Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 ... 6943 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69429 Ergebnisse:
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 02.07.2021 20:476 Als er Jesus von Weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder
Ein tröstendes Wort: Auch in dieser aussichtslosen Lage, erkennen wir Jesus noch und können uns vertrauensvoll vor Ihm nieder werfen – Ihm ganz vertrauen.
Danke Herr, dass Du Dich in jeder Situation von uns erkennen lässt.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von Burgen am 02.07.2021 09:40Gute Gefühle - sie sind eigentlich nicht gleichzusetzen mit der Wirkung des Heiligen Geistes, oder?
Andererseits kann jemand jahrelang an einer Bibelstunde am "runden Tisch" teilnehmen,
dort sitzen im Kreise von anderen, und entweder traurig im Herz und Sinn sein, oder
sich dem Geschehen, dem Gehörten und selbst Gelesenen hinwenden.
Mitdenken und plötzlich tief in seinem Inneren, wie eine kleine Vogelfeder einen Hauch von Freude
wahrnehmen.
So ein Mensch geht trotz seiner tiefen inneren Verschlossenheit und Traurigkeit dorthin, wo es
Nahrung für Geist und Seele gibt. Manchmal jahrelang, ohne überbordende "gute" Glücksgefühle
zu empfinden.
Die andere Seite ist, dass allein durch die Beschäftigung "am runden Tisch" mit Gottes Wort der
Heilige Geist in der Gruppe die Herzen berührt und eine Freude schenkt. Es weht sozusagen ein
anderer, reiner Wind durch den Raum. Der depressive Geist muss verschwinden, wenn auch nur
für den Tag, die Nacht bis zum anderen Morgen.
Es kommt mit darauf an, wie der einzelne Mensch "danach" mit der kostbaren Gegenwart dessen,
was er gehört, gedacht und gefühlt hat, umgeht.
Die "guten" Gefühle, von denen oben in manchen Beiträgen gesprochen wurde, sind niemals nur
Maßstab einer gottgewirkten Versammlung.
Aber -, es kann durchaus sein, dass die Seelen einiger so tief verletzt sind, dass in und durch so
eine Gemeinschaft der Geist Gottes durch Wortbetrachtungen die tiefen Krusten der Seelen
aufreißt und ein Stückchen, zunächst, Heilung bewirkt, die sich in einem guten Gefühl äussert.
Und davon will jeder wohl etwas abhaben? Also geht er nächste Woche oder so wieder dorthin.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du
von Burgen am 02.07.2021 09:22
Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. *Jesaja 40,15*
Gott wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein. *Offenbarung 21,3
Kl: Philipper 2,1-5
Bl: Apostelg 15,13-35
Du wirst's tun, du wirst vertreiben alle Nacht und Finsternis,
endlich wirst du Sieger bleiben; dein wird alle Welt gewiss.
Bricht der helle Tag herein, welche Freude wird es sein!
(BG: Johann Christoph Blumhardt)
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von Cleopatra am 02.07.2021 07:49Guten Morgen,
ich denke, dass es vor allem auf die Personen ankommt, sei es nun in einer Gemeinde, in einem Hauskreis oder eine Hausgemeinde (was genau ist das eigentlich...?)
Ich denke, dass die Tendenz der Zeit immer mehr auf das "Ich" geht. Davor sind auch wir Christen nicht verschont, wir werden mehr und mehr angesteckt.
Mir fällt die Frage auf "was gibt mir das?" oder "Wenn ich dann da war, fühlte ich mich dann gleich wieder mehr gestärkt, woanders nicht."
Ist das der richtige Grund, eine Gemeinde zu besuchen...?
Vielleicht ist es ja manchmal die Einstellung.
Logisch- wenn gute Gefühle als "Bonis" kommen, dann geht man ja auch lieber hin.
Aber wieso gibt es die Gemeinde, was ist ihr Grund, ihr Zweck?
Die Gemeinde ist die Braut Jesu. Jesus liebt die Gemeinde.
Die Gemeinde hat Struktur und Ordnung, so ist es von Gott gewollt, deshalb gibt es auch die unterschiedlichen geistigen Gaben (einige sind nur für die Gemeinde da) und Jobs, wie zB die Ältesten.
Gott ist ein Gott der Ordnung, das können wir immer wieder sehen.
Grund der Zusammenkünfte sollte nie das eigene Ich sein, wie gutes Gefühl, Auferbauung udn so.
Grund sollte doch immer die Ehre Gottes sein.
Lobpreisen, Abendmahl, ihm danken, ihn anbeten.
Der Grund, wieso wir uns treffen, ist erstmal ganz allein Gott.
Die Predigt zB ist ein netter Zusatz, den es mitlerweile gibt und den ich auch total wichtig finde.
Geht mal nach Rumänien in eine Gemeinde, da gibt es mehrere Predigten, da dauert ein Gottesdienst gerne mal 3 Stunden, manche gehen anschließend noch in eine andere, da ist manchmal der ganze Sonntag Gottesdienst. Und das sehr konservativ.
Wir sind glaube ich miterweile ziemlich weichgespült. Es gibt sehr viele Möglichkeiten und Angebote. Das ist natürlich sehr gut, aber da wir auch gemütlich werden, wird es zB nach Corona sicher auch schwer. Viele haben sich daran gewöhnt, gemütlich in Schlafanzug vor dem Fernseher ihre Predigt abzuholen.
Aber wie wünscht sich Gott die Gemeinde?
Damals in der Synagoge gab es auch sehr lange Predigten, stimmt doch, oer pausenclown und nusskeks?
Die Frage ist also- was erwarte ich speziell und was bin ich bereit, unterzuordnen? Muss es so sein, dass ich ein gutes Gefühl immer habe, oder kann das gute gefühl manchmal auch einfach von Gott als Bonus, als Geschekn kommen?
Wir werden in den Sommerferien keinen Gottesdienst haben, das finde ich so mega traurig. Ich werde alle enorm vermissen denn ich genieße auch sehr die Gemeinschaft mit den anderen.
Und Gemeinschaft ist sehr wichtig.
Eines noch kurz zum Thema Hauskreis: Auch hier denke ich, dass es auf die Menschen ankommt.
Wir hatten zB eine Zeitlang die Grundthemen der Bibel durchgegangen, wo jeder die gleichen Fragen beantwortet (was ist dir hier bei Gott aufgefallen? Was ist dir hier wichtig geworden?) Das wird dann sehr persönlich udn wir lernen einander kennen.
Ein andermal, als wir nur wneige waren, haben wir kurz entschlossen garkein Programm gemacht, einfach geplaudert und gelacht.
Es kommt auf die Leute an, wie man sowas macht.
Einen Hauskreis kenne ich aus der Bibel nicht, das ist also auch ganz frei entfaltbar.
Die Hausgemeinde- das ist mir eben noch fremd, da möchte ich dann kein "Urteil" erlauben, mein erster Gedanke, wenn mir etwas fremd ist, ist eben nur- was sagt die Bibel dazu, ist das "biblisch"? Und ist das ein Ersatz zur Gemeinde/Versammlung/Gottesdienst, wie sie in der Bibel beschrieben wird?
Oft hilft mir persönlich, mein eigenes "wieso" zu hinterfragen, um weiterzukommen.
Nicht immer ist das Ergebnis dann so, dass ich meinen Willen bekomme, aber auch hier ist das nicht wichtig, weil wir ja eigentlih mehr Gottes WIllen tun wollen.
Und ich sehe es so wie einige Vorredner, wenn ich an das Beispiel mit dem Körper und den unterschiedlichen Gliedern denke- wir suchen uns das nicht aus. Gott verteilt die Gaben und die Aufgaben. Und manchmal verteilt Gott auch die dafür festgelegte Zeit.
Jahrelang war ich still und gefühlt unnötig in der Gemeinde. Plötzlich bekomme ich Aufgaben, die meiner Gesundheit passen, die mir enorm viel Freude bereiten, die meinen gaben entsprechen. Vorher war vielleicht nicht die Zeit dafür, vorher musste ich vielleicht noch Demut oder Anderes lernen.
Andere Aufgaben sind mal ausgeblieben, zB habe ich hier jahrelang den Jugend-Hauskreis im Chat gemacht.
Diese Zeit ist um. Und so hat Gott auch für alles einen Zeitplan und wir dürfen uns getrost auf ihn verlassen, da er alles im Griff hat.
Das sind meine Gedanke dazu, vielleicht helfen sie ja dem einen oder anderen.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 01.07.2021 20:165 Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabstätten und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen.
Wenn uns das Böse bedrückt, kommen wir weder am Tag noch in der Nacht zu Ruhe. Wir sind dadurch Gequälte, die sich selbst immer weiter quälen.
Finden wir in solch einer Situation den Weg zu unserem Erlöser?
Danke Herr, dass Du uns die Kraft schenkst, immer wieder zu Dir zu kommen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von Weateyd am 01.07.2021 17:48Ich denke, sowohl in der Kirche als auch Hauskreis muss es eine Struktur/Plan geben wie der Ablauf ist. Wenn eine mehr oder weniger große Gruppe zusammenkommt muss die irgendwie "verwaltet" werden, sonst gibt es nur Chaos das am Ende keinem mehr gefällt. Kann mir auch gut vorstellen, dass Einzelnes Auftreten gar nicht gewünscht ist. Nicht weil es schlecht wäre, sondern um die Veranstaltung etwas zu kontrollieren. Kommt immer auch auf die Größe der Kirche an.
Aber es gibt auch andere "Arbeitsgruppen" zu denen man gehen kann, teils nur mit noch weniger Leuten. Evtl. kann man solche Treffen auch Privat organisieren. Ich denke da nichtmal so sehr an christliche Gruppen. Christliche Gruppen könnten Gebetsgruppen sein, Evangelisation, Bibelgruppen o.ä., die, wenn nicht zu groß, auch mehr Platz ist für Diskussion und Austausch. Andere Organisationen/Gruppen haben konkrete Ziele Armenspeisung, Musikbereich o.ä. hier kann man dann auch seine Talente in den Vordergrund rücken. Manche Kirchen bieten auch solche Gruppen, Arbeiten an - vielleicht einfach mal nachfragen?!
Die Kirche und den Hauskreis, kann man dann Erstrangig für das Wiederaufladen, Neues-Wort-von-Gott-erfahren o.ä. betrachten. Das christliche Leben findet in erster Linie im Alltag statt und weniger in der Kirche.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von geli am 01.07.2021 14:22Ja, das denke ich auch. Wir stehen in einer Zeit des Umbruches - meiner Meinung nach. Vieles wird sich in den nächsten Jahren ändern - und ich denke, auch die Gegebenheiten, die wir heute (noch) in unseren Gemeinden vorfinden.
Vor einiger Zeit habe ich zu meinem Pastor gesagt: "Wir sollten uns vorbereiten auf "Untergrund"..."
Allerdings nehmen die meisten Menschen, auch Christen, den Ernst der Zeit nicht wahr - sie meinen, wenn "Corona" erst vorbei ist, wird alles wieder genauso weiterlaufen wie vorher.
Das glaube ich allerdings nicht.
Re: Gemütliches Café
von Cleopatra am 01.07.2021 07:48Guten Morgen,
liebe Poola, schön, dich zu lesen, wie geht es dir?
Liebe Burgen, bei uns war das Wetter seit einigen Tagen regnerisch, wir hatten auch Gewitter am Montag und Dienstag, wobei sich das noch sehr in Maßen hielt.
Das Tier auf meinem Finger war tatsächlich eine Mini-Libelle.
Mein Handy war kaputt, als ich mir ein neues besorgen musste, war mir die Kamera sehr wichtig, weil ich so begeistert bin von Gottes Schöpfung.
Als ich dieses Handy dann in den Händen hielt (ich konnte nur bestellen, da man in kein Geschäft reinkonnte, um zu vergleichen), war ich noch sehr unsicher.
Als ich dann abends die Fische in meinem Aquarium füttern wollte, traute ich meinen Augen nicht, da war diese Mini-Libelle!
Ich hatte vorher noch nie eine so kleine Libelle gesehen.
Das war der Tag, an dem ich dieses Handy ausprobierte und begeistert war von der Funktion, auch Makro-Bilder zu machen.
Einen Schneider zeige ich euch mal, der war bei uns an der Hauswand und ließ sich ganz lieb fotografieren, so nah habe ich ihn noch nie gesehen.
Viele ekeln sich vor diesem Tierchen, aber ich war so fasziniert von den Flügeln dem Kopf und vor allem den Augen:
Gestern habe ich ein anderes Insekt fotografiert, ich glaube, dass es eine Brese ist.
Ein andermal bekam ich eine Fliegenart vor die Linse, von wo aus man die ganzen Häärchen sehen kann.
Sowas begeistert mich immer sehr.
Gleich stehen zwei Freundinnen mit ihren Hunden vor meiner Haustür, wir werden gemeinsam Gassi gehen.
Ich wünsche euch einen angenehmen Donnerstag.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von Burgen am 01.07.2021 00:42
Gestern gab es auf bibeltv die Sendung "Fenster zum Sonntag" aus der Schweiz.
Der Leiter von open doors Schweiz erzählte ua von den Christen in China.
Die Versammlungserlaubnisse sind in den letzen Jahren massiv eingeschränkt.
Gerade auch Kinder dürfen nicht Gemeinden besuchen.
Er sagte auch, dass in China fast genausoviele Christen gäbe wie Kommunisten.
Und die allermeisten Treffen der Christen finden in Hausgemeinschaften statt.
Meist nur einige Seelen, weil sonst sofort Razzien durchgeführt würden.
Und ja, die Menschen sind natürlich viel enger miteinander als wir hier.
Wir könnten jedoch von ihnen lernen glaube ich. Im Sinne von vorbereitet sein
für das, was noch kommen wird.
Manche sagen ja, dass in dieser jetzigen Endzeit es noch eine große Erweckung geben würde.
Das könnte man auch daran ablesen, dass die Verfolgungen zunehmen würden.
In Afrika und Asien ist schon einiges los.
Bezogen auf die Hauskreise, vielleicht sollten wir alle lernen viel mehr miteinander zu reden,
jedoch nicht zu tratschen. Jesus sollte schon der Mittelpunkt sein. Ob mit oder ohne Leiter.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christliche "Normal"-Gemeinde <--------> Hausgemeinde
von Burgen am 01.07.2021 00:32
Vor einigen Jahren wurde mal innerhalb einer Kirchengemeinde zum Hauskreis eingeladen.
Jeden Mittwoch trafen wir uns. Ursprünglich war es eine Gemeinschaft vor jungen Indonesiern, die dort eine "Anlaufstelle" hatten. Geleitet wurde dieser Abend von einer geschiedenen Frau, die darunter sehr litt und weil sie geschieden war, wegen dem biblischen Ehebruch nicht wieder heiraten wollte. Sie verstand es für sich so, dass sie Ehebruch begehen würde, wenn sie einen anderen Mann heiraten würde. Ihr geistlicher Schwerpunkt war die Liebe, die sie in diesem Hauskreis weitergeben wollte.
Auf dem Tisch stand etwas zu naschen und Tee wurde bereitgestellt.
Und dann sprachen wir anhand der Schrift über ein Thema. Jeder konnte seine Gedanken dazu äussern.
Die Gemeinschaft um den Tisch herum versammelt empfand ich als wertvoll.
Auch die Gebetszeit zum Ende hin.
Gestärkt und froh trennten sich dann wieder unsere Wege. Ich hatte nie das Empfinden, mit meinen eigenen Problemen oder so nicht "gelandet" zu sein. Das war einfach kein Thema während dieser Zusammenkunft. Jeder hätte die Möglichkeit gehabt, gezielt mit einem anderen Menschen ausserhalb des Hauskreises zu sprechen oder zu telefonieren. Mir hat das niemals gefehlt. Es ging eher darum, diese Hauskreisgemeinschaft zu besuchen um mehr von Jesus zu lernen durch die anderen.
Manche trafen sich dann auch am Sonntag Abend gemeinsam mit anderen aus dem ein oder anderen Hauskreis in der Kirche. Dort sangen, beteten wir und der Pastor leitete durch den Abend. Das war dann 1x im monat, falls ich mich richtig erinnere.
Alles in allem war das eine gute Zeit damals, trotz meiner Probleme


Antworten
