Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  3038  |  3039  |  3040  |  3041  |  3042  ...  6965  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69645 Ergebnisse:


Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Henoch am 30.06.2017 17:51

Hallo Nobse,

Jesus hat nicht gesagt: Ihr müsst die Bibel lesen, wenn ihr zu mir kommen wollt. Nein, er sagte: Handelt so wie ich es euch empfohlen habe. Es besteht kein Zwang dazu, es ist eure Entscheidung. Es geht um das Tun im Glauben. Nicht um ein Für-Wahr-Halten von Schrifstellen.

Wo sagte er, dass wir so handeln sollen, wie er empfohlen hat? Was ist denn Tun im Glauben ohne dass man weiß, ob man die Wahrheit glaubt? Das ist doch eher ein Doppelblindversuch, oder?

Und Glaube ist nicht ein für wahr halten von Schriftstellen, sondern es ist, dass der heilige Geist in alle Wahrheit führt, weshalb man glaubt, weil man weiß, dass es wahr ist und daher glaubwürdig. Daraus ergeben sich Werke des Glaubens, weil man sich darauf stützen kann, was Gott sagt.

Wir werden geheiligt durch die Wahrheit. Gott iist das Wort und die Wahrheit. Wenn Deine Gotteserfahrung über dem Wort Gottes steht, dann bedeutet das:

Entweder Gott hat gelogen, denn er sagte, sein Wort ist die Wahrheit und eher vergehen Himmel und Erde, als dass auch nur ein Jota seines Wortes vergeht und er sagte, wer über die Lehre hinausgeht hat Gott nicht.

Oder, was bedeutet es noch...denk mal nach.

 

Ich klinke mich aus. Denn wenn die Basis fehlt, und die ist nun mal das Wort Gottes, dann wird es ein nutzloses Wortgefecht.

Henoch

Antworten

nobse

99, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von nobse am 30.06.2017 17:13

Hallo zusammen,

Burgen schrieb:
Im Johannes 6, 39 - 40 lesen wir:
Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem,
was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am jüngsten Tage. Denn das
ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe;
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Ich denke, hier ist von der Auferstehung des menschlichen Leibes die Rede.

Denn wer an Jesus glaubt, bei dem werden er und der Vater Wohnung nehmen. Nicht erst am jüngsten Tag.

Burgen:
Die Vorstellung, dass der Geist zu Gottes Geist geht und in ihm aufgeht zu Taten des Schutzes und Bewahrens usw.
ist nicht bibelkonform.

Ich habe den Eindruck, dass manche das "sola scriptura" zu wörtlich nehmen. Danach darf es dann nichts mehr geben, was in der Bibel nicht beschrieben wird.

Damit aber engt man Gott ein. Denn Gott ist größer als das Schriftwort, worauf sich die evangelischen Christen in Absolutheit berufen. Aber die Schriften geben ja nur Zeugnis vom Wirken Gottes und seines Geistes. Ich gehe davon aus, dass durchaus Dinge wahr sind, von denen in der Bibel nichts geschrieben steht, die aber in der Überlieferung der Kirche von Anfang an da waren. Und darüber hinaus wird es Dinge geben, die uns Jesus erst direkt durch den Tröster offenbaren wird. Und das steht in der Bibel .

LittleC schrieb:
ich empfinde es als nicht angebracht, dass Du hier versuchst, mich als Esoteriker, als einen in eine Geheimlehre eingeweihten, hinzustellen und dass Du mich als Christen darauf hinweist, dass wir hier in einem christlichen Forum sind.

Das empfand ich auch als unangemessen. Denn zum Christentum gehört auch die gesamte (kirchlich geprägte) Mystik. Wie oben schon angedeutet, bin ich kein Verfechter von "sola scriptura", sondern begreife die christliche Lehre als etwas Lebendiges, das man selbst erfahren kann. Das Schriftwort mag dabei helfen, zu eigenen Erfahrungen mit Gott zu kommen, aber es kann die Gotteserfahrung nicht ersetzen. Indem man die Schrift absolut setzt, leistet man dem Buchstabenglauben Vorschub. Wenn Jesus das gewollt hätte, hätte er selbst eine Schrift verfasst.

Henoch schrieb:
sehr wohl kannten die altestamentlichen Gläubigen, dass es einen Erlöser geben wird und sein Erlösungswerk für sie gilt.

Dass es einen Erlöser geben würde, das war ihnen bekannt. Die ganze Schrift zeugt vom Logos, das sagt Jesus selbst zu seinen damaligen Mitmenschen. Doch vor der Erlösertat von Jesus hatten die gefallenen Geschöpfe noch keinen Zugang zu Gott dem Vater. Die Erde war und ist ein Bereich, der den Dunkelmächten zugeordnet ist. Erst nachdem Jesus die Dunkelmächte durch seinen Kreuzestod und den Abstieg in das Reich der Fisnternis besiegt hatte, erst von da ab war es möglich für ein gefallenes Geschöpf, in das Himmelreich zurückzukehren.

Und sicher, Jesu Erlösertat gilt auch denen, die früher einmal auf der Erde gelebt hatten. Doch auch sie mussten bis dahin warten, bis Jesus die Dunkelmächte besiegt hatte. Jesus sagte: Die Ernte ist groß, daher bittet den Vater, dass er Arbeiter schicken möchte.

Henoch schrieb:
Man erkennt den Christen an seinen Früchten, nicht an seinen Wundern.

Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Wenn ein Christ so weit im Glauben gereift ist, dass er Werke tun kann, wie Jesus sie getan hat, dann sind das selbstverständlich Früchte seines Glaubens. Dann werden seine Mitmenschen den Vater im Himmel preisen, weil der betreffende Christ sein Licht in ugeheurer Weise hat leuchten lassen.

Henoch schrieb:
Tut die katholische Kirche Gottes Wort? Ich denke nein, denn es heißt, dass wir niemanden Vater nennen sollen, als alleine unseren Vater im Himmel, und ihr nennt den Papst heiligen Vater.

Das ist deine persönliche Meinung. Ich sehe das etwas anders. Aber dieses Urteil geistert ja seit der Reformation durch die Welt.

Du möchtest aber Katholiken nicht absprechen, Christen zu sein?

Henoch schrieb:
Ich denke, es ist für Dich und für Jonas und für Lydia wichtig, dass ihr die Schrift lest und Euch von Gott lehren lässt.

Ich lasse mich von Gott lehren, aber ich setze nicht das Schriftwort über meine Gotteserfahrung.

Henoch schrieb:
Es geht um die Ewigkeit und der Herr hat klar gesagt, worauf es ankommt.

Ja, es geht darum, dass wir Gott und unseren Nächsten lieben. Und dass wir den Namen des Herrn anrufen sollen, um gerettet zu werden.
Jesus hat nicht gesagt: Ihr müsst die Bibel lesen, wenn ihr zu mir kommen wollt. Nein, er sagte: Handelt so wie ich es euch empfohlen habe. Es besteht kein Zwang dazu, es ist eure Entscheidung. Es geht um das Tun im Glauben. Nicht um ein Für-Wahr-Halten von Schrifstellen.

Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten

SrLydia

36, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 15

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von SrLydia am 30.06.2017 16:40

Hallo zusammen,
also nachdem man hier anscheinend nur mit Bibelzitaten werfen darf, mach ich das jetzt

Wir finden doch in der Schrift berits Verstorbene (Heilige), die für das Gottesvolk beten.
So sieht etwa Judas der Makkabäer in einer Vision, wie zwei verstorbene alttestamentliche Heilige fürbittend bei Gott für die Juden eintreten: „Auch erzählte er ihnen einen überaus glaubwürdigen Traum, der alle sehr erfreute. Er hatte folgendes gesehen: Ihm war der frühere Hohepriester Onias erschienen, ein edler und gerechter Mann, bescheiden im Umgang, von gütigem Wesen und besonnen im Reden, von Kindheit an in allem aufs Gute bedacht; dieser breitete seine Hände aus und betete für das ganze jüdische Volk. In gleicher Haltung erschien dann ein Mann mit grauem Haar, von herrlicher Gestalt; der Glanz einer wunderbaren, überwältigenden Hoheit ging von ihm aus. Onias begann zu reden und sagte: Das ist der Freund seiner Brüder, der viel für das Volk und die heilige Stadt betet, Jeremia, der Prophet Gottes." (2 Makk 15,11-16).

Zudem glaube ich, dass die irdische und himmlische Welt nicht völlig voneinander getrennt sind. Jesus sagt: „Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt." (Lk 15,10 ) Die Anteilnahme der Engel an unserem Schicksal sieht man heir deutlich.

Fürbitte der Engel bei Gott:
"Da sagte der Engel des Herrn: Herr der Heere, wie lange versagst du noch Jerusalem und den Städten Judas dein Erbarmen, denen du nun siebzig Jahre grollst? Der Herr antwortete dem Engel, der mit mir redete, in freundlichen Worten, Worten voll Trost."(Sach 1,12.13)


Die im Herrn Verstorbenen, erhalten Ehre im Himmel von Gott. Und ich denke, genau das ist die Aufrufung, dass wir das genauso tun dürfen.
„Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen" (Ps 116,15)


Und noch etwas, ich finde es schade, dass so einigen von uns hier unterstellt wird, nicht genug in der Bibel zu lesen....
Aber mir wird auch wieder bewusst, wie wichtig es ist für jene zu beten, die gestorben sind. Jemand ist gestorben, habt ihr euch eigentlich schonmal Gedanken darüber gemacht was mit seiner Seele ist? Vielleicht braucht gerade diese mein Gebet.
"Da entdeckten sie, dass alle Toten unter ihren Kleidern Amulette der Götter von Jamnia trugen, obwohl das den Juden vom Gesetz her verboten ist. Da wurde allen klar, dass die Männer deswegen gefallen waren, und sie priesen nun alle das Wirken des Herrn, des gerechten Richters, der das Verborgene ans Licht bringt. Anschließend hielten sie einen Bittgottesdienst ab und beteten, dass die begangene Sünde wieder völlig ausgelöscht werde. Der edle Judas aber ermahnte die Leute, sich von Sünden rein zu halten; sie hätten ja mit eigenen Augen gesehen, welche Folgen das Vergehen der Gefallenen gehabt habe. (2 Makk. 12,40-42)

Seid gesegnet.
Sr. Lydia


Antworten

nobse

99, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von nobse am 30.06.2017 16:36

Vielleicht hat jemand auf dem Server einen Backup eingespielt und dabei Daten zurückgesetzt?
Andererseits - ich bin ja im Moment der Letzte, der sich angemeldet hat und ich kann noch schreiben ...

Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 30.06.2017 14:25

Hallo ihr Lieben 

536 Mitglieder. Wo sind denn die anderen 70? Es waren am Morgen noch 606 Mitglieder.

Fragende Grüße
Burgen
 


 

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Burgen am 30.06.2017 14:19

Hallo

Im Johannes 6, 39 - 40 lesen wir:

Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem,
was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am jüngsten Tage. Denn das 
ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; 
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 

Was sagt uns das? 
zumindest das, dass wir bis zu Jesus Wiederkunft keine menschlichen Gebetserfüller sind, oder ?

Wir sind nachdem wir gestorben sind als Christen zwar bei Gott, weil Jesus uns zu unseren Lebzeiten gerettet hat,
und wir im Buch des Lebens eingetragen wurden, das ist aber auch alles.

Die Vorstellung, dass der Geist zu Gottes Geist geht und in ihm aufgeht zu Taten des Schutzes und Bewahrens usw.
ist nicht bibelkonform.
Aber da wir Kinder unserer Zeit sind, sind wir natürlich den Denkweisen der Welt mehr oder weniger anfällig.

Wir befinden uns am Ende der Endzeit, da sollten wir uns umsomehr dem schlichten unkomplizierten Wort Gottes zuwenden,
am liebsten dort gefunden werden, wenn er kommt und die große Scheidung stattfindet.

Bis dahin können wir uns schon mal einüben in die Kraft des Wortes Gottes,
besonders im Angesicht der riesengroßen Verfolgungs - und Vernichtungswelle, die derzeit stattfindet.

Ein anderes Evangelium wird keine Tragkraft , Durchtragkraft haben.

Gruß
Burgen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 14:20.

LittleC

82, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von LittleC am 30.06.2017 13:22

Hallo Henoch,
ich empfinde es als nicht angebracht, dass Du hier versuchst, mich als Esoteriker, als einen in eine Geheimlehre eingeweihten, hinzustellen und dass Du mich als Christen darauf hinweist, dass wir hier in einem christlichen Forum sind. Dadurch erschwerst Du hier jede vernünftige und tolerante Betrachtung.

Dass in uns Menschen kein Gottesfunke wohnen soll, damit stellst Du eine unhaltbare Behauptung auf.
Von wem kommt denn alles Leben (z.B. jede Zellteilung)? Schon in Genesis 2,7 ist zu lesen, dass Gott auch dem Menschen den Lebensatem eingehaucht hat. Das wäre kein "Gottesfunke"?

Nirgendwo habe ich geschrieben,
1. dass wir nach dem Tod irgendwie mit Gott verschmelzen und da spätestens unsere Identität/Persönlichkeit verlieren und
2. dass Gott zu Lebzeiten erst in uns Wohnung nimmt. Ohne den göttlichen Teil in uns (Seele) wären wir gar nicht existenzfähig, gäbe es uns überhaupt nicht.

Ich sehe unsere unsterbliche Seele (mit unserem unverwechselbaren und absolut einmaligen persönlichen Bewusstsein) als einen (uns auf ewig zugeordneten) Teil aus dem Gesamtgeist Gottes.
Zeige Du mir bitte eine Bibelstelle, nach der das so nicht sein kann.

Ich denke, wir dürfen durchaus versuchen, mit dem Geist Gottes in Verbindung zu treten und dabei auch an die Seelen von Verstorbenen denken. Wenn wir uns dabei der Allmacht und der Unendlichkeit unseres Gottes bewusst sind, dann können unsere Gedanken niemals unrichtig oder ungut sein. So sehe ich das...

LG von LC

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von nennmichdu am 30.06.2017 13:03

Hallo Jonas,


du schreibst an einer Stelle, das Adams "richtige" Antwort an Gott hätte gewesen sein sollen, das er aus Angst gesündigt hätte...---?


Wie kommst du darauf, wenn doch der Bibeltext ausführlich beschreibt, das Begierden in Adam und Eva geweckt wurden, als sie sich am Gebot: Du sollst/wirst nicht davon essen/können rieben...?


lg,
Thomas

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Henoch am 30.06.2017 12:51

Liebe Nobse,

sehr wohl kannten die altestamentlichen Gläubigen, dass es einen Erlöser geben wird und sein Erlösungswerk für sie gilt. Alles was Gott tut ist ewig, es gilt also auch in die Vergangenheit hinein.

Deshalb sagt Hiob, der zur Zeit Anbrahams, Isaaks und Jakobs gelebt haben soll: Hi 19,25 Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben.

Oder David: Ps 16,10 denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.

Also, ich denke, dass Du nur wenig in der Bibel liest.

 

Und auch im Himmelreich kann man bis zur Auferstehung nichts tun, denn die Toten warten unter dem Altar auf die Auferstehung. Off 6, 9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

 

Henoch, glaubst du allen Ernstes, dass Menschen wie Franz von Assisi oder Pater Pio, die die Wundmale Jesu an ihrem Körper trugen, in das Totenreich gehen würden?

 

Ich glaube das sehr wohl, denn man kommt nicht für Zeichen und Wunder in den Himmel, sondern weil man Gottes Wort hört und tut. Man erkennt den Christen an seinen Früchten, nicht an seinen Wundern.

Es heißt: Matth.7,20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

 

Tut die katholische Kirche Gottes Wort? Ich denke nein, denn es heißt, dass wir niemanden Vater nennen sollen, als alleine unseren Vater im Himmel, und ihr nennt den Papst heiligen Vater. Es heißt, dass wir niemanden Lehrer nennen sollen, als alleine den Herrn und ihr lernt nur von den Pfarrern. Es heißt auch, dass ein Bischof Mann einer Frau sein muss und in der Katholischen Kirche muss ein Bischof ledig sein. Es heißt, es gibt EINEN Mittler zwischen Gott und den Menschen, Jesus. Die katholische Kirche hat aber viele Mittler, Heilige Tote und Lebende, den Papst und die Maria, auch die Engel.

Und es heißt auch, dass, wer dem geschriebenen Wort etwas hinzufügt, der hat Gott nicht. 2Joh 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Und die katholische Kirche hat die Apokryphen und den Katechismus. Und der Papst beansprocht, dass sein Wort gilt.

Ich denke, es ist für Dich und für Jonas und für Lydia wichtig, dass ihr die Schrift lest und Euch von Gott lehren lässt. Es geht um die Ewigkeit und der Herr hat klar gesagt, worauf es ankommt. Das ist eine große Verantwortung, denn uns ist die Schrift gegeben. Wenn wir sie nicht lesen und ernst nehmen, dann nehmen wir Gott nicht ernst.

Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. 22 Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 12:57.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von nennmichdu am 30.06.2017 12:44

Hallo Jonas und alle anderen Leser, die sich über das "Fell" und vermeintliche Opfertier in der Genesis Gedanken machen,


du schreibst:


Sie wurden mit Fellen von Gott bekleidet, dazu die Analogie von Greg vom verlorenen Sohn, der das schönste Gewand angelegt bekam. Im Angesicht Gottes erkannten sie das sie nackt waren. Im Angesicht des Guten erkannten sie ihre Bosheit und das löst Scham aus. Fell hat mit Fleisch und Blut zu tun. Wie gesagt von Gott ist die Schuld zugedeckt, den der Herr hat die Schuld der Welt durch sein Fleisch und Blut auf sich genommen. Jetzt wartet der Herr nur noch, das Adam das auch erkennt und umkehrt. Sowie der verlorene Sohn. Es liegt allein an Adam ob sein Acker wieder Segen erlangt. Wenn du Gott um Vergebung bittest, hat Gott schon vergeben. Nur der Mensch vergibt schwer bis gar nicht.


Gott bekleidet Adam und Eva um sie im Zustand der selbst gewählten Unabhängigkeit von Gott - in der "rauhen" harten Welt ohne Gottes direkter Nähe und Fürsorge - nicht ganz schutzlos zu hinterlassen. Denn er hat ja noch etwas mit dem Menschen vor und will nicht seinen unmittelbaren (Kälte)Tod (Adam starb mit rund 950 Jahren...).

Adam erkannten, das sie mit der Wahl - selbst so zu sein wie Gott - nun auch auf sich allein gestellt waren - und da waren sie nuneinmal eher hilflos und nackt in den Möglichkeiten sich selbst zu versorgen. Böse bedeutet für mich von daher mich nicht auf Gottes Versorgung und Fürsorge einzulassen, sondern mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gut ist es, all das zu befolgen und anzunehmen, was Gott für mich gut heißt.
Und im neuen Testament sagt Jesu hier, das es in erster Linie für den Christen dann noch gilt, in Jesus zu bleiben. Wie die Rebe am Weinstock (Jesu) zu bleiben. Sich von ihm erfüllen/versorgen zu lassen.

Das das Bekleiden mit Fell nun von Gott ein Tieropfer beinhaltet - um die Schuld zu sühnen - wie einige Ausleger meinen -, kann ich nicht erkennen.

Gott hat ja einen Fluch - eine unweigerliche Folge des Handelns von Adam und Eva - beschrieben und ausgesprochen. Und dieser Fluch ist erst in Christus getilgt/aufgehoben. Zuvor diente dann das Gesetz des Mose dazu, das der Mensch erkennen sollte, das er aus eigenem Vermögen Gott nicht gefallen kann, ein Sünder ist und Vergebung braucht. Die Gott dann immer dort anbietet, wo der Mensch zu Gott mit seinem Versagen, seiner Schuld kommt. Und die unter dem Gesetz des Mose dann zumindest zugedeckt - wenn auch nicht weggenommen - war.

Adam und Eva jedoch verbargen ihre Schuld. Von daher hat hier Gott ihnen (noch) nicht vergeben - und auch kein Tieropfer dargebracht mit dessen Fell er dann Adam bekleidete, sondern hat Adam und Eva die Folgen ihres Handelns erleben lassen.

lg
Thomas

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  3038  |  3039  |  3040  |  3041  |  3042  ...  6965  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite