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Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 04.01.2015 13:02Ja, Henoch.
Ich würde diese Erfahrung vergleichen mit dem, was ein Nichtschwimmer erlebt, wenn er viele Bücher über "das richtige Schwimmen" gelesen hat, aber immer nur im Kinderbecken herumplanschen durfte. Dann tut sich unter ihm der Boden auf - und er merkt, dass das Wasser ihn tatsächlich trägt und er nicht untergeht.
Vorher war ihm das "eigentlich" auch schon klar, beim Planschen.
Aber richtig "gewusst" hat er es erst ab da.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff
von Cleopatra am 04.01.2015 13:01Ja Micha, das hatten wir schonmal erarbeitet im dafür vorgesehenen Thread.
Nur hier ist eben der Ort mehr der Begegnung, der Gemeinschaft, solche Dinge, verstehst du?
Hier tauschen wir uns aus, hier genießen wir einfach das Beieinander.
Lehre und eben themenbezogene Diskussionen führen wir ja in den anderen Kategorien.
Wie geht es dir denn?
Wie bist du ins Jahr 2015 gekommen?
Wie war deine Woche?
Lg dir, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von marjo am 04.01.2015 12:58
Ich möchte darauf hinweisen (was bereits aus der Art der Formulierung im Zitat deutlich sein sollte), dass "ein wenig" und der Ausdruck "Mitläufer" bereits Auslegungen ist. Das wurde von MichaR auch nicht anders behauptet, mir ist die Erwähnung trotzdem wichtig. Im Hebräer steht folgendes:
"Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen." (Hebr 6,4-6, Luth '84)
Es findet sich dort also keinerlei Mengenangabe. Für mich ist es keineswegs eindeutig, dass dort nur Mitläufer gemeint sind. Die "Mitläufer Auslegung" ergibt sich nur, wenn man bereits vorher eine Entscheidung über die Frage nach dem Verlust des Heils bei wiedergeborenen Christen gefällt hat. Man darf nicht außer Acht lassen, dass der Hebräerbrief eben an Hebräer gerichtet ist und eine ganze Reihe an Redewendungen dort speziell auf hebräisch denkende Menschen ausgerichtet sind. "Schmecken" ist daher auch keine Abschwächung, wie man das vielleicht als Europäer denken könnte, sondern das glatte Gegenteil. Es deutet auf eine intensive Erfahrung hin.
gruß, marjo
Re: Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?
von Cleopatra am 04.01.2015 12:56Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?
Ich glaube nicht nein... Aber ich befürchte, wir hören anders auf den heiligen Geist, als früher....
"Cleo, da braucht jemand deine Hilfe. Steh auf und fahr nochmal zu demunddem"
Ach du, jetzt habe ich mich gerade hingesetzt... und gleich fängt die Sendug an, ich mache es morgen, ja...?
"Cleo, was du jetzt machst, ist falsch!"
Jaaa, ok, dann änder ich das beim nächsten mal... oder ich suche eben eine Bibelstelle, die das etwas relativiert..."
"Cleo, heute will ich dir durch den Bibelvers folgendes sagen:"
Ok, dann wieß ich Bescheid, und wo gibts nu die Andachten zu den Themen, die mir gerade besser gefallen...?
Nur mal so als kleine Beispiele, wie ich es verstehe 
Lg Cleo
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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Henoch am 04.01.2015 12:44Hallo Solana,
ja, diese praktisch geschmeckte Gewissheit ist das stärkste Zeugnis des heiligen Geistes, dass wir Gottes Kinder sind.
Röm 8,16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
Henoch
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 04.01.2015 12:41das "Geschmeckt haben" kommt aus dem Hebräerbrief und dort geht es um welche die iwie Mitläufer waren und ein wenig "geschmeckt haben und teilhaftig geworden" sind in gewissem Sinne -
Nein, Micha, mit dieser Formulierung habe ich mich nicht auf den Hebräerbrief bezogen, sonder auf das, was ich erfahren habe.
Und in dem mir der Unterschied zwischen "theoretisch Geglaubtem" und "praktisch erfahrener Gewissheit" , die zu "schmecken" ist, und deren "Geschmack" sich so tief einbrennt, dass er nicht mehr vergessen werden kann, bewusst geworden ist
.Gruss
Solana
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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff
von MichaR am 04.01.2015 12:40Danke Sylvaki, für deine Treue mal an der Stelle!
übrigens, wie schon mal erarbeitet, sollte es richtig lauten: "und vergib uns unsere Schuld wie wir vergaben unseren Schuldigern" mit a (!)
das soll nun nicht spießig oder kleinkariert sein, sonder noch mal eine durchaus ernsthaftere Haltung unsererseits erzeugen, denn wie wir vergaben, so ...
wird uns noch vergebungsbereiter machen! (hoffe das ist ok das ich das anmerke?)
und damit das auch "funktionieren" konnte, dieses Gebet, ist er unser "Löser" und "Lösegeld" gworden wie bei Boas und Rut.
"Vater, die Stunde ist gekommen." Johannes, 17,1
Kalenderblatt: der Herr ist nahe 2015 m.f.G. CSV Hückeswagen
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von MichaR am 04.01.2015 12:32hallo Solana, ich will dir ungern wiedersprechen und es macht mir auch keine Freude, aber ich denke man sollte mal wieder "Unterscheiden" 
das "Geschmeckt haben" kommt aus dem Hebräerbrief und dort geht es um welche die iwie Mitläufer waren und ein wenig "geschmeckt haben und teilhaftig geworden" sind in gewissem Sinne -
Petrus antwortet auf die Frage des Hirten, ob sie nun auch gehen wollten, wie die vielen, die sich nach "harten" Worten von ihm von ihm abwandten.
Das ist erstaunlich für alle die glaubten, das Glauben gleich Glauben ist und "nur an Jesus glauben" für ausreichend erachtet hatten und weder nachgefolgt waren (Was ja wie man sieht,auch selbst nicht zwingend eine Wiedergeburt voraussetzt!) noch sonstwie ihn mit dem HERZEN geliebt hatten, wie es mir scheint.
Sie hatten schlicht kein Öl in ihren Lampen, das man nicht mal eben am Laden anner Ecke kaufen kann.
"Brannte nicht unser Herz" sagten die "Emaus-Jünger" am Ufer des Sees, als ER auferstanden mit ihnen ging...?
Brennt unser Herz?
Hängen wir ungeheuchelt an ihm?
Gaben und geben wir ihm alles was uns lieb ist zuerst hin (um es meist wieder zu erhalten und als Talente zu pflegen die uns nur geborgt sind?
Ist ER unser leben geworden? Unser Sinn, den, den wir von Herzen lieb haben und vertrauen, das er was er anfing auch vollenden wird und auf den wir uns freuen in Ewigkeiten und Ewigkeiten mit ihm zusammen zu sein?
Fürchten und lieben wir ihn von ganzem Herzen?
Lieben wir sein Wort und seine Ermahnungen und Ordnungen von Herzen? Lassen wir uns von SEINEM Wort leiten, oder von der Lüge...?
Lieben wir die Wahrheit mehr als die "Lüge"?
"Hassen" wir (mehr oder weniger weitgehend) die Welt, oder nimmt dies nicht zu, weil wir immer mehr erkennen wie verdreht und falsch und voller Lug und Betrug und Eigensinn sie ist?
uvam...
Aber dies, also die zunehmende Bibelkonformheit sollte neben unserem Geist Zeugnis geben wessen Kinder wir sind, nicht?
hoffe das hilft weiter PAL ?
Wer dort noch nicht angekommen ist, oder zumindest die Tendenz dahin nicht erkennt, rückblickend etwa nach Jahren, der ist mE. erst ein "Sympatisant Christi" und noch auf dem Weg zur Neugeburt, aber ich kann mich auch täuschen! Letztlich sollte der Geist es einem selbst offenbaren, wenn man darum vllt. auf den Knieen mit aufrichtigem und ernsthaften Gebet bittet, denn es gibt klar auch "kranke oder behinderte Geschwister" vergessen wir das nicht, und bei jedem hakt es noch hier oder da...
Ich kann nur hoffen und beten das es der Geist aus Gnade noch offenbart, nicht das wer belogen wurde weil er selbst nicht aufrichtig genug zu sich und seinem HERRn ist und dann am Ende der HERR sagen wird das er "ihn" niemals gekannt hat! Denn das will nur genau einer, dem die Welt auf ihrem breiten Weg in die Verdammnis dient.
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 04.01.2015 12:20Hier im Forum ist ja gerade noch ein anderer Thread im Gespräch - über "Theorie" und "Praxis" des Glaubens.
Und das macht für mich den Unterschied aus:
Solange ich das "ganz gewiss" theoretisch glaube ist das eine gute Sache.
Wenn nun aber dieser Glaube so auf den Prüfstand gefahren wird, dass es sich erweisen muss - entweder ist der Herrr, dem ich mich anvertraut und "ausgeliefert" habe so gross, dass er mich durchtragen kann oder ich gehe einfach unter, weil von mir aus nichts mehr da ist - dann wird dieser "theoretische Glaube" zur "praktischen Gewissheit".
Und in dieser Gewissheit steckt eine Kraft, die alles "Theoretische" weit in den Schatten stellt.
Es ist die Gewissheit, die sich bspw auch in diesem Satz auqsdrückt:
Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Weil es "Erfahrung" ist.
Erfahrung, die ganz tief bis ins Innerste geht und umgestaltende Kraft hat.
Gruss
Solana
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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Henoch am 04.01.2015 12:19Hallo Pal,
letztlich geht es doch um die Frage: Bin ich errettet?
Wobei ich nicht glaube, dass alleine ein Übergabegebet rettet. Es muss aus dem Herzen kommen. Eher ein "Herr nimm micht Dir" als ein Herr, ich gebe mich Dir"
Henoch


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