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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Zorn erlaubt?

von MichaR am 19.12.2014 12:48

Wenn du dir das zutraust, in Herzen der Geschwister zu sehen und darin herum zu schnippeln

Hallo, Solana, Missverständnis (Nr. ?) nicht ich schneide, sondern das Wort. 
Nicht ich bin das Skalpel oder der Schleifstein, hast du das von mir gedacht, das ich mich erhebe um rumzuschnippeln? 

Wenn es um eine Sache geht, was tut der Christ?

Nun, er wird - aus Liebe zum Urheber - da schauen wo das Buch des Lebens dazu was sagt, nicht? Also wird er nicht die Welt, einen fragwürdigen Eindruck, das Bauchgefühl, oder Philosophie oder Menschenweisheit bemühen, da er weis das dies alles nicht viel nützt.
Er wird das Buch der Bücher aufschlagen und dazu Stellung nehmen was das Wort selbst dazu zu sagen hat, nämlich Gott, oder genauer Jesus Christus, nicht?

nichts anderes tun wir Alle, oder sollten dies tun, oder siehst du das anders? 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Zorn erlaubt?

von Henoch am 19.12.2014 12:45

Hallo Cleo,

Du warst nicht allein gemeint, weshalb ich und/oder schrieb. 

Und ich meinte z.B. (jetzt Dich betreffend), Anmerkungen wie diese, die daraus entstanden, weil von Anfang an unterstellt wurde, was ich oder Cipher mit Zorn "meinen".

Etwas schlimm finden, Sünde beim Namen nennen, Sünde "bekämpfen", eben, wenn Gottes Ehre hier schlecht gemacht wird- benennen das einige als diesen "erlaubten" Zorn?

Das hatte nämlich niemand gemeint, wurde aber von Anfang an "als so gemeint" unterstellt.

Aber egal, mir wäre es lieb, dass hier einfach "zugemacht wird".

Henoch

 

 

 

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ElCid

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 82

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von ElCid am 19.12.2014 12:44

Liebe Cleo, ich verstehe Dich. 

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
 - Matthias Claudius -

"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ist Zorn erlaubt?

von solana am 19.12.2014 12:43

Micha schrieb:

Und ja das darf auch mal wehtun. Und auch wenn dem Chirurgen lieblosigkeit unterstellt wird, oder mangelnde Sanftmut: der Schnitt muss getan werden, wo ein Geschwulst wächst, das nicht gut ist. 

Hallo Micha
Bevor ein Chirurg operieren darf, muss er eine sehr lange Ausbildung absolvieren und sehr viel geübt haben während seines Studium an Leichen usw und während der praktischen Ausbildungszeit als Assistenzarzt, der zunächst einmal nur einen Op-Haken halten darf oder die Wunde wieder zunähen ....

Wenn du dir das zutraust, in Herzen der Geschwister zu sehen und darin herum zu schnippeln ... ich mir nicht.
Ich halte mich lieber an diese Aufforderung:

Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Da kann nichts schiefgehen und das Gute ist ein seeeeehr wirksames "Heilmittel" .
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2014 12:44.

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von Pal am 19.12.2014 12:40

Ja, liebe Salona, hier öffnet sich die Tür des Verständnisses, oder die "Panzer-tür" bleibt verschlossen! - für diejenigen, die das nicht begreifen!
Hos 14:9 Wer ist so weise, daß er das einsehe, und so klug, daß er das verstehe? Die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf; aber die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall.

Jer 9:23-24 So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, daß er mich wisse und kenne, daß ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR.

Wer sich selbst rühmen will, wird der Lüge & Sünde (über & wegen sich selbst) anheimfallen, die das besagt: "Ich bin etwas, habe etwas, kann etwas aus mir selbst heraus!" -

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5531

Re: Ist Zorn erlaubt?

von Cleopatra am 19.12.2014 12:37

Huch? Wie bitte...?
Henoch, habe ich da etwas falsch verstanden...?
Ich habe nochmal nachgesehen, der Thread entstand, weil es in Kaylas Thread um ihr Problem ging...
Stimmt, den Thread hatte ich geöffnet. Eben, weil die Gespräche (ohne Kayla) immer mehr über das Thema Zorn gingen....

Wenn man ihn dann aber startet und/oder da mitschreibt, dann kann es passieren, dass man Unrecht tut, wenn man unterstellt, was gemeint sein könnte, statt zu lesen, was gemeint ist.

Das verstehe ich nicht so ganz. "Man" scheine ich ja zu sein, da "man", also ich, den Thread gestartet habe.
Wo genau habe "man", also ich Unrecht getan, indem ich was unterstellt habe...? Ich habe nachgefragt, kurz meine (zugegeben, nicht deine) Meinung genannt und jetzt gerade eben etwas grundsätzliches, persönliches, wertfreies zum Thema lange Texte hinter einem zusätzlichen Link geschrieben...?

Kann es sein, dass wir gerade aneinander vorbei reden, bzw einander missverstehen...?

Lg Cleo

Edit, ich sehe, du hattest deinen Beitrag noch erweitert... Angriffe..? Weißt du, dass du, wenn du dich angegriffen fühslt, jederzeit zu Mitarbeitern kommen kannst..? Ich lese mir gerne die Beiträge unter dem Gesichtspunkt nochmal durch


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2014 12:42.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von MichaR am 19.12.2014 12:37

wir wie eine Rebe am Weinstock seine Kraft empfangen, die in uns Früchte des Glaubens und der Werke wirkt.
jawohl. So ist es...: Er tut, er ist das A und er vollendet zu seiner Ehre, er ist das Omega....(wenn wir ihn tun lassen!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2014 12:38.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Zorn erlaubt?

von MichaR am 19.12.2014 12:31

Und weil immer die Liebe so hoch gehalten wird, und wir doch beschlossen haben erst zu schreiben, wenn wir alles gelesen haben, versuche ich mich daran zu halten, auch wenn dies tw. mühsam wird.
Wohingegen ich versuche mich immer wieder zu korrigieren ist, nichts hineinzulesen, was da gar nicht steht, oder geschrieben wurde,- was mir als Interpretation bekannt ist, sondern vom Guten auszugehen, solange dies nicht klar sichtbar anders gemeint sein muss.

Der Indikator ist für mich das Wort, das schneiden kann, was auch mal wehtun muss, aber auch letztlich zum Guten hin - ggf. wie ein gezielter chirurgischer Skalpelschnitt, der möglicher Weise nötig wurde um etwa ein bösartiges Geschwulst zu entfernen.
Wem das Bildnis mit dem Rohdiamanten besser gefällt, da es nicht ins Fleisch schneidet, dort ist es ähnlich: er ist erstmal nicht viel Wert, der Rohdiamant: erst der Schliff macht ihn wertvoll.

Und ja das darf auch mal wehtun. Und auch wenn dem Chirurgen lieblosigkeit unterstellt wird, oder mangelnde Sanftmut: der Schnitt muss getan werden, wo ein Geschwulst wächst, das nicht gut ist. - Lieblos wäre nichts zu tun und alles stehen und liegen zu lassen. Damit wäre er ein "unnützer Knecht" oder sogar ein böser "Knecht".

Der Schnitt hingegen oder der Schliff wird von allen getan, wissentlich oder nicht. Das Motiv wird dem liebevollen Knecht das Heil und die Auferbaung sein, nicht wie ihm ggf. unterstellt wird, Lieblosigkeit, da er schneidet, oder fehlende Sanftmut, da er ein Skalpel in der Hand hat, oder einen Schleifstein....

Bitte gern zum Thema auch das heutige Andachtswort beachten, das uns, die wir ihn lieb haben, zum Guten weiterhelfen wird.

Habt Frieden, die ihr den HERRn und seine Erscheinung lieb habt!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2014 12:34.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von solana am 19.12.2014 12:27

Micha schrieb:

... und damit Gott RECHT gibt

Hallo Micha
Genau.
Und ergänznd dazu: "Gott die Ehre gibt" - wird bei beiden Stellen betont, dort wo Abrahams Glaube als Vorbild genannt ist im Römerbrief und beim "Werk" Noahs im Hebräerbrief.

Es geht nicht um unseren Glauben oder unser Werk.
Sondern darum, dass wir darin - im Glauben und im Tun - Gott die Ehre geben und ihn verherrlichen, nicht "unsere Leistung" herausstellen. Sein Wirken in uns und durch uns ermöglichen, indem wir wie eine Rebe am Weinstock seine Kraft empfangen, die in uns Früchte des Glaubens und der Werke wirkt.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von Pal am 19.12.2014 12:26

Huhu, Micha, da sind wir uns ja, Jup,einig Jup,Jup!

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