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Re: Oase (2) Gott troestet...
von Kira am 09.05.2014 19:45Liebe Burgen,
den Avatar habe ich gestern mit Freude selbst „gebastelt". Ich staune immer wieder, wie gut die Fotos mit einem neueren Smartphone gelingen. Dieses habe ich allerdings am PC bearbeitet. Bei der Auswahl des Handys hat mich mein Sohn beraten und anschließend jede Menge „Zeug" auf das Ding gebracht. Ich weiß gar nicht, wofür ich alles verwenden soll.
Gute Abendgrüße an alle Oasis
von Kira
Euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Joh. 16,22
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 09.05.2014 19:44es ist viel schlimmer, denn ich müsste sogar um Vergebung bitten dafür, WIE ich um Vergebung bitte.
Ich käme vor lauter "Um-Vergebung-Bitten" zu nichts mehr. Deshalb bin ich so froh, dass ich mir sicher bin, der Herr will unsere Gemeinschaft und aus dieser Gemeinschaft wächst dann die Veränderung unserer Herzen, ganz von alleine.
Ja, das seh ich genauso.
Ich wollte mit meinem Beispiel auch nicht zum Ausdruck bringen, dass wir uns nun ständig hinterfragen sollen - auch noch in dem Sinne, WIE wir um Vergebung bitten.
Der Herr will unsere Gemeinschaft - und ich denke, aus dieser Gemeinschaft heraus wurde mir klar, um was es geht, und warum ich keinen Sieg hatte.
Das war ganz speziell für mich und ganz speziell für meine Situation - es sollte keine "Anleitung" dazu sein, sich dauernd selbst zu hinterfragen und überall Sünden und Fehler zu entdecken...

Lg, geli
maga
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von maga am 09.05.2014 19:41
Ich habe es selber so erlebt.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von Henoch am 09.05.2014 19:40Henoch schrieb:
Das Verblüfflende ist. Der Herr heiligt sie.
Das verstehe ich jetzt nicht - wie kannst Du erkennen, dass Gott sie heiligt?
Hallo Geli,
wie kann ich erkennen, dass der Herr sie heiligt. Natürlich nicht. Ich kann nur erkennen, dass sie sich charakterlich positiv verändert, seit sie Gott bittet, dass sie z.B. geduldig sein darf etc....
Was ich meine ist, dass der Herr ihr da hilft, obwohl sie nicht erlöst ist. Das rettet sie natürlich nicht.
Ich denke, dass auch die vielen überzeugten Atheisten, die erstaunliche Wohltäter sein können, vom Geist dazu geleitet werden..
Das Problem ist die Haltung, statt Dank an Gott Stolz auf die eigene Leistung.
Aber ich will da keine Lehre draus machen. Es ist nur, was ich denke ...
Denn was sollte vom Bösen Gutes kommen und lässt Gott seinen Segen nicht auf Gute und Böse regnen?
Henoch
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 09.05.2014 19:38Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Das ist echt ein Vers, der mich täglich begleitet. Ich bitte eigentlich fast jeden Tag, dass Gott mir zeigt, was er heute für mich vorbereitet hat - und bin jeden Tag neugierig und gespannt, was der Tag dann bringt.
Und außerdem gibt er mir auch Frieden - wenn meine Gedanken mir sagen wollen: "Was tust du schon für Gott? Du könntest dies und das und jenes tun, du bist einfach nur träge, du kaufst die Zeit nicht aus... usw."
Diese Gedanken wollen mich in fromme Aktivitäten treiben, mich beschäftigen - vielleicht sogar mit den falschen Dingen, damit ich am Ende an dem, was Gott eigentlich für mich vorbereitet hat, vorbeilaufe und genau DAS nicht tue, was ich eigentlich hätte tun sollen/dürfen.
Den dem Teufel ist es egal, wieviel wir "tun" für Gott, wieviel Aktionen wir betreiben - Hauptsache, es sind nicht die Dinge, die Gott in unserem Leben wirken will...
Lg, geli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von Henoch am 09.05.2014 19:33Hallo Geli,
du schriebst: Ich glaube, auch hier kann man, wie so oft, von beiden Seiten vom Pferd fallen (auch als wiedergeborener Christ, denke ich):
Die Einen haben Angst, und verstecken oder rechtfertigen ihre Sünde,
und die anderen nehmen Sünde nicht ernst und denken, dass Gott "schon so kleinlich nicht sein wird".
Es ist viel schlimmer, denn ich müsste sogar um Vergebung bitten dafür, WIE ich um Vergebung bitte. Ich käme vor lauter "Um-Vergebung-Bitten" zu nichts mehr.
Deshalb bin ich so froh, dass ich mir sicher bin, der Herr will unsere Gemeinschaft und aus dieser Gemeinschaft wächst dann die Veränderung unserer Herzen, ganz von alleine.
Die Reben bleiben einfach am Weinstock, sie sortieren ja auch nicht dauernd ob sie gerade in die richtige Richtung wachsen oder ob sie auch genug Pflanzensaft durchlassen. Sie können auch nichts gegen Blattläuse tun. Sie erwarten alles, aber auch alles vom Weinstock und vom Weingärtner.
Das dürfen wir auch.
Henoch
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 09.05.2014 19:32Das Verblüfflende ist. Der Herr heiligt sie.
Das verstehe ich jetzt nicht - wie kannst Du erkennen, dass Gott sie heiligt?
Wenn sie doch diesen Standpunkt vertritt:
Wenn Jesu Blut sie nicht reinigen kann, weil sie es nicht will - dann kann er ihr nicht seinen Geist geben, und dann ist sie nicht sein Eigentum und ist nicht mit ihm verbunden.
Gerechtfertigt und geheiligt sind wir aber nur "in Ihm" - so denke ich mal.
Lg, geli
Re: Vom unfreien Willen
von Pal am 09.05.2014 19:28Maga: Solange Gott die Seele unterrichtet nicht, aber wenn der Wille wieder freigelassen wird, dann kann die Seele schon wieder frei entscheiden
Wie meinst du das, liebe Maga? - Das verstehe ich nicht. Wo nimmst du das her? -
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 09.05.2014 19:28Alles andere ist zweite Priorität.
Ja, stimmt - es ist eine Sache der Priorität!
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 09.05.2014 19:26Er kann ja auch gar nicht anders, denn mangels vertrauen hat er Angst Sünde auch Sünde zu nennen. Manchmal passiert und das ja auch in der Heiligung...mir jedenfalls...
Ich glaube, auch hier kann man, wie so oft, von beiden Seiten vom Pferd fallen (auch als wiedergeborener Christ, denke ich):
Die Einen haben Angst, und verstecken oder rechtfertigen ihre Sünde,
und die anderen nehmen Sünde nicht ernst und denken, dass Gott "schon so kleinlich nicht sein wird".
Ja, vielleicht gibt es noch eine dritte "Kategorie" - zu der ich gehörte:
Mein Gewissen war dermassen verbogen (auch noch nach meiner Bekehrung), dass ich mich für alles mögliche schuldig gefühlt hab, und auch ständig dabei war, um Vergebung zu bitten - auch für Dinge, die gar keine Schuld darstellten. Dagegen fühlte ich mich wegen echter Sünde gar nicht schuldig - es war ein Riesen-Durcheinander.
Als ich anfing, die Bibel zu lesen, musste Gott bei mir erst mal sortieren nach "echter" und nach "falscher" Schuld - bzw. ich musste zuerst einmal hören, dass es überhaupt "echte" und "falsche" Schuld gibt. Denn ich fühlte mich eigentlich immer schuldig - trotz Bitte um Vergebung.
Manchmal nimmt man vielleicht auch als Christ Sünden, die in unseren Augen eher "klein" sind, nicht ernst - so geht es mir jedenfalls manchmal.
Wenn man dann halbherzig um Vergebung bittet, dann wird man nicht frei.
Ich hatte z.B. jahrelang eine schlechte Angewohnheit - eigentlich wirklich eine kleine Sache - und bin sie nicht losgeworden. Hab immer wieder um Vergebung gebeten, und trotzdem hatte ich keinen Sieg darüber.
Bis mir eines Tages klargeworden ist, dass meine Sünde eigentlich nicht diese Sache an sich ist, sondern dass meine eigentliche Sünde die ist, dass ich diese Sache nicht ernst genomen hab.
Dazu mir wurde bewußt, dass auch eine ganz kleine Sünde eine offene Tür für den Teufel bietet - und der wird auch einen noch so kleinen Türspalt nicht ungenutzt lassen....
- Und diesen Gefallen will ich ihm wirklich nicht tun 
Lg, geli


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