körper nun sättigen soll..
29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt/unterscheidet.
sich selbst Gericht --- interessanter Weise sprechen wir ja von einer Speise auch als von einem Gericht - Mittagsgericht..
nehme ich Brot und Wein also für mich selbst als Gericht/Speise --- esse ich nicht zuvor in meinem Hause mich satt... werde ich darin ausgerichtet.... bzw. gerichtet als jemand der nur das seine sucht.
Die Gesinnung des Christen -- in der Liebe --- und entsprechend dem Hohelied der Liebe ... das Wesen der Liebe, ist nicht das ihre zu suchen, sondern das was dem anderen dient --- sollte also nicht auf sich selbst bezogen sein. Frei sein von den eigenen Interessen und Bedürfnissen. Und nur darin kann ich mich dann als würdig für das Abendmahl erweisen - ganz in Liebe für den anderen dazusein --- dem anderen nichts zu schulden --ausser ihn zu lieben. Andernfalls würde ich mich hier als unwürdig erweisen.
Thomas

Antworten
