Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 4735 | 4736 | 4737 | 4738 | 4739 ... 6952 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69514 Ergebnisse:
Gerechtigkeit in der Welt
von Cleopatra am 28.05.2015 10:45Gerade habe ich gemerkt, dass ich ziemlich verspannt bin.
Also habe ich mir eine Runde Badewannen-Plansching gegönnt.
Irgendwie musste ich dabei an die Menschen in Indien oder Kalifornien denken, die am verdursten sind und große Not wegen Wasserknappheit haben.
Gleichzeitig verschwende ich so viele Liter Wasser....
Kennt ihr das?
Wir leben ja in einem Land, in dem man fast jedes Obst, gemüse, Fleisch und Nahrungsmittel bekommen kann.
Wir schmeißen zum Teil Dinge weg, die wir zu viel gekauft haben.
Andererorts verhungern Menschen und Tiere.
Wie geht ihr mit diesem Thema um?
Ist es "egal"?
Haben wir einfach "Glück gehabt"?
Oder haben wir eine Verantwortung den "armen" Menschen gegenüber?
Können wir als Christ überhaupt über das Elend der anderen Menschen hinwegsehen...?
Wie denkt ihr darüber?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Bist Du dabei?
von solana am 28.05.2015 10:24Ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das Hinhören und Erwarten, mit Gott rechnen zu jeder Zeit einen selbst so verändert, dass Gott uns immer mehr zeigen und geben kann.
Dazu habe ich neulich einen schönen Ausdruck gehört: "ein hörendes Herz" haben.
Und so eine intensive Zeit des bewussten Hinhörens ist eine gute Übung darin.
Wenn Gott uns ferne scheint oder "sein Arm zu kurz, so dass er nicht helfen könnte" (Jes 59,1), dann liegt es nicht an Gott, sondern an uns.
Er ist uns immer ganz nahe und hat uns schon alles geschenkt, was wir brauchen zu einem Leben aus seiner Fülle:
2. Petr 1, 3 Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft.
Wenn wir diese "Quelle" nicht sehen und nicht nutzen können, dann liegt es an den "Augen und Ohren des Herzens", die verschlossen sind, "verstopft" durch Eindrücke, Gefühle, Überlegungen, Sorgen usw, die wir zu nahe an uns heranlassen - bis sie uns "realer" und beherrschender werden als Gottes befreiende Gegenwart.
Deshalb ist das bewusste "Hinhören" so wichtig.
Und wenn man das in so einer Zeit "einübt" und schöne, bereichernde Erfahrungen damit macht, fällt es leichter, ein "hörendes Herz" auch beizubehalten und weiter zu sensibilisieren ...
Das wünsche ich uns allen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von sylvaki am 28.05.2015 10:12
Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 28. Mai 2015
„Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar."
(Psalm 23,6)
„Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern hat ihn für uns alle dahingegeben,
wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"
(Römer 8,32)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Bist Du dabei?
von Cleopatra am 28.05.2015 07:31Das ist eine super Erfahrung.
Ich habe gemerkt, das ist nicht neu, dass ich immer mehr mit "Gottes Augen sehen" durfte.
Soll jetzt nicht abgehoben klingen- ich hatte einfach viel mehr Interesse und Fragen, wie bestimmte Situationen und Alltagszeiten in Gottes Augen aussehen. Was er dazu sagt, was sein Wunsch ist.
Ich fand diese Zeit sehr bereichernt.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gemeinschaft
von Cleopatra am 28.05.2015 07:27Danke christ90 für deine Gedanken.
Es ist schwer, eine Gemeinde auch richtig zu beurteilen. Es ist dann schwer, wirklich ganz ehrlich vor sich und Gott zu sein, ob das, was einen stört, vielleicht garnicht so unbiblische Dinge sind, sondern vielleicht einfach weniger Aufmerksamkeit, Gegenargumente, Kritik oder unerfüllte Wünsche.
Und bei solchen Gründen ist es als Christ natürlich leicht zu sagen (extra überspitzt): "Ich bin ein so guter Christ, nein, ich gehe davon weg, weil ich mich der Sünde abwende, so fromm bin ich", als sich einzugestehen, dass man vielleicht nicht ohne Grund dort ist, näm.´lich, um sich selbst zu verändern.
Denn wenn man Teil der Gemeinschaft ist, dann ist man auch mit dran Schuld, wenn die Gemeinde lau wird, oder...?
Ich denke, wir sind alle der Meinung,dass die Gemeinschaft mit anderen Christen sehr wichtig ist.
Die Argumente scheinen da ja unterschiedlich.
Aber ja- wie sieht diese Gemeinschaft praktisch aus?
Sonntags treffen und dann wieder gehen?
Wenn man besonders fromm ist, noch spenden...?
Besteht diese Gemeinschaft nur Sonntags? Oder nur aus Gottesdiensten?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gemeinschaft
von christ90 am 27.05.2015 13:16Hallo Cleo,
Das Einende im christlichen Glauben ist ja gerade nicht der äußere Charakter, sondern die Gesinnung, welche noch über dem Charakter steht. Klar ist es schön, wenn man mit jemandem auch charakterlich („vom Typ") übereinstimmt, das entscheidende bleibt jedoch die Gesinnung. Der Vorteil daran ist, dass man lernt jeden gleichermaßen in seinen Schwächen und Eigenarten zu respektieren, lernt auch das Positive an ihm zu schätzen. Andererseits wird man auch konfrontiert mit seinen eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Man lernt mit einander umzugehen und wächst aneinander. Eben diese Vielfalt macht die Gemeinde auch aus. Jeder hat unterschiedliche Gaben und Aufgaben und nimmt den ihm zukommenden Raum innerhalb des Leibes ein.
Hier möchte ich verweisen auf das, was ich im Beitrag zuvor bezüglich des Verlassens einer Gemeinde geschrieben habe. Wenn eine Gemeinde ihren Sinn weitgehend nicht erfüllt, macht es m. E. auch keinen Sinn ihr weiterhin anzugehören.
Hm...offenbar nicht in ausreichendem Maße, sonst hätte man den Missstand wohl bereits erkannt und würde so nicht weitermachen.
Für mich stellt sich dann erst mal die Frage ob es sich tatsächlich um Christen handelt. Wenn ja, dann sollten sie auch bereit sein ihr Verhalten anhand der Bibel zu überdenken. Deine Frage würde ich im Grunde mit Nein beantworten, zumal sich die Gemeinschaft mit Gott innerhalb der Gemeinde verwirklicht.
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von sylvaki am 27.05.2015 11:03
Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 27. Mai 2015
„Richtet recht,
und ein jeder erweise seinem Bruder
Güte und Barmherzigkeit!"
(Sacharja 7,9)
„Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen."
(Matthäus 5,7)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Gemeinschaft
von solana am 27.05.2015 10:11Gute Idee - ich denke, dann wird auch die Frage beantwortet nach dem "wozu nötig".
Wenn klar wird, was eine Gemeinschaft unter Christen von einem Dackelzüchterverein unterscheidet.
Und es wird sicher auch deutlich, dass "Handlungsbedarf" besteht, wenn eine Gemeinde sich nicht von einem Dackelzüchterverein unterscheidet.
Und vielleicht ergeben sich auch Ideen, was in diesem Fall zu tun ist - ob dann Gemeindewechsel oder Rückzug in "individuelles Christsein" angesagt ist oder ob ein Christ vielleicht sogar eine Verantwortung hat in Bezug auf das "Gemeindelleben" und was er konkret tun kann.
Ein weites Thema ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Heute
von Rapp am 27.05.2015 08:51Sie sagte mir schlicht: Mir geht es so gut, dass ich gerne was verschenke. - Sie ist auch Rentnerin und hat bestimmt nicht zu viel...
Willy


Antworten

