Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  5778  |  5779  |  5780  |  5781  |  5782  ...  6940  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69399 Ergebnisse:


pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?

von pausenclown am 23.09.2014 09:30

hiho pal,


erstmal möchte ich feststellen, bäume können nicht sprechen. bringt ein baum nicht die frucht wie erwartet, so tauche doch einfach den baum um, etikettenschwindel ist ne frechheit.

tja guter braum, schlechter baum, gute früchte schlechte früchte, siehste giftbeeren steht da nicht im text, das bringst du wieder rein, ja die bibel braucht solche kleine ergänzungen damit es passt, gut so!
grundsätzlich finde ich es prima das man was hinzufügt, damit endlich einmal die bibel meine theologie unterstützt.


lg pausenclown der seinen und weinbauer heute sehr misstrauisch beäugt.  gibts eingentlich analog weintrauben?    

Antworten

Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet es, Gott zu lieben?

von Kayla am 23.09.2014 09:17

Henoch, ich kann dir nur zustimmen beidem, was du weiter oben erklärt hast:

Da spornte es mich zu Höchstleitungen an, ja, dachte ich, wenn das so ist, dann werde ich ein "Vorzeigechrist". Irgendwie wollte ich seine Liebe ja beantworten und dabei hatte ich im Kopf: Joh 14,23a Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; .... Leider überlas ich den zweiten Teil des Verses und legte schon mal los. AAABEEEER irgendwie war es nie genug, Entweder war es die innere Haltung, oder das Motiv, oder das Ergebnis oder die Dankbarkeit....es war nie richtig und je mehr ich mich anstrengte und versagte, desto mehr hasste ich mich und nicht zuletzt auch Gott, weil ich mich geknechtet fühlte mit Aufgaben, die mich überforderten.

Ähnlich ging es mir auch lange, schon als Teenager. Ich nenne es heute "blinden Aktionismus": an jeder möglichen Stelle versuchte ich zu missionieren, selbst wenn es gerade gar nicht passte. Und ich strampelte mich ab, um ein Superchrist zu werden und es gelang einfach nie.
Irgendwann merkte ich, dass ich weder Gott, noch anderen, noch mir damit in irgendeiner Form nützlich war oder Gutes tat. Und ich glaube, ich war auch gar nicht mehr offen für Gelegenheiten, die Gott geschenkt hätte, um wirklich mal etwas Gutes zu tun, dafür war ich viel zu sehr mit den eigenen Zielen beschäftigt, die ich jeden Tag zu erreichen hatte.

Ich denke nicht, dass Werke unwichtig sind, aber ich glaube, wir sollten deren Vorbereitung Gott überlassen und dafür so nahe bei Ihm bleiben, dass wir mitbekommen, wenn er uns wirklich die Gelegenheit schenkt, durch Ihn zu wirken. Und ihn immer wieder fragen, um seineFührung bitten. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht trotzdem im Alltag bemühtist, Ihm zu gehorchen und auch in kleinen Dingen treu zu sein.

Was die Liebe zu Gott und damit unter Umständen verbundene Selbstsucht abnbelangt, könnte man den Vorwurf ja auch bei Menschen machen. Wenn ich mich bemühe, denen, die ich liebe, das auch zu zeigen, dann habe ich immer etwas davon. Es tut nun einmal auch emotional gut, wenn man anderen zeigt, dass man sie liebt, auf unterschiedlichste Art. Ähnlich wie es ja auch meist emotional angenehm ist, Menschen zu helfen und ihnen Gutes zu tun - umgekehrt meldet sich das Gewissen, wenn man z. B. jemanden betrügt und deshalb lässt man es. Ist das nun schlimm, oder ist deshalb alles, was wir tun, egoistisch? Ich würde vielleicht eher sagen, dass es etwas ist, wofür wir dankbar sein können, dass wir von "guten Werken für Gott" meist zumindest in emotionaler Hinsicht bzw. in Form eines guten Gewissens selbst etwas haben.

Antworten

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Hallo

von marjo am 23.09.2014 09:05

Hallo Kayla,

nun, die Themen dieses Forums mit in den Alltag zu nehmen ist nicht grundsätzlich verkehrt. Schließlich ist es Sinn und Zweck dieses Forums sich über wichtige Dinge auszutauschen, die auch das eigene Leben betreffen können und sollen.

Selbst wenn ich Ärger, Aufregung oder Frust aus diesem Forum mitgenommen habe, konnte mir das bei meiner Charakterentwicklung bereits helfen. "Denen die Gott lieben, werden alle Dinge zum besten dienen", ist eben keine leere Phrase. Damit will ich nicht sagen, dass ich mich hier über jeden Krempel freuen müsste, aber ich erkenne dahinter immer die Chance auf eine Verbesserung meiner Nachfolge.

Auf die eigenen Möglichkeiten Acht zu geben, ist Teil einer guten Entwicklung. Irgendwann lernt man damit umzugehen und Gott die eigenen Grenzen erweitern zu lassen, falls dies notwendig ist.


gruß, marjo     

Antworten

Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Hallo

von Kayla am 23.09.2014 08:52

Danke für das Willkommen.
Marjo, ich stimme dir zu, manchmal sind wir selbst die, die sich so ein Forum schwer machen. Die Erfahrung musste ich leider auch machen. Ich neige sehr dazu, mich ziemlich intensiv in diverse Diskussionen zu vertiefen und irgendwann lässt mich das auch im Alltag nicht mehr los. Dann raubt so ein Forum einfach zu viel Zeit und Kraft. Inzwischen habe ich gelernt, dass es dann besser ist, mal eine Weile zu pausieren, bis man wieder den nötigen Abstand hat.

Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Gesunde "Glaubens-Unsicherheit" - am Beispiel des Baumes

von Pal am 23.09.2014 08:40

Oder benutzten wir das Bild vom Baum:

Da pflanzt der gute Gärtner einen wunderbaren Apfelbaum.
Dieser Baum hat anundfürsich gar kein Problem, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre!
Mat 7:17-18 So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.

 

Der Apfelbaum kann keine Giftbeeren hervorbringen. Das ist uns wohl allen verständlich.
Doch was macht nun dieses arme Bäumlein, wenn es nach einer wunderbaren Blütezeit entdeckt, das da doch hier und da ein paar Giftbeeren zum Vorschein kommen? Dort wo ich "Äpfel" der Sündlosigkeit / Heiligkeit / Liebe erwarten sollte, kommen Giftbeeren von fleischlichen Gesinnungen zur Geltung.
Wie ist das möglich? Was mache ich damit? Wie gehe ich damit um?

Auf meiner Wurzel steht zwar, oder unten am Stamm, die Plakette: >Edel-fruchtbaum!<
Aber was mache ich mit faulen Giftbeeren?
Soll ich so tun, als ob sie gar nicht vorhanden wären? Ist Vogelstraußpolitik die Lösung?
Soll ich mich selbst davon freischütteln oder sie mir selbstständig ausreißen?

Oder sollte ich begreifen, das die Wiedergeburt und Heilsgewissheit nicht nur eine Momentangelegenheit ist, sondern tatsächlich ein "auszulebendes Leben"?

Um darin den Gärtner, mit Reue und Buße, zu bitten sein Veredlungswerk in meinem Leben zu intensivieren?

Falls ihr diese Problematik kennt, wie handhabt ihr sie in eurem Christenleben?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2014 09:11.

sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (8) ...Von ihm wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom."...Johannes 7, 38..Hfa

von sylvaki am 23.09.2014 08:32


Losung und Lehrtext für Dienstag, den 23. September 2014

„Als die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten,
das über ihn gekommen war,
kamen sie und saßen mit ihm auf der Erde
sieben Tage und sieben Nächte
und redeten nichts mit ihm;
denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war."
(Hiob 2,11.13)

 

„Weint mit den Weinenden."
(Römer 12,15)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

 

Ulli, das sieht legger aus, ich nehm mir was mit auf den Weg

(In die Klinik muss)

Adile - lass uns wisen, wie dein Termin gelaufen ist.

 

SegensGrüße

 

Sylvaki

Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

ausgelebte Heilssicherheit durch gesunde "Glaubens-Unsicherheit"

von Pal am 23.09.2014 08:24

Cleo: Gibt es noch etwas zum Thema Heilsgewissheit zu sagen, oder soll ich diesen Thread hier mal schließen?

Liebe Cleo, du hast leider recht, denn dieses höchst spannende Thema droht sehr fächerartig auseinander zu gehen. Aber bitte schließe es nicht ab!
Denn es geht um etwas ungemein wichtiges - sage mal um >ausgelebte Heilssicherheit<....

Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Gesunde "Glaubens-Unsicherheit"

von Pal am 23.09.2014 08:19


Ich bin ja froh, das ich, für meine Darstellungen, nicht sofort wieder persönlich abeschossen und als böser Irr-denker öffentlich beschimpft werde!
Welch eine Verbesserung!

Lutherbibel:
Röm 8:1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.

Selbstverständlich gibt es keine Verdammnis mehr für die, die in Christus sind. Wer wollte auch die Bibel leugnen? - Doch dieser Vers beschreibt, im Teil b, ein Szenarium, wozu ich die nette Geschichte von dem 14 jährigen Sportschüler aufgreife.

Spaßeshalber nenne ich den Bub jetzt einmal Fritzlein. Ok?
Denn unser Fritz hätte gar keine Folgeprobleme, wenn er das angerichtet Unheil nie wieder begehen würde. Und sicher saß ihm der Schreck über seine Bosheit dermaßen in den Glieder, das er für lange Zeit nie mehr derart schwungvoll mit seinem Turnbeutel in den Mediamark wallte...

Ja, auch ich kann mich nur zu gut daran erinnern, als der "Zahlmeister" meine Schulden das erste mal bezahlte! Ich hatte so viel Dreck am Stecken, das es einfach erdrückend war. Doch nun erhielt ich das kraftvolle Zeugnis: VERGEBEN! Hallelujah! Die Schuld ist weg, das Lösegeld ist bezahlt! -
Es war so himmlisch, das ich wirklich der glücklichste Mensch auf Erden war. Ich schwebte auf einer Wolke von Herrlichkeit. Gott ist mein Vater, Gott hat für meine Vergebung eine Heilsstätte bereitet, wo ich gereinigt werde! Das war und ist sooo wunderbar.

Nun geschah es bei mir, bzw bei klein Fritzchen, das er bald jedoch dahinter kam, das er seinen Turnbeutel immer mal wieder derart mißbrauchte, das die teuren Geräte zu Boden gingen. Oh, weh! Wie war das möglich? -

Ich hatte mir doch so wunderbar vorgestellt: "Ein neues Leben! Einmal gestorben, immer gestorben! Einmal bekehrt, immer bekehrt! Eimmal sündfrei, für immer sündfrei!"
Da mußte ich feststellen, das meine Kern-Problematik, mit den Sündigen, leider nicht durch einen Event sondern durch einen Prozeß gelöst wird.

Nachdem er nun wiederholt und wiederholt den "Turnbeutel" geschwungen hatte, kamen ihm doch irgendwelche Zweifel.
Noch nicht einmal Zweifel an dem liebevollen Zahlmeister, der immer wieder zu Stelle war, um für den entstandenen Schaden einzustehen. Auch keine Zweifel an der Heilsgewissheit, das der Zahlmeister eines Tages keine Lust mehr hätte, weiter für die Zeche zu plechen, sondern Zweifel an sich selbst. -

Und diese Zweifel waren gesunder Natur.
Denn da verstand ich, langsam aber sicher, das es nicht der tolle Pal sein kann, der diesen lebenslangen Prozeß zum Erfolg fühen wird, durch seine eigene Kraft und Fähigkeit. Nein, ganz im Gegenteil, je mehr ich die absolute Heiligkeit Gottes verstand, umso mehr begriff ich, wie abgrundtief fleischlich meine Ego-veranlagungen noch immer waren.
Ich trug ein schweres Kreuz. Das Kreuz war mein altes Ich.

Ich war über mich selbst entsetzt! Ja, aber erst verzweifelt an mir selbst konnte ich in mir selbst sterben! - Und das war heilsam! Das war gut so!
Dort gab es dann tatsächlich ein gesundes "wenn uns unser Herz verdammt".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2014 08:25.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: Heilssicherheit - Glaubensgewissheit - alles nur gesunde "Unsicherheit"?

von Cleopatra am 23.09.2014 07:33

Aaaalso, halten wir nochmal fest:

In diesem (erden-lebens-langen) Prozeß sollte ein Christ seine Heilsgewißheit natürlich niemals verlieren. Aber diese Gewißheit wird im Zuge dieses schmerzlichen Sterbe-Prozeßes manchmal in Mitleidenschaft gezogen. Dann denke ich mir, das dies "mit dazu gehört" und noch nicht sofort "Sünde" sein muß. - Darum geht es mir hier.

Nein, wir sollten unsere Heilgewissheit nicht verlieren...
Wieso die vielen Seiten hier, wenn wir alle doch gleicher Meinung sind..? ;-P

Bei mir wird übrigens mehr die Beziehung zu Gott in Mitleidenschaft genommen in deinem sogenannten "Sterbe-Prozess" unseres Eos.
Meine Heilsgewissheit nicht mehr, darüber bin ich auch sehr froh.

Ihr lieben, wenn wir immer wieder die Themen ändern, dann kann es wirklich auch passieren, dass wir einander falsch verstehen.
Bei dir zB Pal ging ich nun die ganze Zeit davon aus, dass dein oben zitierter Satz nicht deine Meinung ist, da du die ganze Zeit "Gegenargumente" gebracht hast, nur eben zu einem anderen Thema ("Sterben des eigenen Egos... Eigenverantwortung....")

Meine Frage, denn wir drehen uns ja hier ständig im Kreis und die Themen werden verändert-
Gibt es noch etwas zum Thema Heilsgewissheit zu sagen, oder soll ich diesen Thread hier mal schließen?
Ich fürchte, wenn jemand wirlklich auf der Suche ist nach Versen zum Thema Heilsgewissheit- in diesem Thread ist es zu "durcheinander" und zu viele andere Themen beschäftigt, derjenige würde lange suchen müssen (meine Befürchtung).

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

YahwehSaves

33, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 12

Re: Erwachsenentaufe Freikirche

von YahwehSaves am 22.09.2014 23:37

Danke dir, Gott segne auch dich :)

LG
YahwehSaves

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  5778  |  5779  |  5780  |  5781  |  5782  ...  6940  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite