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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes einfache Botschaft: zugreifen, reinbeißen, festhalten = leben!

von marjo am 04.01.2015 15:03

Das Evangelium ist sehr leicht zu verstehen. Aus diesem Grund denke ich auch, dass eine Lehre, welche zu kompliziert ist für einen wiedergeborenen Christen sie zu verstehen, nicht wahr sein kann. Damit meine ich nicht, dass es keine wahren Schlußfolgerungen geben kann, die man mangels Bibelwissen nicht versteht und falsch interpretiert. Wir lernen ja schließlich alle täglich dazu. Ich meine damit, dass ein bestimmter Intelligenzquotient keine Voraussetzung für das Verständniss göttlicher Wahrheit ist. Alle neu hinzugelernten Detals der Wahrheit Gottes werden den bereits erkannten Dingen nicht entgegenstehen. Daher ist auch jeder wiedergeborene Christ, egal wie klug oder wie beschränkt in der Lage zu "prüfen, ob es sich so verhielte" (Apg 17,11).

viele grüße, marjo 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von solana am 04.01.2015 14:57

Ja, natürlich.
Ich würde niemanden ins Moor schicken zum schimmen üben. Sondern nur dorthin, wo ich weiss, dass das Wasser trägt.  
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Henoch am 04.01.2015 14:51

Hallo Solana,

Du schreibst: Wer diese Erfahrung gemacht hat, wird gelassener gegenüber "theoretischen" Streitigkeiten über den "genau richtigen Schwimmstil" - ob es darauf ankommt, mit beiden Armen gleichzeitg nach vorn auszuholen, weil man sonst vielleicht doch untergehen könnte, oder ob "Kraulen" mit abwechselndem Arm- und Beinschlag nicht doch vorteilhafter wäre - und ob Rückenschwimmen unter gar keinen Umständen als "gleichwertig" einzustufen ist ....


aber Wasser sollte es schon sein, das man zum Schwimmen anbietet, denn wenn ich den Anderen in einer Giftbrühe schwimmen lasse, kommt es wirklich nicht mehr auf den Schwimmstil an, er wird vergiftet untergehen.

So haben die törichten Jungfrauen in ihren Lampen halt vieleicht nicht nur gutes Öl, sondern auch Schlamm eingefüllt, das verhindert auch ein klares Licht und erstickt die Flamme.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2015 14:53.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von cipher am 04.01.2015 14:38

Wintergrün schrieb: Ich möchte damit sagen,, das der Mensch keine Krisengebiete braucht um seinen Glauben vorzuleben, sondern das fängt im Alltag und in den eigenen 4 Wänden an
Wo hat jemand behauptet, dass es so wäre?

Dass Du bestimmte Dinge nicht gesehen hast, Wintergrün, das heißt wirklich nicht, dass es diese deswegen nicht gibt. Wir haben im Hauskreis eine Diakonisse, welche jahrzentelang in unterschiedlichen Ländern im mittleren Afrika gearbeitet hat, auch als Missionarin. Die hat uns ziemlich viel von strahlenden Gesichtern und strahlenden Menschen im Elend berichtet - und ich habe keinen Grund, ihr nicht zu glauben.

In wievielen Elendsgebieten bist Du gewesen, um nach solchem Strahlen Ausschau halten zu können ohne es gesehen zu haben?

Wintergrün schrieb: Unter Christenverfolgung ..also ist nicht das einzige womit wir unseren Glauben unter Beweis stellen können
Nee, auch das hat niemand behauptet. Man kann seinen Gauben auch vorleben, wenn man im Kollegium in der Firma nicht auf Firmenkosten Fotokopien macht, telefoniert oder im Internet umhersurft. Man kann seinen Glauben auch vorleben, wenn man der Kassiererin an der Discounterkasse ein freundliches Gesicht zeigt oder ihr ein kleines Kompliment macht. Man kann seinen Glauben auch vorleben, indem man sich gegen Mobbing stellt, nicht beim Tratschen mitmacht usw. usw. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, ja, und niemand hat das bestritten.

Was Dir jedoch vielleicht entgangen ist ist, dass ein freundliches Gesicht dort, wo alle freundlich sind, nicht so deutlich auffällt wie dort, wo es nur verbiesterte Gesichter gibt. Dass Ehrlichkeit dort besonders auffällt, wo die Lüge zu Hause ist. Und das Liebe dort auffällig wird, wo Hass vorherrschendes Gefühl ist.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von cipher am 04.01.2015 14:23

marjo schrieb: Für mich ist es keineswegs eindeutig, dass dort nur Mitläufer gemeint sind. Die "Mitläufer Auslegung" ergibt sich nur, wenn man bereits vorher eine Entscheidung über die Frage nach dem Verlust des Heils bei wiedergeborenen Christen gefällt hat. Man darf nicht außer Acht lassen, dass der Hebräerbrief eben an Hebräer gerichtet ist und eine ganze Reihe an Redewendungen dort speziell auf hebräisch denkende Menschen ausgerichtet sind. "Schmecken" ist daher auch keine Abschwächung, wie man das vielleicht als Europäer denken könnte, sondern das glatte Gegenteil. Es deutet auf eine intensive Erfahrung hin.
In Bezug auf "Mitläufer" = "nicht wirklich" möchte ich hier etwas ergänzen. In Hebr. 2, 9 heißt es: wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken. Auch hier wird zu den Hebräern gesprochen und es ist davon die Rede, dass Jesus den Tod "geschmeckt" hat. "Geschmeckt" bedeutet hier klar eine "intensive Erfahrung", wie Du schreibst, Marjo. Jesus blieb jedoch nicht tot. Also keinesfalls ein Verbleiben für längere Zeit - und insofern hinsichtlich des Glaubens eine zwar möglicherweise intensive Erfahrung im Glauben, doch im Endeffekt nichts, als ein zeitweiliges "mittun" - oder "mitlaufen". Das ist etwas, was ich leider recht oft in Gemeinde erlebt und angesehen habe.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von solana am 04.01.2015 13:47

Ja, Henoch, und ich wage auch die Behauptung: Wer diese Erfahrung gemacht hat, wird gelassener gegenüber "theoretischen" Streitigkeiten über den "genau richtigen Schwimmstil" - ob es darauf ankommt, mit beiden Armen gleichzeitg nach vorn auszuholen, weil man sonst vielleicht doch untergehen könnte, oder ob "Kraulen" mit abwechselndem Arm- und Beinschlag nicht doch vorteilhafter wäre - und ob Rückenschwimmen unter gar keinen Umständen als "gleichwertig" einzustufen ist ....

Er weiss, dass es "funktioniert" und dass die anderen ihre eigenen Erfahrungen damit schon machen werden. Er kann nur dazu ermutigen, es auszuprobieren ....

Aber da gibt es natürlich Unterschiede von "Schwimmlehrer" zu "Schwimmlehrer". Manche sind eben "strenger" als andere.

Doch sie haben alle ein Ziel: dass möglichst viele möglichst gut Schwimmen lernen.
Anstatt sich gegenseitig nur Konkurrenz zu machen, würde eine Zusammenarbeit vielleicht gegenseitige "Befruchtung" bringen und ein wenig "Erweiterung des Repertoires" ....
Gruss
Solana

Nachtrag:
Und noch etwas anderes passt sehr gut in dieses Bild:
Das haben alle schon erlebt, die mit ihren Säuglingen beim "Babyschwimmen" waren. Je "kindlicher" man an die Sache herangeht, um so weniger kann "daneben" gehen. Ein Säugling braucht gar keinen Schwimmunterricht ....
(Aber dieses "Können" vergisst er später wieder....)  

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2015 14:08.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von MichaR am 04.01.2015 13:35

mir geht es sehr gut, Cleo, danke der Nachfrage und mir schwirren noch immer deine lieben Worte, das "der Micha ein ganz ein lieber ist" um die Ohren wenn ich an dich denke - da kanns einem doch nur gut gehen oder?

wie ich ins Jahr 2015 gekommen bin? nun- ich hab mich mal wieder um 23:00 rum in die Kiste getan und bin dann klar um ca 0:00 wieder durch die Ballerei aufgewacht und habe gehofft das das bald wieder vorbei ist, der Radau - doch es dauerte sicher ne halbe Stunde - 
Also im Bett bin ich ins neue Jahr gekommen. Im ersten Tag des neuen Jahres kam mir dann noch der Gedanke wieviel Geld da verbrand wurde weltweit?
...ansonsten, meine Woche war auch gut, der liebe Hirte versorgt mich treu!

Ich hoffe dir gehts auch gut?  

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von Wintergruen am 04.01.2015 13:23

Hallo Cipher,,

meine Beiträge sind nicht gegen dich ,, das von vornherein zur Klärung .. Und entschuldige auch gleich das ich mich nicht so gewählt und soo gut ausdrücken kann wie du ,, es liegt mir iwie nicht .. (jeder hat seine Fähigkeiten in seinem Bereich eben )

du schreibst:

Wir müssten den Boden also aufnahmefähig machen für die Saat, die wir säen wollen. Und da fällt mir vor allem wieder die eine Methode ein: Den Glauben vorleben, so dass Menschen fragend werden. Nur, ist das hier nicht weit schwieriger, als in Ländern mit Krieg und Armut? Dort fiele ein inmitten allen Elends strahlendes Gesicht deutlicher auf, als bei uns, oder? Inmitten all des Bösen und Hässlichen in Syrien oder der Ukraine fiele Gutes besser auf, als bei uns?

Wenn ich mir Bilder ansehe von diesen Kriegsgebieten und dort wo Armut herscht, dann sehe ich keine große Freude, bzw. strahlende Gesichter.. Ich habe noch keinen gesehen der mit Malaria in einer Bridge lag ,ohne medizinische Versorgung oder der von einem Bombenanschlag getroffen wurde der gestrahtl hat. Ich habe noch keinen gesehen der bei  Nahrungssuche   in Müllkppen auch Kinder   gestrahlt vor lauter Freude haben  .Auch hat keine Mutter gestrahlt mit ihren vielen Kindern , die sie nicht zu ernähren weiß,,..

Das der Mensch nicht in ständiger Trauer und Bekümmertheit bleibt ,, das ist der normale Lauf der Natur. Sowie Zeit Wunden heilt, oder das man aus der Schlimmsten Situation immer das Beste draus machen will, das ist der natürliche menschliche Vorgang und Gottes Fürsorge .. Wenn jemand sein Kind verloren hat,, der ist in der ersten Zeit besonders traurig,, aber nach ein paar Jahren kann er auch über gewisse Dinge im Leben auch strahlen .. aber bekümmert ist sein Herz denoch von der Tatsache.. Würde auch niemand sagen ,, tja obwohl er sein Kind verloren hat, strahlt er aus dem Gesicht volle Freude....
Den Glauben vorleben das kann jeder in seinem Alltag... Auch mit dem was aus dem Mund herauskommt...und in der Praxis... Solange ich ständige Vorurteile gegen  meinem Nächsten habe, solange ich mit Ironie und Spott spreche, solange ich beschimpfe und richte, verurteile,,, böse Gedanken hege ,, wo bitte wirkt dann der hl. Geist ? Bin ich dann ein Vorbild des vorgelebten Glaubens? Und was ist mit den Handlungen ? bin ich gastfreundlich ? Gebe ich jedem der mich um etwas bittet???
Wenn ich soviele Bettler sehe und wieviele Christen an denen vorbei gehen ... handeln die dann christlich und vom hl. Geist geführt... ??? Wenn ich neidisch bin, oder gar falsches über meinen Nächsten rede, oder lästere , lüge meinen Leidenschaften nachgehe,, bin ich ein  Vorbild des vorgelebten Glaubens?..
Wenn ich nicht da helfe, wo ich hätte helfen können ...usw..

Ich möchte damit sagen,, das der Mensch keine Krisengebiete braucht um seinen Glauben vorzuleben, sondern das fängt im Alltag und in den eigenen 4 Wänden an... Denn nur da wo der hl. Geist wirkt, zeigt sich das christliche Leben ...

Unter Christenverfolgung ..also ist nicht das einzige womit wir unseren Glauben unter Beweis stellen können . Und selbst wenn wir uns darin verfehlen, so wird das auch verziehen werden , wenn wir um Vergebung bitten ... Das Beste Beispiel dafür hat uns Petrus geliefert , der ihn 3 mal verleugnet hat..und  entspricht das  nicht der  Christenverfolgung??....

Der hl. Geist wirkt in seiner Weise wie er wirkt.. das hat mit der Zeit überhaupt nichts zu tun... der Mensch ist es der sich verändert , entweder zum positivem hin oder zum negativen ... 

LG 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Henoch am 04.01.2015 13:17

Hallo Solana,

guter Vergleich. Die Anfechtung macht es klar, ob das Wasser trägt oder nicht; die Lampen verlöschen, oder nicht; das Haus auf einem Felsen steht, oder nicht;

Bei Hiob wird das deutlich. Seine Frau fiel ab (Hiob 2,9 klick ), ihre Lampe verlosch. Die Freunde irrten sich in Gott, ihre Lampe verlosch (Hiob 42. 7-8 klick), aber Hiob bestand, er tat Busse und wurde gesegnet (Hiob 42, 10 ff klick).

Henoch

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

von MichaR am 04.01.2015 13:09

hehe, ja das ist der Ponnyhof, den du beschreibst, liebe Cleo, danke für deine Ehrlichkeit, - und ungeheuchelt: wer kennt das nicht?

Denke unsere Liebe fängt beim HERRn an, und unserem Befolgen seiner Worte, ungekürzt, ungeschmählert, un-gar-und-weich-gekocht/übersetzt und
aus reiner Liebe durch Erkenntnis seiner Liebe an uns,- aus keinen anderen Motiven!

Stimmt!

und das mag dann auch mal "hart" rüberkommen, wenn man sein Wort lieb gewinnt, zunhemend, obwohl es schlicht wertfrei zitiert wird,- doch es hat klar seine Eigenwirkung, wer will das verleugnen? - Besonders wenns ans "Eingemachte" geht... und unsere Bekehrungen, die wohl mE. ein Leben lang anhalten werden, es sei denn wir sind zickig, stur und eigensinnig -  der alte Mensch halt.
Wir werden zunehmend "liebevoller" werden, was aber nicht immer offenbar ist und gel. falsch interpretiert wird, da das Wort eben scharf ist und bleibt.
wir werden die Wahrheit zunehmend lieben, daran wird man unseren Geist erkennen, wessen Geistes wir sind.
Und wir werden verwandelt werden in ihn - was manchmal, - je nachdem wie "entstellt" wir waren - eben auch ne Weile dauern kann.
also sollten wir auch da sanfter werden, denn "gut-Ding braucht gern Weile". 

Antworten
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