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Re: Jesus verstehen
von Pal am 28.04.2017 07:01War das eine echte Willensentscheidung die er getroffen hatte und die er den Israeliten empfahl oder war das alles eine Sinnestäuschung?
Und warum sagt der gleiche Josua auf das gutwillige Lippenbekenntnis seiner Volksgenossen:

Wirklich frei, uns so oder so zu entscheiden sind wir also nur in Christus. Im neuen Adam.
Nur, irgendwann zuvor muss ich mich doch auch mal für oder gegen Christus entscheiden. Wie soll das gehen, wenn ich erst in Christus wirklich frei wäre mich so oder so zu entscheiden?
Es braucht Gott um Gott zu lieben. Die Wiedergeburt kann sich kein Mensch selbst aneignen sondern:
Darüber ärgerten sich damals wie heute viele:
...denn unserem Stolz gefällt diese fundamentale Abhängigkeit von Gott keinesfalls...
Re: Jesus verstehen
von Beroeer am 28.04.2017 06:48
von Thomas
1. Frei in seinem Willen ist nur Gott der Vater und Schöpfer des Universums selbst - da er selbst ursächlich ist und keine höhere (bestimmende) Macht über ihm existiert.
Das ist mir zu wenig differenziert:
Sicherlich ist nur Gott "absolut" frei in seinem Willen.
Daraus nun den Umkehrschluss zu insinuieren ein Geschöpf sei unfrei
in seinen Willensentscheidungen vor die er aber immer und immer wieder gestellt wird,
ist mM nach im biblischen Kontext nicht belegbar.
2. Adam wurde als Mensch mit der Möglichkeit erschaffen, sich gegen Gott zu entscheiden (und damit für das Böse - den Teufel, der den Menschen versuchte und herausforderte, doch sein eigener Gott zu sein und Misstrauen in Gott schürte - als ob Gott dem Menschen etwas vorenthalten täte).
Den Ungehorsam Gott gegenüber als Möglichkeit zu beschreiben,
stimmt zwar mit meinen Gedanken überein, denn eine Möglichkeit
beschreibt, dass etwas geschehen kann aber nicht muss"...
Aber dann passt es nicht in Deine Beschreibung, denn
da musste es geschehen.
Warum sollte er sich nicht auch für das Gute entscheiden können?
Warum konnten die unmittelbaren Nachkommen Adam und Evas diese
Entscheidung plötzlich treffen?
JEDER sündige Nachkomme Adam und Evas konnte es sich erwählen,
welchem Gott er gehorsam sein wollte und welchem nicht und viele
haben diese Wahl für Gott getroffen, selbst, wenn sie das mit großen
Schwierigkeiten oder mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Dafür wurden oder werden sie noch sehr gesegnet.
(z.B. Noah und seine Familie)
Andere, die diese Wahl anders trafen wurden von Gott dafür zur
Rechenschaft gezogen.
(z.B. die Zeitgenossen Noahs)
Man beachte auch das Beispiel Josuas,
ein Mann, der sich sein Leben lang zum Gehorsam für Gott entschieden hatte,
obwohl ihn das viele Opfer kostete, empfahl den Israeliten folgendes:
Josua 24:15
15 Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute,
wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms,
oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt.
Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
War das eine echte Willensentscheidung die er getroffen
hatte und die er den Israeliten empfahl oder war das
alles eine Sinnestäuschung?
Wirklich frei, uns so oder so zu entscheiden sind wir also nur in Christus. Im neuen Adam.
Nur, irgendwann zuvor muss ich mich doch auch mal für oder gegen Christus entscheiden.
Wie soll das gehen, wenn ich erst in Christus wirklich frei wäre mich so
oder so zu entscheiden?
Beroeer
Re: Bibel im Alltag
von Cosima am 27.04.2017 23:45 Bibel im Alltag! 
Wir laden euch herzlich ein zu einem Themen-Abend mit Lighty.
Ihr Thema wird sein:
Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken
Manchmal verläuft das Leben nicht so wie man es sich vorgestellt hat.
Wir haben oft andere Pläne als Gott und verstehen Seine Gedanken und Sein Timing nicht.
Und trotzdem meint Er es gut mit uns und hat einen guten Plan für unser Leben.
Wir wollen uns beim Themenabend ansehen, wieso wir trotzdem ermutigt unseren Weg gehen können,
auch wenn alles anders läuft als wir es geplant haben, wieso wir Ihm „trotzdem" vertrauen können.
Wir treffen uns am Freitag, den 28. April 2017 um 20:30 Uhr im Themen-Raum.
Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch,
Lighty, mit Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von nennmichdu am 27.04.2017 21:01Hallo Kowalski,
was bedeutet deiner Meinung nach die Aussage, das wir nicht richten sollen?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von nennmichdu am 27.04.2017 18:11das sich aktiv beteiligen sprach ich ja an.... festgelegte Beiträge sind die Kirchensteuern...
nach meinem Bibelverständnis gibt es dann aber das allgemeine Priestertum aller Gläubigen - ohne das hier ein Pfarrer eine von der Gemeinde noch mal deutlich abgrenzte Sonderstellung als Vertreter Gottes hätte...
was natürlich nicht heißt, das es keine Leiter und Hirten in der Gemeinde geben muss....
auch starre Liturgien sind meiner Meinung nach eher weniger geeignet, dem Wirken des heiligen Geistes in der Gemeinschaft der Gläubigen Raum zu geben, wo es doch in der Schrift heißt:
1Kor 14,26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
Also jeder ist meine seinen geistlichen Gaben, die er von Gott bekommen hat, gefragt --- nicht nur im Aufgabenbereich von Kaffekochen, Abwaschen, Kirche putzen oder Ausflüge zusammen unternehmen/planen.. - und für den (geistlichen) Rest sind weniger Hauptverantwortliche dann zuständig...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nachfolge oder nur Schwärmerei?
von nennmichdu am 27.04.2017 18:02wenn ich jetzt die anderen Beiträge gerade gelesen habe... von Versuchungen und so... Eltern verlassen --- heißt nicht keinen Kontakt mehr zu ihnen zu pflegen...
da tun sich dann ja ganz andere Nöte auf... - wäre ein seelsorgerliches Thema eher...
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von Kowalski am 27.04.2017 18:01Also bei uns in der Gemeinde (katholische Kirche) ist das eigentlich nicht so. Da geht es immer recht feierlich zu. Klar ist der Ablauf der Heiligen Messe festgelegt. Aber es gibt oft auch Variationen, wo z.B. Leute vorne Gitarre und/oder Schlagzeug spielen, begleitend zum Gesang oder einfach nur so zwischendurch. Da kann auch jeder mitmachen wer will. Am Ostersonntag haben sich die Kinder als die Jünger verkleidet und während der Messe anstatt der Predigt ein mini Theaterstück aufgeführt (die Geschichte rund um die Auferstehung Jesu). War lustig, der eine wusste immer nicht wann er dran war :-D
Oder im Kirchenchor mitsingen.
Festgelegte Geldbeträge wärend der Messe gibt es auch nicht (hab ich noch nie gehört sowas), jeder gibt wieviel er will. Nach der Messe kannst du zum Kirchenkaffee (und Kuchen) gehen. Wer will..
Als Teenager war ich bei den Sternsingern. Es gibt Bibel(diskussions)-Abende. Es werden regelmässig Ausflüge organisiert. Lourdes, Taizé oder was weiss ich.
Beim Papst waren sie neulich in Polen..
Vielleicht bist du einfach in der falschen Gemeinde?
Es hängt auch vieles vom Priester selber ab und eben wie viele Leute sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe - als Christ
von nennmichdu am 27.04.2017 17:58Hallo Lian,
Ausgangsthema war Einsamkeit in der Partnerschaft, Ehe....
du sprichst einen Grund an und spielst auf unterschiedliche Aufgabe an, die du (in deiner Berufung..?) zu Gott meinst inne zu haben und du sprichst unterschiedliche Prägungen (ich nehme mal an unterschiedliche Gemeindeprägungen oder eine unterschiedliche Art Glauben zu zeigen, zu leben an...--?--)
Da könnte man jetzt thematisch in die Bibel einsteigen und hier etwas zur Rolle der Frau betrachten --- wie unterschiedlich eine Aufgabe hier überhaupt sein kann, die man als Frau eines Mannes hat. Aber ich ahne schon zu verstehen, worum es bei dir geht. Und ich denke da kann jeder nur als Vorbildfunktion für den Partner dasein. Und sein Leben als Christ so gut wie möglich gestalten.
Ein anderer Punkt in der Bibel wird in 1. Korinther 7 angesprochen...:
26 Ich meine nun, dass dies um der gegenwärtigen Not willen gut ist, dass es für einen Menschen gut ist, so zu sein.
27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht los zu werden; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau!
28 Wenn du aber doch heiratest, so sündigst du nicht; und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht; aber solche werden Bedrängnis für das Fleisch haben; ich aber möchte euch schonen.
29 Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit ist begrenzt: dass künftig die, die Frauen haben, seien, als hätten sie keine,
30 und die Weinenden, als weinten sie nicht, und die sich Freuenden, als freuten sie sich nicht, und die Kaufenden, als behielten sie es nicht,
31 und die die Welt Nutzenden, als benutzten sie sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.
32 Ich will aber, dass ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefallen möge;
Meinem Verständnis nach wird hier auf eine große Zeit der Bedrängnis angesprochen, die kommen wird - und schon heutzutage scheint die Welt immer mehr aus den Fugen zu geraten und die Finsternis dieser Welt das Licht der immer stärker angefochtenen Christen immer mehr ins flackern zu bringen, sodass wir immer häufiger meinen, als Christen allein dazustehen.
Aber - was hat Gott verheißen.... den glimmenden Docht wird er nicht ausgehen lassen.... das geknickte Rohr nicht zerbrechen lassen... er selbst -Gott - sorgt dafür, das seine Kinder ans Ziel kommen. Und das gibt mir dann wieder Mut. Trotz aller Schwierigkeiten dann dort, wo ich um die Dinge der Welt besorgt bin - als Verheirateter Mensch.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Nachfolge oder nur Schwärmerei?
von Burgen am 27.04.2017 17:57Hallo lian
so ganz verstehe ich dein Thema in der Überschrift nicht.
Fragst du dich, ob du ein Schwärmerchrist bist ?
Oder ob du ein im Wort Gottes verwurzelter Mensch bist?
Und ja, Einsamkeiten sind nicht ungewöhnlich.
Mann und Frau, bzw. zwei unterschiedliche Menschen verarbeiten, hören, verstehen usw.
ja nicht dieselben Worte, Begebenheiten usw. identisch gleich klar.
In jedem Herzen ist Jesus persönlich dabei Neues zu schaffen.
Wie auch heute in der Losung nochmal erinnert wird.
Ehepaare sind keine Schablone voneinander.
Es ist immer mal wieder von langverheirateten Ehepaaren zu hören und zu lesen,
dass jede von ihnen unterschiedliche Täler zu durchleben hatten.
Allerdings hörte ich mal einen alten Pastor sagen, dass sie als Paar niemals im Streit usw.
die Nachtruhe suchten.
Immer wurde um Vergebung gebeten und ohne gemeinsames Vater unser gesprochen
wurde nicht Schlafen gegangen.
Diese Angewohnheit über all ihre Ehejahre hindurch war eine Hilfe, Gottvertrauen und ein Gottesgeschenk.
Es flossen auch manchmal Tränen wenn sie vor ihrem Bett knieten und gemeinsam beteten.
Es heißt doch auch, dass Ehepartner mit den Jahren ähnliche Gesichtszüge bekommen.
Frieden breitet sich aus, auch Freude. Das Gesicht zeugt vom gelebten Leben.
Sei gesegnet
Burgen
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von Kowalski am 27.04.2017 17:46Hallo nennmichdu,
einmal abgesehen davon, dass es meistens relativ unklar ist, was du uns mit deinen Texten eigentlich sagen möchtest, u.a. auch, weil du keine direkten Fragen stellst, möchte ich zum oberen Satz antworten: nein
Zum Richter erhebst du dich erst, wenn du auch eine Strafe verhängst. So wie es oben geschrieben steht, sagst du nur deine Meinung.


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