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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wo fängt Sünde an?

von solana am 22.11.2014 11:10

Wintergruen schrieb:

Liebe Solana
ja es wird evtl.langsam evtl. o.T....sorry dessen..(obwohl sündhafte Gedanken auch zum Thema Gemeindezucht passen)

 

Ich denke, was dich dabei empört, ist die Tatsache, dass wir ja erst einmal nichts für unsere Gefühle können.

nee das ist es nicht .. es empört mich keineswegs...weil ich weiß das Gedanken sogar überwiegend schlechte uns rund um die Uhr heimsuchen.. Das ist nun mal so..Das bringt das menschliche Dasein mit sich ... Du hast recht wenn du sagst ,wir sollen uns fragen wie wir damit umgehen müssen.....Dennoch verstehe ich es trotzdem so und bin von dem überzeugt, das ein sündhafter Gedanke, wenn es nur bei dem bleibt, nicht das selbe Ausmaß hat und mit sich bringt ,wie eine vollbrachte sündliche Handlung...In der Bibel wird gesagt das sündhafte Gedanken Sünde sind, weil eben diese Gedanken oft zu einer tatsächlichen Handlung führen. Wenn es aber dazu nicht kommt,,dann ist das keineswegs gleich zu setzen ...davon bin ich überzeugt..

LG

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Wo fängt Sünde an?

von Wintergruen am 22.11.2014 11:09

Hallo ihr Lieben 

ich denke an das  Beispiel mit  Adam und Eva  wenn es um Sünden in Gedanken geht und um Sünden die man in die Tat umsetzt.:  

Adam und Eva sündigten durch eine tatsächliche Handlung, in dem sie aßen und  nicht weil sie gedanklich sündigten.. Das der gedankliche Prozess zuvor  stattgefunden hat, das ist sicher klar,, jedoch ist es nicht DAS was sie aus dem paradies vertrieben hat.. Es war die tatsächliche Handlung der sie sündhaft werden lies....das TUN also.....

aber ganz klar,, Sünde fängt in Gedanken an... wichtig ist zu entscheiden, ob man sie von sich weisen will oder ihr Raum und Zeit gibt sich zu entfalten .. was letztendlich dazu führt sie in die Tat umzusetzen...

LG 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wo fängt Sünde an?

von solana am 22.11.2014 11:09

Das Thema gibt es ja schon, danke Micha für den Hinweis.

Liebe Winterguen
Ich denke, was dich dabei empört, ist die Tatsache, dass wir ja erst einmal nichts für unsere Gefühle können.
Die kommen halt so in uns auf, ohne dass wir das verhindern können. Genauso wie manche unguten Gedanken.

 

Es ist aber dann die Frage, wie wir damiumgehen.
Ob wir uns diese Gefühle und Gedanken "zu eigen machen" oder "uns davon distanzieren".

Deutlicher wird das wohl beim Thema "Vergebungsbereitschaft".
Wenn ich wütend auf jemanden werde, der mir etwas antut, dann ist das eine natürliche Reakton. Wenn ich aber der Wut Raum gebe und an meinem Hass festhalte, dann ist das auch dann Sünde, wenn ich dem Menschen nichts antue und mich nicht räche. Es heisst sogar ausdrücklich, dass ich keine Vergebung für meine Sünden erwarten kann, wenn ich anderen nicht vergebe.

Aber vielleicht wäre es interessant, diese ganze Thematik: "Wo fängt Sünde an" mal in einem gesonderten Thread zu bleuchten?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?

von Wintergruen am 22.11.2014 11:00

ich habe mal in diesem Zusammenhang gelesen:

Wenn du stirbst,bevor du stirbst,
dann stirbst du nicht,wenn du stirbst,,

das gefiel mir weil es genau das trifft..worauf es ankommt..

es steht geschrieben:  Wenn wir alle unsere Leidenschaften und Begierden töten, uns von diesen irdischen Dingen lossagen, und dem Herrn folgen,dann sind bzw. werden  wir zwar für diese Welt (lebendig)  wie tot sein ,,aber nach unserem irdischen tot,erhalten wir  das ewige Leben 

LG 

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Wo fängt Sünde an?

von MichaR am 22.11.2014 10:59

ja Willy, gutes und wahres Wort. Danke!

@ande:

ch war schockiert - fühlte mich gedemütigt (ich war ja nicht alleine draussen, nur eben die Einzige, die rauchte), verletzt, enttäuscht, ausgeschlossen.....ich erinnere mich, dass ich nach Hause gefahren bin und tagelang deswegen bitterlich geweint habe. Vielleicht sitzt das sehr tief und ich fühle mich deshalb so schlecht, weil ich rauche....ich weiß es nicht.

 also ich denke du solltest dich nicht schlechter fühlen als ein nichtraucher, denn es wird unerhblich sein ob du als Raucher oder Nichtraucher vor der Pforte stehst - allein durch Christus wirst du reingelassen und wenn du SEINEN Geist hast

Nicht das ich das Rauchen kleinreden möchte, wie Willy richtitg sagt, ist jede Sünde eine Sünde - selbst wenn ich zu viel Schokolade esse oder mal Begehre oder Neide oder sonst was fürn Kram dem jeder Mensch täglich begegnet. Allein die Unterlassunssünden, also die Dinge die wir tun sollten und nciht tun sind doch kaum zählbar oder?

Also ich denke obwohl alle Sünden dem Prinzip nach Sünden sind und gleich sind, ist es unweigerlich ein Unterschied ob sie zur Tat führen oder nicht.
Würden diese - ich sag mal Alltags-sünden - uns vom Himmelreich abhalten?
Nein, sonst wäre Christus um sonst gestorben.

Also mach nicht sonen Aufhebens um das Rauchen, oder mal ein Glas Wein oder so - alles ist uns erlaubt, auch wenn nicht alles nützlich ist.
Also lass dich net verrückt machen von Oberheiligen, die haben sicher ganz wo anders ihren Splitter im Auge
Und es gibt genug Raucher, die es sehr ernst meinen mit der Nachfolge Christi!

PS ich hab mich ja auch shcon geoutet und Henoch und Spurgeon und wie sie alle heissen - Nicht falsch verstehen, es bleibt ungesund, wie soo vieles!
(und doch gibts viel schlimmeres als das Rauchen, leider ist viel davon geheim und vesteckt und geheuchelt dadurch! - man denke an Sexuelle Fehlgriffe, die der Seele schaden, sowohl sich als auch dem anderen!! - das tut Rauchen oder mal ein Glas Wein nicht!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2014 11:03.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?

von solana am 22.11.2014 10:53

Ja, das Thema ist irgendwie untergegangen, obwohl es so interessant und wichtig ist. Danke fürs "Hochholen", Micha .

Ich denke, ein Vers ist in diesem Zusammenhang besonders aussagekräftig:

Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Jeder Sünder ist ja sowieso schon "geistlich tot" - denn "der Sünde Sold ist der Tod".
Jeder, der das Gestz nicht erfüllt (=in Übereinstimmung mit Gottes Willen ein Leben nach Gottes Bestimmung lebt) schneidet sich ab von der einzigen Quelle des Lebens und verfällt dem "Fluch und dem Tod", wie es auch bei der Gesetzesverkündigung im AT gesagt wird.

Paulus beschreibt das so:

Röm 7, 7 Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!« 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. 9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, 10 ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.

Wir Menschen sind tot in unseren Übertretungen, weil wir den Tod "verdient" haben.
Indem wir Jesus Christus angehören, werden wir "seines Todes teilhaftig", sein Tod wird auf uns "übertragen". Und damit die Kraft seiner Auferstehung. Nur er hatte den Tod nicht verdient und das wurde von Gott durch die Auferstehung bestätigt.
Und diese Kraft steht auch denen zur Verfügung, die ihm angehören und sich mit in seinen Tod hinein nehmen lassen.
Durch seinen Tod werden wir gerechtfertigt und durch sein Leben dürfen wir "in einem neuen Leben wandeln".

Röm 5,10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2014 10:55.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: ´"siehe wie fein und wie lieblich ist's wenn Brüder in Einheit zusammen sind" - Die Einheit der Christen, ist sie mö

von MichaR am 22.11.2014 10:39

                                  "Sie hat ein gutes Werk an mir getan"      Matthäus 26,10


CLV Hückeswagen "der HERR ist nahe"  mit fr. Genemigung

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2014 10:39.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: ´"siehe wie fein und wie lieblich ist's wenn Brüder in Einheit zusammen sind" - Die Einheit der Christen, ist sie mö

von MichaR am 22.11.2014 10:33

wie kann man die "Einheit" fördern, die sich die Wiedergeborenen wünschen?
Wie kann man die Einheit fördern, die sich der Herr Jesus so wünscht und es sein noch heute nachhalltendes liebes-Gebet war in Johannes vor dem Vater...?

Mir fällt ein Bild ein von einem Fahrradrad: Da laufen die Speichen in der Mitte zusammen und sind sich dort in der Mitte am Nähesten!
Dort, in der Mitte würde im Bild Jesus sein, sein Wort, seine Wahrheiten, seine Liebe, seine Sanftmut, Geduld, Trost, Erbauung usw.

Wenn wir bestrebt sind, ihm ähnlich zu werden, werden wir ihm näherkommen und uns gegenseitig automatisch.

Die Liebe zueinander wird uns treiben, ziehen, locken, führen und alles was in seiner Liebe inbegriffen ist, wie die Wahrheit usw. Und alle Früchte des Geistes.

Was können wir tun, ganz praktisch?
Uns etwa mit gleichen oder ganz ähnlichen Dingen beschäftigen, allem voran nat. der Schrift. Beten füreinander. Danken füreinander, in Liebe einstehen füreinander usw.  Christus machts ja vor wie wir leben sollen. (und seine Apostel!)
Und da ist noch gar nicht die Rede davon das wir dieselben Gesangsbücher, oder Andachtsbücher haben müssten und Literatur usw. - das wird sich ergeben, denn es heist ja: Trachtet zu erst nach Gottes Reich und alles andere wird euch (Automatisch) zufallen!

Es liegt als auch ein gut Stück an uns, was wir nun tun, ihr Lieben!
Wünschen wir uns SEINE Einheit, für die er gerungen hat vor dem Vater, und die er sich so sehr wünscht?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2014 10:36.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?

von MichaR am 22.11.2014 10:25

hallo Jonas,

da bisher noch keiner geantwortet hat, denke das hängt damit zusammen, das man jetzt vltl. nicht weis was man genau schreiben soll, tu ich das mal:

Also der Hr. Jesus sagt ja, "das ist das Leben, das sie dich den alleinigen und wahren Gott erkennen" - also den Vater.
Demzufolge würde jeder der das nicht erkannt hat, geistlich oder in Wahrheit tot sein.
Soweit so gut...

Andererseits sagt ER, das wenn wir nicht umkehren, wir sterben würden in unseren Sünden - also doch lebendig?
Nein. Denn leteres ist den natürlichen Menschen gesagt, dem Fleisch und ungeistlich gemeint, also das sie sterben werden wie sie sind im Fleisch nach dem natürlichen Menschen.

Wer ihm aber angehört wird leben auch wenn er stürbe, wie er sagt.
Somit: wenn ich lebe,- lebe ich dem Herrn,- wenn ich sterbe, sterbe ich dem Herrn. Was ich auch tut, ich lebe dem Herrn - (soweit ich das vermag, aber ich strebe danach!)

Es ist ein interessantes Thema, und ich habe nur einige bekannte wenige Verse herausgenommen, die mir in den Sinn kamen zum Thema.
Es lohnt sich hier mal weiterzu "forschen" -stimmt  

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Wintergruen am 22.11.2014 09:43

kleiner Nachtrag was vielleicht für ALLE Themen, meiner Meinung nach  Hier im Forum gelten sollte 

 Da jeder Mensch verschiedene  individuelle Auffassungen  von einer Sache hat, sollte sich am besten jeder vom Vokabular  richtig oder falsch trennen wenn es um gemeinsamen Austausch geht,, ebenso von Lüge und Wahrheit, weil eben jeder Mensch die Bibel nach individueller Erkenntnis versteht....  

LG


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