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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von cipher am 21.10.2014 17:21

Henoch schrieb: nachdem wir nun erörtert haben, ob Frauen in der Versammlung schweigen sollen,...
Haben wir das? Das muss ich überlesen haben.

In unserer Gemeinde war es so, dass der Pastor und seine Frau, Pastorin, sich in die Arbeit fifty-fifty teilten. Sowohl die Predigten in der eigenen und anderen Gemeinden als auch Bibelstunden und was der Arbeit noch mehr war. Beide versahen ihre Arbeit nach unserem Eindruck auf's Beste. Wie es dort aktuell ist weiß ich nicht, weil ich schon eine Weile nicht mehr dort war.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist denn unter gesetzlichen Christen gemeint?

von cipher am 21.10.2014 17:17

Gesetzliche Christen neigen einerseits dazu, sich selbst Gesetze aufzuerlegen und sich und ihre Mitchristen nach diesen Gesetzen zu kontrollieren und / oder über sie zu richten. Andererseits versuchen sie aus eigener Kraft und Anstrengung die Gebote und Gesetze der heiligen Schrift zu halten. Sie versuchen, durch eigene Taten und Werke Gott zu gefallen.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist denn unter Gesetzlichkeit unter Christen gemeint?

von MichaR am 21.10.2014 17:04

"gesetzlich" ist, was das Volk Israel getan hat, also versucht durch die Anweisungen Gottes, etwa durch die Tora oder das Gesetz vom Sinai gerecht zu werden und sich zu erlösen.
Das dies nicht möglich war und das Gesetz nur ein Zuchtmeister auf Christus darstellen sollte war ihnen klar noch verborgen.

"gesetzlich" ist also nach der Schrift, wie ich sie lese, wenn man versucht dies zu kopieren, also durch Werke werksgerechtigkeit zu bekommen, was ausgeschlossen ist, denn es geht nach Gnade im neuen Bund in seinem Blut!

Bei den messianischen Juden sieht das wieder anders aus, obwohl auch sie nur durch Golgatha gerettet werden,- aber das sollte uns hier nicht interessieren. Hauptsache ist, das wwer gerecht wird, wird dies nicht aus Gesetzeswerken, wie geschrieben steht, sondern durch das ein für allemal geschehene Opfer Christi auf Golgatha.

--> nicht zu verwechseln mit Ordnungen, oder Weisugen Gottes, die zu befolgen auch Liebe ist und Liebe zum Wort - doch mit dem Unterschied dies nicht zu tun UM gerecht zu werden, sondern WEIL man Gerecht ist, heilig und ausgesondert, abgesondert der Welt und ihr nicht gleichförmig sein soll, also Priester Gottes des Höchsten (!)
Ganz ohne Gesetz geht es also nicht, wie auch Christus deutlich sagte: "Glaubt nicht das ich gekommen bin, das Gesetz aufzuheben, ich bin keineswegs gekommen es aufzuheben, sondern zu erfüllen.

Im Prinzip tun wir in  "Seinen Geboten" das was im Gesetz steht, jedoch mit anderer motivation: nämlich aus Gnade und durch Glauben aus Liebe das was er sagte, denn wir sind durchaus Täter des Wortes und nicht nur Hörer, die sich selbst betrügen wie es heist.
Erinnern wir uns: Auch unser Herr Jesus fasste das "Gesetz vom Sinai" in zwei Geboten zusammen, die die Herzenseinstellung herausheben sollte und  AUS DER wir etwas tun sollen und WIE wir es tun sollen. 
Paulus macht das ähnlich, etwa mit dem 10. vs. den Liebesgaben, erinnert euch bitte! - ist aber auch kein Wunder, ihn trieb ja der selbe Geist!

Somit geht es zwar ganz ohne Gesetz verständlicher Weise nicht, denn Gott ist kein Gott der Unordnung,-  aber durch das halten seiner Worte werden wir nicht gerecht, sondern ausschließlich durch Gnade, mittels des Glaubens, und das nicht aus uns, damit sich keiner rühme - Gottes Werk ist es! Vgl. Eph.2

Aus Gnade tun wir was wir tun im Glauben aus Liebe zu ihm und seinem Wort, denn wir sind keineswegs "Gesetzlose" 

"und ich selbst werde meine Gebote in ihr Herz schreiben" wie es heist, oder:

"So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe." Johannes 15.10
uvam. entbinden uns nicht von seinen Geboten, aber nicht mit Zwang sondern aus freien Stücken aus Liebe mit Herz soll es sein. ER selbst wird dies tun im übrigen.

only my 2 cent

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2014 17:30.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Henoch am 21.10.2014 16:57

Hallo Ihr Lieben,

nachdem wir nun erörtert haben, ob Frauen in der Versammlung schweigen sollen, würde mich interessieren, bei wem von Euch Frauen und Männer in der Versammlung gleichberechtigt predigen oder lehren oder wie das geregelt ist.

Henoch

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Was ist denn unter gesetzlichen Christen gemeint?

von Henoch am 21.10.2014 16:54

Hallo Ihr Lieben,

nachdem das immer wieder aufkommt, würde mich interessieren, was für Euch gesetzliche Christen sind.

Ich bin sicher, da gibt recht unterschiedliche Ansichten und ich bin zuversichtlich, dass wir das ohne Streit durchdenken können.

Auf Eure Meinungen bin ich gespannt.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2014 17:01.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von cipher am 21.10.2014 15:58

Kurz und knackig. So sehe ich das auch. Ja!

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StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von StefanS am 21.10.2014 15:49

cipher schrieb: Nein, ich sehe schon, dass ich hier besser endgültig aussteige, es sei denn, es gibt wirklich noch interessierte Foristen, die diese Fragen interessieren.

Ich kann nicht sagen, dass mich die Frage wirklich noch interessiert, weil ich festgestellt habe, dass das wortgetreue Halten aller biblischen Aussagen kuriose Stilblüten treibt.

Manche Christen haben biblische Antworten auf jede Lebenssituation.
Sie meinen, nur eine solche Lebensweise wäre Gott wohlgefällig.
Ich meine, das ist gesetzlich!

Ich wollte ja schweigen zum Thema "Frauen sollen schweigen", aber ich geb meine Erkenntnis doch noch weiter.

Früher waren Frauen unterdrückt und hatten in der Woche kaum Kontakt. Sie hatten Kinder, Haushalt und einen Patriarchen, dem sie es recht machen mussten. Lest euch mal in die damalige Situation der Frau ein. Das war z.T. würdelos. Sie konnten nicht lesen und wurden einfach dumm gehalten.
Dann kam der Tag, als alle in die Synagoge gingen. Da haben solche Frauen ungebührlich oder einfach zu viel geredet und gefragt, weil das ihre einzige Chance zur Kommunikation war.
Das Schweigen heisst in dem Fall einfach nur "nicht reden". Das Geschnatter lassen.
Mehr lese ich daraus nicht. Das ist keine paulinische Lehre, dass ist Ruhe und Ordnung in die Gemeinde der Korinther bringen.





So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von cipher am 21.10.2014 15:48

Cleopatra schrieb: Ich habe natürlich auch viel im Hinterkopf, wie so manche Aussagen nach Außen hin wirken und verstanden werden können. Daher sind mir freundliche Beiträge sehr wichtig. Respekt, Freundlichkeit, lieber nachfragen, als urteilen.
Da stimm' ich Dir zu. Diesbezüglich hab' ich grad allerdings auch kein schlechtes Gewissen weil ich glaube, dass ich sachlich geblieben bin. Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand freundlich nachfragt, oder ob einer kommt, die Tür eintritt, reinbrüllt: "Wollt nur sagen, so ist das nich!" und dann in Liebe wieder davonstapft, Staubwölkchen unter den Schuhen hervorbringend.

Was einfach ätzend ist ist, wenn man bereits einige Argumente vorgebracht hat, diese jedoch wie mit einem kräftigen Laubsauger davongeblasen und dann ignoriert werden. "Wieso - iss was"???

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von cipher am 21.10.2014 15:40

MichaR schrieb: ja und wenn dies auch mal gegen die Regel sein sollte, die er doch explizit uns ausdrücklich "Angeordnet"(!) hat, hebelt das nun nicht das grundsätzlich geltende aus oder?
Achwas! Du meinst, Gott macht zu seinen Regeln auch gleich die Ausnahmen dazu? Dann kenen wir zwei ziemlich unterschiedliche Götter.  Ist das jetzt Deine Regel - oder hat die einen festen Bestand in der Bibel?

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Cleopatra
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Beiträge: 5528

Re: Umgang im Forum

von Cleopatra am 21.10.2014 15:39

Hm ja, Missverständnisse entstehen tatsächlich. Nur- ja nicht immer nur aufgrund von zu schnellem lesen oder zu ungründlich nachdenken...
Heute morgen war es tatsächlich so, dass ich auch noch etwas beitragen wollte. Ja. Und dann habe ich mir nicht alles durchgelesen im Vorfeld wobei ich eben denke, dass meine Antwort auf die Threadthemenfrage sehr wohl bezogen war.

Ich bin der Meinung, dass man Missverständnisse schnell beheben kann.

Womit ich (als feinfühliger Mensch) eher Probleme habe, ist ein sehr schnelles urteilen.

Ich habe natürlich auch viel im Hinterkopf, wie so manche Aussagen nach Außen hin wirken und verstanden werden können. Daher sind mir freundliche Beiträge sehr wichtig. Respekt, Freundlichkeit, lieber nachfragen, als urteilen.
Auch "schüchterne" User oder User, die erst kürzlich zum Glauben gefunden haben, sollen ja den Mut und die Möglichkeit bekommen, Fragen zu stellen und auch Sichtweisen zu nennen, ohne Angst zu bekommen, wie nun die Reaktion darauf sein könnte.

Ich schreibe extra "wir" und bleibe allgemein, weil ich denke, dass dieses Thema jeden etwas angeht.

Ich denke, dass jeder unterschiedlich weit ist im Glauben, vor allem auch in den Schwerpunkten und "Themen/Kategorien". Gott holt uns alle dort ab, wo wir stehen. Wir können gemeinsam lernen. Aber wir sind alle gemeinsam auf dem Lebensweg mit Gott und noch Lernende. Alle können mal etwas falsch verstehen, vielleicht sogar falsch machen und so weiter.
Wir wollen alle lernen, uns positiv verändern, aber auch gegenseitig ermutigen.
Und jeder soll ohne Ängste oder Unsicherheit schreiben.

Die Themenbezogenheit ist mir allerdings auch wichtig ;-P

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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