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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Plueschmors am 16.11.2014 00:19

Hallo Alles,

ich lese Hannalottis Beitrag und sehe darin Unglück, Resignation und Trauer. Vielleicht irre ich mich. Ich interpretiere ihren Beitrag nicht als Christ, sondern als Mensch. Ich kann nicht in ihr Herz schauen, aber auf ihre Worte - und die drücken für mich aus, was ich geschrieben habe. Hannalotti wird sich schon selbst zu Wort melden, wenn ich irre.

Und da ist sie auch schon wieder: Die Angst davor, Gott nicht gefallen zu können, Perfektionismus, der Buchstabenglaube, das Unmenschliche: "Das gehört nicht hierher, zu persönlich, bloß nicht ansprechen, bloß nicht trösten, bloß nicht verstehen, Christen reden nur im Dunklen, in den Katakomben Roms, flüsternd in Gräbern"... Fundamentalismus in Perfektion! "Halte Dich ans ABC der Bibel, sorge nicht um Seelen, sorge Dich ums Abhaken Deiner Checkliste"...

Ich glaube, keiner von uns hier ist im Grunde anderer Meinung als ich, aber viele hier haben Angst vor sich selbst. Sie lesen so fleißig die Bibel, um Gottes Stimme in ihrem Herzen nicht hören zu müssen. Es kann eben nicht sein, was nach des Menschen Meinung, die er auf Gott projiziert, nicht sein darf.

Ich sage hier meine Meinung, aufrichtig und ehrlich im Licht Gottes, ohne Denkverbote und Tabus, als wohlwollender Bruder. Ich versuche nicht, den schönen Schein zu erhalten, mit dem so viele zu täuschen versuchen. Niemand braucht für Hannalotti in die Bresche zu springen, Jesus springt für sie in die Bresche, so wie er es für jeden von uns tut. Wer verteidigt Plueschmors? Kein cipher, kein marjo, keine solana, keine Henoch: Jesus allein und seine Gerechtigkeit!

Liebe Grüße, Plueschmors.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.11.2014 00:31.

alles.durch...

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Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von alles.durch.ihn am 15.11.2014 23:34

Öhm, entschuldige Plueschmors, so wie ich Hannalotti hier seit einigen Jahren lese,
möchte ich mir erlauben, dir da zu widersprechen und ich finde es nicht
sonderlich fair/ "christlich", was du in ihren Beitrag hineininterpretierst,
nur, weil du gänzlich anderer Meinung bist(?) und das alles "aus Liebe"....?!
In ihr Herz wirst du nicht schauen können  - ebenso wenig, wie wir in deines,
gehört auch in dem "Umfang" nicht hier her, weil sehr persönlich, finde ich!

Segenswünsche,
alles.durch.ihn


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!

von Rapp am 15.11.2014 23:31

Hallo Cipher,

danke, schön nen Bruder zu haben, der ähnlich denkt... Mehr und mehr darf ich mich vom menschlich-Kleinkarierten lösen und einfach bei Vater zur Ruhe kommen. So freue ich mich am Leben mit ihm. Wir beide halten zusammen wie Kletten!

Solltest du dich mal ins Berner Oberland verirren gibts bei mir jederzeit Kaff...

herzlich

Willy

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Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Plueschmors am 15.11.2014 23:15

Hallo Hannalotti,

ich meine, gelesen zu haben, daß Du selbst "betroffen" bist? Ich will Dir ein Wort mitgeben als Freund: Wenn Du glaubst, irgendwelche angeblichen Erwartungen Gottes an Dich perfekt erfüllen zu müssen, dann wirst Du nur eines werden: Perfekt unglücklich. Heilig wirst Du nicht durch einen vollkommenen Lebenswandel, sondern dadurch, daß Du die Gerechtigkeit Christi im Glauben für Dich in Anspruch nimmst. Dein letzter Beitrag hier klingt unsicher, traurig und resigniert. Gott will kein Abziehbild der Bibel haben, Gott will Hannalotti haben, denn dazu bist Du da!

Liebe Grüße und Segen, Plueschmors.

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alles.durch...

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Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?

von alles.durch.ihn am 15.11.2014 23:03



Psalm 139  hören und die Wäsche aufhängen..


..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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alles.durch...

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Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von alles.durch.ihn am 15.11.2014 23:00

Liebe Wochenend-Segensgrüße von mir.. <3

Psalm 139

*winke* liebe Poola.. :- )
..ihr Lieben alle..
Knuddelgrüße, adi

Unser Daddy hat uns liiiiieb..


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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alles.durch...

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Re: Alte Kirchenlieder gesucht

von alles.durch.ihn am 15.11.2014 22:46


Ah... *reingehorcht*.. :- )
Die Kosaken sind klasse!

Hier noch was schönes (finde ich) - sogar mit Text.
..nicht, dass ich werben wollte... *grins*

Choral - Lobet den Herrn...

Bis hierhin erstmal, wir suchen weiter, ok.. :- )
lsg, adi



..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2014 22:48.

Hannalotti

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Beiträge: 397

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Hannalotti am 15.11.2014 22:24

Hi Plueschmors,

Plueschmors schrieb: "Wo siehst Du da denn Homosexuelle? Das sind Pärchen, Männer mit ihren Frauen, die - typisch für Rom - an einer Orgie teilnehmen. Du hast recht, das ist definitiv verkehrt, weil hier allein die gottvergessene Lust das Sagen hat. Diese Stelle kann man aber nicht für Homosexualität im heutigen Sinne hernehmen, wo Pärchen ihre Sexualität verantwortlich leben. "

die Bibel beurteilt Homosexualität durchweg negativ und es steht geschrieben, dass Gott Mann und Frau schuf - als Gegenüber. Eine Ergänzung in allen Bereichen, nicht nur körperlich.

Das meint die Bibel mit natürlich. Unnatürlich wird es, wenn zwei gleichgeschlechtliche Menschen eine Liebesbeziehung miteinander führen. Nicht nur, dass nicht ein einziges homosexuelles Paar (gesegnet) in der Bibel vorkommt, sondern, dass auch Jesus die Ehe als eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert.

Die Sicht mit Rom und den Orgien haben liberale Theologen so eingeführt. Und sie haben diese verdrehte Sicht leider so weitergegeben.  

Gott hat die "Bedienungsanleitung" geschrieben und er bestimmt die Regeln.

Gruß und Segen!

Hannalotti

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2014 22:27.

Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Plueschmors am 15.11.2014 22:19

Hallo Henoch, hallo Solana,

 

Wenn solche "Christen" ein Fundament haben, dann ist es nicht Christus. Denn für einen Christen gilt der neue Bund im Blut Christi und nicht der Bund am Sinai.

danke, das ist doch immer das, was ich sage! Deine Beiträge sind für mich immer spannend: Einerseits kann ich ihnen hundertprozentig zustimmen, in Fragen des Bibelverständnisses aber kommen wir leider nicht so leicht zusammen, obgleich wir gar nicht so weit auseinander sind.

 

So wird ein sexuell verirrter Mensch gerechtgesprochen, wenn er glaubt und dann wird ihn der Herr verändern.

Ja, was schreibe ich hier denn die ganze Zeit? Da kann ich doch auch nur amen zu sagen.

 

Wo siehst du da Orgien?

Seit wann haben homosexuelle Männer Frauen? Manch einer mag eine Alibi-Frau gehabt haben, aber das kann man ja wohl nicht als gottgewollt betrachten... Wer entbrennt da denn plötzlich in Begierde zueinander? Da steht, daß Hetero-Männer mit Hetero-Männern Schande trieben, Hetero-Frauen mit Hetero-Frauen, was tatsächlich "widernatürlich" ist. Rom war ein Sündenpfuhl, die Hure Babylon, Ausdruck der Gottesferne und Gottesfeindschaft. An allen Ecken wurde gesoffen und gehurt. Paulus redet hier von der Welt, die die Römer kannten und nutzt diese als Beispiel der Gottesferne: Pervertierte Sexualität, Gottes Ordnung auf den Kopf gestellt. Männer fallen über Männer her, Frauen fallen über Frauen her im Rausch der Ekstase... Es tut mir leid, ich vermag beim besten Willen nicht, dort eine Anklage der Homosexualität im Sinne heutiger Bedeutung zu erkennen. Paulus wendet sich an Römer, die Rom kannten und baut darauf seine Botschaft auf, um Christus verständlich zu vermitteln; "den Römern ein Römer, den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche", das war immer die erfolgreiche Taktik des Paulus. Die Briefe des NT tragen die Überschriften freilich nicht umsonst. Was die Bibel sagt, ist wichtig, wichtig ist aber zudem, was zu wem gesagt wurde. Das Schweigen der Frauen wurde ja auch nur den schnatternden Gänsen in Korinth empfohlen usw. Man kann aus den Aussagen der neutestamentlichen Briefe schlicht kein allgemeines Gesetz für alle Menschen machen.

Liebe Grüße, Plueschmors.

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.11.2014 22:51.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

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Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von solana am 15.11.2014 22:19

Plueschmors schrieb:

Wo siehst Du da denn Homosexuelle? Das sind Pärchen, Männer mit ihren Frauen, die - typisch für Rom - an einer Orgie teilnehmen.

Hallo Plueschmors
Wo siehst du da Orgien? 

...denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben...

Es steht hier doch nicht "ausserehelich mit fremden Partnern" sondern den "natürlichen Verkehr verlassen" und stattdessen "widernatürlichen Verkehr" gepflegt.
Der Verkehr mit einem fremden Partner bei einer Orgie ist doch genauso "naturgemäss". Das "Widernatürliche" wird doch klar gesagt: sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben... (nicht: "Mann mit fremder Frau Schande getrieben).

Es geht ja hier in dem Anschnitt des Römerbriefs gar nicht um die Römer, sondern um die Menschheit ganz allgemein.
Um den "Zustand der Verdebtheit der von Gott abgewandten Welt", wie durch diese Abkehr vom Schöpfer und die "Vergöttlichung des Geschöpfs" die ehemals gute Schöpfung "widernatürlich verkehrt" wird. Die Sexualität ist nur ein anschauliches Beispiel aus der ganzen Liste, es betrifft alle Bereiche:

22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 
...
,28 hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, ...

Es geht in diesem Abschnitt gar nicht darum, dass ein einzelnes Individuum eine bestimmte Sünde tut und daraufhin bestraft wird.
Es geht um die "Verkehrtheit der Menschheit allgemein" als Ausdruck ihrer Gottesferne - aus der sie erlöst werden muss. 
So verstehe ich diesen Text.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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