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Re: Prophetie : falsche und rechte ... Was und wie bedeutet das heute?
von pray am 08.01.2022 11:37Liebe Burgen,
auch wenn du schreibst, wir sollen dieses Thema - ich nenne es jetzt mal "weiße Hellsichtigkeit" nicht so abtun, würde ich es dennoch so tun.
Es gibt keine "hellen Bereiche" in dem, was Gott böse genannt hat.
In der Bibel sind Gaben genannt, - aber eine Gabe durch Wände zu sehen und übersichtig zu sein, ist nicht dabei.
Als ich deinen Beitrag las, fiel mir sofort Hesekiel Kap 8 ein. Da führt Gott den Hesekiel Im Geist (Vers 3) zum Tempel und sagt explizit, Hesekiel soll ein Loch durch die Wand brechen (Vers 8) und dann zeigte Gott ihm die Gräuel des Götzendienstes, der hinter verschlossenen Türen betrieben wurde. Heskiel konnte also nicht wie Gott selbst durch Wände sehen.
Meiner Meinung nach ist die Zeit der großen Propheten abgeschlossen und wir haben heute das vollständige Wort Gottes vor uns, aus dem wir lernen können. Vielleicht meinst du aber die Gabe der Geisterunterscheidung. Die ist heute immer noch notwendig, damit man nicht jedem anderen Geist aufsitzt und Vertrauen schenkt. Aber was du geschrieben hast, würde ich gesamt gesehen nicht bei Gottes Wirken einreihen können.
ma-ba
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von ma-ba am 08.01.2022 10:14Re: Prophetie : falsche und rechte ... Was und wie bedeutet das heute?
von Cleopatra am 08.01.2022 09:15Guten Morgen,
also mein erster Gedanke ist: Gott ist garnichts unmöglich und Gott handelt durchaus kreativ.
Mein zweiter Gedanke ist aber auch: Der Teufel schläft nicht und kennt den Menschen durch und durch, deshalb ist Achtsamkeit sehr wichtig.
Von dem Phänomen "durch die Wände sehen" habe ich noch nie etwas gehört, innerlich kam in mir sofort der Gedanke "die Dämonen können auch sehen, was da ist und es den Personen sagen. Die Dämonen könen auch kleine Dinge voraussagen, die später geschehen, wie zB "der wird hinfallen" und dann schupsen" so als kleines Beispiel. Auch kennen die Dämonen sehr gut und können mit großer Wahrscheinlichkeit Dinge vorraussagen. Ähnliches habe ich selbst auch gestern noch gemacht, indem ich sagte "derundder wird garantiert so reagieren"- und ich hatte Recht. Das war weder eine Gabe noch von Dämonen gesagt, sondern einfach ein wenig Erfahrung.
Deine Beispiele, die du nennst liebe Burgen, sehe ich allerdings nicht im Thema Prophetie.
Prophetie ist nicht immer gleich "Zukunft vorraussagen und dann regnet es ewig nicht".
Das war unter anderem im alten Testament so, als es nämlich noch keinen direkten Zugang zu Gott oder eine Bibel gab.
Prophetie, wie sie auch im neuen Testament genannt wird, verstehe ich unter direkter Weitergabe von Gott an bestimmte Menschen.
Und hier ist die Frage- wie nötig ist diese Gabe noch?
Und wo sind die großen Versuche?
Ich denke, dass Gott sehr individuell zu uns spricht, auch mal zB durch Prophetie.
Aber für den, der dieGae hat, bestehen auch große Versuche.
Zum Beispiel: Ich bin schon einigemale angeschrieben worden hier im Forum (und im alten Forum) dass dieser bestimmte User bei uns ist, um uns was ganz bestimmtes von Gott (oder meistens von Engeln) zu sagen. Diesen Auftrag hatte er.
Als ich las, worum es sich handelt und dass es aber der Bibel widerspricht, wurden die User sauer, weil ich es ihnen verbot. Schließlich sind wir ein Diskussionsforum und kein" alle müssen jetzt tun, was der eine user sagt, nur, weil er behauptet, dass Gott es aufgetragen hat".
Nun, anschließend kamen dann ganz oft die wahren Charaktere raus, ich wurde verflucht, beschimpft und so weiter.
Grundsätzlich bin ich dann vorsichtig, wenn jemand zu mir kommt udn sagt "ich habe von Gott an dich:"
Ich sage selbst oft, wenh ich die Intuition habe, jemanden zu schreiben, eben den Vers oder Gebet oder Gedanke. Ich sage dann nicht "ich habe von Gott an dich".
Meistens waren diese Situationen, wenn ich dann gebetet oder gefragt habe, dann zur genau richtigen Zeit und wir merken, dass es von Gott aus gelenkt war.
Grudsätzlich gibt es gerade in der Gefühlswelt der Menschen große Angrifspunkte, nämlich da, wo die Gefühle als Maßstab für "richtig" und "falsch" gesetzt werden. Und da ist es eben bei allen "spektakulären Dingen" besonders angreifbar.
Das sind so meine Gedanke dazu.
Kurze Zusammenfassung: bei Gott ist alles möglich, aber oft gibt es Versuchungen und auch Verirrungen, da, wo Gefühle angesprochen werden, deshalb wäre ich bei solchen Themen auch vorsichtig.
Und: Prophetie war damals sehr wichtig. Heute haben wir die Bibel. Heute können wir jederzeit selbst schauen, was Gott zu sagen hat und benötigen keinen Zusatz, sollten glücklich und zufrieden sein mit dem, was wir haben, nämlich die Bibel.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Jubiläum ... 50 Jahre Bibellese
von Cleopatra am 08.01.2022 09:01Das ist eine sehr gute Idee ;-D
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Prophetie : falsche und rechte ... Was und wie bedeutet das heute?
von Burgen am 08.01.2022 07:20
Guten Morgen, vorhin in der Losung sprach das Wort Gottes total in mein Herz.
Der Grund ist ist eine Beobachtung der heutigen Zeit, entsprechend 5.Mose 18,9-19
wobei die heutige Lesung 5.Mo 18,14-19 nachzulesen ist.
Die Überschrift lautet: Von falscher und rechter Prophetie (Luth) 9-22
9 Wenn du in das Land kommst, dass der HERR, dein Gott, geben wird,
so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun,
10 dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter
durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt
11 oder Bannungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt.
12 Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Greuel,
und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir.
13 Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott.
Dies Wort ist mir besonders aufgefallen. Denn das ist heutzutage auch in vieler Munde.
Dass Christen Horoskopen nicht ihr vertrauen schenken sollen, ist klar.
Hellsehen ist jedoch vielfach scheinbar angeboren. Und wie im inet gelesen und gehört
werden kann, betrifft dies viele Menschen. Manche sehen es als Gabe und nutzen diese
anderen zu helfen.
Es gibt Menschen, die durch Wände sehen können. Das ist so.
Und weil nie darüber, zumindest in meiner Gegenwart, nicht darüber geredet wird,
weiß ich auch nicht, wie damit umzugehen ist.
Denn wer dieses kann, auch ohne, dass der Mensch das eigentlich will, dazu benutzt
werden, anderen Menschen zu helfen. Dies natürlich ohne Manipulation.
Was kann der Grund für solche scheinbar unwillkommene Gabe sein?
Vielleicht eine totale Hypersensibilität?
Solchen Menschen geht es meist besser, wenn sie nicht unter großen Menschenmengen sind.
Ich für mich möchte dies alles unter dem Aspekt dessen sehen, dass Jesus die Sünden,
Verdammnisse, Flüche, Krankheiten usw. der menschlichen Welt auf sich, seinen Körper,
seine Seele, genommen hat wie ein Staubsauger. Und deshalb ist Gott mit sich selbst versöhnt.
Das bedeutet, die betroffenen Menschen, wenn sie Christ sind, werden nicht mehr bestraft,
wie im Bibeltext 5.Mo 18 nachzulesen ist.
Aber wie können wir heute mit so einer scheinbaren Gabe umgehen?
Ich denke, das Denken Gott / Jesus auszurichten. Und entsprechende Schutzpsalmen zu beten
und für sich in Anspruch nehmen, also daran glauben, im Schutz Jesu zu sein.
Jemand sagte auch mal, bewusst das Licht Jesu als Schutzschild nutzen.
Gerade Christen sind dem geistlichen Kampf ausgesetzt. Und Jesus ist der einzige, der schützen
und helfen kann. Ps 91 u. 23 und andere.
Durch den Geist sah Jesus sozusagen den vor ihn stehenden, hilfesuchenden Menschen bis
in die kleinsten Zellen, Atome hinein. Und der Vater hatte seine jeweiligen Heilungen vorbereitet.
Er sagt ja manchmal, der Vater und ich sind eins, ich tue das, was er den Vater tun sieht.
Ich finde, das ist ein schwieriges Thema. Und nicht sofort so abzutun.
Im Mittelalter wurden solche Menschen als zB Hexen verbrannt.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (15) Der HERR -Jesus- wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre. Jesaja 58,11
von Burgen am 08.01.2022 06:37
Siehe, auch jetzt noch ist mein Zeuge im Himmel, und mein Fürsprecher ist in der Höhe.
Hiob 16,19
Es ist der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräer 11,1
Kl: 5.Mose 18,14-19 - ... 17 Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet. 18 Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. 19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.
Bl: Johannes 3,1-21 - ... 2a Nikodemus kam bei Nacht zu Jesus und sprach: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; ... 3b Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! ...
Du lässt nicht beschämt dastehen, die auf deine Ehre sehen.
Herr, dass ich mich nicht abwende, reich vom Himmel mir die Hände.
(BG: Johann Amos Comenius/Theodor Gill)
Re: Jahreslosung 2022
von Klecks am 07.01.2022 22:33
Danke, Merciful.
Da stellt sich mir die nächste Frage bzw. die nächsten zwei:
1. Wie wird ein Lamm zum Retter?
2. Was ist Gottes Reich? Wie kann ich mir das vorstellen?
Ich hoffe, das klingt nicht allzu seltsam, wenn ich dies frage. Man hat dies schon gehört. Und doch sind es auch - ich nenne es mal - schwammige Aussagen, unter denen man sich alles und nichts vorstellen kann. Wenn man sich auf etwas oder jemanden einlassen will, ist es hilfreich, wenn man dies/die Person versteht.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 07.01.2022 21:165 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?
Haben wir Antworten, wenn unser Tun hinterfragt wird?
Fragen wir uns selbst, warum wir gewisse Dinge tun?
Danke Herr, dass Du uns immer wieder einlädst unser Leben zu überdenken.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Jubiläum ... 50 Jahre Bibellese
von Burgen am 07.01.2022 21:06
Vielen Dank, liebe Cleo und danke auch dir, Frank.
Die Jahreszahl weiß ich so genau, weil ich fast bei jedem Eintrag oder neuen Buchkauf Jahr und Tag dazu schreibe.
Und im Nachhinein staunen kann über die vergangene Zeit.
Das kann eine sehr interessante Rückschau werden, besonders beim Bedenken, wo die Zeit bloß geblieben ist und
was alles so in genau dieser Zeit geschehen ist.
Und die Tränen, oder auch natürlich freudige Erlebnisse. Erstaunlich.
So ähnlich mag es die 40 Jahre der damaligen Israeliten ergangen sein. Sie hatten auch ihre Höhen und Tiefen, oftmals
auch während dem ihren Gott vergessen, obwohl die Wolke und die Feuersäule ihre Begleiter waren.
Also eigentlich Tag und Nacht den allerbesten Begleiter hatten.
Und wieviel eigene Wege sind auch rückblickend leider bedauerlich zu betrachten, die schon längst vergessen waren.
So hat Gott immer wieder Möglichkeiten jemandem seine Wege aufzuzeigen ... auch durch den Anblick eines alten Buches.
Erinnerungen wieder hochzuholen.
Es geht ja nichts verloren ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von Burgen am 07.01.2022 20:55
Hallo Frank,
ja, klar. Das hat nichts mit dir zu tun. Warum sollte ich dir etwas 'unterschieben' wollen.
Das ist beinahe eine 'gängige' Redewendung sogar unter Christen oder ganz einfach unter Menschen im Gespräch.
Begriffe werden unterschiedlich in unterschiedlichen Zusammenhängen gebraucht.
Deswegen ist es ja auch gut, Worte mehrfach, also von unterschiedlichen Seiten und Befindlichkeiten, zu beleuchten.
Und auch wir hier vor unseren Bildschirmen haben alle eine unterschiedliche Prägung und so weiter.


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