Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 5245 | 5246 | 5247 | 5248 | 5249 ... 6948 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69478 Ergebnisse:
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Ist Gott alltagstauglich?
von Rapp am 27.12.2014 09:55Ja, Gott redet. Beispielsweise durch sein Wort. Wenn da steht, dass der Glaube aus der Predigt kommt, wird klar welche Verantwortung ich trage, wenn ich eben predige.
Nähkästchenrede: Eine Frau, die ich sehr gut kannte, besuchte zum ersten mal den Gottesdienst einer kleinen Gemeinde. Nur eine Person im Raum kannte sie vage. Der Prediger wirkte einen Augenblick unsicher und begann dann über Joseph, den Mann der Maria, zu sprechen. Schon etwas ungewöhnlich im Sommer... Lasst mich den Inhalt seiner Botschaft ganz kurz wiedergeben: Joseph konnte sich Marias Schwangerschaft nur mit einem Seitensprung erklären. Deshalb wollte er sie heimlich verlassen. Heimlich, weil er sie nicht an den Pranger stellen wollte. Jakob drehte das aber anders. Er sprach darüber, wie Joseph Maria heimlich verlassen wollte... Damit traf er voll die Situation jener Frau. Sie beabsichtigte, die ihr verbleibende Zeit allein zu verbringen und heimlich ihre Familie zu verlassen, denn sie war todkrank. Sie nahm die Botschaft an und blieb bei der Familie. Dabei griff Gott derart in ihr Leden ein: sie wurde geheilt und durfte noch 34 Jahre mit Jesus leben und die ganze Familie fand Frieden.
Worte die Israel oder uns angehen?? Neee, das Wort Gottes, das mich ganz persönlich was angeht. Das Wort auseinanderklabüstern, was nun für mich und was nur für Israel gilt, das mach ich nicht. Gott kann mich durch jedes seiner Worte ansprechen, sonst ist was faul im Staate... Für mich gilt
Rede, Herr, dein Knecht hört!
Willy
Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "
von kleine_Nase am 27.12.2014 09:49Hallo Ihr Lieben,
also mich hätte die Kernfrage des Beitrages echt interessiert. Aber wie so oft geht es in ein paar Beiträgen um das eigentliche Thema und dann wird sich 15 Seiten lang gegeneitig zerfleischt, vorgeworfen, beileidigte Leberwurst gespielt. Langsam nervt das. Der Informationsgehalt sinkt und man verliert als Mitleser ständig den Faden.
Leute, müsst ihr euch denn immer so anzicken? Ist echt nicht böse gemeint, aber letztlich sond wir durch unseren Glauben alle Geschwister im Geiste. Ihr schmeißt mit Bibelzitaten um euch, damit jeder sieht wie gut ihr die Schrift alle kennt und das der "Streitgegner" Unrecht hat. Geht es hier um den Glauben und um Jesus Christus oder sind wir in diesem Forum zusammen gekommen um um unsere eigene Unfehlbarkeit unter beweis zu stellen? Wer seit ihr denn alle, dass ihr unterstellen und richten dürft?
Kommt ihr euch nicht ein bisschen blöd vor euch zum Fest der Geburt Jesus Christus zu streiten!? Ich hänge mich höchst ungern in solche Geschichten rein, aber es ist eine neverwnding story, dass hier kein Thema besprochen werden kann ohne, dass es ausartet und ich musste das jetzt wirklich mal los werden. Sorry.
Wie wäre es mal damit:
Eph 4, 32
Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.
Liebe Grüße und Gottes Segen
die kleine Nase
Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "
von Pal am 27.12.2014 09:24Liebe Cleo, bevor du schließt, beantworte mir doch nur noch:
...danke fürs Beantworten meines Beispiels. Ich merke, wir denken hier wirklich sehr unterschiedlich. Denn ich selbst würde nicht so antworten, wie du.
Wie hättest du jener Person geantwortet? -
Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "
von Cleopatra am 27.12.2014 08:09Ihr lieben, wir drehen uns im Kreise.
Eigentlich schade bei einem so wichtigen Thema.
Aber ich habe das Gefühl, dass die Argumente, die wiederholt angebracht werden, garnicht mehr richtig gelesen werden, weil die Gegenargumente schon wieder das Gegenteil aussagen.
Dazu kommen nun diese "Unstimmigkeiten".
Die Frage, wodurch man Christ wird, wäre eigentlich innerhalb weniger Beiträge fertig gewesen, hier sind wir wieder sehr viele Seiten später, und das verwirrt sicher so einige, die diese Frage beschäftigt.
Mein Vorschlag- Ich schließe diesen Thread, damit nicht noch weitere Verletzungen oder Streit oder wiederholte Aussagen kommen?
Schade, bei einem so wichtigen Thema...
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Der vollkommene Christ
von Pal am 26.12.2014 22:22Sündlos/Vollkommen ist der neue Mensch, er kann nicht sündigen!
Leider schleppen wir den alten noch bis zur "Himmelspforte" mit rum - erst dort werden wir völlig verwandelt, und völlig umgestaltet - danach sehnt sich die gesamte Schöpfung. Diese Vollkommenheit haben wir, wie Paulus seufzte, auch noch nicht - aber dies ist unsere Zuversicht, die wir ersehnen, oder nicht?
Hier stimme ich mit Marjo völlig überein.
Re: Der vollkommene Christ
von solana am 26.12.2014 21:04Danke, Pal, freut mich, dass die Zusammenfassung passt. 
Wie sieht es mit der "anderen Seite" aus? Keine Anmerkungen oder Korrekturen?
Ist das dann so richtig wieder gegeben? Oder etwa so grundlegend falsch, dass es nicht mehr zu korrigieren ist?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Anbetung
von Henoch am 26.12.2014 20:11Hallo Manon,
ja, das ist für mich Anbetung. Du hast es wunderbar beschrueben.
Danke Manon
Henoch
Re: Der vollkommene Christ
von Pal am 26.12.2014 19:31Ja, liebe Salona, dein "Punkt 2b", ist genau das was ich mir vorstelle!
Jeglicher "Punkt 2a" würde einen Menschen dahin bringen, das er Gott-gleich ist und bleibt, unabhängig davon, ob er Gott liebt oder nicht.
Ich kenne Christen, die im Zentrum ihres Erdenlebens immer nur ihr fettes, gut getarntes "ICH" hatten. Sie waren so gut maskiert, das sie nur im Falle von "Feuer" - von Bedrängnis und Druck - zum Vorschein brachten, was wirklich mit ihnen los war. Sie kannten alle Bibelstellen und wußte immer was ihre "Lehre" zu sagen hatte. Aber den Gehalt des Evangeliums konnten sie überhaupt nicht ausleben.
Wenn ich solche Personen beobachte, dann erfüllt es mich jedoch nicht mit Kritik und Überheblichkeit, sondern viel mehr mit Demut und der Bitte: "HERR, öffne mir die Augen, gib mir die Augensalbe, mich so zu sehen, wie du mich siehst! Hilf mir gegen diesen "Machtfaktor des Egos", dem auch ich genauso hilflos ausgeliefert bin, wenn es nicht DEINE LIEBE ist, die mich davor bewahrt!"
Unter Christen habe ich keine größere Gefahr als die, des SELBST gesehen.
Um vollkommen zu lieben muß der Christ vollkommen (an sich selbst) sterben. Das wiederum geschieht pö a pö...
So begreife ich das die Gnade von heute nie die Gnade von morgen sein kann.
Auch hinsichtlich der mir gegebenen Gnade, sowie der Vollkommenheit, sowie der Heilssicherheit habe ich einen Text gefunden, den ich persönlich sehr gut einpassen kann:
Spr 30:8 ... Armut und Reichtum gib mir nicht, laß mich aber mein bescheiden Teil Speise dahinnehmen. Spr 30:9 Ich möchte sonst, wo ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der HERR? Oder wo ich zu arm würde, möchte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.
Sowohl der "Überflieger", als auch der "Minderachter", stehen in Gefahr. Sowohl der Überbetoner, als auch der Unterbetoner! -
Ein richtiges, ausgeglichenes Maß scheint mir auch hinsichtlich dieser Werte begehrenswert.
mM
Re: Anbetung
von Manon7 am 26.12.2014 19:15Das was Du, Henoch geschrieben hast, kommt meinem empfinden wie ich Jesus anbete sehr nahe. Ich hätte es nur sicher nicht so gut ausdrücken können.
Anbeten bedeutet für mich zuerst ganz in Seine Gegenwart zu kommen. Er ist ja immer da, ich bin in IHM und ER in mir. Seine Nähe empfinde ich aber nicht immer im gleichen Maße.
Ich beuge mich in Seiner Gegenwart vor Seiner Heiligkeit. Sauge seine Herrlichkeit in mich auf, Danke IHM für das was Er am Kreuz für mich getan hat....für Seine unendliche Liebe....seine unverdiente Vergebung.....seine Gnade und Vergebung die mich nie zurück stößt, selbst wenn ich es oft verdient hätte.
Es ist auch immer anders. In Seine Gegenwart zu kommen, still zu werden vor IHM und mich von seinem Geist leiten zu lassen in der Anbetung, das ist wichtig für mich.
Re: Der vollkommene Christ
von solana am 26.12.2014 18:51So wie ich das sehe, würde ich den "Streitpunkt" so zusammenfassen:
Es geht um das Verständnis von "Gnade".
1) Dass wie alle unverdiente Gnade erhalten und dadurch errettet werden und Zugang zum vollkommenen Leben in Christus haben, ist unumstritten.
2) Umstritten ist, ob diese Gnade
a) "aus Gottes Hand auf uns übergegangen ist" - dh wir haben sie, egal ob wir in seiner Hand bleiben oder nicht.
Aber das Wesen der Gnade ist so, dass wer sie einmal hat, den lässt sie auch nicht mehr los, selbst wenn er es selbst nicht will.
oder
b) "in Gottes Hand bleibt" - und er uns mit in diese, seine Hand nimmt. Er zwingt uns aber nicht, in seiner Hand zu bleiben. Wenn wir nicht wollen, müssen wir das nicht, dann können wir aber die Gnade auch nicht mitnehmen.
Unser Bleiben in seiner Hand ist allerdings auch ein Gnadengeschenk und nicht aus unserer eigenen Kraft - aber annehmen müssen wir es schon...
Dh - so wie ich es sehe - sind wir im "heilsentscheidenden Punkt" alle einig.
Und das, worin wir uns - darüber hinaus - unterscheiden, werden wir wohl unmöglich auf einen gemeinsamen Nenner bringen...
Gruss
Solana
Ich bitte um Berichtigungen, wo ich etwas falsch zusammengefasst habe.
Aber bitte nur die eigene Position berichtigen, nicht, das, wie man die Position der "Gegenseite" interpretiert
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten



