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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?
von Wintergruen am 01.12.2014 21:19Liebe Tefila
der geringste Bruder ist gemeint der noch so gering geachtet gewesen war.. Und ja wir sind alle Brüder und Schwestern..... und da Jesus auch Mensch auf Erden war.. waren somit alle Menschen seine Brüder und seine Schwestern... das gilt für dich, für mich , für alle ...
LG
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Errettung und Gnade
von marjo am 01.12.2014 21:16Hallo wintergrün,
entnehme ich Deinem Beitrag, dass Du den Austausch beenden möchtest? Schade. Ich hatte den Eindruck, wir wären gemeinsam auf einen guten Weg.
Lese ich Deinen Beitrag, so kommt es mir vor das Du einzelne Gedanken von weiter oben schon wieder abgeschüttelt hast. Oder das Du Deinem bisherigen Denken wieder Vorrang vor dem gegeben hast, was wir weiter oben herausgearbeitet haben. Kann es wohl nicht anders oder besser ausdrücken. Dir einfach eine Reihe Bibelverse in den Beitrag kopieren mag ich nicht. Das wäre in diesem Fall nicht angemessen, weil wir den Zusammenhang ja gemeinsam herstellen müssen, um den Gedankengang schlüssig und frei von Brüchen zu halten.
Deine resltichen Schlussfoglerungen folgen dem üblichen Muster (dessen Brüchigkeit ist hoffte ausreichend dargestellt zu haben), dem ich leider anhand des biblischen Zeugnisses nicht zustimmen kann.
Gut, ja dann, fühle auch Du Dich bitte nicht gezwungen zu antworten. *winkt*
gruß, marjo
RallePe
Gelöschter Benutzer
Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?
von RallePe am 01.12.2014 21:09Liebe tefila,
meiner Meinung nach spricht Jesus hier über die Zeit der Trübsal, wie sie ja auch in der Offenbarung beschrieben wird. Und deshalb verstehe ich diese Bibelstelle so, dass mit den geringsten Brüdern die dann Verfolgten Jünger oder auch die Versiegelten gemeint sind, denen die eine Gruppe hilft.
Ich habe auch in einer Auslegung gelesen, dass mit den Leuten zur Rechten und zur Linken Menschen gemeint sind, die nichts von Jesus gehört haben, da ja vom Gericht die Rede ist, von dem die Christen verschont bleiben würden.
Ich weiß leider auch nicht, ob das so richtig ist. Ich hab auf die Schnelle keine Bibelstelle dazu gefunden, die das evtl. belegt.
LG
RallePe
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Errettung und Gnade
von Wintergruen am 01.12.2014 20:54guten abend lieber marjo
und guten abend allen anderen
also ich muss nicht unbdingt noch was anführen ... ich konnte zwischendurch auch nicht schreiben .. also versuch ich es dann jetzt noch mal .. (fühl dich nicht gezwungen zu antworten )
Ich verstehe was du meints: Du sagst dass das Wollen und das Vollbringen Gottes Werk ist .. Hier meinst du warscheinlich zum Wollen.. also der liebe Gott steuert den Mensch so.. das er immer das Gute Werk vollbringen will.. das er das ständig will.. ist das richtig so ???
Ich sehe das nicht ganz so : Denn.. ihr bzw. du sagst.. Wenn man an Jesus glaubt und wiedergeboren ist.. (wiedergeboren ist sich zu ihm bekennen ?? sich taufen lassen ?? bin mir nicht sicher wie wiedergeboren hier verstanden wird ) dann macht er alles so das der Mensch das Gute Werk will.. Mit anderen Worten der Mensch wird zu einer Marionette die ständig drauf bedacht ist nur das Gute zu tun ...erstens hat der Mensch dann keinen freien Willen mehr und zweitens sündigt er aber dennoch ... Wie kommt es das er sündigt, wenn das Wollen zum Guten hin, eh von Gott gesteuert wird.. Der Mensch wäre sogar schuldlos nach seiner Wiedergeburt..
Dann stellt sich die Frage,, wieso bei einem er das Wollen vollbringt und beim anderen nicht,, obwohl beide glauben und beide wiedergeboren sind ..
der dem das Wollen nicht gegeben wird, der kann doch zurecht sagen: Hey lieber Gott ich konnte nichts dafür.. denn ich glaubte an dich , aber du hast mir das Wollen nicht gegeben . Wie hätte ich etwas ohne dich tun können.. Es müsste dann Freispruch für denjenigen lauten.. Wo wäre da die Gerechtigkeit sonst ??
ich denke das reicht fürs erste..
LG
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Die selbstische Ursünde
von MichaR am 01.12.2014 20:53Drum waren wir ja "Vor Grundlegung der Welt" erwählt, <--- also noch befor überhaupt Eva geschaffen war. (!)
Im Übrigen ist es letztlich gut, wie es im Römerbrief heist für uns, das Eva dies tat, nicht das die Tat gut war, aber letztlich ist dadurch der neue Bund in s. Blut nötig geworden, wenn wir mal bis heute vorausgehen. Auch dieses Ereignis musste wieder zum Guten mitwirken.
Denn vergessen wir nicht oder trauern wir nicht darüber, denn der Garen Eden war nicht das Paradies, nur ein Abbild davon, das Beste kommt erst noch.
... Joy to the wórld, ....
RallePe
Gelöschter Benutzer
Re: Das Gebiet der Gerasener
von RallePe am 01.12.2014 20:48Hallo marjo,
ich staune über dein Geschichtswissen. Ich habe auch nicht gewusst, dass die Zehn Städte nicht zu Israel gehörten.
Jetzt ist für mich diese Frage also auch geklärt, warum in dieser Gegend Schweine gezüchtet wurden.
Lieben Gruß
RallePe
Re: Die selbstische Ursünde
von Pal am 01.12.2014 20:45Dann kommt die Folgefrage:
War Eva bei dieser "Reizüberflutung" für ihr Selbst, wirklich "frei" um der Schlange einen ernsthaften Widerstand zu bieten?
War sie nicht eher bereits hier gebunden von sich selbst, "frei von Gott" und deshalb schuldig, um sich an der Ursünde zu beteiligen?
War das dann nicht die Ursache, warum Gott sie in die Falle laufen ließ?
War es möglicherweise genau das, was Gott vorher wußte?
Das Eva ihr Selbst viel liebenswerter und wichtiger fand, als Gottes Willen?
Ihr eigener Wille wurde so zu ihrem Gefängnis, um sie unter die Macht/Sklaverei der Sünde zu bringen.
Und das Leben in der echten Freiheit der Kinder Gottes - eben aus der Liebe des Geistes und des Glaubens - wurde für sie, in dem Moment, kraftlos bzw. unerreichbar.
Re: Die selbstische Ursünde
von Pal am 01.12.2014 20:29Ja, lieber Micha, ich denke mir dabei das mein "Selbst" zwei extrem unterschiedliche Möglichkeiten enthält.
# Zum einen sich von Gott abzuwenden und mein Selbst in Gottes Position zu stellen. - das Negativste.
# Zum anderen aber auch die Möglichkeit diesen "kostbarsten aller Besitztümer" IHM, als Liebesbeweis, auszuliefern = zu opfern.
gemäß dem Motto von: Joh 15:13 Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde!
also dann im übertragenen Sinn: Niemand hat größere Liebe zu Gott denn die, daß er sein "Eigen-Ego-Leben" verliert für seinen Heiland!
- das Positivste.
Somit habe ich mit dem größten Hindernis meines Menschseins auch gleichzeitig die größte Möglichkeit Gott zu verehren/dienen/lieben.
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Das Gebiet der Gerasener
von tefila am 01.12.2014 20:22Oki, dankeschön, habe es schon auf einen Zettel geschrieben, für den der fragte und schreibe es gleich an den Bibelrand für mich zum Behalten.
Wenn ihr wollt, können wir ja noch weiter über diese Bibelstelle sprechen. Ich habe mich oft gefragt, warum die Dämonen unbedingt in die Schweine fahren wollten.
Das hieße ja, sie wollen eine Körperlichkeit. Und es passt auch mit Mt. 12,43-44 zusammen, wo ein unreiner Geist dürre Stätten durchstreift und wieder in seinen Menschen zurückkehrt, wo bei diesem Menschen noch kein Herrschaftswechsel erfolgt ist.
Was mag aber mit den Dämonen passiert sein, als die Schweine ertranken? Ob die wohl in diesem Abyssos gelandet sind, dem vorläufigen Aufenthaltsort nach 2. Pt. 2,4?
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Das Gebiet der Gerasener
von marjo am 01.12.2014 20:00Hallo tefila,
ja, die dortigen Stadtstaaten waren kein Teil des damaligen Israels. Sie waren zunächst hellenistisch und etwa ab dem ersten Jahrhundert vor Christus dann durch die römische Invasion geprägt.
Das restliche Israel war ebenfalls eine Provinz der Römer und wurde seitens der Römer durch Stadthalter regiert. Daneben gab es jüdische Könige (meist aus der Familie der Herodianer) deren Befungnisse jedoch sehr eingeschränkt waren. Der Hoherat der Juden hatte damals (zurzeit Jesu) ebenfalls weitreichende Befugnisse, waren aber ebenso in vielen Bereichen der römsichen Gerichtsbarkeit unterstellt.
gruß, marjo

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