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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was bedeutet das Kreuz?
von geli am 03.08.2021 10:00Nusskeks: Genauso sehe ich das auch!
Jedes Gleichnis - und sei es auch noch so gut - spricht immer nur eine oder eventuell mehrere Wahrheiten der Bibel an.
Viele Menschen - darunter leider auch Christen - meinen ja, sie müssten sich nur ganz ordentlich anstrengen, und dann würde Gott sie schon "durchlassen".
Für diese Gruppe jedenfalls ist diese Geschichte sehr gut geeignet, um zu verdeutlichen, was Jesus für uns bedeutet.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?
von Burgen am 03.08.2021 09:34
Danke liebe Cleo für Teilung deiner "Krankengeschichte".
In meinem anderen Beitrag schrieb von Anleitung. Damit ist einmal die wortgetreue Auslegung lernen gemeint und betend auszusprechen.
Also eine umfassende Kentnis der Schrift und vielfache Antworten Gottes für den Menschen, der dann Gottes Treue erfahren darf.
Für mich selbst ist das alles ein sehr komplexes Geschehen. Denn Jesus hat ja am Kreuz alle Sünde, Krankheit, Verfluch und Verdammung selbst an seinem Körper empfangen.
Sitzen wir zusammen im Geist mit ihm und in ihm neben dem Vater, sind wir gerecht im Glauben in ihm und erlöst.
Bayless Conley sagte mal in einer Predigt, dass jeder Christ jede Heilung in der Schrift von Kopf bis Fuß auswendig können und solange studieren, bis sie einem in Fleisch und Blut über gegangen ist - wie man so manchmal sagt.
Und ich glaube, tut man dieses, über Monate oder Jahre hinweg, erfährt derjenige im Geist Gottes immer wieder mal aus dem Bericht Neues. Dafür allein lohnt es schon, Gott um seine Weisheit zu bitten, die er gerne gibt denen, die ihn darum bitten.
In meinen 20igern lernte ich in Karlsruhe eine Mutter kennen, die unter permanenten Schmerzen im Kopf litt. Sie war eine überaus treue Seele in ihrer Gemeinschaft und gehörte zur Liebenzeller Missionsgemeinschaft.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 03.08.2021 09:17
Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben. Daniel 3,28
Als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat. Apostelgeschichte 12,11
Kl: Epheser 5,15-20
Bl: Apostel 28,1-16
Selbst auf den Wegen in Nacht und Einsamkeit wird Gottes Segen zu eurem Weggeleit.
Gott wird euch seine Engel senden, unsichtbar schützen mit starken Händen. (BG:?)
Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?
von Cleopatra am 03.08.2021 07:45Guten Morgen,
danke Burgen für den Link.
Ich habe gesehen, dass er in Englisch ist, schade- ich kann kaum Englisch, aber gut.
Du beschreibst auch deine Liebe zu Gott und zu seinem Wort- also für mich steht die absolut nicht in Frage, im Gegenteil- ich finde deine Liebe zu Gott oft so ansteckend, so erfrischend, so wohltuend.
Die wird sicher niemand in Frage stellen.
Ich denke auch nicht, dass Heilung ein Resultat von Glauben ist. Beispiele wurden hier schon einige genannt.
Ich habe schon viele Heilungen und Wunder erlebt- bei mir und bei anderen.
Ich habe auch schon erlebt, wie nach intensiven Fasten ganzer Gemeinden Tumore nachweislich weg waren (im MRT deutlich erkennbar).
Ich selbst habe erlebt, nachdem ich (ich glaube) 13 Ärzte in einem Zeitraum von eininhalb Jahren aufgesucht hatte, zweimal sogar am OP-Termin erschienen war und dann wieder nach Hause geschickt wurde, ich seeehr verzweifelt war, weil ich nicht mal mehr die weiche Hose an meinem Bein aushalten konnte (Jahrelang Nerv eingeklemmt). Als die Gemeinde dann betete, gab es dann endlich die elösende OP.
Ich habe auch so schon ganz oft erhörte Gebete erlebt. Dies würde ich niiieeemals leugnen.
Dies war aber auch alles immer zu Gottes Ehre und dann, wenn Gott es für angemessen hällt, nicht, wenn wir der Meinung sind, es sei angemessen.
Was ich zum Beispiel nicht erlebt habe- die Erlösung von den chronischen Kopfschmerzen.
Diese schränken mich stark ein.
Bei Wärme, bei Lärm, bei Stress.
Die Blutung im Gehirn (groß) hat sich zu Narbengewebe entwickelt.
Das sieht man im MRT deutlich.
Hach, es wäre ein Kleines, das mal eben wegzuschnipsen.
Nach 5 Jahren alle 3 Monate in das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum fahren, immer neue Medikamente ausprobieren (wobei sehr vermutlich eines die Osteoperose verursacht hat) dann kam heraus- es wird so bleiben.
Dass die Schmerzen bleiben, war klar, das wurde mir am ersten Tag dort gesagt. Sie wollten aber die Schmerzen um ca 50% reduzieren.
Doch es war nicht geglückt.
Wiiiieeeee sehr würde ich mir wünschen, es gäbe ein Allheilmittel.
Wiiieee sehr würde ich mir wünschen, es gäbe explizite Bibelstellen, die im Kontext genau das sagen- einfach nur genügend glauben, alle Sünden vergeben lassen und heile.
Aaaber- ich möchte die Bibel so lesen, wie sie ist. Ich möchte mich dabei nicht führen lassen von dem tiefen Wunsch, denn das würde dazu führen, dass ich vielleicht Dinge falsch hineininterpretiere und meine Wünsche und gefühle Gottes heiligem Wort unterstelle. Das kommt mir so respektlos vor zu Gottes heiligem Wort.
Wir können oft Gottes Wege nicht verstehen.
Und oft wünschen wir es uns auch anders.
Das dürfen wir Gott dann auch sagen.
Gott liebt uns schließlich.
Aber ich möchte nicht Gottes heiligem Wort etwas eigenes reininterpretieren und dann behaupten "siehst du, Gott hat das hier gesagt, also muss er danach handeln, so, wie ich mir das gerade wünsche."
Ich denke eben auch, dass ich Gott ehre, indem ich seine Wege so, wie sie sind, akzeptiere, auch, wenn ich es manchmal nicht verstehe.
Jedesmal, wenn es draußen warm ist, wenn ich auf Dinge verzichten muss, die laut sind (nächstes Wochenende ist Jungesellinnenabschied meiner Schwägerin, ich kann als Einzige nicht mit, weil es laut wird, also werde ich draußen warten, nur ein Beispiel, Gemeindestunde geht nur mit Ohrstöpsel beim Gesang, Sommer nur mit kalten nassen Haaren im Schatten und so weiter), dann wünsche ich mir, dass es anders wäre, na klar.
Aber ich werde es so lange akzeptieren, wie es eben so ist.
Mein Glaube ist nicht von äußeren Dingen abhängig. Mein Glaube ich ganz tief.
Ich wurde mal gefragt, und Nachbarn haben mich auch angesprochen, die sehen, dass ich oft Schmerzen beim Laufen und so habe- wieso ich denn trotzdem immer solch eine Fröhlichkeit ausstrahle.
Das ist doch Zeugnis, welches von und für Gott ist!
Unsere Identität, unser Erleben, unsere Freude- sie kommt doch von innen, sie ist nicht abhängig von solch vergänglichem in einer gefallenen Welt.
Dieser Körper, der ja irgendwie so manche Makel hat- er ist vergänglich und wird irgendwann wieder zu Staub zerfallen.
Dieser Körper ist nicht SInn und Zweck unseres Daseins.
Jede Heilung ist ein geschenk und darf gerne angenommen werden, so sehe ich das.
Aber Heilung ist kein "muss" für Gott.
Ja, so sehe ich das, wobei ich auch hier nochmal betone, dass meine Gedanken hier meine persönlichen Gedanken sind, nicht unbedingt die der ganzen Community, nur, weil ich als Mitarbeiterin hier tätig bin.
Das ist manchmal auch schnell verwechselt, weil ja links neben dem Beitrag mein Titel steht.
Die Tatsache, dass Paulus sein Leben lang auch diesen "Pfahl" hatte, der ist mir auch eine Argumentation, dass manche Dinge eben nicht verschwinden werden, auch, wenn sie uns weh tun.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 02.08.2021 21:0637 Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.
Bedeutsame Dinge können nicht im Alltagstrubel geschehen. Rückzug mit ein paar engen Vertrauten ermöglicht Tiefe.
Danke Herr, dass Du uns Menschen für besondere Ereignisse geschenkt hast.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Was bedeutet das Kreuz?
von nusskeks am 02.08.2021 19:47Wäre ja nur der Einstieg. Dann ist das in Ordnung aus meiner Sicht. Bei Interesse steigt man dann in die Details ein und zeigt auf, wie umfassend die Bedeutung Jesu für die Menschheit und das ganze Universum ist.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was bedeutet das Kreuz?
von geli am 02.08.2021 18:01Ja, das ist eine gute Ergänzung! Da wird dann hinter meinen Namen der Name Jesus Christus geschrieben! Aber letztlich ist es seine Gerechtigkeit, die für mich vor Gott zählt. Das soll, denke ich, auch in der Geschichte ausgedrückt werden.
Im übrigen muss diese Geschichte ja nicht dazu dienen, das Evangelium vollständig und lückenlos darzustellen - es dient aber in meinen Augen gut dazu, mit Nicht-Gläubigen ins Gespräch zu kommen!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?
von geli am 02.08.2021 17:55Manchmal ist genau das der größere Glaube - dranzubleiben, auch wenn man keine Heilung erfährt!
Auch ist es oft ein größeres Glaubenszeugnis für andere, wenn jemand glaubt, dem es nicht so gut geht. In Verfolgungsländern ist genau das vielleicht auch der Grund, warum sich die Menschen mit dem Glauben beschäftigen: Es ist doch eigentlich ein Wunder an sich, wenn Menschen an Jesus festhalten, obwohl sie dafür einen hohen Preis bezahlen müssen? - Das macht neugierig auf diesen Jesus!
Re: Was bedeutet das Kreuz?
von nusskeks am 02.08.2021 17:55Das ist die entscheidene Frage, ja.
Was Dein Beispiel angeht, so kann man, die biblischen Aussagen zu Christus und seinen Jüngern im Hinterkopf, sich zusammenreimen, wie es gemeint ist. Das Einzige was ich für fraglich halte ist das mit dem Eintrag der Namen. Dies aus folgendem Grund: Die Gerechtigkeit die vor Gott zählt ist und bleibt die Gerechtigkeit Jesu. An dieser Gerechtigkeit können Menschen partizipieren, in dem sie "in Christus" sind bzw. Christus anziehen wie einen Mantel. Wir kleiden bzw. hüllen uns also in Christi Gerechtigkeit. Da hinkt dann das mit dem Beispiel etwas. Den Rest davon würde ich allerdings einordnen können.
Man könnte also fast sagen, dass Jesus die Prüfungen austeilt und auf jeder einzelnen Prüfung steht sein Name. Dieser und nur dieser Name ist es, der von dem Prüfer anerkannt wird. So ist denn auch die Hinwendung zu Christus für einen Menschen die Annahme einer neuen Identität und die Aufgabe der eigenen (sündigen) Identität. Dadurch, dass Christi Name über uns genannt wird, sind wir vor Gott gerecht.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel

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