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Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Fussball ....
von Merciful am 16.06.2014 21:364:0 gegen Portugal, das war doch für den Anfang schon mal ziemlich gut.
Die rote Karte hätte vielleicht nicht sein müssen, aber der Schiri stand nun mal direkt daneben und er hat es so entschieden.
Das Foul an Götze (=> Elfmeter) habe ich nicht gesehen, da war ich noch unterwegs.
Insgesamt ist es für die Portugiesen gar nicht gut gelaufen, zumal auch noch zwei Spieler verletzt vom Platz mussten.
Für die deutsche Mannschaft hingegen ist das Achtelfinale schon in Reichweite.
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was bedeutet es für uns, dass die Sünde nicht über uns herrschen kann?
von Henoch am 16.06.2014 20:35Hallo Pal,
ja, so sehe ich das auch. Und deshalb kann nichts mehr die Gemeinschaft mit dem Herrn trüben. Sie führt nicht mehr zur Trennung von dem, der das Leben ist. Deshalb herrscht die Sünde nicht mehr über uns, sie kann nichts mehr bewirken gegen uns und sich nicht mehr zwischen uns und dem Vater im Himmel stellen.
Danke für diesen wunderbaren Beitrag.
Henoch
Re: Was bedeutet es für uns, dass die Sünde nicht über uns herrschen kann?
von Pal am 16.06.2014 18:15Joh 13:10-11 Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts denn die Füße waschen, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er wußte seinen Verräter wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.
Auch diese Schriftstelle zeigt mir, um was es geht.
Petrus ist da wieder einmal das Paradebeispiel. Der Allwissende wußte nur zu gut, mit welch einer aufgeblasenen, selbstbetrügerischen Gesinnung Petrus in diesem Momenten noch befangen war. Ja, Jesus wußte, das Petrus sehr bald einen jämmerlicher "Gottleugner" abgeben würde! Dennoch bezeichnet ER selbst ihn als "ganz rein"!
Das ist erstaunlich und erscheint womöglich sogar als widersprüchlich.
Da könnte man Fragen: Warum kann ein völlig Gereinigter noch eine derartige "Bruchlandung" hinlegen? -
Und doch geht es genau darum: Der Schöpfer kennt die Seinen und heiligt sie durch Jesu Blut auf eine erstaunliche, ja schier unausprechliche Weise. Sie sind gottgemäß göttlich und nicht menschlich "prozentual gut".
Den Wiedergeborenen, vor allen anderen Menschen, gilt das Prädikat: 1Mo 1:31 ...es war sehr gut.
Re: Religiöse Heuchler
von solana am 16.06.2014 12:25Liebe solana- an deinem Beispiel kannst du dich eben selbst auch nur hinterfragen. Eine Antwort von außen ist da schwer zu geben. Denn wir kennen deine Gedanken und Motivationen in der Zeit eben nicht.
Ja, ich habe mich selbst hinterfragt und bin zu dem Schluss gekommen:
Das mache ich manchmal bei Menschen,
Es ist mir ein Bedürfnis, ein wenig Licht und Freundlichkeit zu vermitteln, wenn ich Einsamkeit und vielleicht Traurigkeit sehe.
Auch wenn mich die Krankengeschichte nicht besonders interessiert hat.
Wenn wir unseren Mitmenschen gegenüber nur so auftreten, wie uns gerade danach ist, dann ist "Feindesliebe" auch geheuchelt - denn mir ist in der Regel nicht danach, mit Menschen freundlich umzugehen, von denen ich weiss, dass sie mir nicht gut gesinnt sind und nur auf eine Gelegenheit lauern, mich in die Pfanne zu hauen. Das kostet mich ganz schön Überwindung und ich schaffe es nur, wenn wenn ich mich nicht von dem leiten lasse, was eigentlich meiner Befindlichkeit entspricht und der Liebe Gottes in mir Raum zu geben versuche.
Aber darin bin und bleibe ich halt auch nur Mensch, begrenzt in meiner "Feindesliebensfähigkeit".
Deshalb möchte ich trotzdem nicht darauf verzichten, mit Menschen liebevoll und freundlich umzugehen, nur um ja nicht zu heucheln ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Freude als Frucht des Geistes
von marjo am 16.06.2014 12:16Hallo Merciful,
darüber muss ich mir noch ein paar Gedanken machen, bevor ich ausführlicher antworte.
gruß, marjo
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Religiöse Heuchler
von marjo am 16.06.2014 12:14Auf die Motivation des Einmischenden kommt es an.
Sich unter Druck gesetzt zu fühlen ist darüber hinaus eine sehr subektive Empfindung und kein obejktiver Indikator dafür, dass ein Druck falsch ist. Das ist stets im Einzelfall zu betachten. Druck ist wertneutral. Erst der Zusammenhang entscheidet ob positiv oder negativ.
Heuchler sind Menschen, die nach Außen hin ihre Fehler leugnen,sich über die Gebote Gottes und ihre Mitmenschen stellen. Heuchler nutzen ihr makelloses Äußeres dazu, ihr Inneres zu verbergen und daraus Vorteile zu ziehen. Heuchler kultivieren ihre herausragende Fassade und vergessen, selber Sünde zu sein. Gerade in Math. 23 spricht Jesus das häufiger an. Es sind Menschen, die Fehler nicht als akut änderungswürdig bei sich selber sehen oder allein vor sich selber rechtfertigen.
Ein gutes Beispiel ist Lukas 6,42. Der Fehler ist ja nicht, dem Nächsten einen Splitter aus dem Auge zu ziehen. Der Fehler besteht darin nicht vorher die eigene Sünde zu bereinigen. Jemanden zu sagen, er möge mit dem Diebstahl aufhören und selber ein Dieb zu sein, der sich von dieser Ermahnung nicht angesprochen fühlt, macht mich zu einem Lügner. So ein Verhalten führt dazu, dass Gottes Maßstäbe für "richtig" und "falsch" verschoben werden. Dies hat zur Folge, dass bald Verhalten und Situationen nach den eigenen Maßstäben beurteilt werden und nicht mehr nach Gottes Maßstäben. Oder... ganz praktisch... wenn man die Sünde, die man bei dem Nächsten sieht noch selber im Auge hat, fehlt einem der richtige Blick auf das Problem des Nächsten. In solchen Fällen sollte man zunächst das Problem bei sich selber lösen oder es mit dem Nächsten zusammen angehen.
gruß, marjo
Re: Religiöse Heuchler
von Cleopatra am 16.06.2014 11:55So, ich habe mal im Bibelserver.com "Heuchler" eingegeben.
Natürlich sollte man die Verse immer im Kontext lesen.
Aber man kann schon an den Versen meiner Meinung nach gut ein Fazit schließen.
Denn nirgens sind Menschen mit dem Wort "Heuchler" beschrieben, die etwas nicht wussten oder sich eben geirrt haben.
Es ist eine EInstellung, ein "Besserwissen", "Hochmut", "Fehler bei anderen suchen", keine Selbstreflektion, etwas vorgeben, was man so nicht meint.
Ja, vor allem Jesus ist hart in die Kritik gegangen mit diesen Menschen. Er kannte das Unwahre, das Unechte, die Hintergründe und Motivationen dieser Menschen. Er wusste um die Balken, die die Betroffenen zu verbergen versuchten, während sie auf die Splitter zeigten.
Er wusste auch die Gefahr dieser Handlungen für die Menschenseelen.
Und ich? Kenne ich die Herzen der anderen?
Klar, wenn etwas nicht richtig ist, dann sollte ich es auch sagen (besprechen wir ja im Thread über Urteile/Richten/Ermahnen).
Aber habe ich die Möglichkeit und das Recht, einen Menschen als Heuchler "abzustempeln"? Kenne ich denn die genauen Hintergründe, Balken, Motivationen...?
Taten sollten angesprochen werden. Menschen verurteilen meiner Meinung nach eben nicht.
Wir können uns da nur selbst beurteilen, hinterfragen. Wir sollten auf unsere Balken acht geben, meiner Meinung nach.
Liebe solana- an deinem Beispiel kannst du dich eben selbst auch nur hinterfragen.
Eine Antwort von außen ist da schwer zu geben.
Denn wir kennen deine Gedanken und Motivationen in der Zeit eben nicht.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Religiöse Heuchler
von Greg am 16.06.2014 11:40Das Wort "Druck" ist wertneutral. Der Ausdruck "Jemand unter Druck setzen" aber nicht.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Moderne Christliche Lieder
von StefanS am 16.06.2014 11:02Hallo Esra,
wir haben das Thema schon in ähnlicher Form im Thread "Lobpreis - ein Event?".
Man kann eine ganze Musikrichtung auseinander pflücken und sie "verteufeln", oder man kann sie an ihren Ergebnissen messen.
Ich frage Dich mal "ergebnisorientiert" (und gebe sofort die Antwort dazu):
Fühlst Du Dich beim Hören Deiner Musik gut? Ja!
Was will Gott? Will er, dass es Dir gut geht? Ja!
Gegenfrage:
Was ist dann an der Musik schlecht? Nichts!
Muss man immer alle Motive der Sänger bis ins Detail hinterfragen? Nein!
Ich spreche jetzt wirklich nur und ausschließlich über christliche Musik mit klarer christlicher Aussage!
Wie ist das bei mir?
Ich hab schon immer sehr gerne und viel Musik gehört (z.B. bei der Arbeit und im Auto).
Es war mir egal, ob christlich oder nicht, Hauptsache sie war gut.
Das hat mir nicht gut getan.
Heute höre ich ausschließlich christliche Musik (die muss aber auch gut gemacht sein).
Ich umgebe mich somit mit Gutem.
Das tut mir gut.
Wenn jetzt jemand käme und mir sagen würde, dass ich schlechte Musik höre, dann würd ich es nicht glauben und demzufolge nicht annehmen, weil meine Musik mein persönlicher Gottesdienst ist. Das würde ich mir nicht nehmen lassen.
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Moderne Christliche Lieder
von cipher am 16.06.2014 10:32Paul Washer kenne ich nicht. Zwar habe ich einige Reden / Predigten von ihm gehört, die ich gut fand, doch mehr kann ich dazu nicht sagen.
Meine Ansicht zu vielen Liedern, die ich heute als christliche Lieder zu höen bekomme, trifft sich allerdings mit dem, was er darüber gesagt haben soll. Allerdings kann ich wirklich NUR von dem ausgehen, was ich ganz persönlich dabei empfinde. Ich sage auch ganz bewusst, dass ich das keineswegs verallgemeinern will und die als "schlechte Christen" betrachte, die das anders sehen als ich.
Aber christliche Lieder, die über Melodie und Refrain meine Stimmung zu beeinflussen suchen, kann ich nicht leiden. Wenn ich Stimmungen, Gefühle erleben will, dann höre ich mir beispielsweise Musik von Enya an - welche übrigens auch gläubig ist, oder Abba oder dergleichen. Das versetzt mich in ruhige oder auch heitere, schwungvolle Stimmung. Ich selbst kann nicht es nicht verstehen, dass es wirklich "christliches Heavy metal" oder "christlichen Rock / Hardrock" geben soll. Davon muss ich nur wenige Takte hören, und sie ziehen mich wie Blei nach unten.
Ich möchte mit der Musik, deren Text ich verstehe, Gott loben und ansprechen. Vertonte Gebete gewissermaßen, wie beispielsweise von Paul Gerhard. Da geht es mir dann vor allem um die Worte, die Musik dabei mag ich als "unterstützendes Element".
Aber ich denke nicht, dass wir falsch handeln, wenn wir Musik zur Hilfe nehmen, um unsere Stimmung aufhellen zu lassen, wenn uns gerade mies zumute ist. Oder wenn wir mit "Fernwehmusik" eine träumerische halbe Stunde unterstützen. Ich spiele selst einige Instrumente und was und wie ich spiele, hängt durchaus davon ab, in welcher Stimmung, welchem "Gefühlswind" ich mich gerade befinde. Manchmal telefoniere ich mit einer unserer Töchter, schnappe mir danach meine Gitarre und "haue" in die Saiten, dass es nur so schallt, weil ich mich freue. Und wenn' mir eben nicht gut geht, dann sind es eher leise und melancholische "moll's", die von den Saiten perlen.

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