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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Umgang im Forum
von Henoch am 11.12.2014 11:30Hallo Solana,
danke für die Klärung. Ich fand da so einige Aspekte, die ich mir mal dringend zu Herzen nehmen sollte.
Henoch
Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?
von solana am 11.12.2014 11:08Ich habe noch einmal darüber nachgedacht, was hier genau der "Streitpunkt" ist.
Und so wie ich es sehe - berichtigt mich bitte, wenn ich da falsch liege - bestreitet niemand, dass es eine "Heilsgewissheit" durch Gottes Zusagen für uns gibt. Und dass wir sicher sein dürfen, dass wir nicht "einfach so" mal doch verloren gehen - auch dann nicht, wenn wir nicht vollkommen genug leben oder im Glauben in allen Punkten die vollkommene Erkenntnis erlangt haben.
Strittig ist aber die Frage, in wie weit diese "Gewissheit" eine "bedingungslose Garantie" ist, die wir "in der Tasche" haben und "mitnehmen" können, wohin wir auch gehen.
Also die Frage: Können Wiedergeborene sich willentlich und bewusst wieder abwenden und ihren eigenen Weg gehen und bleiben sie dann immer noch gerettet?
(Die Antwort: "Das können sie nur dann, wenn sie "nur gläubig" waren nicht nicht "echt wiedergeboren" halte ich dabei für eine Art "Taschenspielertrick", der das Problem nur vernebelt und eigentlich gar nichts aussagt
- denn das bringt keine Klarheit, sondern neue Unsicherheit in der Zeit der Anfechtung, wenn Zweifel aufkommen und man sich fragen muss "wie "echt" ist meine Wiedergeburt wirklich, wenn ich jetzt Zweifel haben kann?).
Ich meine dass es das "Wesen der Gnade" ist, dass sie prinzipiell "unverfügbar" ist für den Begnadigten. Sie wird "gewährt", aber sie ist iin der Hand Gottes und wir haben sie nur, wenn wir in seiner Hand sind und bleiben. Für dieses "Bleiben" ist auch wiederum seine Gnade nötig und die gewährt er uns gerne. Er zwingt sie uns aber nicht auf.
Das ist das Wesen der Liebe, die eine "freiwillige Gegenliebe" will keine "Vergewaltigung".
Wie seht ihr das?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von sylvaki am 11.12.2014 10:59
Guten Morgen ihr Lieben,
sind die Verse der letzten Tage nicht allesamt ermutigend?
Unser Gott lässt sich finden ....
er gibt den Bittenden ....
er zieht in Liebe ....
wir dürfen seine Kinder heißen ...
er hört unsere Gebete ...
sieht unsere Tränen ...
gibt es einen persönlicheren Gott als unseren Vater im Himmel?
Herr, dich erwarten wir in dieser Adventzeit,
dein Licht soll leuchten,
deine Liebe Menschen berühren,
dass sie sich von dir
an dein Herz
ziehen lassen.
SegensGrüße
Sylvaki
Re: Umgang im Forum
von solana am 11.12.2014 10:47Liebe Henoch
Das möchte ich gerne richig stellen: Ich bezog mich damit nicht auf diese Äusserung von dir. Das habe ich ja schon einmal angesprochen und du hast es erklärt, wie du es gemeint hattest - und damit ist die Sache für mich erledigt.
Mir ging es darum, dass von verschiedenen Seiten (sinngemäss) gesagt wurde, dass es quasi "unsere Pflicht" sei, unsere Gesprächspartner in Bezug auf ihr Seelenheil "richtig zu beurteilen", um angemessen mit ihnen umgehen zu können.
Und da widerspreche ich.
Wenn etwas schlicht Falsches gesagt wird, muss das natürlich berichtigt werden; schon allein um andere nicht dadurch zu verunsichern.
Aber mein Umgang mit demjenigen, der Falsches gesagt hat, muss doch deshalb nicht anders sein, als wenn er Richtiges gesagt hätte?
Mir ist es in dem Fall erst einmal wichtig, herauszufinden, warum er das so ausdrückt, was er genau darunter versteht, wie er darauf kommt .... denn gerade in einem Forum wie diesem, wo ganz unterschiedliche Konfrssionen und Lebenshintergründe aufeinander treffen, spricht man nicht immer "dieselbe Sprache" und meint doch dasselbe (oder zumindest fast dasselbe).
Und ich versuche, mich in seine Gedankengänge und Formulierungen hinein zu denken und von da aus eine "Verständigungsbasiis" zu suchen, von der aus wir "ein Stück Weg gemeinsam gehen" können, bis wir den Punkt herausfinden, wo es genau "hakt".
(Ich erwarte dabei nicht, dass sich mein Gesprächspartner nur auf mich und meine Art zu denken und reden einlässt (weil ich es ja besser weiss als er und er ja schliesslich etwas lernen soll von mir). Sondern ich versuche, ihm entgegen zu kommen (im Denken und Ausdruck), soweit es mir möglich ist.)
Und dann lässt sich vielleicht so manches klären und ausräumen, was nur missverständlich rüber kam.
Und beide Seiten können dadurch bereichert werden, indem sie eine andere Perspektive kennenlernen und zu neuen Einsichten auch für sich selbst kommen können. Und im "Formulieren" dessen, man sie dem anderen vermitteln will "in seiner Sprache" und mit eigenen Worten, wird manches für einen selbst viel "lebendiger", was vorher in den " jahrelang gewohnten" Formulierungen etwas "abgestumpft" worden war.
So eine Art "Austausch finde ich viel schöner als ein "Gegeneinander", das in immer weiter verhärtete Fronten führt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von sylvaki am 11.12.2014 10:21
Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 11. Dezember 2014
„Der HERR sprach zu Mose:
Ich habe das Murren der Israeliten gehört.
Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben
und am Morgen von Brot satt werden und sollt innewerden,
dass ich, der HERR, euer Gott bin."
(2.Mose 16,11-12)
„Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach:
Das Volk jammert mich;
denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus
und haben nichts zu essen;
und ich will sie nicht hungrig gehen lassen,
damit sie nicht verschmachten auf dem Wege."
(Matthäus 15,32)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Umgang im Forum
von marjo am 11.12.2014 09:06Hallo Henoch,
mein Beitrag war auch eher ein allgemeines Zeugnis, als eine spezielle Antwort auf Deine Stärken und Schwächen. Sozusagen als Beleg dafür, dass man klar und deutlich schreiben kann, ohne laufend Proteste auszulösen.
gruß, marjo
p.s.: In der Rolle des "guten Vorbilds" fühlt es sich echt gut an.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Heute schon gelacht??
von Rapp am 11.12.2014 09:03Lehrer: Andi, was kann man mit der Gans machen?
Andi: Nen Weihnachtsbraten.
L: und?
A: Die Leber gibt guten Brotaufstrich.
L: Gut, ist das alles?
A: Ja, alles.
L: So, denk mal nach: was habt ihr in den Betten? (Er denkt an Daunen)
A. treuherzig: Wanzen, Herr Lehrer...
aufgeschnappt und frei nacherzählt
Willy
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Umgang im Forum
von Henoch am 11.12.2014 09:01Hallo Marjo,
dabei schätze ich Deine Beiträge gerade wegen Deiner Klarheit...
Ich muss oft daran denken, dass Jesus mit Gleichnissen gearbeitet hat, um uns Wahrheiten zu vermitteln, die uns zum Anstoß werden können. Er wusste irgendwie, wie er es machen muss, damit der Andere nicht verletzt wird. Das kann ich (noch?) nicht.
Ich denke auch, dass Wahrheit und Liebe zusammengehört, ja unbedingt. Allerdings eben freundlich verpackt und das sehe ich auch. Darum muss ich mich bemühen. Ich hab nur das Problem, dass die Verpackung andererseits nicht vom Inhalt weglenken sollte. Ich finde nichts schlimmer, als jemanden möglicherweise im Irrtum zu bestärken, weil die Verpackung ansprechender ist, als der Inhalt. Dann liebe ohne Verpackung. Mal sehen, wie mich der Herr da führt.
Das zu tun liegt mir eigentlich fern. Ich denke immer an den anderen, wenn ich schreibe. Aber wie man sieht habe ich da wohl einen Balken im Auge.
Danke Euch allen
Henoch
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Ist Gott alltagstauglich?
von Rapp am 11.12.2014 08:49Ach ja, wer hat denn wen? Ich sitze z.B. in meinem Wagen und fahre in mäßigem Tempo über eine enge Bergstraße... Wer hat da wen? Solange ich den Wagen fahre geht es gut. Wenn es aber andersrum geht wird es ganz gefährlich... Da beherrscht plötzlich das Tempo mich und ich habe die Sache nicht mehr im Griff.
Du fragst mich, was diese Gedanken hier am Morgen zu bedeuten haben? Recht viel. Es ist für mich ein riesen Unterschied ob ich den Geist Gottes habe oder ob der Geist Jesu mich hat. Wenn ich nämlich Regie führe und Gott mitspielen lasse ist es niemals das selbe, wie wenn er Regie führt und ich spiele seine Melodie mit.
Ich will, dass heute Gott mich haben und damit leiten kann. Da lösen sich sehr viele Knoten von selbst auf...
Willy
Re: Herzliche Adventsgrüße!
von alles.durch.ihn am 11.12.2014 08:44Ui, liebe celia, schade, wenn das schon so verfahren ist,
aber gerade hier gikt : bei Gott gibt es kein Unmöglich"
und er hat Gelegenheit unser Vertrauen zu prüfen/ stärken
und uns seine Allmacht vor Augen zu führen.
Ich bin noch heute sehr bewegt, dass sich der Taifun auf den Philippinen
so in "fast Nichts" aufgelöst hat...

Trotz alledem würde ich auch über einen evtl. Schulwechsel nachdenken,
bzw. darüber beten. Es kann so oder so "richtig" sein. Möge der Herr euch
deutlich den Weg weisen und mit euch sein!
Gottes Segen wünscht euch alles durch iiiiihhhn 
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3

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