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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von sylvaki am 03.12.2014 10:14


"Katzen-resistente" Deko in meinem Buchschrank mit Glastür :)





Tür zu - Deko sicher

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Henoch am 03.12.2014 10:12

Hallo Wintergrün und hallo Pal,

es tut mir leid, hier bin ich zu weit gegangen, ich sehe es ein.

Andererseits trifft dieser Vers jeden von uns, wenn Gott es will. Das hat nichts mit Kanonen und Spatzen zu tun und auch nichts mit Aliens . Manchmal müssen wir erkennen, dass unsere Ohren verstopft und unsere Augen verbunden sind. Meistens liegt es daran, dass wir uns gegen etwas grundlegendes sträuben.

Das habe ich auch schon erlebt und mir half dieser Vers dann immer. Aus diesem Motiv heraus hab ich ihn eingestellt.

Ich kenne es so, dass einer solchen Haltung in meinem Leben meist Anfechtung folgte und das ist reichlich unangenehm. Das kann man sich ja auch sparen, oder?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:16.

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 03.12.2014 10:11

Wigrü:
weil vor dem Sündenfall sie absolut Gehorsam waren..alles war gut ...

Ein nagelneuer Mercedes ist eine sehr gute Sache. Wenn du das Benzin an der richtigen Stelle einfüllst, dann hast du ein fantastisches Fortbewegungsmittel. Aber nimm den gleichen Wagen und fülle den Tank mit Wasser und du wirst staunen, wie wenig du mit dem tollen Gefährt anfangen kannst!
Ja, du kannst ihn als Wohnungquartier oder ev. als Regenschutz nützen, aber als flottes Fortbewegungsmittel wird er dir keinerlei Dienst mehr tun... es sei denn du könntest das Wasser raus und das Benzin (hl.Geist) rein bekommen...

So sehe ich das mit dem Menschen.
Die gottgewollte Möglichkeit war nur ausschließlich erreichbar, wenn die Menschlein das folgende befolgt hätten: Psa 91:14 Denn er klammert sich an mich an, darum will ich ihn erretten (Schlachter) Psa 91:14 Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen (Luther).
Ich denke mir genau da war der fundamentale Fehler.
A&E hielten Gott keinesfalls für so "begehrenswert" um ihr "Selbstbegehren" für IHN an den Hacken zu hängen.
Nein, sie wollten 2 Herren dienen! Sich selbst und Gott. Doch das ist, biblisch betrachtet, unmöglich.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:13.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Wintergruen am 03.12.2014 10:02

Hallo Henoch 

achsooooooooo   ja dann wenn das so ist , dann missverstehe ich alles..

du schreibst. 

Mt 13, 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.

genau dann trifft dieser Vers es auf den Kopf.....lieben Dank ... du bist eine ganz gute und verstehst auch sehr viel muss ich schon sagen ....entschuldige das ich vom anderen Stern bin ...vielleicht bin ich auch ein Alien....

LG 

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 03.12.2014 10:01

Henoch an Wigrü:
...aber es kommt bei Dir nicht an. .....Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.

Liebe Henoch, nach meinem Geschmack schießt du hiermit "mit Kanonen auf Spatzen"... und das finde ich echt schade!


============


Wigrü: ich denke du bewegst dich da ein bissel auf falschen Gedankenwegen..

das ist natürlich möglich, weil ich, zugegeben, hier sehr spekulativ denke...


Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:02.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von marjo am 03.12.2014 10:00

Hallo Kayla,

Selbstaufgabe wird von uns verlangt? Natürlich hat niemand mehr Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde. Das würde ich vielleicht als "Selbstaufgabe" verstehen. Aber in solchen Situationen stecken wir nicht jeden Tag. Wäre auch recht kurzes Unterfangen.

Meintest Du "Selbstverleugnung"?

lieben gruß, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:01.

sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von sylvaki am 03.12.2014 09:55


Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 3. Dezember 2014

„Auf den HERRN hofft mein Herz,
und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich,
und ich will ihm danken mit meinem Lied."
(Psalm 28,7)

 

„Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes,
meines Heilandes."
(Lukas 1,46-47)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Henoch am 03.12.2014 09:49

Hallo Wintergrün,

Mein Gleichnis bezog sich auf die Rettung. Deines hat eher Bezug zur Heiligung.

Lassen wir es so stehen, wir erklären Dir hier alle das selbe, jeder auf seine Weise, aber es kommt bei Dir nicht an.

Mt 13, 14 Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 09:52.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Gott alltagstauglich?

von Rapp am 03.12.2014 09:37

Danke Marjo.

Ja, ein Gedanke in der Geschichte von Lazarus trifft mich sehr: Vater, ich weiß, dass du mich allezeit hörst... Ist mir eigentlich klar, dass nichts, was ich rede und tue einfach an Gott vorbei geht? Er hört und sieht mich immer, überall und auch in der verborgensten Ecke. Allezeit! Vater muss nicht erst in den Akten wühlen um zu suchen, was ich anstelle.

Das bringt es wohl mit, dass ich auch im Alltag auf meine Klappe achten muss. Das tue ich nicht ängstlich, nach dem Motto: kann es sein, dass ich jetzt was falsch mache?? Klar kann das sein. Aber trotzdem ist mir Vaters Liebe und seine Nähe sicher!

Diese Angst kommt nur dann auf, wenn ich Fingerspitzenakrobatik auf Gottes Hand mache, nach dem Motto: Kann ich mich wohl noch ein wenig weiter raus wagen? oder stürze ich dann ab?

Ich bin mir der Liebe Gottes sicher. Daher lebe ich vorsichtig, suche immer in seiner Nähe zu bleiben. Gott entzieht mir seine Liebe nicht, ich bleibe sein Kind auch wenn ich Fehler mache.

Vater hört mich manchmal... aber. Na, verfalle ich wieder mal dem Aberglauben? Immer hört er mich, immer! In meiner Freude, in meiner Angst, in meiner Verzweiflung, immer! Da kann ich doch nicht einfach sitzen bleiben und Däumchen lutschen. Nein!

Aber die Verheißung seiner Gegenwart ist auch an eine Bedingung geknüpft. Auch, wenn er mich immer hört und sieht. Er unterstützt mein tun, wenn ich hingehe und das bisschen tue, was er von mir erwartet: Steine wegräumen! mit andern Worten: keinen Anstoß geben. Ich muss auf die Menschen zugehen. Die Menschen sind immer wieder überrascht, wenn ich auf sie zugehe und für manch ein gutes Gespräch ist Aisha der Türöffner. Sie gewinnt manch ein verschlossenes Herz mit ihrer Freundlichkeit und ich lerne sehr gern von ihr.

Also: Vater hört mich und hilft mir, wenn ich meinen Part ausführe! Dann habe ich ihn an meiner Seite und nicht oben in den Wolken, wo er niemandem zu nahe tritt...

Vater, ich freue mich jetzt mit dir und Sofamonster raus zu gehen. Hilf mir! Ich möchte Steine ausräumen, danke!

Willy

....und fintesd tu noch einige Tibfäller darsd tu sie behalden!!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:27.

Kayla
Gelöschter Benutzer

Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Kayla am 03.12.2014 09:37

Diese Thema hatbmich schon oft beschäftigt. Schon früher, und inzwicshen immer wieder, höre ich von Christen, dass wir uns selbst aufgeben sollen. Wie das aussieht, darüber herrscht längst nicht immer Einigkeit, aber oft genug kam es dabei schon zu recht extremen Aussagen, die mich immer mal wieder etwas verwirren.
Grundsätzlich ist dabei oft die Rede davon, "die andere Wange hinzuhalten" und das wird zwar manchmal interpretiert als "keine Rache üben und niemandem heimzahlen, was er einem selbst getan hat", allerdings habe ich auch schon oft von Christen gehört, dass es bedeutet, dass man gar nicht für die eigenen Rechte eintreten darf und nichts dagegen tun darf, wenn andere einem mehr oder weniger schlimme Dinge antun.
Dann gibt es noch andere Aspekte der Selbstaufgabe: nicht nein sagen, keine Grenzen setzen, nicht auf sich selbst achten, sondern immer nur auf die anderen.

Wie das praktisch aussieht, finde ich oft schwer zu beurteilen und dazu wird auch oft nicht besonders viel gesagt. Allerdings habe ich da meine eigenen Erfahrungen gemacht, denn ich tue mich mitunter recht schwer damit, mich um meine Bedürfnisse zu kümmern.
Ein typisches Beispiel erlebte ich vor zwei Wochen. Ich mache historisches Schwertfechten, dabei übt man immer zusammen mit einem Partner. Wenn es eine neue Übung gibt, muss ein Partner zuarbeiten und der andere kann dann die Übung machen. Das sollte dann wechseln, sodass beide mal zuarbeiten und beide mal die neue Übung machen. Vor zwei Wochen war es eine recht komplizierte Übung und ich hatte eine Partnerin, die oft sehr lange braucht. Ich bin nun auch nicht gerade die allerbeste Fechterin, hatte das Üben also ebenfalls nötig. Sie hatte große Probleme und musste mehrfach den Fechtlehrer fragen, während ich nur zuarbeitete. Irgendwann schlug sie vor zu tauschen, damit ich auch üben konnte, aber sie konnte mir nicht zuarbeiten und war schnell überfordert.
Hier fing das Problem an: Ich fand es schwer, ihr zuzusehen, wie sie schon Probleme damit hatte, mir zuzuarbeiten und ich wollte sie nicht unter Druck setzen, also tauschten wie wieder und sie machte weiter die neue Übung, bis es zumindest einigermaßen ok war. Als ich es dann noch mal versuchen wollte, klatschte der Lehrer bereits, was das Ende der Übung bedeutete. Ich war nicht mehr zum Üben gekommen.
Zugegebenermaßen ärgerte ich mich. Ich zahle ja auch meine Beiträge und meine Fechtpartnerin hätte es mir sicher nicht übel genommen, wenn ich deutlicher gesagt hätte, dass ich auch noch mal üben möchte. Eigentlich denke ich auch, dass das ok wäre, aber wenn man sich gar nicht um seine eigenen Belange kümmern darf, dann müsste ich ja nur den anderen Fehtern zuarbeiten, bis diese von selbst vorschlagen, dass ich auch mal übe. Tun sie es nicht, komme ich halt nicht zum Üben und schaffe schlimmstenfalls die Prüfung nicht und muss zurück in die Anfängergruppe. Müsste ich das als Christ in Kauf nehmen, weil ich mir selbst so unwichtig sein muss, dass ich nicht den Anspruch haben darf, dass ich im Fechtunterricht auch etwas lerne?

Dramatischer wird es z. B. bei der Arbeit. Wie geht man als Christ damit um, wenn man ausgebeutet wird? Wenn man Mobbing erlebt? Wenn man für Dinge verantwortlich gemacht wird, die woanders schief gelaufen sind? Wenn man krank ist, aber weiß, dass die Kollegenunter Druck geraten, wenn man sich krank meldet?

Und wo hört diese Selbstaufgabe auf? Gibt es da eine Grenze? Darf ich mich z. B., wenn ich ausgeraubt werde, dagegen wehren?

Mein Eindruck ist oft, dass viele Christen das soleicht dahin sagen? Man darf nichts für sich wollen, nicht für sich sorgen, aber wie weit würde das gehen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 10:35.
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