Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 5117 | 5118 | 5119 | 5120 | 5121 ... 6950 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69493 Ergebnisse:
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus
von Rapp am 21.01.2015 17:20Ach ja, ich bin es müde geworden mich bis in alle Details zu erklären und meinte deutlich gemacht zu haben, dass es nicht um Allgemeinplätze wie eben Religion, bei der (fast) alles Platz hat, geht, sondern um meine ganz persönliche Beziehung zu Gott.
Schau, ich komme von der Missionssituation her: da hatte man gut und gern zu allen Gesetzen, die man auf Laestadius (einen Erweckungsprediger in Sameland) zurückführte eben noch einige Vorschriften dazu schreiben können. Das machte nix. Wenn ich aber betonte, dass mein Leben in der Beziehung mit Jesus von Grund auf sich ändern musste, dass ich nicht durch einhalten einiger Vorschriften mit Gott ins Reine kommen kann, da wollte man von uns Evangelisten nichts wissen: Wir sollen Sünder sein?! Wir hängen niemals Bilder auf. Somit sündigen wir auch nie.... Ja, Christentum, das war klar, dazu gehörten sie. Aber von einem neuen Leben wollten sie nichts wissen. Es ging soweit, dass Sauferei und Hurerei für diese "Christen" absolut keine Sünden waren. Ganz im Gegenteil: wir sündigten, indem wir unsere Wohnungen auch mal mit einem Bild und die Fenster mit Vorhängen schmückten!
Verstehtst du jestzt, wie ich Religion und Religiosität einstufe? Nun, ich habe es ja schon zu Beginn gesagt: damit kann man voll an Gott vorbei kommen, ganz unbehelligt, weil Leben mit Christus und Christentum null und nix miteinander zu tun haben, so wie ich das verstehe.
Nun, der Aufschrei verwundert mich absolut nicht mehr. Ich erlebe zu viel Ungereimtes...
Rötlich können die meisten Farben sein, nur niemals ein rot: christlich mag von Christus leicht angehaucht sein, aber ist das ein Christ?? Ist der christliche Firnis mal angekratzt kommt vielleicht alles mögliche zum Vorsch(w)ein.
Willy
Hallo Cipher und Solana, danke für eure Beiträge, wir schrieben wieder mal gleichzeitig...
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?
von Henoch am 21.01.2015 17:09Hallo Kayla,
Du fragst: ......aber was bedeutet das für uns? Dass Gott dafür sorgt, dass wir es können, wenn er es von uns will?
Ja, denn wir sollen in den Werken wandeln, die er für uns bereitet hat. Es macht keinen Sinn sich selbst zu zwingen oder sich Vorwürfe zu machen oder sich unter Druck zu setzen ...
Ich bete um Gelegenheiten und der Herr schenkt sie mir. Ganz ohne Stress. Und dann merke ich, dass er nicht nur mich, sondern auch den anderen vorbereitet hat.
Henoch
Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus
von solana am 21.01.2015 17:07Ich verstehe den Unterschied so:
Religion ist der "Weg des Menschen zu Gott" bzw der "Versuch, einen Weg zu finden".
Durch "religiöse Praktiken", moralisches Handeln usw
Den christlichen Glauben würde ich eher als den "Weg Gottes zu den Menschen" bezeichnen.
Gott ist der Handelnde, durch sein Erlösungswerk wird der Weg zu ihm frei. Und den bietet er dem Menschen an.
Aus Liebe.
Und die "Antwort" des Menschen ist die "antwortende Liebe".
Deshalb finde ich die Charakterisierung als "Liebesbeziehung" sehr gut getroffen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?
von cipher am 21.01.2015 17:03Re: Unmöglich - gibts das wirklich nicht?
von Greg am 21.01.2015 16:54Editiert wegen Verletzung der Vorfahrtspflicht für Humor.
Die fröhliche Knackwurst.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus
von cipher am 21.01.2015 16:53"Religion" bedeutet so viel wie "Weltanschauung". Damit hat der christliche Glaube eigentlich nur insofern zu tun, als dass der Glaube an Jesus Christus den Blick auf die Welt aus einer bestimmten Richtung nahelegt. Dennoch wäre es weit gefehlt, die Liebesbeziehung zu Jesus mit einer Weltanschauung gleich zu setzen. Die Beziehung zu Jesus umfasst viel mehr-
???????
von Andreas am 21.01.2015 15:28Hallo Rapp,
unsere Religion ist das Christentum.
Die Überschrift lautet also: Christentum oder Liebesbeziehung zu Jesu.
Ich nehme mal an, dass Du das nicht gemeint hast.
Also wäre es sinnvoll, dass Du definierst, was Du unter Religion oder Religiosität verstehst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?
von Greg am 21.01.2015 15:21Es ist wohlgemenrt kein "christliches" Buch, aber es wird auch beschrieben wie eine aggressive unreflektiertheit fuss gefasst hat in vielen kirchen der USA und wie diese denkweise in die christliche glaubenswelt exportiert worden ist.
Aber ich kenne das auch, wer richtig laut ist und viel erzählt ist der dolle glaubensheld. Wer eher zurückhaltend ist, der hat ein problem mit seinem glauben.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Gregor
Gelöschter Benutzer
Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?
von Gregor am 21.01.2015 14:45Vielen Dank Greg für diesen Buchtipp. Ich habe da grade mal reingelesen und werde es mir kaufen.
Die Introvertieren haben in unseren christlichen Kreisen oft den Ruf, schlechte Christen zu sein.
Finde ich ganz schlimm. Auch grade weil es mich immer wieder persönlich trifft.
LG Gregor
Re: Oase 13 "Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir" (Jesaja 43,1 NL)
von solana am 21.01.2015 14:40Die Letzten werden die Ersten sein ....
So ging es mir heute.
Ich hatte einen Zahnarzttermin und bei ihm muss man häufig lange warten. Deshalb fand ich es auch nicht so schlimm, 10 Minuten zu spät zu sein, weil ich aufgehalten worden war.
Im Wartezimmer dann 4 Leute vor mir - macht pro Person mindestens 10-15 Minuten.....also etwa eine Stunde ...
Kaum sass ich, ging die Tür auf und der Zahnarzt nickte mir zu "Sie sind dran." Auf mein verblüfftes Staunen: "Ja, Sie"!"
Die anderen Patienten schienen ebenso verblüfft. 
Im Sprechzimmer sagte er dann zu mir: "Keiner hält sich an die Termine, jeder kommt einfach, wie er will!"
Also wollte er wohl die anderen Patienten "disziplinieren", indem er mich termingerecht drannahm - obwohl auch ich zu spät gekommen war.
Schön, so unerwartete kleine Freuden, eine Stunde Wartezeit geschenkt! 
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

