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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (17) Du wirst ... du wirst sein, wie ein bewässerter Garten ...
von Burgen am 03.07.2022 08:40
3.Sonntag nach Trinitatis
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19,10
Ev: Lukas 15,1-3.11b-32
Ep: 1.Timotheus 1,12-17
AT: Micha 7,18-20
Pr: Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32
Bl: Psalm 52
Losung
Kommt her, höret zu alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an mir getan hat.
Psalm 66,16
Paulus schreibt:
Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.
Galater 2,20
Mir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deren ich nicht wert;
das zähl ich zu dem Wunderbaren, mein solzes Herz hat's nie begehrt.
Nun weiß ich das und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit.
(Philipp Friedrich Hiller)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Burgen am 03.07.2022 08:22
Ja, man braucht doch bloß mal seine Gefühle, Empfindungen, Emotionen als ein zB Tagebucheintrag nieder zu schreiben und danach, vielleicht ein paar Tage, Wochen oder Monate später dieses ganz unbefangen zu betrachten. - Und dann, ohne zu bewerten, ob es furchtbar, egoistisch oder gar banal war, zu bedenken. Vielleicht ist das Ergebnis sogar Scham. Man ist erschüttert darüber, überhaupt so zu sein, wie es da geschrieben ist vor langer Zeit.
Inzwischen denkt, handelt man ganz anders. Anderes ist wichtiger geworden. Man hat inzwischen anderes prirorsiert und denkt sich, jetzt bin ich doch ganz anders. Sehe die Dinge anders, die Gefühle für dies und das jucken mich gar nicht mehr. Auch ist mein Umfeld nun ein ganz anderes. Evtl andere Mitarbeiter, Bekanntschaften, oder Freunde treten auf der Lebensbühne auf usw.
Einserseits ist man nun 'erwachsen' geworden. Vieles trifft im Kern überhaupt nicht mehr zu. Jetzt beschäftigt man sich mit dem Beruf usw. Oder wie früher etliche Menschen, man nimmt sich eine Auszeit und besucht andere Länder, Menschen.
Usw.
Ist es nicht viel einfacher sich seiner eigenen Kultur zu stellen? Und festzustellen, dass man selbst sich selbst überall mit hinnimmt.
Da tut es einfach gut, selbst nach manchmal 60-80 Jahren, festzustellen, dass Gott immer noch derselbe ist. Wie oft hat er bewahrt, oder herausgeführt aus Umständen, verhindert, dass man in für einen selbst, nicht passenden Menschenkreisen verbleibt. Egal ob in einem Kriegsgebiet gerade lebend oder nicht.
Selbst Darwin stellte in seinen späten Jahren fest, dass er völlig daneben lag mit seiner Theorie. Nur war es zu spät, das Ruder noch für die anderen Menschen herumzureißen. Seine Thesen waren längst auf fruchtbaren Boden bei anderen gefallen.
Die Bibel ist das einzige Buch, egal welche Übersetzung man sich zu eigen nimmt, die lebt, weil sie unmittelbar mit dem Geist Gottes verbunden ist. Und unser Gott in Jesus Christus ist so derart groß, dass er darauf wartet, dass ein Mensch mit ihm sich verbindet. Darüber hinaus gibt er keine 'Gehirnwäsche', er schenkt, dass jeder Mensch zu jeder Zeit, seine Worte im eigenen Leben lebendig werden können.
Er stellt keine Kamers auf und überwacht jeden Gedanken, jede Emotion, jeden Fehltritt um ihn dann mit Krankheit, Folter, Zuchthaus usw. zu bestrafen. Im Gegenteil, wer zu ihm vertrauensvoll kommt, findet bei ihm Hilfe, Liebe, Fürsorge. Nicht immer durch andere Menschen, sondern durch seinen Geist, seine Führung. Er ist kein Diktator. Er ist kein Demokrat, kein Populist usw. Er ist der einzige Gott, Herr und Heiland.
Und er liebt Menschen so sehr, dass er Mensch geworden ist und seinen Sohn sandte, um die Welt von ihren Gefängnissen, Spinnweben, Krankheiten, Emotionen, Gedankenwelten , Schuld und Sünde zu befreien und zu heilen. Und das alles begann schon im Garten Eden und setzte sich über die Mosebücher bis hin in die Offenbarungen des letzten Buches fort - bis es schlussendlich zu einem Ende kommt.
Nichts, was wir bisher als Fortschritt gelernt haben und evtl genießen konnten oder uns als Kampf begegnete, bleibt wie es ist. Denn alles ist flüchtig wie ein Grashalm. Einzig sein Wort bleibt und macht alles neu - auch in nicht so ferner Zukunft. Denn - was ist der Mensch, dass du ihn so liebst?
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Leah am 03.07.2022 08:12Ja, genau, Cleo,
Da fällt mir Jesu herausfordernde Frage ein: Was ist schwerer? Was ist schwerer? Einem stolzen, nach Anerkennung strebnden Menschen, der keine Herrschaft über sich duldet, diese Natur madig zu machen und ihm ein neues Herz zu geben. Oder vieleicht die Zukunft vorher zu sagen in über 6000 Prophetien, wovon sich fast 4000 schon erfüllt haben? Oder in einem winzigen Baustein des Körpers so viele Informationen zu speichern, selbst aktivierend und selbst kontrollierend, dass daraus vollkommene Wesen entstehen können? Oder vielfach Dinge richtig erklärt zu haben, die die Wissenschaft erst heutzutage entdeckt?
Wraum sollte dann der Rest nicht stimmen?
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Cleopatra am 03.07.2022 07:23Guten Morgen,
Hier gibt es die Kontras "Wissen" und "nicht wissen".
Ich denke, hier redet ihr aneinander vorbei: Du Manuel siehst das "Wissen" als "keinen Beweis gesehen, deshalb bleibt nur der Glaube", wir aber sehen Wissen so wie eine ganz feste Zuversicht dessen, was wir gesehen und erlebt haben.
Ich vermute mal, dass du bisher auch noch nie am Himalaya warst, aber die Bücher und Bilder, sowie deine eigene Logik, dass es in der Höhe kalt ist, lassen dich "wissen", dass dort Schnee liegt. Vermutlich würdest du da nicht auf ein "jahaaa, aber ihr könnt es nicht wissen, ihr meint nur, es zu wissen, in Wirklichkeit glaubt ihr nur..." machen, oder...?

Du suchst Beweise- ist auch völlig ok, für mich jedenfalls.
Die Frage ist, ob der Gott, dem der Glaube nunmal so wichtig ist, dir ständig neue Beweise geben wird. In Römer wird das auch gut beschrieben: Die Beweise seiner Existenz sehen wir zB in der Natur jeden Tag.
Und da dieser Gott bestimmt hat, was alles in dei Bibel aufgenommen wird (die Schriften, die Gesetze, die Propheten...), sowie klargemacht hat, was passiert, wenn jemand nur eine Kleinigkeit weglässt oder hinzutut, glauben wir eben, dass dies Gottes Wort ist. Es steht in diesem Wort drin.
Naja, du sprichst halt nicht mit Leuten, die irgendwas nur naiv glauben, sondern mit Menschen, die Gott täglich erleben und kennen. Das ist ein großer Unterschied.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Manuel1987 am 03.07.2022 01:17Hallo Leah,
Ich...weiß nicht wie und was ich darauf antworten soll...ohne mich hier total unbeliebt zu machen, wo ich hier sicher jetzt schon nicht der Liebling bin...
Was ich denke, werd ich nicht schreiben...aus Respekt vor deinem Glauben.
Schönen Sonntag euch. :)
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Leah am 03.07.2022 01:04Hallo Manuel,
Was liegt meinem Wissen zugrunde? Das will ich Dir gerne beantworten.
Es gibt ein vorher und ein nachher. Vorher wusste ich es nicht, dass die Schrift wahr ist. Hinterher schon.
Der heilige Geist leistet Überzeugungsarbeit. Und zwar von lauter Erkenntnissen, die ich vorher unter gar keinen Umständen als wahr anerkennen wollte. Erkenntnisse, die der natürliche Mensch hasst wie die Pest und so auch ich. Davon überzeugt zu werden ist schmerzhaft, und zwar sehr schmerzhaft. Alles in mir selbst wehrt sich dagegen, aber, Dank sei dem Herrn, er gibt nicht nach.
Er überzeugt mich, tagtäglich davon, dass in mir nichts, und zwar überhaupt nichts ist, was gut wäre. Und es ist so krass, dass die Finsternis in mir selbst dann nicht kleiner wird, wenn ich das einsehe, denn dann spätestens, bin ich stolz, dass ich das " erkannt habe" und schon ist er wieder da, der Selbstruhm, die schlimmste aller Sünden.
Und dass das Sünde ist, hätte ich nie eingesehen, war doch vorher mein Leben ausschließlich diesem Ziel gewidmet, für mich selbst nach Anerkennung zu streben. Es geht unter dem Wirken des heiligen Geistes in eine Richtung auf die ich alleine nie käme.
Nun könnte man meinen, davon würde man depressiv. Nein, davon werde ich frei. Frei, Gott zu vertrauen.
Überall da, wo ich erfahren habe, dass ich arm, blind, bloß und erbärmlich bin, schenkt mir der Herr seine Kraft. Und so erfahre ich seine herrliche Gegenwart und Macht.
Leider neige ich nach solchen Erfahrungen dazu, auf "meine Leistung" zu schauen, weshalb es erneut nötig ist, davon überzeugt zu werden, dass ich ohne ihn nichts kann. Ich falle.
Diese Kämpfe gab es vorher nie.
Aber eins weiß ich. Mein Erbarmer lässt mich nicht, er bringt mich dahin, wo er mich haben will. Sicher.
Nun wirst Du fragen, wie ich einen Gott lieben kann, der so an meinem Herzen wirkt. Tatsächlich ist es aber so, dass ich ihn erst lieben kann, seit er so an meinem Herzen wirkt. Das ist übernatürlich. Er selbst ist mir so wertvoll geworden, dass ich ihm persönlich mglichst nahe sein will.
Zu verstehen, dass ich so schrecklich wie ich bin, angenommen bin, befreit mich in seine Liebe hinein. Zu erkennen, dass er mich nicht so lässt, sondern verändert, wird zum Schatz. In dem, was er mir nimmt, erkenne ich, wie er nicht ist. In dem, was er verändert, erkenne ich, wie er ist. Und das macht ihn begehrenswerter als alles, was es gibt.
Leah
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 02.07.2022 23:25Kürzlich bin ich durch einen Rebgarten gegangen und habe gesehen, dass die Rebstöcke schon recht Frucht angesetzt haben.
Aber ein Rebberg bringt nur Früchte, wenn der Gärtner seine Reben pflegt.
Jesus nimmt dieses Bild auf und braucht es als Vergleich, als Gleichnis.
Wir wollen morgen Sonntag darüber nachdenken, was dieser Vers mit unserem Leben mit Jesus zu tun hat.
Sonntag, 3. Juli. Juni 2022, 20.30 Raum Hauskreis-miteinander
Herzliche Einladung
Chestnut und Team
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Manuel1987 am 02.07.2022 22:55Hallo Leah,
Gut, wenn du es weißt, dann kannst du es auch anderen beweisen. Würde den Beweis gerne sehen...
Nein...du glaubst es zu wissen, aber wirklich wissen tust du das nicht.
Oh...hmm...vielleicht sollte ich noch eine Frage stellen: Wodurch meinst du, weißt du es? Was liegt diesem Wissen zugrunde?
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5
von Leah am 02.07.2022 22:10Hallo Manuel,
Ich glaube die Schrift, weil ich weiß, dass es wahr ist. Das ist ja das übernatürliche am rettenden, von Gott gegebenen Glauben.
Es ist völlige Gewissheit, dass die Schrift Wort Gottes ist und daher durchwegs glaubwürdig.
Es ist naiv, etwas zu glauben, weil man es nicht wissen kann.
Leah
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken / Kapitel 10
von Andreas am 02.07.2022 21:00Aufbruch nach Judäa
10,1 Von dort brach Jesus auf und kam nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan. Wieder versammelten sich viele Leute bei ihm und er lehrte sie, wie er es gewohnt war.
Das als lebenswichtig Erkannte selbst leben und an andere weiter geben.
Danke Herr, wo Du uns erkennen lässt, was unsere Aufgabe in Deinem Reich ist.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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