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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Henoch am 09.08.2014 09:14Hallo Merci,
stimmt, hab ungenau gelesen...sorry.
Henoch
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Merciful am 09.08.2014 09:00Von solchen Extremen - 'Selbstliebe' (Egoismus) und 'Selbstverabscheuung' - rede ich doch gar nicht.
Daher musst du keine vermittelnde Position einnehmen.
Ich bin bereits in der Mitte.
Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche.
(Brief des Paulus an die Epheser 5, 29; Einheitsübersetzung)
Merciful
Jaco
Gelöschter Benutzer
Re: Bibel und aktuelle Ereignisse
von Jaco am 09.08.2014 08:57Hallo,
persönlich bin ich der Meinung, dass der israelisch-palästinensische Konflikt durch derartige Behauptungen oder Gleichsetzungen,
die Palästinenser als Nachfahren der Philister anzusehen, nur überhöht, überzogen und womöglich daraus resultierend
als gerechtfertigt gilt.
Das ist m.E. grundlegend falsch.
Die Philister sind als ethnische Gruppierung bereits im im 5. Jahrhundert v. Chr. verschwunden.
Den Namen Palästina hat die Region von der damaligen römischen Besatzungsmacht erhalten.
Die Menschen, die heute in Palästina leben, haben ihren Namen allein daher, dass sie in dieser Region leben.
Die Palästinenser sind Nachkommen der byzantinischen Provinzbevölkerung, die nach der arabischen Eroberung
allmählich islamisiert wurde und der danach ins Land eingedrungenen Araber.
Andere, insbesondere aus der osmanischen Zeit stammende Einflüsse sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Also, hier Verbindungen zwischen Palästinenser und Philister in diesem Zusamemnhang herzustellen sind falsch
und biblisch erst recht nicht zu rechtfertigen.
Evt. Gedankenspiele bezgl. einiger Bücher wie z.B. "Josua" (oder eben anderen) sind m.E. nicht friedensfördernd.
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Auf die Frage eines Reporters antwortet ein kleines palästinensischen Mädchen:
"ich möchte mal wieder in Frieden spielen können".
Ich bin mir sicher, dass Jesus für das Mädchen einsteht und nicht für das "Für und Wider" dieses Konfliktes.
Gott segne Euch, Jaco
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von Rapp am 09.08.2014 08:53Gestern hatten wir Gebetsstunde bei Freunden. Mir war ein Wort ganz wichtig geworden. Gefragt hatte der junge Mann Jesus: "Was muss ich tun damit ich das Himmelreich ererbe?" Um zu erben muss ich doch gar nix tun, ich muss sein! Kind des Erblassers muss ich sein.
Ich denke an Spanien zur Franco-Zeit. Versammlungen jeder Art von mehr als fünf Personen außer der katholischen Gottesdienste waren strikt verboten. Nun hatte die Polizei Wind bekommen von einem Hauskreis, der sich im Quartier traf. Eine alte Frau war auf dem Weg dorthin. Unter ihrem Mantel trug sie die riesige Hausbibel mit. Sie wird angehalten: "Was ist das für ein Paket, das sie da mittragen?" "Mein ältester Bruder ist verstorben und ich gehe zur Testamentseröffnung!" Man ließ die Frau gehen...
Ja, mein Bruder ist für mich gestorben und auferstanden und ich darf jetzt schon sein Testament öffnen und Gnade über Gnade erfahren!
Wenn das kein schöner Start in den neuen Tag ist?! Ich freue mich an deiner Gnade, Vater!
Willy
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Merciful am 09.08.2014 08:48Ein einfaches Beispiel:
Normalerweise dusche ich am Morgen oder etwas später, wasche die Haare, putze die Zähne.
Damit liebe ich mich selbst und verleugne mich selbst.
Ich sage nicht: Ich darf mich nicht duschen.
Würde ich so reden, so würde ich mich gerade nicht verleugnen.
Denn dann wäre ich so vermessen, zu meinen, ich könnte mir mein Heil verdienen, indem ich mir die tägliche, eigentlich selbstverständliche Reinigung versage.
Das Heil empfange ich aber durch den Glauben an den Gekreuzigten, nicht dadurch, dass ich nicht dusche.
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Henoch am 09.08.2014 08:47Hallo Pal, Hallo Merci,
ich läge da eher so dazwischen. Es geht m.E. weder um Selbstliebe, noch um Selbstverabscheuung, sondern um Selbstverleugnung.
Das bedeutet, dass wir unser "ich selbst mich und mir" dem Willen des Herrn unterordnen, aber nicht dass wir uns hassen.
Da wo unser Herr auch Herr sein darf, dürfen wir uns ja freuen, weil wir Kinder Gottes heißen dürfen.
Daraus ergibt sich Demut, also vom Herrn alles zu erwarten und von uns nichts.
Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wir freuen uns also bei allem am und über den Herrn, und nicht an uns oder unseren Fähigkeiten. Aber Freude haben, wer wir sind durch den Herrn, nämlich Mitglieder der höchsten königlichen Familie, das sollen und dürfen wir schon.
Natürlich immer mit dem Blick auf den Herrn, dem wir alles verdanken.
Henoch
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Jüngerinnen Jesu
von Merciful am 09.08.2014 08:37Hallo, Ulli,
vielleicht könnten folgende Bücher für dich hilfreich sein?
Spurgeon, Charles Haddon: Männer und Frauen des Alten Testaments; ClV 2007; 521 Seiten; 16,90 Euro
Spurgeon, Charles Haddon: Männer und Frauen des Neuen Testaments; CLV 2010; 639 Seiten; 16,90 Euro
Die beiden Bände enthalten insgesamt 74 Predigten dieses begnadeten Predigers über unterschiedliche Personen der Bibel.
Merciful
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Pal am 09.08.2014 08:33Die Liebe zu Gott und zum Nächsten schließt die Liebe zu sich selbst ein.
Lieber Merci, hier trennen sich unsere Ansichten...
Woher kommt dann die Fähigkeit sein Kreuz auf sich zu nehmen und sich selbst zu verleugnen? Aus einer gesunden Portion Selbstliebe? -
Da würde ich das Gegenteil behaupten.

Aber das glauben mir sehr wenige.
Eine gesunde Portion Selbst-verabscheuung ist die Lösung. mM
Umfrage
von Cleopatra am 09.08.2014 08:15Na sowas, da ist ja eine neue Box auf der Startseite gelandet 
Wir wollen die Sommerpause nutzen, um mit euch über die Themenabende im Chat zu sprechen.
Worauf achtet ihr?
Was ist euch wichtig?
Wovon macht ihr eurer Erscheinen abhängig?
Hier in diesem Thread könnt ihr gerne die Begründungen eurer Abstimmung benennen.
Wir sind gespannt auf eure Meinungen 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Henoch am 08.08.2014 23:28Herr, barmherziger Gott, mein Herr und Heiland, Du, Jesus Christus, bist die Erfüllung all dessen, was ich ersehne. Bitte, Herr, sei Du auch der, der mich lebt nach seinem Willen. Wie könnte ich erfassen, was Du willst, wie könnte ich verstehen, wie Du es willst. Lass es mich einfach tun und darauf vertrauen, dass Du es bewirkst. Dank sei Dir, großer Gott, für Deine Gnade in allem und bitte Herr, lass mich nicht das tun, was ich will, sondern das von ganzem Herzen wollen, was Du tust. Amen

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