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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von MichaR am 23.12.2014 12:56

ich verstehe nicht wirklich, was nun der Tod eines Prominenten mit diesem Threadthema zutun hat...- 
- ich rückwirkend auch nicht, sorry -  

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Anbetung

von MichaR am 23.12.2014 12:49

hallo Marjo,

wie Recht du hast! heist es nicht das ER uns in ALLE Wahrheit führen wird?

Mag eine Stilfrage sein, aber ich mag meinen Verstand nicht abschalten beim Singen. Schliesslich ist mein Gott ein Gott der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit, was sich auch beim Gesang nicht ändert. Kommt es in den Liedern dann jedoch zur schlichten Übertreibungen oder Falschaussagen, die ich mir vom Autor oder anderen Christen erst übersetzen lassen muss (Der Autor hat das vielleicht gar nicht so, sondern so und so gemeint), vergeht mir die Anbetung. Kleines Beispiel für Übertreibung: In einem Lied heißt es "Ich preise Dich mit all meinem Sein! Ich preise Dich mit all meiner Kraft!"

 ich kenne das Lied und diese Art von "Lobpreis" auch, und habe so was früher gern mitgesungen, ohne zu überlegen ob das nun WAHR ist - 

Als ich ein Kind warredete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, waskindisch war1. Korinther 13.11
 

fiel mir bei der Sache ein, nicht weil ich überheblich sein will, oder schlaubergerhaft oder sonstwie, sondern weil es schlicht passt, denke ich und der Geist mir das "einfallen lässt" - weil es einfach so ist. (hoffe ich trete damit keinem auf den Schlips)

Heist es nicht auch das wir allesamt "Gegenseitig die Wahrheit reden" sollen? Hat er uns nicht den Geist der Wahrheit gegeben?
Und wird etwas wahrer wenn ich den tw. fragwürdigen Refrain zum 67x wiederholt habe, oder erinnert das dann eher an hypnotische Gesänge?
Da ich aber - zugestanden -  ein sehr emotional fühlender Mensch bin, hat mich das auch alles mal angesprochen, doch mit der Zeit schaut man einfach mehr auf den TEXT - ob der zum einen stimmig ist mit der Schrift und Sinn macht usw. -
Angefangen hat es dann das ich unstimmige PAssagen einfach weglies, etwa zu Rufen gies Ströße lebendigen Wassers aus  -obwohl ich das Lied ansich wunder-wunderbar finde, denn es streichelt meine Sinne und Gefühlsregungen - ein Wonnebad

 
Der Gesangteil wird "Anbetung" und "Lobpreis" genannt. Weshalb der Rest des Lebens nicht, wo der Sinn unseres Lebens doch ein "Lob Gottes" sein soll (Eph 1,12) und unser Gottesdienst nicht am Ausgang der Kirche endet (Römer 12,1) ?
ja, sehr gut! So soll es ein, so wird es werden, so wird es letztlich sein - weil er es gesagt hat!

Danke für eure verschiedenen Fassetten, die alle stimmen und eine Komposition darstellen - mit unterschiedlichen Instrumenten (und gut gestimmt wird dann ggf. ne Sinphonie darus zu seiner Ehre!)

                                             "unser Leben als brauchbare Gefäße hinzugeben sei eurer  - vernünfiger - "Gottes"- Dienst"* Jawohl! 

*und die Wittwen und Waisen nicht zu vergessen!

@Solana:  also bedeutet für dich "Anbetung" das wortwörtliche "beten an Gottes Adresse" 
nun ich wende mich mit Blick auf ihn an ihn und bete ihn an, wie er ist und wie gut und herrlich er ist und so ... , ... hmmm, also ... ja... würde ich sagen. Aber das mag nur eine Fasette sein, es geht sicher auch anders, etwa mit Musik oder im normalen Gebet, dann passiert es aber eher würde ich das definieren. Iwie kann ich mir denken, das es eh von ihm ausgeht, das wir das "können".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2014 21:50.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von MichaR am 23.12.2014 12:30

"Beweis"? für wen, lieber Pal?

Für Gott? nein - = unötig, er kennt dich besser als du dich...

Für Menschen? Nein - = Früchte kann man auch halbwegs glaubhaft künstlich herstellen um zu beweisen das was ... ?
Also Gott kann man nix vormachen und die Menschen glauben nicht mal wenn sie sehen.
Zumal wir ja übereingekommen sind, das Werke - denn den Glauben kann man ja nich zeigen - das Werke eh nicht ins Paradies bringen - somit ist so ein Unterfangen eher Krampf in m.Augen, als nötig oder?
Man merkt bald ob man es mit einem wiedergeborenen zu tun hat, wenn man eine zeitlang mit ihm verbringt. Das genügt mir. Ich brache da keinen Beweis.
Hoffe du stimmst mir da zu, das wir den eigendlich nicht nötig haben  

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Henoch am 23.12.2014 12:29

Hallo Williy,

Willy, der vergeblich den Pelz sucht...

Stimmt, wer dem Herrn gehört, der hat keinen Faulpelz, da weiß der Herr schon genau, wie er uns in sein Werk holen kann und wird.

Denn wer am Weinstock bleibt, der bringt Frucht, ja genau, wie Solana sagt.

Henoch

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 23.12.2014 11:44

Rapp schrieb: Also Augen und Ohren auf. Möglichst nah bei Vater leben und dann lernst du mit deinen Gaben und Möglichkeiten für ihn zu wirken.


Ja, Willy, da muss ich an das Bild von dem Weinstock und den Reben denken.
Die Reben, müssen auch nicht "aufpassen", dass sie nicht statt Weintrauben giftige Beeren hervorbringen - wenn sie aus dem Saft es Weinstocks leben, dann kann nichts anderes als gute Trauben daraus entstehen.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2014 11:50.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Rapp am 23.12.2014 11:28

Na ja, ich möchte da mal ganz praktisch aus den Nähkistchen plaudern. "Vater, hab ich mich verhört? Hast du nicht gesagt, du möchtest, dass ich ganz für dich da sei? Jetzt bin ich viele Jahre vor der Zeit ein gesundheitliches Wrack und habe eine Invalidenrente. Und von dem, was du damals sagtest ist so vieles noch nicht eingetroffen. Ich bin besten Falls ein Spesenfaktor, ich kann nicht mehr!" "Du hast aber richtig gehört." "hmmm" "Ja, wirst du tun, worum die Gemeinde dich bittet?" "Die baten mich noch nie..!" "Das lass mal meine Sorge sein!" So war ich plötzlich "Gemeindetipse". Die Gemeinde schickte mich an einen Kurs um noch besser schreiben zu lernen. "Du sprichst mehrere Sprachen. Vertrete unsere Gemeinde in der Ausländermission." Auch dort war ich bald der Schriftführer und ab und an Dolmetscher. So wuchs ich hinein in Arbeiten, an die ich selbst nie gedacht habe, die aber wie maßgeschneidert zu mir passen.

Also Augen und Ohren auf. Möglichst nah bei Vater leben und dann lernst du mit deinen Gaben und Möglichkeiten für ihn zu wirken. Wie unser Gleichnis aber auch zeigt: Faulpelze gehen schließlich leer aus.

Willy, der vergeblich den Pelz sucht...

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Henoch am 23.12.2014 11:17

Hallo Solana,

Und wenn unsere "Idee" Gottes Ehre ist und "das Trachten nach seinem Reich", dann wird das in dieser Gestalting erkennbar ...

ja, und er schenkt jedem ein bißchen eine andere Bagabung für sein Bauwerk.

Es gibt aber eine Sache, da sind wir alle begabt, weil wir alle einen Marschbefehl dazu haben:

Mt 28,18 Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Wie können wir hier unsere Talente einbringen?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2014 11:18.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 23.12.2014 10:59

Henoch schrieb: Er sagt uns ja, wie wir damit umgehen sollen.


Ich denke, das ist ein gutes Stichwort, Henoch, das "wie".

Ich stelle mir das so ähnlich vor wie ein Künstler das tut, der verschiedene Materialen benutzen kann, um ein und dieselbe "Idee" zum Ausdruck zu bringen., etwas, das ihm "im Geiste vorschwebt", aber noch keine klare Form hat. Und dann findet er keine Ruhe, bis er genau das in seinem Kunstwerk "sprechend" zum Ausdruck bringen, ihm "konkrete Gestalt" verleihen kann.
Das kann einfach eine Bleistiftskizze sein. Picasso hat ja da in minimalistischen Bildern herum experimentiert, bis er alles weggelassen hatte, was möglich war, bis auf einige ganz wenige, sehr ausdrucksstarke Linien.
Oder mit ganz vielen Farben gemalt....oder in sehr langer, aufwendiger Arbeit aus Marmor herausgemeisselt ....

Da ist nicht das Material das Entscheidende, sondern die Idee des Künstlers, die in dem Material zu erkennen ist.

So ähnlich stelle ich mir unseren Umgang mit dem "Material" vor, das wir zur Verfügung haben.
So viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer Situation, meinen, wenn sie viel Geld, eine einflussreiche Stellung, bestimmte aussergewöhnliche Talente und Gaben usw hätten, dann könnten sie viel für Gott tun. Und warten auf besondere Gelegenheiten, einen besonderen Ruf auf einen ganz bestimmten Platz im Leben.
Sicher gibt es so etwas auch.

Aber in der Zwischenzeit hat man vielleicht nur Papier und Bleistft für eine minimalistische Skizze zur Verfügung ... und das kann auch genutzt werden.
In der Art, wie wir mit diesen Materialien umgehen, drückt sich die "Idee" aus, von der her wir unser Leben leben, tagtäglich.
Gerade im Umgang mit den kleinen Dingen.
Wir "gestalten Material" in allem, was wir tun, ob uns das bewusst ist oder nicht.
Und wenn unsere "Idee" Gottes Ehre ist und "das Trachten nach seinem Reich", dann wird das in dieser Gestalting erkennbar ... 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2014 11:00.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Der Weihnachtseinkauf

von Wintergruen am 23.12.2014 10:58

Hahaaaaaaaaaaaa Cipher...sitze gerade im Wartezimmer im KH und gehe mit meinem Handy online ..lese diese Kurzgeschichte und muss so richtig innerlich lachen....einfach toll.....Lieben Gruß

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht

von Poola am 23.12.2014 10:31

Losung für heute

 

Richtet euer Herz zu dem HERRN und dient ihm allein.
1.Samuel 7,3

 

Zacharias sprach: Gott hat besucht und erlöst sein Volk, dass wir ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen.
Lukas 1,68.75

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