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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Hallo

von Greg am 23.12.2015 16:53

Heho Maya,

Willkommen!

Ich kann Dir ein paar Tips geben falls Du eine Gemeinde sucht in HH.

 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von Greg am 23.12.2015 16:49

Also mir wurde auch schon mal hier geholfen, und das obwohl ich eine ausgesprochene Knackwurst bin.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 731

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von chestnut am 23.12.2015 16:45


Und kommt für mich dann der Punkt, wo ich sage "dann helfe ich dir eben nicht mehr"? Oder sollte es diesen Punkt nicht geben, weil jeder schließlich selbst verantwortlich ist, was er sagt/tut? Und was würde Gott eben wollen?

Ja Cleo, das kommt dem schon näher. Danke.


Aber dieser Punkt ist auch sehr individuell. Nicht jeder hat gleichviel Zeit, Kraft und Möglichkeiten. Wenn mich ein Bettler bedrängt, wie mir das kürzlich passiert ist, dann ist aber bei mir auch Ende, Not hin oder her: Er wollte einiges mehr an Geld, als ich ihm angeboten hatte. Und die innere Kraft mit ihm bis zum nächsten Kiosk zu gehen und ihm ein Sandwich zu kaufen, dazu fehlte mir einfach grad die innere Kraft, er war grad sehr aufdringlich. Hart bleiben und nicht mehr geben als ich ursprünglich wollte, kostete aber auch Energie.
Ich wurde auch schonmal massivst beschimpft von jemandem, weil ich ihm dieses Mal nichts geben wollte. Hier hört mein Verständnis für Hilfe geben dann wirklich auf.

Gerade bei Bettlern, Drogensüchtigen etc. bleibt es ein Fass ohne Boden, weil sie eben oft lieber ihr bekanntes Leben leben wollen anstelle einer Veränderung. Strassenleben ist zwar hart, aber es beinhaltet halt auch die Freiheit, dass niemanden auch nur ein Bisschen "Rechenschaft" abgelegt werden muss oder er/sie sich an soziale Richtlinien zu halten hat.
Mit Geld und selbst mit Essen ist ihnen genau genommen ja nicht geholfen... Aber es bleiben auch Menschen mit ihren ganz normalen Bedürfnissen wie Hunger (plus die Sucht).

Grenzen setzen finde ich generell etwas sehr wichtiges: Wir müssen auch uns selbst lieb sein. Was nützt es, wenn der Helfer nachher selbst nicht mehr klarkommt, oder er gar selbst zusammenbricht? Das gilt bei mir vor allem beim Hören von Nöten und Problemen von Menschen, aber nicht nur.

Es gab und gibt Situationen, wo ich jemandem sage: "Entschuldigung, das hat jetzt nichts mit dir zu tun, aber es wird mir zuviel. Ich kann heute nicht". Oder ich gestehe meine Grenzen ein, weil es ein Gebiet betrifft, das eigentlich über die Kompetenzen und Wissen eines Laien geht. Ein echter Hilfesuchender versteht das auch.
Wenn wir nämlich jemandem "vorspielen" wir helfen, aber es interessiert uns nicht oder es überfordert uns, dann ist es ehrlicher, dem Gegenüber zu sagen, was gerade bei uns selbst abläuft. Der Hilfesuchende merkt es ja sowieso, und ohne klare Aussprache ist er dann nur von uns enttäuscht, wenn wir etwas vorgeben, das nicht wirklich dem entspricht, was wir im Inneren fühlen oder wollen.

Das noch ein paar Gedanken von mir
Liebe Grüsse
Chestnut





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Zoe
Gelöschter Benutzer

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von Zoe am 23.12.2015 16:15

Ja, liebe Cleo, wer kennt das nicht? Man reicht einem Hilfe-Suchenden die Hand und dieser nimmt sich nicht nur gleich den ganzen Arm, sondern vereinnahmt uns ganz. Das müssen und dürfen wir uns aber auch nicht gefallen lassen, denn wir sind von Christus zur Freiheit berufen worden und sollen zusehen, dass wir nicht wieder unter ein neues Joch der Knechtschaft geraten. Wir sind der Tempel des Heiligen Geistes und gehören in erster Linie IHM. 

Schon deshalb darf kein anderer Mensch uns manipulieren und fernsteuern. Wir sind nur dazu angehalten zu lieben. Nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten. Jedem das, was er braucht. Doch auch Jesus hat sich zu SEINER Zeit zurück gezogen, als die Mengen ihn zu sehr bedrängten. Unsere Priorität liegt in der Gemeinschaft mit ihm. Den daraus resultierenden Überfluss an "lebendigem Wasser" können wir weiter geben, ohne dass es uns an die "Substanz" geht.

Doch auch hier mit Vorsicht. Denn wir verschenken Perlen. Wir sind die Verwalter der Geheimnisse Gottes, in die selbst Engel hineinzuschauen begehren. Damit geht man nicht hausieren. Jesus sagt, wenn jemand das nicht will, sollen wir den Staub von uns abschütteln und weiter ziehen.

Das ist bestimmt nicht herzlos. Aber in der Zeit, die wir mit einem so harten Brocken vergeuden, verpassen wir vielleicht einen anderen, der sich herzlich danach sehnt

Lg Zoe 

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!

von Poola am 23.12.2015 15:46

Nasentropfen

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (5)

von Poola am 23.12.2015 15:46

Sahnepudding

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von Poola am 23.12.2015 15:46

Römer

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jonas.sw

42, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von jonas.sw am 23.12.2015 15:32

Hallo,

es gibt so Momente, wo ich einfach nicht weiß, wie ich es richtig mache, ich könnte es natürlich auch so betrachten, das die ich es immer richtig mache. Ob ich nun Geld oder kein Geld gebe. Mal nehme ich mir die Zeit etwas kleines zu essen zu holen, mal will ich auch einfach nur nach Hause fahren. Oder will einen Zug nicht verpassen. Ich laufe jetzt niemanden hinterher, wer sich ausruhen will bei mir, der kann sich ausruhen. So in die Richtung könnte ich es beschreiben. Ich kann an Personen denken und für sie beten.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von solana am 23.12.2015 14:30

Cleo schrieb:

Und kommt für mich dann der Punkt, wo ich sage "dann helfe ich dir eben nicht mehr"? Oder sollte es diesen Punkt nicht geben, weil jeder schließlich selbst verantwortlich ist, was er sagt/tut? Und was würde Gott eben wollen?

Ja, ich denke , diesen Punkt darf es ruhig geben.

Gerade bei Gesprächen. ZB wenn sich irgendwann alles nur noch im Kreis dreht oder nur noch aneinander vorbei geredet wird, angebotene Hilfe abgelehnt wird, der Hilfesuchende "dicht" macht und auf eine ganz bestimmte Art der Hilfe besteht, die ihm nicht gegeben werden kann, wenn er nur noch aggressiv ist und in helfende Hände beisst (nicht unbedingt aus Boshaftigkeit, sondern aus Verzweiflung und Frust) usw.

Ich finde es aber nicht gut, auf diese Weise dann - ein für allemal - jemanden als "nicht meiner Hilfe wert" abzustempeln und eine Tür definitiv zu zu schlagen.
Sondern sich selbst einzugestehen: Im Moment bin ich mit meinem Latein am Ende und sehe nichts, womit ich wirklich weiter helfen könnte (ausser beten, das geht immer).
Zugleich aber offen bleiben dafür, dass Gott dann später vielleicht doch noch Möglichkeiten aufzeigt, Ideen gibt....Augen und Ohren (und vor allem das Herz) nicht verschliessen. Damit rechnen, dass Gott das Gebet vielleicht gerade so erhört, dass er einen selbst wieder neu dafür gebraucht.

Mir ist es zumindest schon so ergangen, dass ich keinerlei Möglichkeite mehr sah und auch gar nicht mehr daran "weiterarbeiten" wollte. Und dann zeigte Gott doch Lösungen, die ich vorher gar nicht sehen konnten .... und dann auf einmal , ging alles ganz leicht .... 
Manchmal stehen wir uns da auch selbst im Weg, wenn wir zu sehr auf das fixiert sind, was wir (bei anderen) erreichen wollen und erst, wenn wir aufgeben und für Gottes wirken in uns offen werden, kommen wir voran.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von Wintergruen am 23.12.2015 14:23

Liebe Cleo 

Bei einem Alkoholsüchtigen wäre ja die Grenze, dass es nicht wirklich eine Hilfe ist, wenn ich ihm den drum gebetenen Alkohol gebe.

hierzu würde dir jeder Arzt eine andere Antwort geben. Ich dachte auch Anfangs so, bis ein Arzt mir sagte, das es grundverkehrt sei  ... denn für den Alkoholsüchtigen ist der Alkohol tatsächlich eine Hilfe... Wieso, weshalb, warum das ist eine anderes Thema, möchte es auch nicht ausweiten ..

ich finde es auch nicht gut wenn jemand der hilft, Dankbarkeit erwartet...In dem Moment wo ich Danke annehme, habe ich quasi meinen Lohn für das Getane erhalten .. deshalb wenn MIR jemand Danke zu etwas was ich getan habe sagt, dann wende ich den Dank direkt zum Herrn und sage demjenigen.. "Danke dem Herrn,, denn wenn es ihn nicht gäbe und er mir das nicht aufgetragen hätte, wärst du jetzt leer ausgegangen"

Lob und Dank führen immer irgendwie zu einer Selbsterhöhung und Stolz,, man merkt es nicht , aber dieses Geschmeichel was man spürt , die Annerkennung und Lobessprüche,, in der Gesellschaft das hohe Ansehen bekommen usw für alles GUTE was man getan hat..... sind genau das Gegenteil von Demut, sofern man es für sich annimmt und nicht direkt dem Herrn zurückgibt... .. Ja ich weiß, das ganze ist etwas tiefgründig und ich weiß auch wie schwer es ist das alles zu verstehen ... (alles braucht seine Zeit )

Wenn mich jemand um Hilfe bittet, mache ich dann eben den Unterschied, ob er mich freundlich bittet oder er mit zB unsympatisch ist?

Nein,,
Und was würde Gott eben wollen?
 das steht ganz klar in Lukas 6,31 und in Matth. 5,42..Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

aber auch nur sofern man will und kann... es ist kein Zwang einem aufgesetzt und die Grenze muss jeder für sich selbst suchen.. Es darf auch nicht so weit kommen , ausgenommen zu werden. Das erfordert eben immer wieder Prüfungen an sich selbst... aber wenn man nur das gibt, was man kann, dann wird man es verhindern ausgenommen zu werden ...

LG


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