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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Werkegerechtigkeit

von geli am 06.11.2016 17:20

Nun wird ein wirklich geistlich gesinnter Mensch sich dieses Lob niemals auf die eigene Fahne schreiben.

Ja, das ist wahr - denn dann würde man schon wieder von der anderen Seite vom Pferd fallen... Stolz auf meine eigenen Leistungen - dann müsste Gott mir gleich schon wieder widerstehen... 

Aber mich freuen über sein Lob - das darf ich 

Und ihm dankbar sein, dass er mich gebraucht hat.

Lg, geli

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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Irrlehre

von Pal am 06.11.2016 17:17

Ich würde es sogar sehr begrüßen, wenn @Toasti, ganz eindeutig auf die Irrlehren hinweisen würde.
Also ganz konkret: Hier hat sie das und das vom Stapel gelassen, was nicht mit der Bibel übereinstimmt. -

Aber nun vielleicht nicht hier im Thread, aber zumindest per pn wäre ich für solche Eindeutigkeiten sehr dankbar.
Falls mich diese Frau interessieren würde....

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Werkegerechtigkeit

von Pal am 06.11.2016 17:13

Geli:
...ist es nicht auch für uns "Lob", wenn Gott am Ende zu uns sagen kann: "Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!"? Matth. 25,23 Also ich würde mich über so ein Lob sehr freuen...

Nun wird ein wirklich geistlich gesinnter Mensch sich dieses Lob niemals auf die eigene Fahne schreiben.
Doch genau das macht wieder derjenige, der noch in seinem Selbst lebt! - Er hat sich sein Lob auch redlich verdient. - Zumindest tickt er so.

Mir fallen dazu die Ältesten im Himmel ein =>
Off 4:10 so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Throne sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Throne und sagen: Off 4:11 Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott

Die machen es richtig!

Somit möge meine Gesinnung bleiben:
Luk 17:10 Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.


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lighty83

43, Weiblich

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Beiträge: 87

Re: Irrlehre

von lighty83 am 06.11.2016 16:51

Ich finde es nicht richtig, über eine Person zu richten, die in der Öffentlichkeit steht.
H.B. dient den Armen, lebt Liebe und erlebt viele Zeichen und Wunder.
Sie ist eine sehr liebe Schwester in Jesus, glaube ich.

Ich habe schon einiges von ihr angehört und gesehen und ich glaube,
sie ist eine echte Heldin Gottes. Sie liebt Jesus von ganzem Herzen
und teilt Seine Liebe aus, wenn auch auf manchmal unkonventionelle Art und Weise.

Wer zweifelt, kann sich ja direkt an Jesus wenden und Ihn nach Seiner Meinung über sie fragen..

Blessings
Lighty

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.11.2016 07:57.

Toasti

37, Männlich

  Neuling

Beiträge: 24

Re: Irrlehre

von Toasti am 06.11.2016 16:50

Ich kann geli da nur bekräftigen. Bestenfalls sind die Predigten einfach aufs Kuschelevangelium ausgelegt, davon ab hat sie auf ihren internationalen Konferenzen äußerst "fremde" Lehren, die in verschiedensten Ekstasen enden. Das mag geistgewirkt sein, nur wenn sich diese Auswirkungen so enorm von den biblischen Beschreibungen des heiligen Geistes unterscheiden, sollte man sich fragen, wer dahinter steckt. 
Es ist von absoluter Notwendigkeit, das Wort im Detail als Prüfmittel zu nutzen, denn sonst sind wir wieder im Garten Eden, wo jemand das Wort auch nicht so wichtig nahm bzw es relativierte. Ich möchte keine Diskussion auslösen, daher belasse ich es zunächst mal hierbei.

LG 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Werkegerechtigkeit

von geli am 06.11.2016 16:35

Also - natürlich habe ich meine Rebekka gelobt...

Und ist es nicht auch für uns "Lob", wenn Gott am Ende zu uns sagen kann: "Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!"?   Matth. 25,23

Also ich würde mich über so ein Lob sehr freuen... 


Lg, geli

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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Werkegerechtigkeit

von Pal am 06.11.2016 16:19

Danke, Geli, deine Kindergeschichte bringt es ganz nett rüber...

Wißt ihr was das "Furchtbare" an der Gnade ist?

Da bekommt der Mensch überhaupt keine Ehre. Da wird mir in keinster Weise, auch kein bißel, auf die Schulter geklopft.
Aber genau das lieben ich doch so sehr!

Somit ist diese Gnade völlig entblößend!
Sie macht aus mir einen puren Empfänger, das heißt, das mein Geben (mein eigener Einsatz) gar nicht wichtig oder nötig ist! - "Das kann doch wohl nicht wahr sein!" sträubt sich jedes natürliche Denken."Ich muß doch schon meinen Teil dazu tun!" etc. So schreit es aus der menschlichen Logik!
 
Aber was ist mein Teil? Mein "Anteil" ist nur ein grundverdorbenes Elend. Will ich das zum "Kuchen" hinzu tun? -
Vergiß es, denn du brauchst Gott, um Gott zu lieben! -
Und genau das bietet mir die Gnade an. Nichts mehr und nichts weniger.
Vollkommenheit durch Jesu Blut, auf der Basis eines absoluten Nicht-Verdienens!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Werkegerechtigkeit

von geli am 06.11.2016 16:07

Da fällt mir gerade eine Begebenheit ein, wo Gott zu mir durch den Alltag mit meinen Kindern (da waren sie noch klein ) gesprochen hat:

Ich wollte einen Kuchen backen, und meine Rebekka wollte natürlich ihrer Mama dabei helfen. Aber da war sie vielleicht eben mal drei - was kann eine Dreijährige schonviel  beim Kuchen backen helfen?

Ich setzte sie also neben die Rührschüssel auf den Küchenschrank, schlug die Eier, die in den Kuchen hineinsollten, in eine Schüssel, und sagte ihr, dass sie die dann, wenn ich es ihr sagen würde, in die Schüssel tun dürfte.
Das hat sie dann auch genau nach Anweisung gemacht.

Als der Kuchen dann fertig war, war sie ganz stolz darauf, dass sie den gebacken hätte...

Für mich war die Botschaft:
Schau, Angela, ICH mach den Teig  - und DU kannst mir dabei "helfen" und ab und zu mal "ein Ei" dazutun. Aber nur, wenn ich es dir sage.

Ja, ER macht "den Teig" - und ich darf dabei helfen. Aber vielleicht würde er den "Teig" notfalls auch ganz alleine gebacken kriegen? 

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Irrlehre

von geli am 06.11.2016 16:00

So - jetzt hab ich mir ein Video von H.B. angeschaut - es ging darin um die Frau am Brunnen.

Die Predigt war einseitig auf Emotionen ausgelegt, allerdings fand ich den Inhalt eher nichtssagend.

Das Hauptthema: Liebe, und wie Liebe aussieht. Dass Jesus die Frau angenommen hat und sie mit Respekt und Liebe behandelt hat, stimmt, aber es wurde verschwiegen, dass er sie auch einfühlsam und taktvoll auf ihre Sünde angesprochen hat.

Am Ende wurde als Beispiel für "wie Liebe aussieht" angeführt, wie Flüchtlinge - egal, welcher Religionszugehörigkeit -  auf einer christlichen Konferenz und auf einer Heilig-Geist-Konferenz gebeten wurden, dort zu "helfen" - weil ja auch Jesus die Frau als erstes um Wasser (also um Hilfe) gebeten hat. Einfach nur, um ihnen unsere "Liebe" zu zeigen.

Für mich kommt es so an: "Piep, piep, piep - wir haben uns alle lieb...".
Ich persönlich habe nicht unbedingt das Bedürfnis, mir noch mehr Videos dieser Art anzuschauen. Es war nicht unbedingt "falsch", was sie predigte, aber doch sehr nichtssagend und einseitig, wobei meiner Meinung nach das Wesentliche ausgegrenzt wurde.

Aber das ist nun nur mein persönlicher Eindruck - natürlich muss jeder selbst für sich entscheiden, wie er zu Predigten solcher Art steht!

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.11.2016 07:56.

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Werkegerechtigkeit

von Pal am 06.11.2016 15:53

Ja, denn je mehr ich die völlige Nicht-Verdienbarkeit der Gnade begreife, desto klarer wird mir, wie so gar nichts ich, Mensch, aus mir selbst heraus, zu meinem Heil hinzufügen kann. Das Heil liegt vollständig in dieser göttlichen Gnade. Aber absolut!
Wer da meint noch ein paar eigene "Handlangerdienste" hinzufügen zu müssen, der begreift nicht was Unverdienbarkeit ist.
Der natürliche Mensch tickt allerdings nicht so, weshalb er Gnade im Reinformat gar nicht erfassen kann.
Da meint man immer noch, es kommt aber doch auf mich drauf an!
Nein, kommt es eben nicht!

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