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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Momente aus der Wüstenwanderung
von Rapp am 29.12.2014 21:26Vater weiß was für jeden von uns gut und nötig ist.
Einige Wochen vor jenem Treffen, das ich geschildert habe fuhr ich zu einem Gebetstreffen. Wenn ich schon lange nichts mehr von einer Predigt verstehen konnte, wollte ich doch immer noch anbeten. An jenem Abend sollte mein Freund Peter predigen. Auf dem Weg sagte ich zu Gott: "Vater, ich stecke in einem Tunnel fest und habe keine Ahnung wie und wann ich da raus komme und, ich komme mir vor wie in einem Staßenschacht. Ich will hier raus! aber der Gullideckel ist zu schwer..."
Peter bricht nach zwei Sätzen seine Botschaft ab. "Willy, komm her. Gott zeigte mir dass du in einem schwarzen Tunnel steckst und nicht raus kannst..." Wir beginnen einfach zu beten, Da meldet sich jemand, den ich noch nie getroffen hatte. "Diesen Mann sah ich eben aus einem Straßenschacht hochsteigen. Eine große Hand hat den Deckel angehoben, schob ihn aber wieder zurück. Das geschieht noch nicht heute.
Für mich war es sehr deutlich: Vater hat die Situation im Griff.
Diese Zeit war zwar schwer zu ertragen. Sie ist aber ein großer Segen geworden für mein Leben.
Willy
Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff
von solana am 29.12.2014 21:14
jetzt ist das Wetter doch ein bisschen anders geworden als ursprünglich angesagt.
Sehr kalt, aber dafür trocken, kein Schnee bis jetzt.
Ja, Emiel passt gut, liebe Cleo.
Aber leider kann ich nichts Neues berichten. Denn gestern war ich beim Radahren so sehr damit beschäftigt, gegen de heftigen, eisigen Wind anzukämpfen, dass ich gar nicht nach ihm Ausschau gehalten habe. Aber er war sicher in seinem geschützten Unterstand.
Heute bin ich gar nicht gefahren, weil die gefrorenen Wasserpfützen den ganzen Tag über nicht aufgetaut sind. Und da war es mir doch zu gefährlich, zu riskieren, dass ich so eine Pfütze auf der Strasse übersehe und ins Schleudern komme. Mal sehen, ob es morgen klappt.
Aber Esel können normalerweise auch unbeschadet im Schnee stehen:
Ist schon eine ganz eigenartige Simmung in der Natur bei dieser Kälte. Alles wirkt wie erstarrt
Aber auch darin liegt sehr viel Schönheit, die man geniessen kann - vor allem dann, wenn die Frostperiode nicht sehr lang ist und es drinnen schön warm eingeheizt ist
.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von Pal am 29.12.2014 20:55Ich habe unter "wir" immer die - zu Erdenzeiten - noch untrennbare Einheit von altem und neuem Menschen verstanden. Dass es da kein "gemeinsames Wollen" gibt. Deshalb tun wir nicht, was wir wollen, weil jeder Teil von uns in jeweils eine andere Richtung zieht. Und es ist an uns, welchem Teil wir die Oberhand geben ...
Wie meinst du das? -
Gal 5:17 Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch; diese widerstreben einander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
Also ich dachte mir, es geht hier um den geistlich Gesinnnten, der im Falle eines Sündigens genau das tut, was sein neuer Geist nicht will.
Warum heißt es zB nicht: sodaß ihr, mit Gottes Hilfe, tut was ihr wollt?
===================
...noch untrennbare Einheit von altem und neuem Menschen...
Diese deine Beschreibung zeigt mir genau unser menschliches "Ur-problem" - Noch sind die Beiden - altes Fleisch und neuer Geist - in einer Behausung zusammen "eingepfercht", um einander zu bekämpfen.
Dabei wird gerade bei diesem Kampf, den man bekanntlich nie gegen sich selbst führen kann, zwei Dinge deutlich:
1. Kämpfe ich mit meinem Gott gegen den "Goliath" oder zappel ich in eigener Kraft, um eine Niederlage nach der anderen zu erleiden?
2. Beweise ich im Grunde nichts anderes als LIEBE bzw. Lieblosigkeit gegenüber Gott.
lG
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Momente aus der Wüstenwanderung
von tefila am 29.12.2014 20:16Ja, ich gehe seit 4 Monaten durch dieses Dickicht und kann nicht erkennen, wohin Gott mich führt ab 2015. Wenn ich dran denke, dass Gott meinen Weg führt und allmächtig ist, dann geht es ganz gut - dann weicht die innere Anspannung und verlässt sich auf Gott, der alles gut machen wird und dessen Wege wunderbar sind.
Ich habe mal einen schönen Satz gelesen:
Derweil der Gott ist -
so kann und weiß er,
wie er`s mit mir auf`s Beste machen soll.
Derweil der Vater ist -
wird er`s auch tun.
Aber eine Wüstenzeit wie bei dir von 3 Jahren....erscheint mir sehr lang.

1. Pt 1,6-7 sagt was von einer kleinen Zeit:
Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.
Dazu las ich dann auch, dass Gott als Schmelzer und Reiniger die Temperatur nie zu hoch einstellen wird.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von marjo am 29.12.2014 20:10Aber es gibt doch einen Tempel. Den Besten. Und es gibt ein Opfer. Eines, welches alle anderen Opfer überflüssig macht. Für immer. Alle. Christus.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang buchstäblich? Ist es die menschliche Vorstellung von einem Tempel? War nicht selbst der Tempel Salomos nur ein Abbild dessen, was einst sein wird? Jesus ist der Tempel. Buchstäblich. Und wir in ihm. "Wir" bedeutet: Alle Mesnchen die durch den Heiligen Geist wiedergeboren sind. Was will man denn in einem Tempel aus Stein noch machen? Opfern? Lobpreis? Jesus ist das Opfer und wir sein Lobpreis. Wenn solche Worte in der Bibel stehen, dann ist das auch so gemeint.
Weshalb klare Aussagen im NT in Frage stellen, wenn wir einige Stellen im AT nicht recht einordnen oder erklären können? Das NT legt das AT aus. Nicht umgekehrt. Denn das AT ist die Vorschattung, nicht das NT. Das bedeutet nicht, dass wir aus dem AT nichts lernen könnten... im Gegenteil. Da ist die Bibel doch ganz deutlich. Das AT im Lichte des NT, besonders was die Erfüllung der Verheißungen angeht. Jesus ist das NT. Ohne das AT gäbe es Jesus nicht, aber in Christus erfüllt sich alles.
*geradezu in einen Christus Jubel verfällt*
herzliche grüße, marjo
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von solana am 29.12.2014 20:00Hallo Pal
Ich habe unter "wir" immer die - zu Erdenzeitenten - noch untrennbare Einheit von altem und neuem Menschen verstanden.
Dass es da kein "gemeinsamese Wollen" gibt.
Deshalb tun wir nicht, was wir wollen, weil jeder Teil von uns in jeweils eine andere Richtung zieht.
Und es ist an uns, welchem Teil wir die Oberhand geben ...
(Und wenn wir dem richtigen Teil die Oberhand geben, dann tun wir das, was Gott will, dann ist unser Wille mit dem seinen in Einklang
).
So habe ich das "wir" bisher verstanden.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von Henoch am 29.12.2014 19:56Hallo marjo,
ja, ds ist so. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass sich diverse Verheißungen noch buchstäblich erfüllen. So, wie die Opfer einst Vorschatten waren, könnten sie ja der Erinnerung dienen...z.B.
Dann könnte man annehmen, dass die Hinweise in der Bibel, dass es im 1000j Reich wieder einen Tempel gibt, buchstäblich erfüllt werden können.
Wie siehst Du das?
Und wie würdest Du sonst Hes, 40-48 deuten?
Henoch
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von tefila am 29.12.2014 19:53Ah ja, danke, SO wie du es schriebst, war es mit dem Zug"gleichnis".
Du hast vielleicht das Edit von mir oben nicht gesehen. Ich habe mich gerade gefreut, die hierzu entsprechende Bibelstelle gefunden zu haben:
Gal 6,1:
Wenn ein Mensch von einer Verfehlung ereilt wird....(Luther)
...von einem Fehltritt übereilt (Elberfelder)
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von Pal am 29.12.2014 19:45Ja, zu wem spricht dieser Vers wohl?
Spricht er zu den gottlosen Verlorenen oder zu den echt Wiedergeborenen?
Einen Vers vorher sagt er: Gal 5:16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.
Da scheinen es die "Echten" zu sein.
Zwei Verse vorher sagt er: Gal 5:15 Wenn ihr einander aber beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht voneinander verzehrt werdet!
Ja, wer ist nun gemeint?
Stehen auch Wiedergeborene in der Gefahr sich untereinander zu verzehren? - Ich denke die Gefahr ist denkbar.
Ja, liebe Tefila, du hast das sehr gut beschrieben und ich denke auch es geht dabei um einen wichtigen Unterschied zwischen "beständig in Sünden lebend" oder "beständig in der Reinigung / im Glauben lebend, aber ab und zu aus Schwachheit sündigend".
Mit dem Zug habe ich gehört:
Für einen ist seine Sünde ein Zugunglück für den anderen steht seine Sünde auf dem Fahrplan.
Re: Welche Textstellen betreffen den Heilsplan Gottes für die Gemeinde und welche gelten seinem Volk Israel.
von jonas.sw am 29.12.2014 19:32Hallo Marjo,
Ja alles findet seine Bedeutung in Jesus. Auch die reinen und unreinen Tiere. Israel sollte es erstmal äußerlich darstellen. Doch letztendlich ist nur Jesus die Vollendung.
Da lässt sich so vieles Interessantes in der Schrift entdecken.

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