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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Merciful am 09.05.2014 07:54

Die Aufgliederung des Leibes Jesu in verschiedene Denominationen sehe ich nicht schon als Spaltung.

Von Spaltung würde ich sprechen, wenn Denomination A zu Denomination B sagen würde: Ihr seid keine Christen. Oder wenn Denomination B zu Denomination A sagen würde: Ihr seid keine Christen. Dann wäre eine Spaltung zwischen den Denominationen A und B.

Wenn aber die Denominationen A und B einander als Christen anerkennen und wertschätzen und wo möglich gemeinsam Gott dienen, so würde ich nicht von Spaltung sprechen.

Mit anderen Worten: Wenn zwei Christen zwar in einem oder in einigen Punkten unterschiedliche Auffassungen haben, z.B. bzgl. der Taufe, sie aber einander als Christen anerkennen und wertschätzen, so ist doch keine Spaltung zwischen ihnen.

Problematisch wird es meines Erachtens da, wo ein Mensch sich einerseits zu Jesus bekennt, er andererseits aber unfähig wird, andere Menschen, die sich ebenfalls zu Jesus bekennen, als Brüder und Schwestern zu sehen und anzuerkennen.

Gott ist nicht so klein, dass er sich nur an besonderen Orten finden ließe. Wo immer das Evangelium verkündigt wird, sei es nun innerhalb der Denomination A, sei es innerhalb der Denomination B, kann und will Gott Glauben wecken und Leben schenken.

Merciful

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17

von Henoch am 09.05.2014 07:32

Hallo Geli, Hallo Solana,

wie ich es genieße hier zu lesen. Das erste mal in einem Forum, dass dieses Bedürfnis größer ist, als selbst zu schreiben. 

Eine Sache kam mir in den Sinn, als ich dieses las:

Geli schrieb
Selbst wenn ich eine Sünde tue, gehöre ich immer noch Jesus, bin ich immer noch sein Eigentum, und ich kann mich durch die Vergebung wieder aus der Verstrickung der Sünde lösen.

Ich empfinde und erfahre das in meinem Leben so, dass ich immer dann, wenn ich gesündigt habe, zurückfinde ins Vertrauen, geliebt zu sein, und dass ich aus den Fesseln des schlechten Gewissens befreit bin in die Gemeinschaft mit Jesus Christus.

(PS, auch wenn ich natürlich nicht sündigen will, im Normalfall, kommt dies gelegentlich auch absichtlich vor (das Fleisch ist mächtig!), aber auch in diesem Fall ist es so...ich finde zurück ins Vertrauen)  


Henoch
   

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.05.2014 07:55.

lowokol

57, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 156

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von lowokol am 09.05.2014 00:48

Anhand des Wortes kann man schon sehr wohl erkennen,wie manche Verführer sich dann doch vom Wort, entfernt haben.
Und verführen lassen sich nur die, die im Wort nicht suchen oder erkennen.
"Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott" -
"Himmel und Erde vergehen aber meine Worte nicht" und deswegen sollte man auch immer nah am Wort bleiben,
um seiner selbst Willen.

Was nützt der Glauben als solches ,wenn ich nicht weiß diesen zu Leben,so wie es im Wort beschrieben ist.
Wo lerne ich Gott kennen  und Jesus? Was ist Teil meiner Herzensformung und was spricht mit mir in Versen = Das Wort!!

Wenn Gott zieht,ist es dann Gott nicht auch der zum Wort führt??
Ich denke ja.

mcg lowokol

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Merciful am 08.05.2014 22:24

cipher fragte: ... - was ist geeignet, uns zu einen?

Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

(1. Brief des Johannes 2, 2; Einheitsübersetzung)

Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.

(1. Brief des Paulus an die Korinther 3, 11; Einheitsübersetzung)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2014 22:44.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17

von geli am 08.05.2014 22:04

Solana schrieb:
Und deshalb kann die Sünde nicht über uns herrschen, weil wir schon am Ziel sind.

Du hattest die Frage nach dem "herrschen" gestellt - nein, die Sünde herrscht nicht (mehr) über uns.

Denn ich denke an das "Gleichnis":

Als natürlicher Mensch sind wir "in Adam", und die Sünde herrscht über uns - weil Adam die Sünde "eingeladen" hat. Die Herrschaft der Sünde betrifft das gesamte Dasein des Menschen, ohne dass es ihm bewußt ist, dass er beherrscht wird. Sünde ist sozusagen der "Normalzustand".

Als wiedergeborener Mensch sind wir "in Christus", und Gott ist unser "Herr". Sünde ist nicht das "Normale", sondern Sünde ist etwas, das eigentlich gar nicht zu seinem Leben gehört, etwas Fremdes, das in das neue Leben eindringen will.

"In Christus" - das ist eine völlig neue Stellung, die Gott uns geschenkt hat. Selbst wenn wir dann doch wieder eine Sünde tun, bedeutet das nicht, dass nun wieder die Sünde über uns "herrscht" - in dem Sinn, dass wir ihr ausgeliefert wären und sie (wieder) unser ganzes Leben durchdringen könnte.

Denn jemand, der wirklich wiedergeboren ist, der kann gar keine Sünde mehr tun - ich meine das in dem Sinne, dass er bewußt und ohne sich Gedanken zu machen sündigen würde. Einem wiedergeborenen Menschen tut es leid, wenn er feststellt, dass er eine Sünde getan hat, und er wird so schnell wie möglich um Vergebung bitten wollen, um mit Gott wieder "ins Reine" zu kommen.

Es ist also kein "Herrschen" der Sünde über einen wiedergeborenen Menschen möglich, in dem Sinne, dass (wieder) das ganze Leben unter der Sünde gefangen ist und es keinen Ausweg daraus gibt.

Gott hatte zu Kain gesagt: "Die Sünde lauert vor deiner Tür - nach dir hat sie Verlangen. Du aber herrsche über sie."

Das konnte Kain aber gar nicht, weil die Sünde schon vorher Besitz von den Menschen genommen hatte. Erst Jesus hat einen Besitzerwechsel herbeigeführt -  es ist nun möglich, über die Sünde zu herrschen, weil wir nicht mehr der Sünde gehören, sondern weil wir Jesus gehören.
Selbst wenn ich eine Sünde tue, gehöre ich immer noch Jesus, bin ich immer noch sein Eigentum, und ich kann mich durch die Vergebung wieder aus der Verstrickung der Sünde lösen.

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.05.2014 22:05.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (2) Gott troestet...

von Burgen am 08.05.2014 21:58

Halloechen ihr Lieben,

heute saß ich im Wartezimmer. Da fiel mir der bibleserver ein. Flugs las ich den 23.Psalm in unterschiedlichen Uebersetzungen.

Aber ehrlich, die Sprache der Luther, Elberfelder in diesem Fall, sind einfach schoeneres deutsch.
Es ist fuer die Ohren und das Herz, zumindest meines, lieblicher.
Ich glaube, wenn ich studieren wuerde, wuerde ich deutsch und Literatursowie Geschichte studieren.
Und alles was damit zusammen haengt...

Gerade beschaeftige ich mich mitLeitlinien zur Offenbarung.
Das ist hochinteressant.

Meine beiden Kaninchen haben taeglich Ausgang in der Wohnung.
Und was ist die Lieblingsecke?
Dort wo ich die Kabel nicht gut schuetzen kann.
Heute war das wlan-Kabel durchgebissen. Hoffentlich gibts bei Conrad Ersatzkabel...

Eine gute Nacht wuenscht euch
Burgen  

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song-of-joy
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (2)

von song-of-joy am 08.05.2014 21:35

Verwaltungsgebäuden-Eingangsflügeltürglas  (na also,es läuft ja wieder!!!)

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17

von solana am 08.05.2014 21:30

Ja, liebe Geli, der Glaube an die erfüllte Verheissung und das Leben aus dieser Erfüllung.

Um noch ein wenig konkreter zum "Herrschen im Leben" zu kommen, habe ich noch ein paar Gedanken:


Wir müssen nicht gute Werke tun, um "das Leben und volle Genüge" = Segen zu bekommen, sondern im Glauben annehmen, dass wir es schon bekommen haben aus Gnade, dadurch, dass Gott uns "zuerst geliebt" hat.

Und in antwortender Liebe aus dieser Fülle leben, die eine "Glaubenstatsache " ist, eine "erfüllte Verheissung" wie Abrahams "Hoffnung".

Deshalb haben wir es auch nicht nötig, "dem Fleisch zu dienen", weil

Röm 8, 32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Wenn ich an diese Liebe glaube, weiss ich auch,

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Dann brauche ich mich nicht um meine Bedürfnisse zu kümmern, sondern bin frei, dem zu dienen, der sich um alle meine Bedürfnisse besser kümmert, als ich es selbst könnte

Das ist "geerbter Segen" und ein Leben aus der Fülle.

Röm 5,17 um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.

Und deshalb kann die Sünde nicht über uns herrschen, weil wir schon am Ziel sind.

Was ich eingangs schrieb:

Dabei ist es nicht nur der Körper, der nicht will und nicht mitmacht. Es sind auch die Wünsche und Ziele des ganzen "erdenverhafteten Lebens", die das Gefühlsleben bestimmen und uns an das binden, was wir uns zum "Beherrscher" unseres Daseins gewählt haben,

zB Bauch, Mammon, Ehre...

Der "Wandel" in der Ausrichtung auf diese falschen Lebensziele, die dem Menschen zum "Götzen" werden, sein Leben bestimmen und ihn unfrei machen, das ist "fleischliches" Leben, das sind die "Glieder", die "getötet" werden müssen...
 
Die werden "getötet" nicht durch "asketischen Kampf", sondern durch die "Erkenntnis" der geschenkten Fülle der Gnade, durch die Erfahrung der Liebe Gottes, die uns so überreich beschenkt, dass keine Wünsche mehr offen bleiben und vor dieser "Fülle" verblassen die "Ziele des erdenverhafteten Daseins", werden "entlarvt als rissige Zisternen" angesichts der der sprudelnden Quelle lebendigen Wassers.

Wir suchen darin ja doch nur unser "Glück" - und finden es nie dauerhaft.
Die Suche einfach zu "verbieten" und die Sehnsucht ungestillt lassen führt in einen aussichtslosen Kampf.
Aber dadurch dass Gott uns trotzdem - obwohl wir uns von ihm abgewandt haben - unverdienterweise in den Genuss seines lebendigen Wassers kommen lässt, werden wir in die Lage versetzt, die rissigen Zisternen links liegen zu lassen....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17

von geli am 08.05.2014 21:27

Solana schrieb:
Was unterscheidet denn genau den Menschen "unter dem Gesetz" von dem, der "durch den Geist getrieben" wird?

Ich denke, der Mensch "unter dem Gesetz" lebt durchaus auch nach seinem Gewissen, oder er will durchaus auch nach dem leben, was er vom Geist Gottes erkennen kann. Es mag sogar sein, dass er seiner Gesinnung nach gar nicht falsch liegt, oder dass er das Bestreben hat, heilig und tadellos zu sein.

Das unterscheidet ihn nicht von dem Menschen, der durch den Geist getrieben ist.

Beide wollen Gott gefallen und wollen das tun, was sie denken, dass es Gott gefällt.

Rein äußerlich gibt es also keinen Unterschied - beide Menschen sind gottesfürchtig und fromm. Hier denke ich z.B. an Kain und Abel - beide hatten ja Gott ein Opfer dargebracht - aber das Opfer Kains war für Gott nicht annehmbar, obwohl man äußerlich nichts Schlechtes erkennen konnte.

Der einzige, dafür aber gravierende Unterschied ist, dass der gesetzliche Mensch versucht, mit seinen "guten Taten" Gott zu gefallen - er meint, sich die Annahme und Liebe bei Gott erkaufen, oder verdienen zu müssen - wie z.B. der ältere Sohn im Gleichnis.

Der vom Geist geleitete Mensch weiß, dass er angenommenund geliebt  ist, und er ist darüber dankbar. Nun versucht er, aus Dankbarkeit und aus der Liebe heraus, die Gott ihm ins Herz gegeben hat, Gott  zu gefallen und ihm Freude zu machen.

Der Unterschied zwischen dem gesetzlichen und dem geistlichen Menschen ist das Motiv, warum er Gott dient.

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Europa

von Burgen am 08.05.2014 21:24

ja, dann werde ich auch die Bibeltreuen waehlen gehen.
Gott kann Uch aus 0,5% viel machen. Das hat er immer wieder hinlaenglich bewiesen. 

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