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Re: Meine Feinde !
von Greg am 13.05.2015 17:11Cleo,
meine liebste Frühlings-Sonnenschein!
Ich verstehe selbst nicht, was hier geschrieben worden ist und habe auch nicht verstanden, was ich geschrieben habe.
Ich habe einfach wideawake als feind gewählt, eine von 28 variationen.
Und das, obwol ich sie bezaubernd finde.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
RuthNaomi
Gelöschter Benutzer
Re: Weg von der Esoterik
von RuthNaomi am 13.05.2015 17:09Naja, Zeugen Jehovas sind auch nicht viel besser als sich mit Esoterik zu befassen. Vielleicht sogar noch schlimmer;(
emil
Gelöschter Benutzer
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von emil am 13.05.2015 13:54"...das Bewusstsein der eigenen "Nichtigkeit" nicht aus dem Blick zu verlieren und auch nicht loszulassen."
Das ist eigentlich nur dann möglich, wenn der Blick mehr oder weniger dauernd prüfend auf das "Ich" gerichtet ist. Und auch das "nicht Loslassen der eigenen Nichtigkeit" befasst sich permanent mit dem Ich des Ego, weniger mit dem Du des Erlösers. Wer sein Ego wirklich verleugnet und Jesus nachfolgt, der hat, meint er es denn ernst, kaum Gelegenheit, den Blick vom Herrn immer wieder auf sich zu lenken.
Dass gerade dieses Bewusstsein der "Motor" ist, der uns ständig auf Gott verweist und uns in der Abhängigkeit hält, vor dem "Abheben" bewahrt. Nun, das scheint mir eher eine Art narzistischer Egotrip. Auch im Glaubensleben sorgt eine natürliche Art von "Schwerkraft" dafür, dass wirklich Glaubige nicht abheben können.
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 13.05.2015 12:50Schon. Aber der TO versteht es als "himmlische, unbeschränkte, stabile, wissende, göttliche Sichtweise.", welche wir nun einmal nicht einnehmen können. Also schreiben hier zumindest 2 Personen in mindestens 2 unterschiedlichen Perspektiven. Da wird schwerlich eine Verständigung zustande kommen.
Eigentlich ging die Kontroverse nicht darum, bis zu welchem Grad wir Gottes Perspektive einnehmen können. Ich denke, da sind wir uns alle einig, dass das anmassend wäre, sich einzubilden, alles so sehen zu können wie Gott.
Es ging um konkrete Zusagen Gottes, auf die wir voll vertrauen können - auch dann, wenn unsere "rein menschliche Beurteilung" uns etwas anderes sagt.
Und hier insbesondere um die befreienden Zusagen Gottes angesichts der Erfahrung unserer eigenen Scchwäche und unseres Versagens, wenn wir sündigen.
Inwiefern wir uns dann ganz auf die göttliche Sicht einlassen sollen und unser "uns verdammendes Herz" wirklich ganz zum Schweigen bringen sollen (1Joh 3,20 dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.) oder ob wir uns unsere "Nichtigkeit" weiterhin ständig vor Augen halten müssen, um nicht in eine falsche Selbstsicherheit zu verfallen und unsere sündige Natur verharmlosen, die Augen davor verschliessen und in frommer Schwärmerei abheben.
Und da sind Pal und ich unterschiedlicher Meinung.
Ich denke, dass wir uns da ganz "loslassen" sollten und uns in unserer Schwäche ganz an Gottes Stärke halten, auf ihn sehen und "vergessen, was dahinten ist", nach "vorn" und nach "oben" schauen.
Pal ist es wichtig, das Bewusstsein der eigenen "Nichtigkeit" nicht aus dem Blick zu verlieren und auch nicht loszulassen. Dass gerade dieses Bewusstsein der "Motor" ist, der uns ständig auf Gott verweist und uns in der Abhängigkeit hält, vor dem "Abheben" bewahrt.
Beides hat sicher seine Berechtigung.
Und was jeder von uns stärker betont, hängt sicher in erster Linie von seinen Erfahrungen und seiner persönlichen Lebensgeschichte ab. Von daher hat jeder so seine eigenen Schwachpunkte, die ihm zym Stolperstein werden können und die er besonders betont.
Aber "vom Pferd fallen" kann man immer zu beiden Seiten .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von marjo am 13.05.2015 12:12Da gebe ich Emil recht. Auch wenn wir uns bemühen die Menschen aus der Perspektive Goittes zu sehen, wird es trotzdem die Sicht eines Menschen bleiben... der eben versucht eine andere Perspektive einzunehmen. Der bereits zitierte Vers aus Jesaja 55 bleibt da vollumfänglich bestehen. Belastbar die Perspektive Gottes einzunehmen ist uns nicht möglich. Damit müssen wir leben.
gruß, marjo
emil
Gelöschter Benutzer
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von emil am 13.05.2015 12:03Solana schrieb: "Ich verstehe das so, dass sich dabei keiner anmasst, so wie Gott alles verstehen und sehen zu können."
Schon. Aber der TO versteht es als "himmlische, unbeschränkte, stabile, wissende, göttliche Sichtweise.", welche wir nun einmal nicht einnehmen können. Also schreiben hier zumindest 2 Personen in mindestens 2 unterschiedlichen Perspektiven. Da wird schwerlich eine Verständigung zustande kommen.
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von solana am 13.05.2015 10:35Wie kann man sich unter dieser Voraussetzung anmaßen, Gottes Perspektive einnehmen zu können?
Hallo Emil
Ich verstehe das so, dass sich dabei keiner anmasst, so wie Gott alles verstehen und sehen zu können.
Sondern so:
1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.
15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.
Wir brauchen diese "göttliche Perspektive" unbedingt, um die Wahrheiten des Glaubens verstehen zu können, vor allem dann, wenn uns das "Schauen" und unser menschlicher Verstand mit seiner menschlichen Interpretation der Dinge eine andere Perspektive nahelegt.
So kann Paulus bspw so etwas sagen:
Röm 8, 28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Das ist keine "menschliche Perspektive" - das ist eine Sicht auf die Dinge, die nur entstehen kann, wenn man sich in Gottes Perspektive hineinnehmen lässt und die "Sachlage" aus seine Liebe betrachtet.
Die menschliche Perspektive würde hier sagen: "Das, was meinen Wünschen und Zielen förderlich ist, dient mir, beim Rest hab ich halt Pech gehabt, das schadet mir."
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von sylvaki am 13.05.2015 10:24
Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 13. Mai 2015
„Der HERR spricht:
Zum Licht für die Nationen
werde ich dich machen, damit mein Heil
bis an das Ende der Erde reicht."
(Jesaja 49,6)
„Jesus sprach:
Ihr werdet meine Zeugen sein
in Jerusalem und in ganz Judäa
und Samarien und bis an das Ende der Erde."
(Apostelgeschichte 1,8)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
emil
Gelöschter Benutzer
Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten
von emil am 13.05.2015 10:02Es fällt mir schwer, den Gedanken nachzuvollziehen, jemand wollte tatsächlich die Perspektive des Ewigen einnehmen. Perpektive ist stets an den Ort des Betrachters gebunden. Wir Menschen können nicht, auch nicht mit aller Phantasie, Gottes Perspektive einnehmen und infolgedessen sind solche Betrachtungen zwangsläufig aufgrund der unendlichen und unvorstellbaren Größe Gottes mit einer unendlich großen Vielzahl an Fehlern behaftet. Warum sonst sollten uns die Worte gelten: "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken"? "Soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken....". Wie kann man sich unter dieser Voraussetzung anmaßen, Gottes Perspektive einnehmen zu können?
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Poola am 13.05.2015 09:56DER BRIEF DES PAULUS AN DIE PHILIPPER (Phil 1,18-26)
18Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber.
Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;
19denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,
20wie ich sehnlich warte und hoffe, dass ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern dass frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.
21Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
22Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll.
23Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;
24aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen.
25Und in solcher Zuversicht weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen sein werde, euch zur Förderung und zur Freude im Glauben,
26damit euer Rühmen in Christus Jesus größer werde durch mich, wenn ich wieder zu euch komme.


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