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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von MichaR am 22.11.2014 12:04Die Gottesfurcht ist ja auch nichts schlechtes, im Gegenteil, eher wird sie heute meist vergessen oder sie war noch gar nicht da! --> ist sie doch der Weisheit Anfang; und der "Anfang der Erkenntnis" - "in dem wir wissen mit wem wir es zu tun haben".
oder: " da wir den Schrecken des HERRn kennen versuchen wir Menschen zu überreden" wie Paulus sinngem. wo sagt...
Also diese Ehrfurcht ist schon was wert, wenn man sich besinnt, wen man da vor sich hat! ^^
nicht zuverwechseln mit Angst. Auch die vollkommene Liebe wird die Furcht austreiben, wie es heist, doch wer von uns hat DIESE Liebe schon??
aber das würde zu viel ot jetzt und es ist ja alles dazu gesagt. Und ja, die Furcht des HERRn wird uns auch motivieren, neben der Liebe zu ihm, die vorrang haben sollte, sein Wort zu tun und uns selbst immer wieder neu für "tot" zu halten im Gehorsam Christi. Nicht um ihm zu gefallen, sondern weil wir sein Wort lieben und erkannt haben das diese Art zu leben die bessere ist (!!)
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von Wintergruen am 22.11.2014 11:53Lieber MichaR
hey du musst dich nicht entschuldigen,, alles ist gut ...

aus Liebe zu Ihm handeln.. naja .. ich sage mal so... mag sein das ich inzwischen aus Liebe handle.. aber bevor die Liebe kam, hatte ich es mit der Gottesfurcht zu tun,, als ich anfing zu glauben, (dem Glauben das er Gott der Allmächtige ist, seinen Sohn das Kreuz auf sich nahm und sein Blut wegen meinen und unserer aller Sünden vergoß um mir und jedem anderen die Möglichkeit gab, der Wiederversöhnung usw...) das sein Wort wahr ist und die Folgen die daraus resultieren würden wenn ich nicht in seinem Wort bleibe..... ja da bekam ich doch kalte Füße.. Und ich denke das die Gottesfurcht noch vor der Liebe erst da ist.. die Liebe entwickelt sich später . Aber ein langer Prozess bis dahin.. Wenn wir nicht zuerst lernen unseren Nächsten zu lieben, wie wollen wir dann jemanden lieben, den wir nicht sehen, nicht anfassen können nicht real vor uns sehen? Wie wollen wir ihn lieben, wenn wir nicht erst erfahren haben was wirklch ´´Liebe ´´ ist...
Wie wollen wir damit umgehen wenn wir nicht wissen was wahre Liebe ist, wenn er uns züchtigt und wir ins straucheln kommen ,verbittert sind , schmerzen haben , wenn wir nicht begriffen haben das alles zu unserem Besten dient und er aus Liebe dies für uns tut,,, sodass wir auch in dieser Liebe bei Ihm bleiben ?
LG
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von MichaR am 22.11.2014 11:34ja..."haltet euch der Sünde für gestorben" vgl. Römerbrief (mein ich)
ich war mal in der Gde, da legte sich der dortige "Pastor" auf den Boden als er hinter sich ne Sacher-Torte sah und sagte laut, "ich bin der Sünde gestorben und Punkt". Das war anschaulich! 
Und ja, sorry Wintergrün, klar, wenn du weis das alles Gnade ist und du nur aus liebe zu ihm handelst, ist ja alles gut!
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von marjo am 22.11.2014 11:34Ich stimme Deinem Nachtrag nicht zu und bitte gleichzeitig ihn nicht zu vertiefen. Wir haben schon genug OT. danke & gruß, marjo
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von MichaR am 22.11.2014 11:27Tja, interessanter Aspekt...mir fällt dazu nur ein das Jesus das auf den ersten Blick etwas anders sieht, (Siehe Begehren eins anderen Frau)
auch wenn ich verstandesgemäß einstimme, das ich etwa rauchen nicht so schlimm finde wie Morden usw. -
Hochinteressant, stimmt.
und ja, auch hierfür hat Christus einen Vers für uns, den er duch Paulus verkündete, nämlich das wir
unsere Gedanken unter den Gehorsam Christi stellen sollen.
d.h. das wir zwar natürilcher Weise wie wir es von der Welt gewohnt sind, etwa eine Begierde haben, dieser aber nicht nachgeben, indem wir diese unter seinen Gehorsam stellen und nicht Täter werden.
Was Täter betrifft, so macht der Geist auch durch Jakobus einen Unterschied zw. Hörer und Täter im Übrigen - also doch ein Unterschied??
Kann es sein das beides richtig ist - nur verschiedentlich betrachtet?
Jedenfalls bleibt Sünde Sünde, das ist unbestreitbar und damit verurteilungswürdig und korrektur-bedürftig!
Wir aber heiligen uns, indem wir unsere Blicke ständig korrigieren um auf ihn zu schauen, weg von der Welt, wie es irgendwo heist.
Denn dadurch werden wir geheiligt.
Und das der Feind vor uns flieht, wenn wir ihm wiederstehen.
Und es stimmt schon Wintergrün, wie du es andeutest: erst kommt der Keim, etwa das Verlangen - hier betreits sollten unsere Alarmglocken läuten hier gleich im Ansatz STOP zu sagen! Stimmt!

(und wenn es ein "begehrlicher" hübscher Mann ist, oder eine Frau und ich kenne mich - oder ein begehrliches Bild irgendwo - naja, dann guck ich halt weg, oder?)
Anmerkung:
Das Begehren zwar unweigerlich, so es Zeit zum reifen hat, zur Sünde heranreifen kann und wird, ist wohl unbestritten.
Es gibt aber auch Ausnahmen: etwa eine Ehe, inder der Mann oder die Frau seine "zweite Hälfte" durchaus begehren darf und daran ist nichts verwerflich.
Etwa in Ps. 37.4 steht das wer den HERRn zu Seiner LUST macht, bekäme was er "begehrt" - somit ist Begierde zwar nicht automatisch übel, wie man meinen würde, doch dem gefallenen Menschen allermeist, insbesondere wo er was begehrt, was ihm nicht zusteht (!!!)
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von solana am 22.11.2014 11:24Wenn du stirbst,bevor du stirbst, dann stirbst du nicht,wenn du stirbst,,
Ja, liebe Wintergruen, das entspricht dem, was Jesus selbst sagt:
Joh 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
25 Wer sein Leben lieb hat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's erhalten zum ewigen Leben.
Wir können nur Anteil an Jesu Leben haben, wenn wir uns auch mit in seinen Tod hinein nehmen lassen und nicht mehr unser altes "totes" Leben so weiterleben. Uns als "gestorben" gegenüber dem Leben auf dieser Welt betrachten und von unserem neuen Leben her leben.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von Wintergruen am 22.11.2014 11:23Lieber MichaR
deiner Meinung nach ist der Gedanke irreführend.. nicht MEINER...deshalb werde ich sicher nicht loslassen, das Tun ist die Folge des Glaubens.. Und wie schon so oft geschrieben. Glauben ohne Werke ist tot...
ich schrieb in keinem meiner Beiträge, dass das Tun alleine uns rettet.. Der Glaube ist die Voraussetzung,,, Der Wille des Menschen ist auch maßgeblich.. Erst muss der Mensch wollen,, dann bewirkt den Rest der Herr.. er bewirkt dann aber auch das wir eben das TUN vollbringen ... so einfach ist das...
Und weil wir eben nicht immer das gute Werk tun,,,darunter versteht sich Nächstenliebe, Barmherzigkeit,,Liebe , Sanftmut , Leidenschaften und Begierden töten wollen , können,,brauchen wir die Buße ,die Bitte um Vergebung und seine Gnade .....so einfach ist das....
LG
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von jonas.sw am 22.11.2014 11:22Hallo,
ohne das Wort des Herrn Jesus Christus stellt sich doch der Tod aus unserer Perspektive so da, das einer, der Tod ist einfach nicht mehr da ist. Leben=Ist noch da und Tod=Ist nicht mehr da. Das sind jetzt mal so Selbstverständlichkeiten aus unserer Perspektive heraus, weil wir den Tod nur aus unserer Perspektive betrachten können. Für die andere Perspektive, da brauchen wir die Schrift. Was passiert mit einen Menschen, wenn dieser innerlich für euch gestorben ist?Aus eurer Perspektive ist er wohl irgendwann verschwunden. Wie sieht es in der Person aus, die Gestorben ist? Ging diese Erfahrung einfach so vorbei?Sie bewegt sich in der Welt und atmet, aber wie zeigt sich dieser kleine Tod?
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von MichaR am 22.11.2014 11:15Hallo Wintergrün:
Du solltest endlich mal den uralten irreführenden Gedanken loslassen, das WIR durch unser Tun uns etwas erwirken oder gar verdienen können!
Es ist allein des HERRn Sache,- SEIN WERK!
"allein aus Gnade seid ihr gerettet, durch den Glauben,- und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es" (Damit sich keiner rühme!)
--> damit der Ruhm ausgeschlossen ist, Windergrün!
Klar streben wir seine Worte zu tun, Täter des Wortes zu werden, nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen, wie die Schriftgelehrten - aber es ist SEIN WERK - freie Gnade. Völlig unabhängig von unseren "Werken".
Selbst unser Gehorsam oder Treue macht uns nicht angenehmer vor Gott, da wir in Christus angenehm gemacht sind, so wir schon SEIN sind!
Was wir tun, tun wir aus liebe zu ihm als Antwort auf seine Liebe - nicht um etwas zu bekommen, sondern aus reiner Liebe zu seinem Wort! 

Sonst wäre Gnade nicht mehr Gnade und Jesus umsonst gestorben und er hätte umsonst gelitten für uns und unsere Schuld umsonst auf sich genommen zu unserem Heil!
Drum ist es auch unverlierbar für den der wahrlich wiedergeboren ist, - weil es allein und völlig und Gnadenvoll SEIN WERK ist und gar nicht unseres.
* was nat. nich heist, das wir uns nun für den Rest unseres Lebens zurücklehen könnten, nicht falsch verstehen!
Re: Wo fängt Sünde an?
von solana am 22.11.2014 11:11Wintergruen schrieb:
eine kurzzeitige Wut ist nicht gleich Hass.... dafür braucht es schon mehr .... Und wenn du schreibst wenn man hasst, das man dem anderen nichts antut, das sehe ich auch so nicht .. denn wenn ich ihn meide, ihn nicht grüße,nicht helfe, unfreundlich bin ihn beschimpfe usw..was zwangsläufig die Folge davon ist .. dann wirkt sich der Hass sehr wohl in Tat um.. Bei einem Mord sieht man das der andere nicht lebt, während beim Hass das nicht immer gleich für jeden erkennbar wird....
in der Kindererziehung beispielsweise,, verhängt man auch nicht gleich ´´Strafe´´´´ oder ergreift nicht immer zu harten Maßnahmen , manchmal ermahnt man mehr, manchmalweniger,, je nach Schweregrad....
und um nochmal auf die Bibel zurückzu kommen...wenn Jesus vom hundertfachen Lohn spricht.. je nachdem was für Opfer man gebracht hat.. dann ist doch eindeutig zu erkennen das es wohl auch geringere Löhne gibt, je nach Opfer..im Umkehrschluss ist dies auch mit der Sünde so...weniger Sünde,weniger Strafe....schwere Sünde ,schwere Strafe..
LG
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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