Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  1415  |  1416  |  1417  |  1418  |  1419  ...  6946  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69452 Ergebnisse:


Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Burgen am 10.04.2021 16:13


13 Da sprach Jesaja: Wohlan, so hört, ihr vom Hause David: Ist's euch zu wenig, dass ihr Menschen müde macht? Müsst ihr auch meinen Gott müde machen?
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel. 15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.
17 Der HERR wird über dich, über dein Volk und über deines Vaters Haus Tage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit der Zeit, da Ephraim sich von Juda schied, nämlich durch den König von Assyrien.

18 Zu der Zeit wird der HERR herbeipfeifen die Fliege am Ende der Ströme Ägyptens und die Biene im Lande Assur,
19 dass sie kommen und sich alle niederlassen in den tiefen Tälern und in den Steinklüften und in allen Hecken und an jeder Tränke.
20 Zu der Zeit wird der Herr das Haupt und die Haare am Leib scheren und den Bart abnehmen durch das Schermesser, das gedungen ist jenseits des Stroms, durch den König von Assyrien.
21 Zu der Zeit wird ein Mann eine junge Kuh und zwei Schafe aufziehen
22 und wird so viel zu melken haben, dass er Butter essen wird; denn Butter und Honig wird essen, wer übrig bleiben wird im Lande.
23 Und es wird zu der Zeit geschehen:
Wo jetzt tausend Weinstöcke stehen, tausend Silberstücke wert, da werden Dornen und Disteln sein,
24 dass man mit Pfeil und Bogen dahin gehen muss.
Denn im ganzen Lande werden Dornen und Disteln sein,
25 dass man auch zu all den Bergen, die man jetzt mit der Hacke zu behacken pflegt, nicht kommen kann aus Scheu vor Dornen und Disteln, sondern man wird Rinder darüber treiben und Schafe es zertreten lassen.

(Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984);  (Jes 7,13–25). Deutsche Bibelgesellschaft.) 

Wenn ich das jetzt hier so im Zsammenhang lese, ist es eigentlich wohl eher als ein Gerichtswort zu verstehen. 
Jedoch der Honig, die Butter schützen davor zu verhungern. Jedenfalls in diesem wohl geschichtlichen Zusammenhang. 

Gut und Böse unterscheiden zu können wird wohl ca ab 3.-4. Lebensjahr eines Kindes festgestellt. 
Vielleicht wird hier das Volk so als bis dahin unmündig vor Gott bezeichnet. 
Und bei alledem was zu der Zeit passierte, tötet das Gericht Gottes da nicht. 

Ich weiß jetzt nicht, ob man nun den Bogen zu Johannes dem Täufer sozusagen nahtlos ziehen kann und dann weiter zu Jesus. 
Das scheint mir etwas zu früh, grob gesagt. Jedenfalls wuchs Johannes dT in der Wüste auf und ernährte sich von Honig.
Seine Kleidung passte wohl zu seinem Lebensstil. Abgesondert und wartend auf den Christus. 

Und das Wort Gottes für Menschen nach der Wiedergeburt, nach der Auferstehung Jesu schmeckt oft bitter zunächst - wie bei Jeremia meine ich, der es aß, schmeckt dann aber süß wie Honig. Würde bedeuten, tun wir das Wort, wird es uns ebenfalls süß wie Honig sein. Denke, dass dies dann ein geistig geistlicher Vorgang als Erfahrung ist. So in der Weise, dass die Last auf unserer Schulter nun von Jesus getragen wird - oder ein dienstbarer Engel hilft zu tragen. 



Antworten

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 10.04.2021 15:59

6 als aber die Sonne hoch stieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.

Nur wenn wir tief in Jesus Christus verwurzelt sind, können wir wachsen und reifen und zur rechten Zeit unsere Früchte bringen.

Danke Herr, dass Du uns Halt und Geborgenheit, bei Dir, schenkst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Burgen am 10.04.2021 15:51



Im Lexikon zur Bibel werden 6 Punkte bezüglich Honig aufgeführt.

ZB: I) Das hebr. Wort "dewasch" ist in vielen Fällen aus dem Textzusammenhang heraus als Bienenhonig erkennbar (Ri 14,18; 1Sam 14,25f; Ps 19,11; Mt 3,4; Mk 1,6), und es ist anzunehmen, dass die Bibel auch an den übrigen Stellen den Bienenhonig meint.


II) Der H. war in Palästina wichtig, weil er anstelle des noch unbekannten Zuckers gebraucht wurde. Man aß ihn ausgepresst (1Kön 14,3), manchmal auch mit den Waben (Ri 14,9; Hld 5,1). Da die Bienen vielfach in Baumhöhlen oder Felsspalten (vgl. 5Mo 32,13; Ps 81,17) bauen, kann der H. gelegentlich auf den Boden ausfließen (1Sam 14,26ff). Öfter ist die Rede vom H.seim (Ps 19,11; Spr 5,3; 24,13; 27,7; Hld 4,11). Es besteht die Möglichkeit, dass es sich dabei um Wabenhonig, flüssigen H. oder – wenn mit H. zusammen genannt – um den edelsten H. handelt.

III) Bei den Ausgrabungen unter Amihai Mazar in Tel Rehob bei Bet-Schean wurden im Jahr 2005 viele tönerne Bienenstöcke aus dem 10. Jh. v.Chr. gefunden. Sie entsprechen ägyptischen Darstellungen um 2500 v.Chr. Die vermutlich aus Anatolien eingeführten Bienen waren produktiver und weniger aggressiv als die einheimischen. Diese bisher älteste bekannte Bienenzucht der Welt deutet darauf hin, dass H. bereits in atl. Zeit im »Land, das von Milch und Honig überfließt«, mindestens ab der Zeit Davids nicht nur ein seltener Gelegenheitsfund war. → Biene 

V) Mit H. werden die Süße des Gotteswortes (Ps 19,11; 119,103; Hes 3,1–3; Offb 10,9), die Weisheit (Spr 24,13ff), aber auch die Lippen der fremden Frau (Spr 5,3) verglichen.

Rienecker, F., Maier, G., Schick, A., & Wendel, U. (Hrsg.). (2017). Honig. In Lexikon zur Bibel: Personen, Geschichte, Archäologie, Geografie und Theologie der Bibel (3. Auflage, S. 546). Witten: SCM R. Brockhaus.




Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5528

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Cleopatra am 10.04.2021 13:12

Ja, ich mich auch
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2533

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Merciful am 10.04.2021 10:42

Ob Butter und Honig etwas mit Armut oder Reichtum zu tun haben - das weiß ich nicht.
 
Aber jene Begründung für Armut klang gar nicht nach Armut.
 
Darüber hatte ich mich gewundert.
 
Merciful

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (12) Es soll mir eine Freude sein, ihnen Gutes zu tun : Jeremia 32

von Burgen am 10.04.2021 10:22



Verwirf mich nicht in meinem Alter, verlass mich nicht, wenn ich schwach werde. * Psalm 71,9 

Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. * 2.Korinther 4,16 


Kl: Lukas 24,1-12 
Bl: Kolosser 1,24-29 


So sei nun auch in meinem Alter mir Licht und Trost! 
Dann tut mein Mund, Herr, deine Treu, o mein Erhalter, den Kindern und den Enkeln kund. 
(BG: Schaffhauser Psalmbuch 1663) 

*** 
Die beiden Psalmworte sind sicherlich bei vielen Menschen mehr oder weniger unterschwellig in der Seele und den Gedanken vorhanden. Besondern bei den Menschen, die über ein halbes Jahrhundert schon auf dieser Erde gelebt und zugebracht haben. Und je weiter sie das nächste ganze volle Jahrundert an Zahlen erreicht haben, nehmen manche mit einer gewissen Bestürzung wahr, dass sie nun bald zum sogenannten alten Eisen gehören. Das kann schon zu einer inneren Bedrängnis führen. 
Andererseits, Gott verwirft seinen geliebten Menschen ganz gewiss nicht im Alter. 
Jedoch, was ist die Aufgabe, was kann die Aufgabe sein um ganz Gottes und des Christus gewiss sein? 

Mir selbst fällt auf, dass viele Menschen so ab 80 Jahren "irgendwie" anders werden als vorher. Unabhängig davon ob sie Hilfe durch Rollator haben. Das Gesicht und die Augen verändern sich. Der Ausdruck wird ein anderer. Und meist wandern sie nicht mehr so wie in jüngeren Jahren. Die Interessen verlagern sich. 
In meiner Kindheit erlebte ich, dass Opa plötzlich starb. In der anderen Familie des Elternteils waren noch für mich Ur-Großeltern da. Das alles war ganz normal. Und auch die Beerdigungsbesuche gehörten zur Normalität. Für mich, als Kind, bis in die Erwachsenenzeit, gehörten Beerdigungen zu einem echten Fest. Schon allein wegen der wunderschönen Blumen, und die zurückgebliebenen Menschen waren irgendwie "anders", ruhiger, gesammelter. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass die nun nicht mehr lebenden Menschen im Himmel sein würden. Und hinterher "fehlen" taten mir eigentlich nur die Eltern meiner Mutter. 

Wenn ich nun einmal sterben werde, hinterlasse ich keine Kinder. Welche Spuren werden nach mir auf Erden bleiben? Gibt es ein geistliches Vermächtnis? Auch ua geht es heutigentags darum, ein Testament für alle Onlineaktivitäten zu hinterlassen. Ebenfalls notariell abgesegnet mit allen Passwörtern usw. 

Mein Fazit ist, die Beschäftigung mit dem Wort Gottes, das Vertrauen in Jesus zu sein , in seinem Frieden jeden Tag aufwachen-leben-und schlafen gehen. 
Auch dem Rückblick betreffend. Zufrieden sein, nicht voller Bedauern. 
Die Freude am und im Herrn ist meine Stärke! So soll es sein. 


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5528

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Cleopatra am 10.04.2021 08:17

Guten Morgen,  
die Auslegung kann ich auf keinen Fall unterstreichen. 

Ein Muttertier bekommt erst Milch, wenn ein Jungtier geboren ist.
Das ist ja auch das Tragische, wieso hier die Kühe manchmal tagelang nach ihren Babys brüllen. Sie werden ja weggenommen, damit der Mensch die Milch bekommt (hier ist es so, dass die Kälbchen noch einen Teil der Milch bekommen). 

Von daher würde ich diese Auslegung des Reichtums auch nicht sofort glauben.
Der Honig kommt auch bekanntlich von den wilden Bienen, in dem Land wird es dann sehr viele Bienen gegeben haben. 

Wenn ich aber schaue, diese Redewendung von "Milch und Honig" wird ja meistens im reichen Zusammenhang genutzt. 

Honig ist eine Delikatesse, es ist etwas Süßes. 

Ich habe mir nun mal den Vers in meiner Bibel mit Sprachschlüssen angeschaut, vielleicht hilft uns das ja ein wenig:

Das Wort "weiß" bedeutet  "jada". Es ist nicht ein einfaches "Wissenslücke geschlossen", sondern eine spürbare Erfahrung, eine Erkenntnis, etwas aktiv Gelebtes.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2533

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von Merciful am 10.04.2021 08:15

pray schrieb: Ob Jesus auch erst lernen musste, das Böse zu verwerfen?

Jesus wurde ja auch als Baby geboren.
 
Er musste laufen und sprechen lernen.
 
Er lernte die Geschichte seines Volkes kennen.
 
Er hörte und fragte die Lehrer im Tempel.
 
In der Wüste widerstand er den Versuchungen.
 
So hat er, obwohl er der Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.
 
(Hebräerbrief 5, 8; Lutherbibel 2017)
 
Merciful

Antworten

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 09.04.2021 21:11

5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war;

Begeisterung ist ein wertvoller Anschub.
Aber damit etwas dauerhaft wir, braucht es gute Erfahrungen.

Danke Herr, dass Du uns immer wieder wertvolle Erfahrungen, mit Dir, schenkst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2021 21:12.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Frage zu Jesaja 7,14-15 "Butter und Honig" ?

von pray am 09.04.2021 21:07

Lieber Merciful,

 

bei dem Kind war es aber Butter (Rahm) und Honig. Ist ja nicht grad Kindernahrung, daher dachte ich, das ist vielleicht eine jüdische Redewendung oder so.

Ob Jesus auch erst lernen musste, das Böse zu verwerfen? Ich kann es mir nicht vorstellen, denn von Johannes dem Täufer wissen wir ja, dass er vom Mutterleib an erfüllt war mit dem Heiligen Geist (Lk. 1,15) . Um wie viel mehr wird Jesus dann schon als Kind von Gott Vater geleitet sein, oder?

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  1415  |  1416  |  1417  |  1418  |  1419  ...  6946  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite