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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Anschleppdienst

von Rapp am 06.02.2015 14:25

Ja, den Titel hab ich mir sehr gründlich überlegt. Dabei musste ich an einen Brauch in unseren Bergregionen denken. An unserem Nationalfeiertag gibt es überall Höhenfeuer. Oft sind die weit über der Waldgrenze. Da ist es für die jungen Männer in den Bergdörfern eine Ehrensache, Holz manchmal über Stunden anzuschleppen. Schließlich soll mein Dorf das größere, schönere und vor allem höher gelegene Feuer haben als das Kaff nebenan...

Hier geht es aber nicht ums konkurieren und besser abschneiden. Es geht darum Menschen mit Jesus bekannt zu machen. Wie wir Jungs immer wieder während Wochen Holz hinauf schleppten  zum Feuerplatz, kann ich auch hier immer wieder Menschen vor Gottes Thron anschleppen, bis Vater ihre Herzen berühren kann.

Abgeschleppt wird oft, was entsorgt werden muss. Angeschleppt werden kostbare Menschen, die der Teufel nicht haben soll...

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2015 08:19.

solana

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Re: Der Schatz im Acker

von solana am 06.02.2015 14:24

Henoch schrieb:

ja, ich denke, man kann es auch umdrehen, nur dann wären wir wieder bei einem "Der Mensch trägt etwas bei".

Ja, Henoch - da wären wir genau wieder bei der Frage, die ich dir im Beitrag vorher gestellt hatte: 

Meinst du damit, dass dieses "innerlich Aufgeben" nicht wichtig und eigentlich unnötig ist, um sich mit dem beschenken zu lassen, was das Himmelreich an Friede und Freude bringen kann?
Dass wir an beidem festhalten können, das Leben auf dieser Welt genauso lieben und es genauso an erster Stelle haben können?

Mir ging es hier im Thread insbesondere um diesen "praktischen" Aspekt.
Wenn du das für dich so siehst:

Und ich stelle fest, dass ich das nicht tue, sondern alleine Jesus das tat.

Dann ist das natürlich auch in Ordnung.
Wie ich schon schrieb:  Das widerspricht allerdings meiner Erfahrung . 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.02.2015 14:26.

Gnadensonne

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Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)

von Gnadensonne am 06.02.2015 14:12

Ein  liebes  Hallo ,  an  euch alle  !

O  ,  wie  schön  ,  Andachten  von  Max Lucado ...... ,  da  bin  ich ja wieder  getröstet .  Von  Lucado  habe  ich auch mehrere  Bücher 

und  lese  sie  sehr  gerne .  So freue  ich mich auf diese  Andachten  , die  ich noch nicht kenne . Ein  herzliches  Danke  , dir  , liebe Cosima !

 

Meine Lieben ,  heute   am Spätnachmittag   fahre  ich  fort .  Wir  haben  eine Wochenend- Rüste  am  schönen  Titisee .

Da  stehen  manche  wichtige  Planungen  an , für das  neue   Kirchenjahr .

Auf  die  Gemeinschaft  freue  ich mich ! 

Bleibt alle  Gott  anbefohlen  und  behütet  und  vielmals  lieb  gegrüßt , ich denke an euch , eure  Gretel

 Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .

 Römer 14,19

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Schatz im Acker

von Henoch am 06.02.2015 13:57

Hallo Solana,

ja, ich denke, man kann es auch umdrehen, nur dann wären wir wieder bei einem "Der Mensch trägt etwas bei".

Wenn man die Gleichnisreihe ansieht (klick), dann erkennt man, dass das Himmelreich (also Jesus) die Perle (die Menschenseelen) findet und für sie sein Leben gibt.....

Er verbirgt die Perle ja auch noch, bis er sich und die Seinen in Herrlichkeit der Welt offenbaren wird.

Ich hab ja nur geschrieben, wie ich es verstand.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.02.2015 14:01.

solana

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Re: Der Schatz im Acker

von solana am 06.02.2015 13:47

Nachtrag:
Ich habe mal gegoogelt und gefunden, dass die "allegorische" Deutung, so wie du, Henoch und Micha es sehen, insbesondere in Brüdergemeinden gelehrt wird.
Mir ist die von mir beschriebene Deutung geläufiger.


Aber sicherlich "steckt" beides im Gleichnis.
Wie ich Micha schon schrieb, ist Jesu Opfer natürlich die Voraussetzung dafür, dass uns der Zugang zum Himmelreich offen steht.

Aber auch wir sind angesprochen und es gilt für uns in Bezug auf das Himmelreich eben auch, was an anderer Stelle dazu gesagt ist und was sich mit der Aussage des Gleichnisses deckt:

Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Und das mit der Freude über den verborgenen Schatz, der entdeckt wurde - das bekomme ich nicht so richtig unter bei "deiner" Deutung.
Denn für Jesus war dieser Schatz doch nicht verborgen, so dass er ihn erst entdecken musste und dann erst Freude bei ihm aufkam.

Und gerade diese Freude halte ich für einen ganz besonders wichtigen Punkt für das "Eingehen ins Himmelreich". Eben nicht durch "Pflichterfüllung" und Verzicht" um eines versprochenen besseren "Lohnes" willen.
Sondern diese Freude ist ein Geschenk und diese Freude prägt das weitere Handeln und den weiteren Weg.
Gruss
Solana

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solana

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Re: Der Schatz im Acker

von solana am 06.02.2015 13:04

Henoch schrieb:

Und ich stelle fest, dass ich das nicht tue, sondern alleine Jesus das tat.   


Hallo Henoch
Meinst du damit, dass dieses "innerlich Aufgeben" nicht wichtig und eigentlich unnötig ist, um sich mit dem beschenken zu lassen, was das Himmelreich an Friede und Freude bringen kann?
Dass wir an beidem festhalten können, das Leben auf dieser Welt genauso lieben und es genauso an erster Stelle haben können?

Das widerspricht allerdings meiner Erfahrung .
Gruss
Solana

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burgold

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Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)

von burgold am 06.02.2015 12:50

Eine sehr schöne Tageslosung . Mich spricht die 2. stelle sehr an und das Gott schauen da verbinde ich automatisch mit
 Hebr 11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Somit kann ich Gott sehen wenn mein Herz bereit ist . Cool wie sich die Bibel selber ergänzt.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Schatz im Acker

von Henoch am 06.02.2015 12:44

Hallo Solana,

 

Unter "alles aufgeben" verstehe ich eigentlich nicht: "sich ganz aus der Welt zurück zu ziehen wie ein Asket"

Ich auch nicht. Aber unter "alles aufgeben" verstehe ich schon "alles aufgeben", wenn auch ohne das "von der Welt zurückzuziehen wie ein Asket". Und ich stelle fest, dass ich das nicht tue, sondern alleine Jesus das tat. Deshalb verstehe ich das Gleichnis eben so wie ich schrieb.

Henoch

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solana

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Re: Der Schatz im Acker

von solana am 06.02.2015 12:13

Micha schrieb:

Dies tat unser Herr Jesus und veräußerte sich und sah es nicht als einen Raub an Gott gleich zu sein, indem er alles gab.
Er erwarb uns, WIR Sind die Perle! 

Ja, Micha, das ist die Grundlage für das alles.
Die Grundlage dafür, dass wir überhaupt Anteil am Reich Gottes haben dürfen.

Und wir sind zur Nachfolge aufgerufen:

Phil 2, 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:
6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

Weil er für uns das Himmelreich erkauft hat, brauchen wir unser Glück nicht in anderen Schätzen zu suchen, sondern dürfen uns einfach beschenken lassen.
Und je leere unsere Hände dabei sind, um so mehr empfangen wir.
Gruss
Solana 

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solana

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Re: Der Schatz im Acker

von solana am 06.02.2015 12:06

Henoch schrieb:

Ich erfahre bitter, dass ich in meinem Leben reichlich wenig aufgebe, um es dem Herrn zu Verfügung zu stellen. Ich habe noch immer mehr als Kleidung, Essen und ein Dach über dem Kopf...


Hallo Henoch
Unter "alles aufgeben" verstehe ich eigentlich nicht: "sich ganz aus der Welt zurück zu ziehen wie ein Asket"


Ich finde, Paulus hat das sehr schön beschrieben am Beispiel des Heiratens:

1. Kor 7,28 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen.
29 Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht;
30 und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht;
31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.
32 Ich möchte aber, dass ihr ohne Sorge seid. Wer ledig ist, der sorgt sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle;
33 wer aber verheiratet ist, der sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Frau gefalle, und so ist er geteilten Herzens.

Es geht nicht darum, dass wir uns an nicht "Weltlichem" mehr freuen dürfen, keinen Besitz mehr haben usw
Sondern dass wir "unser Herz nicht so daran verlieren", dass wir meinen, es unbedingt brauchen zu müssen, um glücklich zu sein.
Nicht das "Aufgeben und opfern" ist der erste Schritt, sondern die "geschenkte Fülle".
Je mehr wir aus dieser Fülle leben und die lebendige Freude unser Leben bestimmt, um so "entbehrlicher" wird uns alles andere, wir können dann immer mehr " diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht".

Phil 4, 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden;
13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.

Alles wird durchdrungen von "dem, der mich mächtig macht" und wird nur ein "austauschhbarer Umstand".
Das eigentliche Leben ist nicht davon abhängig, wie diese Umstände aussehen, es wird "durch die Umstände hindurch" erfahren, so wie Marjo es so schön formuliert hat.

Marjo schrieb:

Ganz praktisch hat sich bei mir die Perspektive auf mich und die Welt komplett geändert. "In der Welt, aber nicht von der Welt" erfahre ich als etwas, was man schlecht beschreiben kann. Man muß es erlebt haben. In mir ist eine Welt entstanden, durch die ich die Welt um micht herum mit ganz anderen Augen sehen.

Dann ist auch ein "Verzicht", wenn er nötig wird zugunsten vom Reich Gottes, um danach an erster Stelle zu trachten, keine "Entbehrung", ergibt sich ganz natürlich durch die Konzentration auf das Ziel:

Phil 3, 12 Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.
13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,

Weil wir "ergriffen" sind und immer weiter ergriffen werden ...
Gruss
Solana

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