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Re: Ich will nicht mehr leben
von Marc2014 am 29.06.2014 11:01Pal: Die charismatische Gemeinde war meine einzige Stütze, nachdem ich seit der Schulzeit eigentlich keine Möglichkeit mehr hatte, würdig leben zu dürfen, hier bekam ich wenigstens mal ne Hoffnung. In der charismatischen Gemeinde hat Gott scheinbar meine Not gesehen, ich bekam viele Worte der Erkenntnis, Gott hätte Lösungen für die Probleme, Gott wolle mich mit seiner Liebe "schön machen", ich solle alle Probleme loslassen und "auf das Neue schauen". Klar, wie soll man alle Probleme loslassen, wenn man jeden Tag mit ihnen zu tun hat und nie Hilfe erfahren hat? Als Antwort kam ein Wort der Erkenntnis, ohne Glauben sei es unmöglich, Gott zu gefallen. Wie grausam: Andere bekommen seit ihrer Kindheit und Jugend alles geschenkt und in die Wiege gelegt, mal bekommen Menschen Hilfe und andere wieder nicht - und ich soll alles loslassen und felsenfest glauben, "ohne zu zweifeln", das schaffe ich einfach nicht und da es nicht klappt, bitte ich wieder so wie bis vor 15 Jahren darum, sterben zu dürfen.
Wofür soll ich einen Funken Glauben behalten? Den habe ich immer behalten und der Mist hat sich trotzdem nie wirklich geändert!!!
Wenn Gott ein echter Freund wäre, würde er mich zu sich holen, dann hätte ich etwas davon, anstatt dass er nur unsichtbar da ist und mich mit den Problemen hier sitzen lässt und ich eigentlich nur widerwillig die ganzen Bedingungen des Alltags erfülle.
"Dein Gott liebt dich mehr als ein irdischer Vater es je könnte!"Weißt du was? Ein guter Vater, der seinen Sohn liebt, der hilft ihm! Ein Vater, der einen Sohn reich segnet und den anderen im Mist sitzen lässt, kann wohl kaum echte Liebe sein. In Jakobus 2,15 sagt doch Gottes Wort selbst, dass nur warme Worten nutzlos sind!
Merciful: Ja, du hast Recht: ICH WÜRDE SO GERNE LEBEN, WENN ICH ES NUR ENDLICH DÜRFTE! Ich schäme mich vor meiner Frau, die ich nie hätte haben düfen, denn wenn ich nicht leben kann, bin ich für sie völlig unstabil. Wenn ich z.B. Lust hätte, etwas zu unternehmen, gibt es keinen einzigen Freund, den ich anrufen könnte, der sich für mich Zeit nehmen würde, bzw. nur dann, wenn andere wichtigere Menschen nicht da sind. Andere Menschen beweihräuchern sich hingegen ständig gegenseitig, wie toll sie sich finden, was sie alles zusammen machen wollen und ich sitze daneben, das ist so demütigend! Es geht darum, dass ich die Achtung vor mir selbst völlig verloren habe!
Cleopatra: Ja, und darf man nicht trotzdem entscheiden, ob man so leben möchte? Ich wollte es nicht und Gott ist nie auf meinen Vorschlag, sterben zu dürfen, eingegangen, ich musste immer weiter und weiter rumwurschteln und einen Glauben aufbringen, den ich nicht schaffe und den andere ja auch nicht bringen müssen.
"Ist Gott verantwortlich für die Mundgesundheit...?" Nö, aber mir wurde seit 15 Jahren erzählt, in Jesaja 53 stünde, dass Gott unsere Leiden und Krankheiten getragen hätte, in Psalm 103 beten wir, dass Gott unsere Krankheiten geheilt hat. Also alles nur "Missverständnisse"?
"sehe ich mich als absolutes "Glückskind" an": Ich nicht, ich fühle mich nicht als Glückskind und ich habe mich auch so nie wohl gefühlt! Nach 15 Jahren Wegen Gottes und Glaube, der laut anderer Antwort von manchen Menschen nur so klein "wie ein Senfkorn" sein muss, sollte man dann doch mal Veränderungen sehen!
Andere Menschen hat Gott so toll gemacht und mit allem gesegnet, warum ich nicht, wenn Gott doch alle so gleich liebt? Ich habe nichtmal drei echte Freunde, eigentlich habe ich gar keinen echten Freund.
"Er hat definitiv einen Plan mit dir." - "An den Früchten werdet ihr sie erkennen", also scheint sein Plan ja entweder nicht gut zu sein oder ich muss entweder so einen "felsenfesten Super-Riesen-ohne-zu-zweifeln-Wunderglauben" haben oder wie ein Mönch in klösterlichen Exerzitien still verborgen mit Gott leben und so meine Freude haben, während ich mich in Wirklichkeit weiter schäme. Kann ja sein, dass andere Menschen damit glücklich sind, ich was es leider nie und warum dürfen viele andere Christen was vom Leben haben und ich nicht?
Ich habe Angst vorm Sterben, aber ich muss auch mal eine Veränderung SEHEN, es geht so einfach nicht mehr weiter, deshalb habe ich im Himmel mehr von Gott als hier.
Henoch: Ich weiß, dass Gott meine Sünden getragen hat, aber das reicht nicht, um mit diesem Leben hier klar zu kommen. Bin ich so frei, zu empfinden, dass ich das Leben hier einfach so nicht will und nur unter Zwang lebe? Habe ich diese Freiheit? Nach Jahren, Jahren und nochmals Jahren wird man das doch wohl man sagen dürfen, oder?? Elia durfte es ja auch und ihm wurde Abhilfe geschaffen.
Deshalb bitte ich euch darum, für mich zu beten, dass ich in Würde sterben und zu Gott in den Himmel kommen darf! Oder ist das in seinem "wunderbaren Reich", wenn Gott die Söhne unserer Pastoren und so viele andere Menschen so reich segnet und mich nicht, auch noch zu viel verlangt? Was ist das für ein Gott?
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wird Deutschland wieder kriegslüstern?
von cipher am 29.06.2014 10:55
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Ich will nicht mehr leben
von Henoch am 29.06.2014 10:46Hallo Marc,
Ich kann nur bestätigen, was hier schon geschrieben wurde.
Ich frage mich, wer Dir gesagt hat, Gott wurde den, den er liebt, aus allen Lebenslagen befreien. Da verstehe ich, dass Du ganz verzweifelt bist, weil Du bei Dir nur schlimmes findest.
Deine Frage ist, ob Dich Gott liebt.
Ja, sehr, so sehr, dass ER Mensch wurde um für Dich zu leiden und zu sterben, um das, was Dich von Gott trennt (unsere Sünden) wegzutun und Dich mit Gott zu versöhnen.
Wenn wir in das Wort Gottes vertrauen, dann lesen wir, dass Leid etwas ist, das zum Leben in der Welt gehört und dass Gott aber hilft, es zu tragen und uns das Beste daraus erwachsen wird. Aber wir lesen nicht, dass er es nicht mehr zu lässt in unserem Leben, im Gegenteil, es bleibt oft sehr lange, aber nie länger, als wir ertragen können.
Die richtige und damit auch tröstende Frage an Gott ist daher nicht "Warum", sondern "Wozu".
Ich wünsche Dir, dass du die unergründliche Tiefe der Liebe Gottes erkennen darfst und getröstet bist, und bete für Dich.
Henoch
WhiteEagle
Gelöschter Benutzer
Re: Tschüss Bargeld
von WhiteEagle am 29.06.2014 10:10Hallo Cipher,
genau: logisch-konsequent. Darauf wies ich innerhalb christlicher Kreise m.W. wohl als erster, nämlich bereits 1974 (Rückblende, 1. click to read) hin. Leider konnte ich es damals noch nicht so gut ausdrücken, da dieses ganze noch zu wenig bekannt war.
White Eagle
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Tschüss Bargeld
von cipher am 29.06.2014 10:03Weniger Falschgeld in Deutschland in Umlauf Und das schon VOR einem eventuellen Verbot von Bargeldverkehr.
Re: Ich will nicht mehr leben
von Cleopatra am 29.06.2014 09:44Guten morgen, Marc,
dir scheint es ja wirklich so richtig, richtig fies zu gehen ;-(
Konntest du die Nacht später wenigstens noch etwas schlafen...?
Ich sehe deine Verzweiflung, die können wir alle lesen. Und es ist gut wenn du diese zum Ausdruck bringst, vielleicht können wir dir so wenigstens ein wenig helfen, auf jeden Fall für dich beten.
Ich habe deinen Beitrag mehrmals durchgelesen und mir fiel einiges auf.
Darf ich dich fragen, welche Erwartungen du an Gott hast...?
- Ist er deiner Meinung nach verantwortlich für die Anzahl der Freunde, die sich jeder Mensch nach Sympathie oder gleichen Interessen selbst wählt..?
- Ist Gott verantwortlich für die Mundgesundheit...?
- Hat Gott irgendwo in der Bibel geschrieben, dass die Menschen, die sich zu ihm bekennen, ein besonders angenehmes Leben führen, ohne Sorge und Probleme..?
Ich schreibe das so offen, um dir zu helfen, dir die Augen zu öffnen, weißt du?
Ich erzähl dir mal was von mir:
- Mich haben Freunde verlassen, als ich "nicht mehr nützlich" war nach einem Unfall
- Meine Gesundheit ist sehr eingeschränkt, manchmal kann ich wg Ischias nicht mehr sitzen, mein Kopf sorgt für "Liegetage" und ich kann nicht mal Medikamente gegen Schmerzen einnehmen
- Ich bin für Deutschland "nicht erwerbsfähig", gegen Ende des Monats muss ich ganz genau gucken, wohin mein Geld fließt, Probleme mit Kollegen gab es vor kurzen, Ärger mit "Bekannten" aus der entfernten Nachbarschaft, mein Auto spinnt mal wieder und ich kann keine Reperatur bezahlen.
Nur wenige Einblicke in mein Leben.
Man hat mir mal gesagt, ich sei ein "Pechvogel", weil irgendwie ständig schlechte Nachrichten kommen.
Aber weißt du was? Die haben keine Ahnung 
Denn trotz der "menschlich gesehen" negativen Dinge sehe ich mich als absolutes "Glückskind" an.
Gott hat mir nie versprochen, viel Geld zu haben, Glück im Leben und so weiter. Aber Gott hat mir versprochen (und immerwieder gezeigt und bewiesen), dass er dabei ist, mit mir traurig ist, wenn ich es bin, mir hilft, mich sogar positiv verändert da, wo ich zB falsche Einstellungen habe.
Ich habe außerdem festgestellt, dass dann, wenn ich der Meinung bin, etwas ganz besonders zu brauchen, damit es mir besser geht (zB beim Thema Kopfschmerzen), dass ich dann nicht immer meinen Willen bekomme.
Trotzdem habe ich Erfahrungen mit Gott gemacht, die mir helfen, darauf zu vertrauen und es so zu akzeptieren, weil Gott einfach weiter und mehr sieht, als ich hier in der Gegenwart und in meiner Umgebung.
Lieber Marc, damit möchte ich dir einfach sagen: Du bist nicht allein mit deiner "Pechsträne". Helfen könnte vor allem, die Erwartungen zu überdenken und Gott zu fragen, was er denn von dir will.
Du scheinst dich von Gott im Stich gelassen zu fühlen, wie ich auch öfters in meinem Leben.
Und dieses Gefühl ist einfach ätzend.
Aber ich will dich ermutigen, nicht aufzugeben, nach Gottes Willen zu fragen.
Er hat definitiv einen Plan mit dir. Nur welchen, das kann dir nur Gott beantworten.
Gehst du in eine Gemeinde? Hast du Menschen in deiner Umgebung, denen du dich anvertrauen kannst? Mit denen du über deine Gefühle srechen kannst?
Gibt es Hauskreise oder Ähnliches, wo du die Bibel durchlesen kannst, um Gott, seine Einstellung und seine Verheißungen an uns als Kinder Gottes beschrieben sind?
"Lieber Vater, du siehst, wie dreckig es Marc geht.
Du kennst die genauen Umstände, du weißt im Einzelnen was gement ist.
Ich bitte dich- hilf ihm, auf dich zu schauen, gib ihm Antworten un zeige ihm, was dein Plan mit ihm ist.
Bitte tröste ihn, zeige ihm, dass du da bist und nimm ihn in deinen Arm
Amen"
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (5) Wer mich sieht, der sieht den Vater! - Und was wird dann kommen?
von sylvaki am 29.06.2014 09:38
Losung und Lehrtext für Sonntag, den 29. Juni 2014
„Behalte meine Gebote, so wirst du leben,
und hüte meine Weisung wie deinen Augapfel."
(Sprüche 7,2)
„Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre;
beharre in diesen Stücken!
Denn wenn du das tust,
wirst du dich selbst retten
und die, die dich hören.
(1.Timotheus 4,16)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Tschüss Bargeld
von Cleopatra am 29.06.2014 09:03Hm, ich bin vorsichtig, da voreinlig Schlüsse zu ziehen und sofort die "Überwachung und Ziele" erkennen zu meinen.
Tatsache ist genauso, dass dies eben das ganze Falschgeld verhindert und man auch die großen Geschäfte der Straftaten schneller und besser anhand der Kontoführung entlarven könnte.
Tatsache ist außerdem, dass hier in Deutschland gerade sogar noch neue Scheine produziert werden (waren es 5-Euro-Scheine?). Eben Scheine, die wohl noch sicherer sein sollten.
Also warten wir mal ab, bevor wir uns sofort in einer Art "Triller-Film" wiedererkennen, nicht böse gemeint.
Aber überall gibt es schlimme Nachrichten udn Informationen. Ich denke nicht, dass wir hier in diesem Moment etwas dagegen tun können, außer eben es zu Befürworten oder eben zu schimpfen.
Aber hilft uns das weiter..?
Auch in der Politik wird jede Menge Mist gebaut. Einige Dinge sind wichtig zu wissen, um sich zu schützen. Ja, aber ich denke, ich gucke jetzt mal, ob ich vielleicht noch Fehler habe, für die ich nämlich zuständig bin und die ich noch bereinigen sollte 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Ich will nicht mehr leben
von Merciful am 29.06.2014 09:01Hallo, Marc2014,
beim Lesen deiner Zeilen hatte ich eher den Eindruck: Da hat einer ganz viel Sehnsucht nach Leben, da will einer leben, nämlich du, du willst leben!
Merciful
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von Poola am 29.06.2014 08:58vater im himmel, lieber gott,
mein gott,
heute möchte ich wieder vor dich treten,
und bete,
für jene menschen die sich nichts wert sind,
für jene menschen die ihr leben wegschmeissen wollen,
weil sie nicht weiter wissen,
oder weil es nicht so läuft in ihrem leben,
für jene menschen die von einer sünde nicht loskommen, diese immer wieder machen tun,
vater bitte sei besonders bei jenen menschen, halte sie mit deiner liebe fest, und sei bei ihnen,
heile sie, und zeige ihnen, auch wenn sie niemand haben, alleine sind,
so bist du doch bei ihnen, sie sind nicht allein,
deine liebe ist so groß, wir können das gar nicht ermessen,
du liebst jeden menschen, ohne ausnahme,
jeder mensch ist wervoll.
vater ich lege dir dieses gebet vor, durch deinen sohn unseren könig, jesus christus, amen


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