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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 23.04.2022 23:27Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich spreche zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. Psalm 91.1-2
Eine Zuflucht in Zeiten von Not und Sorge wünschen wir uns alle.
Interessanterweise steht hier sogar von wohnen im Schutz und Schatten des Allmächtigen.
Morgen Sonntag wollen wir über diesen Vers und seine Bedeutung für uns heute nachdenken.
Sonntag, 23. April 2022, 20.30 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 23.04.2022 15:50Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 23.04.2022 15:006 Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.
Petrus redet, obwohl er nicht weiß, was er sagen soll. Wir können das als Einladung ansehen, zu schweigen, wenn uns die Worte ausgehen.
Die tiefe Wirklichkeit kann man nicht in Worten ausdrücken. Man kann sie nur mit dem Herz erfassen.
Danke Herr, dass wir auch schweigen dürfen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung
von Burgen am 23.04.2022 10:37Oft ist es doch so, dass,'sofern wir es bemerken', dass wir einer anderen Person vergeben sollten, aufgebracht, aufgewühlt, verletzt, zurückgestoßen, nicht ernst genommen, übergangen, und so weiter uns 'fühlen'.
Und Emotionen, Gefühle sind ja nun mal da. Die Frage könnte daher nur zunächst lauten: Wie habe ich da bloß reagiert! Wiso und warum bin ich derart 'angepißt'?
Und ja, aus der Situation herausgehen ist sehr weise. Vielleicht erstmal joggen oder spazieren gehen. Den Kopf frei zu bekommen. Man sagt ja auch, erstmal 'runterkommen'.
Je nach Situation ist es jedoch ratsam: innerlich einen anderen Blick einzunehmen. Heißt, den anderen mit den Augen Gottes versuchen zu sehen. Nämlich als geliebtes Kind Gottes. Und von daher einen anderen Standpunkt einnehmen.
Und sich selbst zunächst vergeben, Gott um Vergebung bitten, Gott bitten, mir Kraft zu schenken, um der anderen Person oder sogar Personengruppe überhaupt vergeben zu können.
Das alles ist jedenfalls überhaupt nicht theoretisch.
Vorhin bei der Tageslese: "Leben ist mehr" wurde abschließend Psalm 86, 1-5 vorgeschlagen. 2003 ist er mir schon einmal ins Herz gefallen.
Und in dem Zusammenhang dachte ich an diesen Thread hier.
Ein Gebet Davids
Neige dein Ohr, o HErr,, und erhöre mich, denn ich bin elend und arm;
bewahre meine Seele, denn ich bin dir zugetan;
rette du, mein Gott -[ Herr Jesus ]- deinen Knecht [dein geliebtes Kind]
der [das] sich auf dich verlässt!
Sei mir gnädig, o HErr;
denn zu dir rufe ich allezeit!
Erfreue die Seele deines Knechtes [Kindes] ;
denn zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele!
Denn du Herr, bist gut und vergibst gern;
und du bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen.
Ps 86,1-5 ff
Re: Vergebung
von Weateyd am 23.04.2022 09:29Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung
von Burgen am 23.04.2022 09:09
So wie ihr es versuchtet zu beschreiben, verstehe ich es auch. Jedoch denke ich zusätzlich daran,
dass es wie eine Münze mit zwei unterschiedlichen Seiten ist.
In diesem Fall geht es zunächst darum, dem anderen mit ganzem Herzen vergeben 'wollen',
auch wenn die Situation sich zunächst nicht veränderbar erscheint.
Dann geht es darum, frei zu werden. Heißt, in Jesus die Dinge, die Situation zu betrachten.
Besonders dann, wenn es so ausschaut, dass die eigenen Anteile vielleicht selbst in seelischen
Knoten ihr Unwesen treiben.
Immer geht es darum frei zu werden. Unvergebenheit, oder das Bemühen um Vergebung, Stolpersteine
usw. können wie ein Kleber sein.
Es gibt auch ganz einfache Ursachen um Vergebung leben zu können.
Jedoch meist geht es um Heilung dabei.
Und das erscheint mir ganz gelöst von dem anderen stattzufinden.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Tageslese (17) Du wirst ... du wirst sein, wie ein bewässerter Garten ...
von Burgen am 23.04.2022 08:58
Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
Jesaja 58,11
Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten,
sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers
werden, das in das ewige Leben quillt.
Johannes 4,14
Lukas 24,1-12 - Sie fanden den Stein vom Grab Jesus weggewälzt ...
Johannes 21,20-25 - Es sind aber noch viele Dinge, die Jesus getan hat.
Würden sie aufgeschrieben, die Bücher würden sie
sie alle gar nicht fassen können -
so viele Dinge und Ereignisse ...
Wasser vom Himmel fließe zur Erde,
du gibst der Schöpfung Wachstum und Kraft.
Wasser der Quelle,
ströme zum Meer hin; dir gleicht mein Leben: mündet in Gott.
Wasser des Lebens,
sprudelnder Quellgrund, Christus, du Wahrheit, still meinen Durst.
(BG: Helmut Schlegel)
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung
von Leah am 23.04.2022 08:49Hallo Ihr Lieben,
Ich denke, Vergebung ist ein Prozess, um den wir den Herrn Jesus Christus bitten dürfen.
Ich merke, dass es mir unterschiedlich schwer fällt.
Leicht fällt es, wenn die Verletzung gering ist, wenn der andere es zugibt, wenn man sich ausspricht, wenn es im Zorn passiert ist...
Schwer fällt es, wenn die Verletzung groß ist, wenn etwas über lange Zeit immer wieder wiederholt wurde, wenn es lebenslange Folgen hat, wenn der andere die Schuld nicht zugibt, wenn die Aussprache nicht möglich ist, wenn es In kalter und gleichgültiger, oder gar in berechnender und vorsetzlicher Weise geschehen ist.
Schwer fällt es aber auch, solange ich die eigene Schuld an der Situation nicht zugeben will, mich selbst rechtfertigte und alles dem anderen zuschiebe, oder wenn ich meine bitteren Gedanken gegen den anderen pflege.
Echte Vergebung geht nur durch Gebet.
Vergebung, ohne dass der andere seine Schuld einsieht und ohne dass ich meine zugegeben habe, ist irgendwie nicht richtig. Da bleibt ein schaler Geschmack zurück und die unguten Gedanken bleiben.
Leah
Re: Vergebung
von Cleopatra am 23.04.2022 08:22Guten Morgen,
ich möchte den Blick auch wenden auf die Frage, was wir tun können, wenn uns die Vergebung schwer fällt, weil man zB eben noch arg verletzt ist:
Ich denke, dass Gott unser Herz gaaaanz genau sieht.
Wenn wir also noch enorm verletzt sind und dieses "Gefühl der Vergebung" nicht spüren, dann sieht Gott aber- und das dürfen wir ihm auch so sagen- wenn und dass wir vergeben wollen.
Gott wird uns dahei helfen, zum Beispiel hilft mir selbst dabei, nie zu vergessen, was mir alles vergeben wurde.
Mir wurden die Sünden meines gesamten Lebens vergeben! Auch ich habe andere verletzt und Unrecht getan. Ich bin selbst nicht perfekt!
Dieses Wissen demütigt und hilft, auch vom gegenüber kein perfektes Leben zu erwarten.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Frage zu Joh. 17,21: Eins sein
von Leah am 23.04.2022 08:08Hallo Pray,
Ich verstehe das folgendermaßen:
Hier wird beschrieben, was Einheit ist. Es ist völlige geistliche Übereinstimmung.
Eins sein durch das Wort!
So sind die drei Personen der Gottheit eins, eine Einheit auch in den göttlichen Eigenschaften ( wie z.B. Allwissenheit).
Der Mensch soll nach diesem Gebet eins werden mit dem Menschen Christus, also in allem, außer den göttlichen Attributen.
Leah

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